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Gläsern, aber mit Ansage und damit richtig

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  1. Gläsern, aber mit Ansage und damit richtig

    Autor: DerDy 31.07.18 - 01:01

    > Rund 75 Prozent der Auskunftswünsche während der ersten sechs Monate dieses Jahres
    > beziehungsweise 292.399 Anfragen kommen demnach von Gerichtsvollziehern.

    Zum Gerichtsvollzieher schreibt Wikipedia:
    > Der Gerichtsvollzieher (kurz: GV) ist Beamter der Justiz mit der Aufgabe, Urteile und andere
    > Vollstreckungstitel zwangsweise zu vollstrecken sowie (auch außerhalb eines konkreten
    > Gerichtsverfahrens) Schriftstücke zuzustellen.

    Wenn ein Gerichtsvollzieher die Bankdaten von jemanden überprüft, dann hat es vorher ein Verfahren gegeben, bei dem sich der Betroffene hat äußern können und ein entsprechendes Urteil wurde gesprochen. In solchen Fällen ist es doch nachvollziehbar, dass ein Gerichtsvollzieher die Vermögenswerten eines Schuldners genauer unter die Lupe nimmt. Eine solche Überprüfung erfolgt also nicht ohne entsprechende Vorgeschichte und ist abzusehen.

  2. Re: Gläsern, aber mit Ansage und damit richtig

    Autor: ronda-melmag 31.07.18 - 07:18

    Eine Gerichtsvollzieher braucht kein Urteil. Es reicht ein vollstreckbarer Mahnbescheid.
    Und ein Mahnbescheid wird automatisch rechtskräftig und damit vollstreckbar wenn kein Widerspruch gegen Ihn eingelegt wird.
    Wobei ich mich grade frage wenn kein Kontostand übermittelt wird - warum machen die dann die Abfrage ?
    Ich denke das geht in die Richtung Überprüfung der eidesstattlichen Versicherung.
    Ob der Schuldner wirklich alle Angaben gemacht hat.
    Oder einfach mit der Kontonummer eine Kontopfändung machen - das wird es sein.
    Denn dann ist das Guthaben auf dem Konto egal - er bekommt dann sein Forderung oder
    wenn das Guthaben das nicht abdeckt halt alles Geld das da ist.
    Wenn der Gläubiger halt nicht verhungern will sollte er sich dann ein P-Konto zulegen, das kann nicht bis auf Null geleert werden.

  3. Re: Gläsern, aber mit Ansage und damit richtig

    Autor: KloinerBlaier 31.07.18 - 07:25

    Der Gerichtsvollzieher muss ja wissen, welche Konten es gibt um sie entsprechend zu pfänden.

    Ich kann die Praxis übrigens durchaus nachvollziehen. Früher suchte man nun mal nach Kontoauszügen o.Ä., aber das ist mittlerweile in Zeiten von digitalen Postfächern und Online-Banking ja nicht mehr sinnvoll.

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