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Kunststück

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  1. Kunststück

    Autor: Sharra 22.07.16 - 11:49

    Apple ist der einzige, der Apple-Phones verkauft, und mit Software beliefert. Also hat Apple es alleine in der Hand, dass Patches aufs System kommen, ausser der User blockiert selbst.

    Bei Android bastelt jeder Hersteller sein eigenes Ding, und die Provider dann noch einmal zusätzlich.

    Erkenne den Unterschied. Und ja, das Apple-System ist hier deutlich besser.

  2. Re: Kunststück

    Autor: Walter Plinge 22.07.16 - 11:55

    Diese Argumentation zieht aber nicht, denn Microsoft ist ebenfalls in der Lage updates für Dell wie für HP-PCs auszurollen. Und das seit fast 20 Jahren. Das ganze krankt eher an Googles Unwillen feste Treiber-/Softwareschnittstellen zu definieren die von den Herstellern/Providern genutzt werden können.

  3. Re: Kunststück

    Autor: Noren 22.07.16 - 12:08

    Dieser Vergleich hinkt, den Gerätetreiber und Core Bibliotheken sind nicht das selbe. Während Google einfach den Sourcecode für alle verfügbar macht, kopieren und pfuschen andere Hersteller am Core herum ohne an das Patching zu denken.

    Dasselbe Problem gäbe es auch, wenn Dell oder HP ein eigenes, aber auf Windows basierendes Betriebsystem auf ihren Kisten mitliefern würden.

  4. Re: Kunststück

    Autor: Walter Plinge 22.07.16 - 12:21

    Vergleiche hinken immer.

    1. Es gibt keine einheitliche Treiberschnittstelle in Android. Wenn es die gäbe, wäre es
    a) einfacher für Google updates für alle zur Verfügung zu stellen, und
    b) einfacher für Community-Projekte möglichst viele Geräte zu bedienen.

    2. Hersteller die an Core-Bibliotheken rumfuschen, tun das in der Regel gerade für die hochpreisigen Geräte. Denn insbesondere diese haben
    a) eine höhere Marge, und
    b) benötigen einen USP um den Preis zu rechtfertigen.

    Das Updateproblem betrifft aber oft vor allem die Billiggeräte, auf denen in aller Regel nur ein (wenn überhaupt) minimal modifiziertes Android läuft. Und um diese Geräte kümmert sich nach Verkaufsstart eben kein Schwein mehr. Und gerade diese würden also von einem Google-Update profitieren. Gerade im Zusammenhang mit den Community-Projekten würde also allein eine definierte Treiberschnittstelle die Updatesituation unter Android ganz erheblich entspannen.

    Googles Problem damit ist im wesentlichen, dass sie dafür ganz erheblich mehr Energie, Zeit und Geld in den Linux-Kernel investieren müssten (Sicherheitsbackports, Treiberinterfaces, etc.). Und dazu ist man offensichtlich bei Google entweder nicht in der Lage, oder nicht bereit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.16 12:24 durch Walter Plinge.

  5. Re: Kunststück

    Autor: sofries 22.07.16 - 12:34

    Man muss aber auch bedenken, dass es trotz der abertausenden von Android Geräten doch hauptsächlich eine Handvoll von Plattformen sind, die fast überall genutzt werden. Wenn Google gute Treiberschnittstellen etwa für Mediatek oder Rockchip SoCs liefern würde, dann wären selbst die billigsten 50¤ China Geräte noch über Jahre aktuell gehalten werden können.

  6. Re: Kunststück

    Autor: patwoz 22.07.16 - 14:14

    Gibt es einen Grund warum Google das dann nicht macht? Irgendeine Vermutung?

  7. Re: Kunststück

    Autor: Dummer Mensch 22.07.16 - 14:31

    patwoz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es einen Grund warum Google das dann nicht macht? Irgendeine
    > Vermutung?
    Haben die schon lange, Stichwort Android one. Bloß nutzt kaum irgendein Smartphone Hersteller das, weil die Kunden nicht danach fordern und die Kunden fordern das nicht, weil sie es nicht kennen.

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