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Wenn ich eine Postkarte schicken will, statt eines Briefes...

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  1. Re: Wenn ich eine Postkarte schicken will, statt eines Briefes...

    Autor: LASERwalker 25.07.18 - 09:25

    Diggo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe das für jede Webseite, die Useraccounts etc. hat und wo
    > Credentials nicht unverschlüsselt übertragen werden sollten. Aber eine
    > klassiche statische HTML Seite mit des Handwerkers Öffnungszeiten, wird
    > dadurch nicht unsicherer, das sie unverschlüsselt übertragen wird.

    Genau diese Meinung ist der Grund warum Google das macht: Sie ist nämlich falsch.

    Wobei dein Beispiel grade ein schlechtes ist:
    Inzwischen kann der Handwerker bei seinem Hoster ein Knopf drücken und schon ist seine Seite per HTTPS geschützt. Er braucht sich auch nicht um ablaufende Zertifikate oder sonst was zu kümmern.

    > Für mich bleibt das Geschmäckle wie damals beim IE - als MS meinte, es
    > müsse seine eigenen Standards für das ganze Internet durchdrücken.

    Ein völlig falscher Vergleich:
    HTTPS/TLS ist kein Google Standard und Google verdient nichts daran. Firefox wird bald die Warnung ebenfalls anzeigen. Gut möglich das Microsoft auch nachzieht.
    Die Warnung ändert nichts daran wie TLS funktioniert oder welche Software sich verbinden kann.

  2. Re: Wenn ich eine Postkarte schicken will, statt eines Briefes...

    Autor: Diggo 25.07.18 - 16:01

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das stimmt nicht. Unverschlüsselte Seiten kann ich verändern. Ich
    > kann alles mögliche an Scripte einbinden als Dritter dazwischen. Angefangen
    > vom tracking ohne dem Webseitenbetreiber was zu bezahlen für die Daten bis
    > hin zu Schadsoftware. Und das ohne direkt den Webserver zu hacken und damit
    > Aufmerksamkeit zu erregen. Das geht zb in jedem öffentlichen Hotspot
    > einfach so. Weil solche Hotspots ohne anmeldung unverschlüsselt übertragen
    > und folglich auf die Verschlüsselung der Webseite sich verlassen.
    >
    Das ist ein guter Punkt. Nehme ich so mal mit, auch wenn ich jetzt Hotspotuser nicht als primäre Internetagiteure sehe.

    @LASERwalker
    Mich stört nicht die technische Umsetzung, sondern die zunehmende Bevormundung durch Großfirmen, sobald sie ein Übergewicht im Netz darstellen. Das widerstrebt mir. Bald hat man dann kein Internet mehr, sondern nur noch ein Googlenet.
    Hier auch so ein Beispiel (auch wenn das nur temporär gelten sollte): https://www.golem.de/news/browser-youtube-redesign-ist-nur-in-chrome-schnell-1807-135681.html

  3. Re: Wenn ich eine Postkarte schicken will, statt eines Briefes...

    Autor: TurbinenBewunderer 25.07.18 - 18:56

    Diggo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau ;) Und wie idiotikum schon gut festgestellt hat, denkt der Empfänger
    > dann, dass die Postkarte unsicher ist, fragt bei seinem Briefschreiber
    > (~Webdesigner/Hoster an), ob er das Rote Symbol auf der Postkarte nicht
    > schnell wieder grün kriegen kann - vermutlich auf dem Weg einer
    > unverschlüsselten Emai ;-)
    >
    > Ich verstehe das für jede Webseite, die Useraccounts etc. hat und wo
    > Credentials nicht unverschlüsselt übertragen werden sollten. Aber eine
    > klassiche statische HTML Seite mit des Handwerkers Öffnungszeiten, wird
    > dadurch nicht unsicherer, das sie unverschlüsselt übertragen wird.
    >
    > Für mich bleibt das Geschmäckle wie damals beim IE - als MS meinte, es
    > müsse seine eigenen Standards für das ganze Internet durchdrücken.

    common....

  4. Re: Wenn ich eine Postkarte schicken will, statt eines Briefes...

    Autor: LASERwalker 26.07.18 - 10:08

    Diggo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich stört nicht die technische Umsetzung, sondern die zunehmende
    > Bevormundung durch Großfirmen, sobald sie ein Übergewicht im Netz
    > darstellen. Das widerstrebt mir. Bald hat man dann kein Internet mehr,
    > sondern nur noch ein Googlenet.

    Sehe ich jetzt überhaupt nicht so. Chrome hält sich recht gut an die Webstandards. Die Situation mit Microsoft & Co vor 15 Jahren war viel schlimmer.

    Die Marktmacht bei Google liegt eher bei der Suche und Android. Und bei Beidem haben wurden sie von der EU schon bestraft.

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