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"Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

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  1. "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: tomate.salat.inc 06.02.20 - 10:47

    Ernsthaft?

    Ich kann sehr gut verstehen, warum Wacom diese Informationen gerne hätte. Man möchte wissen, mit welchen Anwendungen die Tablets verwendet werden und ggf dahingehend optimieren.

    Warum man dafür den Nutzer identifizieren muss verstehe ich auch nicht. Und sollte im Rahmen der DSGVO sicherlich auch kommuniziert werden.

  2. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: hyperlord 06.02.20 - 10:53

    Richtig - und dass es by default aktiviert ist, ist auch nicht richtig.
    Aber per se finde ich das auch nachvollziehbar.

  3. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: Da.Vid 06.02.20 - 10:59

    Ich glaube laut DSGVO musst du eine ID erstellen damit der Nutzer das Recht in Anspruch nehmen kann die Daten löschen zu lassen. Anonym gibts nicht, Pseudomynisiert gibts. Ich lasse mich aber gerne korrigieren.

  4. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: rapunzel666 06.02.20 - 11:13

    na ja, wenn die Daten ohne ID erfasst würden, wäre ja der Personenbezug garnicht gegeben, sprich nicht DSGVO-relevant.
    Bringt dann aber wiederum weniger für wacom, da man dann z.B. nicht mehr sagen kann, dass Anwender, die Anwendung A nutzen, auch gerne Anwendung B installiert haben (um z.B. später mal ne Werbung bei denen zu platzieren, ob die A-Anwender nicht auch gerne B nutzen möchten).

  5. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: tomate.salat.inc 06.02.20 - 11:40

    Da.Vid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube laut DSGVO musst du eine ID erstellen damit der Nutzer das Recht
    > in Anspruch nehmen kann die Daten löschen zu lassen. Anonym gibts nicht,
    > Pseudomynisiert gibts. Ich lasse mich aber gerne korrigieren.

    Bin da sicherlich kein Experte, aber ich glaube du liegst falsch. Denn der Nutzer hat keinen Anspruch darauf, dass alle Daten gelöscht werden. Sie dürfen nur halt keinen Rückschluss auf die Person des Nutzer zulassen.

    Diese >>>ANNAHME<<< nehme ich aus meinem Wissen was ich von Unity hab. Für meine eigenen Spiele verwende ich Analytics um zu wissen, wie mein Spiel gespielt wird. Jetzt ist es aber so, dass Unity-Analytics mehr Daten mitschickt als ich brauche. Deswegen habe ich auch schon den Support kontaktiert und gefragt, wie ich das reduzieren kann (+ was passiert wenn ich bestimmte flags im code setze, ob dass dann den gewünschten Erfolg hat). Und auch, was passiert wenn ein Nutzer seine Daten löschen lässt.

    Antwort:
    a) Nein, ich kann das selber nicht als Opt-IN umsetzen, Unity-Analytics bietet wohl leider nur Opt-Out
    b) Wenn der Nutzer sich austrägt, dann werden persönliche Informationen gelöscht - aber meine Events werden nach wie vor gesendet + existierende Daten bleiben vorhanden.

    Ich gehe mal von aus, dass deren Rechtsabteilung das vorher gut geprüft hat. Wenn der Nutzer also eine ID bekommen müsste, damit man diese Daten löschen kann, dann dürfte ich mir diese ganz sicher nach austragen nicht mehr zusenden lassen. Ergo: Das Unity-Analytics-Plugin müsste dann bei solchen Spielern inaktiv werden - tut es aber nicht.

    Aber wie gesagt: das ist alles eine Annahme.

  6. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: WillsWissen 06.02.20 - 11:45

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann sehr gut verstehen, warum Wacom diese Informationen gerne hätte.
    > Man möchte wissen, mit welchen Anwendungen die Tablets verwendet werden und
    > ggf dahingehend optimieren.

    Ja, schon klar. Und deswegen müssen die Daten auch zu Google gesendet werden?

    Wacht auf Leute: Beim Datensammeln steht schon lange nicht mehr der Nutzer im Fokus, sondern Geld.
    Wer weiss, an wen sie diese Daten noch weitergeben, wenn sie erstmal da sind.

    Ein Schelm wer ...

  7. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: richtchri 06.02.20 - 11:46

    Als Nutzer hast du sehr wohl das Recht auf Löschung und zwar uneingeschränkt.

  8. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: WillsWissen 06.02.20 - 11:52

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Nutzer hast du sehr wohl das Recht auf Löschung und zwar
    > uneingeschränkt.

    Der war gut :-)

  9. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: tomate.salat.inc 06.02.20 - 11:52

    WillsWissen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, schon klar. Und deswegen müssen die Daten auch zu Google gesendet
    > werden?
    Ja. Weil man Google Analytics nutzt, dann landen die Daten zwangsläufig dort. Würde man einen anderen Anbieter nutzen, dann würden die Daten dort landen.

    Und nein: selber so einen Dienst schreiben wäre teuer und viel Arbeit. Zumal es für Firmen keinen Grund gibt das zu tun.

    > Wacht auf Leute: Beim Datensammeln steht schon lange nicht mehr der Nutzer
    > im Fokus, sondern Geld.
    Damit verallgemeinerst du zu stark. Nicht jedes Tracking ist böse oder schlecht. Und die Konsumenten würden schnell anfangen zu jammern, wenn die Softwareschmieden das nicht mehr tun würden. Denn dann würde support für vermeindlich "offensichtliches" fehlen oder manche Fehler würden nie aus den Programmen entfernt werden (Stichwort: Crash-Report)

  10. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: divStar 06.02.20 - 11:53

    Die Daten werden vielleicht mit Adobe oder Microsoft abgeglichen, um die Raubmordkopierer zu identifizieren.

