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Jetzt mal nicht so anstellen.

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  1. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: violator 27.09.19 - 19:19

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Namen lassen sich für viele besser merken

  2. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: violator 27.09.19 - 19:27

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn man sich dann bei
    > Straftaten auch noch eine längere Nummer merken soll ist das schon viel
    > verlangt.

    Hm mit nem 4-stelligem Code bestehend aus Buchstaben ohne Zahlen würde sich schon die komplette Anzahl aller Polizisten in Deutschland abbilden lassen und hätte noch einiges an Toleranz nach oben.

  3. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: violator 27.09.19 - 19:30

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benimmt man sich normal und folgt den Anweisungen gibt es keine
    > Probleme.

    Dann sag das mal dem Straßenmusiker, dem vermummte Polizisten am Rande einer Demo die Instrumente zerstört haben und der keinen Schadenersatz bekommen hat, weil die Polizisten ja vermummt waren und man nicht sagen konnte wer das war.

  4. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: scrumdideldu 27.09.19 - 19:58

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stehe der Sache angesichts Clan-Kriminalität und Todeslisten im
    > Internet schon zwiespältig gegenüber.
    Das liese sich zweifelsohne auch beim normalen Dienst durch eine Nummer statt des Namens lösen.

    Aber das hilft sowieso nix. Wenn es bei Clankriminalität drum geht sich an einem Polizisten zu rächen nützt es auch nichts kein Namensschild zu tragen. Im Ermittlungsverfahren ist der Polizist Zeuge und damit ist sein Namen spätestens für den Anwald des Clanmitglieds offengelegt.

  5. Re: moderne argumationsmethoden

    Autor: M.P. 27.09.19 - 20:19

    Und ihr argumentiert, doch genauso: Durch den Verzicht auf die Namensschilder werden ungesühnt Verbrechen durch Polizisten begangen ...

  6. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 27.09.19 - 21:42

    [gelöscht]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.19 21:43 durch burzum.

  7. Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer...

    Autor: Dieselmeister 27.09.19 - 21:43

    Unsinn, ich kenne niemanden, der Angst vor der Polizei hat. Vielleicht bei deinen Freunden, aber nicht bei meinen, also lass die Pauschalisierung. Die Leute haben mehr Angst vor der Polizei als vor Clans, aber sicher doch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.19 21:48 durch Dieselmeister.

  8. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: theFiend 28.09.19 - 02:35

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und selbst wenn: Du hast Zahlen die belegen, das das die Regel und nicht
    > die Ausnahme ist?

    Gerade erst vor einigen Wochen ist eine sehr seriöse Studie erschienen, die erschreckende Zahlen von Polizeigewalt und mangelnder Aufklärung darlegt. In der ARD lief vor kurzem eine Sendung in der entsprechende Fälle bis zum tod von Menschen dargelegt wurden, und sogar von Polizisten selbst verfolgt wurden.
    Und bundesweit bekannte Fälle in denen Menschen auf demonstrationen (und nein, das waren keine "antifanten", wobei die verwendung des Begriffs mehr über dich als über diese Leute sagt) bis zur Erblindung misshandelt wurden (z.B. bei Stuttgart 21) die ganz normale Bürger waren.

    So zu tun als wäre unsere Polizei die liebste und netteste der Welt, und es gäbe da keine schwarzen Schafe die gerne mal reinprügeln, ist naiv bis zum geht nicht mehr.

    Was in keiner weise bedeutet das man Angst vor der Polizei haben muss. Im Regelfall kann man mit Polizisten gut klarkommen, solange der Ton sachlich und höflich bleibt.

    Nichts davon wiederspricht aber einer Pflicht zur Kennzeichnung. Denn insbesondere derjenige der im Namen des Staates recht und ordnung durchsetzt, hat sich den selben Regeln in besonderer Weise zu unterwerfen. Darauf zu pochen das man als Polizist gerne anonym bleiben möchte, inidziert eher ein ungünstiges Verhältnis zum Staat und dessen Bürgern, zu deren Schutz man eigentlich da ist...

  9. Daran hatte ich zu schlucken

    Autor: M.P. 28.09.19 - 09:34

    Aber nach reiflicher Überlegung muss ich das zurückweisen.

    In der Diskussion über Forderungen nach Änderungen muss man alle Aspekte der Änderung diskutieren. Wenn man das früher beherzigt hätte, hätten wir vielleicht niemals Atomkraftwerke gebaut oder Asbest in unseren Autos und Häusern verbaut ...

