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"accept conditions" mindestens zwei mal...

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  1. "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: devman 11.07.19 - 15:27

    Bei der Einrichtung muss man etliche Bedingungen akzeptieren. Wer diese nicht akzeptiert, bei denen ist Schluss mit der Inbetriebnahme.

    Jedes Smartphone, jeder Home-Assistent, entdessen viele smarte Glühbirne, Türschlösser, Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Steckerleiste... All das "smarte" Cloudzeugs eben.

    Die Bedingungen durchlesen und falls es inakzeptabel ist, dann eben zurückschicken. Siri, Hello Google, Alexa, das ist für mich inakzeptabel.

  2. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: joshlukas 11.07.19 - 15:50

    Mitunter genau das wird in der DSGVO geregelt. Gesetze sind höherwertig als die eigens geschriebene AGB. In die kann ich erstmal alles hineinschreiben. Kollidieren diese mit dem Gesetz, sind diese nichtig.

  3. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: MrAnderson 11.07.19 - 16:22

    Die DSGVO regelt nach meinem Wissen nur, dass du darauf hingewiesen werden musst.
    Vorschriften was zulässig und was nicht, soll es erst in der EU ePrivacy Verordnung geben.
    Darum wird die ja auch seit Ewigkeiten von den Lobby-Vertretern im Parlament verzögert.

  4. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: hl_1001 11.07.19 - 17:26

    Das wird man in modernen Autos auch müssen, schließlich gehen die Daten an Hersteller, Versicherung und teils an Behörden.

    Für mich ist die Frage, wie das dann bei gebrauchten Autos funktioniert.

  5. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: Codemonkey 11.07.19 - 22:07

    Die DSGVO regelt nach meinem Wissen auch das man eine Reglung nach dem Motto "Dienst gegen Daten" Abgabe nicht erzwingen darf.
    Inwiefern eine Datenabgabe an dieser Stelle notwendig zur Durchführung dieser Dienstleistung ist, ist dann eher die Frage...

  6. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: bytewarrior123 12.07.19 - 00:15

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die DSGVO regelt nach meinem Wissen auch das man eine Reglung nach dem
    > Motto "Dienst gegen Daten" Abgabe nicht erzwingen darf.
    > Inwiefern eine Datenabgabe an dieser Stelle notwendig zur Durchführung
    > dieser Dienstleistung ist, ist dann eher die Frage...

    Wenn jetzt von Dir noch der Teil der DSGVO erwähnt wird, wo das steht, wäre allen geholfen : mir ist dazu selbst nach kombinierter Stichwortsuche in der DSGVO nichts bekannt, die eben genau das ausschließt - wenn der Kunde diesbezüglich bei den AGB's und bei den dazu eingeführten separaten "OK, ich stimme zu" auf ja klickt, akzeptiert er das.

    Dazu kommt, das sich jeder halbwegs vernünftige Mensch ja fast denken kann/muss, dass "das Aufgezeichnete zu Trainingszwecken verwendet werden kann" auch bedeutet, das nicht nur die "sagenumwobene KI" sich das anhören muss, sondern der Trainingszweck viel einfacher Menschen mit Ihren Ohren sind.
    Aus diesem Grund haben wir hier zu Hause keinen der Sprachassistenten in Betrieb und auch unsere Handys & Tablets in sogenannten Mic-Buster-Schalen liegen. Diese verhindern aufgrund Ihrer hochgezogenen runden Rändern, dass die dort hineingelegten Geräte mit Ihren (Freisprech-)Micros ungewollt irgendetwas aufnehmen können (gibt es an sich für Firmen, wenn es bei Konferenzen vertraulich zugehen soll).
    Der Fire-TV-Fernbedienung haben wir das Mic gekillt (aufgemacht und ausgebaut) und bei den Laptops sind die Mic's ebenfalls deaktiviert&zugeklebt - wenn wir skypen, dann halt nur mit zusätzlicher Peripherie.