  11. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: Quantium40 06.02.20 - 11:53

    tomate.salat.inc schrieb:
    > Bin da sicherlich kein Experte, aber ich glaube du liegst falsch. Denn der
    > Nutzer hat keinen Anspruch darauf, dass alle Daten gelöscht werden. Sie
    > dürfen nur halt keinen Rückschluss auf die Person des Nutzer zulassen.

    Der Nutzer hat einen Anspruch auf Löschung der Daten, zumal diese unrechtmäßig (fehlende Einwilligung) erhoben wurden.

    Schau mal in Artikel 17 DSGVO.

  12. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: Quantium40 06.02.20 - 11:55

    tomate.salat.inc schrieb:
    > Stichwort: Crash-Report
    Crash-Reports, die gesendet werden, nachdem der User den Versand und dessen Inhalt abgenickt hat, sind kein Tracking.

  13. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: Quantium40 06.02.20 - 11:56

    WillsWissen schrieb:
    > richtchri schrieb:
    > > Als Nutzer hast du sehr wohl das Recht auf Löschung und zwar
    > > uneingeschränkt.
    > Der war gut :-)

    Das Recht besteht laut Artikel 17 DSGVO sehr wohl.
    Das Problem ist die fehlende Möglichkeit, die Umsetzung dieses Rechtes auch zu kontrollieren.

  14. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: tomate.salat.inc 06.02.20 - 11:58

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Nutzer hat einen Anspruch auf Löschung der Daten, zumal diese
    > unrechtmäßig (fehlende Einwilligung) erhoben wurden.

    Wenn du meinst, du hast recht, dann diskutiere das doch bitte mit den Anwälten von Unity aus. Fakt ist: das Verhalten ist dort momentan anders implementiert. Wäre das ein Problem, dann hätte vermutlich jedes größere Unity-Spiel Klagen am Hals.

    Ich gehe von aus, dass die Rechtsabteilung von Unity das aber durchaus gründlich geprüft hat und vertraue denen mehr als Leuten hier im Golem Forum. Da ich nicht wirklich das Wissen hab um darüber zu diskutieren, werde ich es auch nicht tun.

  15. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: tomate.salat.inc 06.02.20 - 11:59

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomate.salat.inc schrieb:
    > Crash-Reports, die gesendet werden, nachdem der User den Versand und dessen
    > Inhalt abgenickt hat, sind kein Tracking.

    Passiert bei Android z.B. afair automatisch.

  16. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: unbuntu 06.02.20 - 12:02

    Wie willst du das auch machen? Das ist in allen anderen Bereichen ja auch so, egal ob online oder offline.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: Anonymer Nutzer 06.02.20 - 12:03

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernsthaft?
    >
    > Ich kann sehr gut verstehen, warum Wacom diese Informationen gerne hätte.
    > Man möchte wissen, mit welchen Anwendungen die Tablets verwendet werden und
    > ggf dahingehend optimieren.
    >
    > Warum man dafür den Nutzer identifizieren muss verstehe ich auch nicht. Und
    > sollte im Rahmen der DSGVO sicherlich auch kommuniziert werden.


    War auch mein erster Gedanke

  18. Die prüfen für die EU gar nichts

    Autor: yumiko 06.02.20 - 12:38

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gehe von aus, dass die Rechtsabteilung von Unity das aber durchaus
    > gründlich geprüft hat und vertraue denen mehr als Leuten hier im Golem
    > Forum. Da ich nicht wirklich das Wissen hab um darüber zu diskutieren,
    > werde ich es auch nicht tun.
    Die haben das schon geprüft als amerikanisches Unternehmen, aber nach deren Recht und nicht europäisches.
    Der Anbieter der Software macht sich hier abmahnbar und bei Erhebung von Daten von Minderjährigen prinzipiell strafbar (da hilft aber Spiel ab 14 freizugeben).

  19. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: MrTridac 06.02.20 - 13:00

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht jedes Tracking ist böse oder schlecht.
    "Wäre", das ist das richtige wort. "... Tracking WÄRE nicht schlecht ..."

    > [...] Denn dann würde support für
    > vermeindlich "offensichtliches" fehlen oder manche Fehler würden nie aus
    > den Programmen entfernt werden

    Das Problem ist, dass gerade das nicht gemacht wird.
    Software bleibt auf Dauer schlecht, oder wird verschlimmbessert, oder Features werden entfernt. GUIs werden super-mega-fancy-stylish aber dabei unbedienbar, Updates zerstören teilweise Nutzerdaten, Produkte die älter als sechs Monate sind werden nicht mehr unterstützt.
    Sinnvolle Funktionen werden selbst nach Nutzeranfragen nicht eingebaut.

    Das Tracking was große Firmen heutzutage betreiben ist außschließlich zum Geldverdienen.
    Der Nutzer steht schon lange nicht mehr im Vordergrund.

    Gier trifft Entscheidungen.

  20. Re: "Zudem sieht Heaton nicht, was dies den Nutzern praktisch bringen soll"

    Autor: bofhl 06.02.20 - 13:56

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WillsWissen schrieb:
    > > richtchri schrieb:
    > > > Als Nutzer hast du sehr wohl das Recht auf Löschung und zwar
    > > > uneingeschränkt.
    > > Der war gut :-)
    >
    > Das Recht besteht laut Artikel 17 DSGVO sehr wohl.

    Nur wenn es genau einer definierten Person zuordenbar ist! Es also einen umkehrbaren Algorithmus gibt um die Daten (wieder) zuordenbar zu machen! Eine ID die aus Zufallszahlen und nicht aus den Nutzerdaten generiert wurde gilt da nicht.

    > Das Problem ist die fehlende Möglichkeit, die Umsetzung dieses Rechtes auch
    > zu kontrollieren.

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