  10. Es gibt auch keine anonymen Anzeigen!

    Autor: treysis 28.09.19 - 11:10

    Wenn du eine Anzeige aufgibst, als Zivilperson, dann wird auch immer dein Name geführt. Wenn du jetzt eine Anzeige gegen die Polizei machst, wird man sich das in deinem Ort auch merken. Wenn du eine Anzeige gegen irgendein Clan-Mitglied machst, dann werden auch die deinen Namen bekommen.

    Es ist nunmal so, dass man in der Öffentlichkeit kein Recht auf absolute Anonymität hat. Bei so Anzeigen von privat wird zu Recht davon ausgegangen, dass die Polizei die Exekutive stellt und in der Lage ist, ihr Gewaltmonopol durchzusetzen. Dementsprechend kann das auch nicht als Ausrede für Polizisten dienen. Als Beamter generell (nicht nur Polizei) verpflichtest du dich ja auch zu besonderer Treue zum Staat.

    Wem das nicht gefällt, der ist halt für den Polizeidienst nicht geeignet.

  11. Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer...

    Autor: PhilSt 28.09.19 - 13:29

    t_e_e_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ich verstehe das es Probleme mit Clans gibt. Aber die Mehrheit der
    > Bürger hat ähnlich viel Angst vor der Polizei wie vor Clans die unterwegs
    > sind.

    Filterblase, anyone? Das die "Mehrheit" der Bürger Angst vor der Polizei hat dürfte wohl den Preis für die an den Haaren herbeigezogenste Theorie der Woche gewinnen.

  12. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: GodsBoss 28.09.19 - 13:54

    > Für den Clanchef, der unliebsame Revier-Polizisten einschüchtern will
    > sicherlich auch ...
    >
    > Ein paar Mal dessen Kinder auf dem Schulweg abpassen und ein wenig
    > erschrecken lassen, und der Revier-Polizist ist sicherlich etwas zahmer,
    > und es ist wieder klarer, wer im Ghetto der Chef ist ...

    Wenn die erwachsenen Kinder des Clan-Chefs im Knast sitzen, weil sie wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verurteilt wurden, nachdem sie umgeknüppelt wurden, dann ist wirklich klar, wer im Ghetto der Chef ist. Das kann ja nicht nur immer auf Demonstrationen funktionieren.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  13. Re: Es gibt auch keine anonymen Anzeigen!

    Autor: HaMa1 28.09.19 - 14:00

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du eine Anzeige aufgibst, als Zivilperson, dann wird auch immer dein
    > Name geführt. Wenn du jetzt eine Anzeige gegen die Polizei machst, wird man
    > sich das in deinem Ort auch merken. Wenn du eine Anzeige gegen irgendein
    > Clan-Mitglied machst, dann werden auch die deinen Namen bekommen.

    So ist es. Auch als Zeuge vor Gericht wird dein Name offen beim Gerichtsverfahren genannt. Der "Clan" kann also einfach bis zum Prozess warten und dann mitschreiben.

  14. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: blaub4r 28.09.19 - 14:38

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht immer sind die Polizisten mit Nummer unterwegs - sondern auch mit
    > Klarnamen. Wie im Artikel erwähnt ist das in Brandenburg ja der Fall.
    >
    > Ich wäre ja für Polizeinummern. Das Problem ist das sich heute anscheinend
    > nicht viele Zahlen merken können. War es jetzt 08118. Oder 08811? Oder doch
    > 11880. Mist das war die Auskunft.
    >
    > Namen lassen sich für viele besser merken - was in einem Fall wo ein
    > Polizist doch mal Mist baut sicherlich im Sinne des Erfinders ist.
    >
    > Ich wäre auch für ein Namenschild. Für mich wäre eine Dienstnummer
    > praktischer - aber da ich ein Sonderfall bin wäre wahrscheinlich ein Name
    > darauf sinnvoller.


    Warum kriegen das andere Länder hin ? Dienst Nummer und fertig. Der Polizist ist verpflichtet diese zu nennen wenn was ist. Mehr nicht.

  15. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: Raenef 29.09.19 - 22:38

    con2art schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer nichts zu verbergen hat, auch nichts zu befürchten.
    >
    > PS
    > Ja, ich weiss wie widersinnig diese Aussage ist, aber es ist der Standard,
    > wenn neue Überwachungsmethoden eingeführt werden sollen. Die Polizei selbst
    > lässt diesen Satz gefühlt einmal im Monat vom Stapel.