    Anlass dazu war ein Wireshark-Mitschnitt des Router-Traffic meinerseits bei der Kontrolle, was denn unser Fernseher so alles an seinen Hersteller versendet. Dabei ist mir aufgefallen, dass sobald ich den Google-Now-Assistenten auf dem Handy auch nur im Standby habe, permanent bei Gesprächen im Raum Datenpakete von diesen gesendet werden. Kurz ein wenig weiter darüber nachgedacht, dann alles abgeschaltet und mit nem Bekannten im IT-Sicherheitsbereich eines großen Automotiv-Hersteller darüber gesprochen. Der hat mir dann gezeigt, wie im Hintergrund eben der Großteil dieser Daten "analysiert" werden und was man mechanisch dagegen tun kann - elektronisch/programmiertechnisch ist es nie ganz auszuschließen.

    Aus diesem Grund sind bei denen schon seit geraumer Zeit speziell chinesische Handys/Geräte analysiert worden, aber die sind bei weitem nicht so aggressiv am Mithören-wollen wie die Koreaner(dank Google) oder auch Geräte aus Cuppertino - ist schon ein komisches Gefühl, wenn dein eigentlicher "Gegner/Feind" selbst nicht soviel von Dir wissen will wie der von Dir an sich als solcher verstandener "Freund" ...

    Einen ähnlichen Fall gab es übrigens bei denen schon einmal 2008/09 mit Multifunktionsdruckern von einem großen Druckerhersteller : Die hatten ungefragt alle Druckaufträge auf der Print-Server-HDD gespeichert und auch ab & an versucht, diese "zu Analysezwecken nach Hause" zu schicken - blöd nur, wenn die halt u.a. auch in der Entwicklungsabteilung eines Automitiv-Hersteller stehen. Da wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von Freitag auf Montag mehrere zehntausend Geräte weltweit ausgetauscht, weil sich auf den Rückläufern der geleasten Drucker auf deren Print-Server-HDDs nahezu ALLE Druckaufträge, die das Gerät je gemacht hatte, gefunden wurden - schön unverschlüsselt als PDF abgelegt. Und auch zwei IT-Partnerfirmen, welche selbe Groß-Partner des Drucker-Hersteller waren/sind, wurden zumindest in D umgehend die Verträge gekündigt, da der Hersteller selber nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass mit diesen Daten, die so nie hätten gespeichert werden dürfen, kein Unfug gemacht wird oder gar der Zugriff durch die Konkurrenz verhindert wird. Herausgefunden hat das damals übrigens ein AZUBI, weil der sich dachte, aus einem mechanisch nahezu total zerstörten Gerät kann man doch die tollen großen HDD eventuell noch weiter verwenden (und der hat nicht dumm geschaut, als er dann die PDFs auf einer unverschlüsselten ext3-Partition gefunden hat - aber die Farbe und der Ausdruck des Gesichts seines Chefs müssen wohl Bände gesprochen haben)...

  7. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: sg-1 12.07.19 - 02:35

    Zu der Drucker Geschichte hatte ich gerne einen Artikel gelesen. Finde das hoch interessant.

    Die mich Buster Schalen interessierten mich auch. Gibt's dazu mehr Infos/Link?

  8. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: androidfanboy1882 12.07.19 - 14:06

    Was war/ist denn das für ein Druckerhersteller

    Wir haben/hatten Kyocera und Lexmark Drucker im Einsatz, die verfügen jedoch nur über max. 256 MB Speicher.

    Also nichts mit "tollen großen HDDs".

    Zudem kann man in den Optionen einstellen wie viele vergangene Druckaufträge gespeichert werden sollen.

  9. Re: "accept conditions" mindestens zwei mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.19 - 08:29

    1mb unverschüsselt reicht auch für eine anzahl von dokumenten, druckerhersteller scheiunen algemein etwas faul in der hinsicht, was datenschutz und betriebsicherheit angeht, der xerox chef höchst persönlich hat ja zugegeben, dass die von xerox gerfertigeten geräte in der standardeinstellung nicht unbedingt zu 100% belastbare kopien/fehler machen dürfen, um die kundschaft mit höherer geschwindigkeit/durchsatz beindrucken zu können.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.19 08:32 durch ML82.

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