    Gib mir doch mal dein Handy, ich will einfach Mal sehen was Du so machst

  16. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: Tuxcracker 30.09.19 - 00:10

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den Clanchef, der unliebsame Revier-Polizisten einschüchtern will
    > sicherlich auch ...
    >
    > Ein paar Mal dessen Kinder auf dem Schulweg abpassen und ein wenig
    > erschrecken lassen, und der Revier-Polizist ist sicherlich etwas zahmer,
    > und es ist wieder klarer, wer im Ghetto der Chef ist ...

    Erhöht durchsaus den Druck auf den Beamten, sich mit geballter Staatsgewalt mal diesen Clan vorzunehmen.
    Einfach mal die Kinder dieses Clans auf dem Schulweg abpassen, unter Druck setzen und ihnen Aussagen über die Tätigkeiten ihrer “Familie“ entlocken. Um mal zu zeigen, wer im Ghetto Chef ist. Rechtsstaatlich gibt es da durchaus Möglichkeiten.
    Zum Schutz der Kinder, können diese auch diesem Millieu entzogen werden. Ist laut Gesetzeslage nicht sehr schwierig. Klappt in jeder deutschen Familie wunderbar; Die meistens kinderlosen Sozialarbeiterinnen sind gnadenlos und schrecken vor nichts zurück.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.19 00:21 durch Tuxcracker.

  17. Re: moderne argumationsmethoden

    Autor: Peter Brülls 30.09.19 - 06:01

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist ein mittlerweile beliebtes argumentationsmuster und gelebter
    > "whataboutism": durch ein beliebig dramatisches, aber gut vorstellbares
    > beispiel wird ein gegenargument gestrickt. bei gegenrede kommen dann
    > aussagen wie "du nimmst also den tod unschuldiger polizisten durch
    > clan-kriminelle billigend in kauf!?".


    Das ist kein whatsboutism, weil es ursächlich und direkt mit dem Punkt verbunden ist.

  18. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: Peter Brülls 30.09.19 - 06:03

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Salzbretzel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > Tja, mit Namen hätte ich verloren, ich habe ein extrem schlechtes
    > Namensgedächtnis bei mir zuvor noch nie gehörten Namen. Dagegen kann ich
    > mir Nummern sehr gut merken.
    >
    > So viel zu es gibt keine perfekte Lösungen, wenn es selbst schon an so
    > etwas einfachem scheitert.

    Es spricht nichts dagegen, beides gleichzeitig zu verwenden.

  19. Re: moderne argumationsmethoden

    Autor: M.P. 30.09.19 - 10:14

    Er ist bestimmt PR-Manager bei Monsato und da für den guten Ruf von Roundup zuständig ...
    Da ist er es gewohnt, Diskussionen streng in gewünschten Bahnen zu halten ;-)

  20. Re: Jetzt mal nicht so anstellen.

    Autor: GodsBoss 01.10.19 - 19:57

    > Woher kommt der ganze Stuß hier das "der Bürger so viel Angst vor der
    > Polizei wie den Clanchefs" hat? Wenn man nicht gerade irgendein Antifant
    > ist oder die Konfrontation sucht hat man von der Polizei nichts zu
    > befürchten. Benimmt man sich normal und folgt den Anweisungen gibt es keine
    > Probleme.

    Freiheit statt Angst 2009 - Ja, der Vorfall ist alt, aber ich habe ihn deswegen rausgekramt, weil er so unglaublich gut dokumentiert ist, zum einen der Vorfall an sich, zum anderen das Belügen der Öffentlichkeit durch die Polizei und die einseitigen Ermittlungen zu Lasten des echten Opfers. Was leider nicht soviel diskutiert wurde, war das Verhalten der vermeintlich außenstehenden Polizisten, die natürlich versucht haben, nicht zuviel Beweismaterial zu produzieren und natürlich die beiden Haupttäter im Nachgang geschützt statt verhaftet haben.

    Wenn das die von dir erwähnten "Antifanten" so gemacht hätten, wären sie alle problemlos zu Landfriedensbruch verurteilt worden.

    > Ehrlich gesagt ist mir das Vorgehen der Polizei oft zu lasch und ich würde
    > mir etwas mehr "american style" wünschen, so das die entsprechenden
    > Subjekte auch wieder Respekt vor der Polizei haben.

    Wenn deine Definition von Respekt "Angst und Hass" ist, dann hast du sicher recht.

    > Ich bin gegen Namensschilder aber für Nummern. Wer sich die nicht merken
    > kann, kann sie aufschreiben oder fotografieren. Sollte mal Mist passieren,
    > dann sollte man sich auch über den Beamten beschweren können.

    Ich sage mal boshaft: Benimmt sich die Polizei und folgt den Gesetzen, braucht es auch keine Kennzeichnungspflicht.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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