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Seltsam

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  1. Seltsam

    Autor: leonardo-nav 09.08.22 - 11:40

    Also auf Garuda Linux habe ich die Option die Google Fonts (is glaub ich Teil vom Chaotic-AUR) auf den Rechner zu laden. Das ist (in der git Version) ein Riesenpaket (~ 1GB), das regelmäßig aktualisiert wird.

    Warum laden die Websitenbetreiber das nicht einfach selbst auf ihren Server? Dann müssen nur sie selber Kontakt zum Google-Server aufbauen, die Besucher aber nicht.

  2. Re: Seltsam

    Autor: geeky 09.08.22 - 13:54

    Das wird ja vermehrt gemacht, z.B. gezielt für gewollte Fonts via https://google-webfonts-helper.herokuapp.com/
    Einbinden über https://fonts.googleapis.com/css hätte allerdings eigentlich Vorteile: fonts.googleapis.com gibt das Ergebnis z.B. direkt bzgl. Fonttyp auf den anfrangenden Browser optimiert zurück, was man sich sonst erstmal selbst bauen müsste.

  3. Caching

    Autor: treysis 09.08.22 - 14:07

    geeky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einbinden über fonts.googleapis.com hätte allerdings eigentlich Vorteile:
    > fonts.googleapis.com gibt das Ergebnis z.B. direkt bzgl. Fonttyp auf den
    > anfrangenden Browser optimiert zurück, was man sich sonst erstmal selbst
    > bauen müsste.

    Nicht nur das: wenn alle Schriften über die Google-Domain eingebunden werden, hat der Browser diese vermutlich schon gecacht. Würde man die Schriftart selbst hosten, müsste sie nun für jeden Besucher zumindest einmal erneut übertragen werden.

  4. Re: Caching

    Autor: MarcusK 09.08.22 - 14:13

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > geeky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einbinden über fonts.googleapis.com hätte allerdings eigentlich
    > Vorteile:
    > > fonts.googleapis.com gibt das Ergebnis z.B. direkt bzgl. Fonttyp auf den
    > > anfrangenden Browser optimiert zurück, was man sich sonst erstmal selbst
    > > bauen müsste.
    >
    > Nicht nur das: wenn alle Schriften über die Google-Domain eingebunden
    > werden, hat der Browser diese vermutlich schon gecacht. Würde man die
    > Schriftart selbst hosten, müsste sie nun für jeden Besucher zumindest
    > einmal erneut übertragen werden.

    nein, das stimmt nicht. Die Browser cachen mittlerweile nicht mehr Seitenübergreifend.

  5. Re: Caching

    Autor: Schlitzauge 09.08.22 - 14:22

    aber Caches von CDNs und Netzkoppelelementen. Und diese gehören ebenso zur Infrastruktur wie die anfragenden Clients selbst.

  6. Re: Caching

    Autor: MarcusK 09.08.22 - 14:25

    Schlitzauge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber Caches von CDNs und Netzkoppelelementen. Und diese gehören ebenso zur
    > Infrastruktur wie die anfragenden Clients selbst.

    Wie oft wird eine Schrift geladen das das irgendeine Rolle spielt? Außerdem muss zu dem CDN eine Verschlüsselte Verbindung aufgebaut werden incl. Prüfung der Zertifikate. Das ist das oft langsamer als wenn man die vorhanden Verbindung zur Webseite nutzt, auch wenn dort ein paar ms mehr Latenz vorhanden ist.

  7. Re: Caching

    Autor: Schlitzauge 09.08.22 - 14:41

    Load Balancing ist das Stichwort.

    Du tust so, als gäbe es immer nur einen oder ein paar wenige gleichzeitige User und dass bei jedem User der Weg zwischen anfragender Seite und Client stehts ungestört ist.

    In heutigen Zeiten, wo man es mit sehr vielen Usern und auch mobilen Usern zu tun hat, lässt sich das eben nicht so einfach reflektieren. Im Übrigen als Antwort: JEDEN MAL, wenn eine Seite die Fonts noch nicht im Cache vorliegen hat, wird sie abgefragt. ;)

  8. Re: Caching

    Autor: MarcusK 09.08.22 - 14:43

    Schlitzauge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Load Balancing ist das Stichwort.
    >
    > Du tust so, als gäbe es immer nur einen oder ein paar wenige gleichzeitige
    > User und dass bei jedem User der Weg zwischen anfragender Seite und Client
    > stehts ungestört ist.

    Wir reden hier von "normalen" Webseiten. Und nicht von Facebook und TikTok. Die meisten werden wohl deutlich unter 1000 user die Stunde haben und das stellt kein Problem für das ausliefern von ein paar Schriftarten dar.
    Und wer mehr User hat, kann sich auch die passenden Server hinstellen.

  9. Re: Caching

    Autor: LordGurke 09.08.22 - 14:49

    Und, mal so am Rande, kommt Golem ja scheinbar auch gut ohne externe CDNs aus...

  10. Re: Caching

    Autor: MarcusK 09.08.22 - 15:03

    LordGurke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und, mal so am Rande, kommt Golem ja scheinbar auch gut ohne externe CDNs
    > aus...

    was Golem macht finde ich eh peinlich. Sie bekommen es nicht mal hin den counter für die Foreneinträge zwischen den Server synchron zu halten.

    Und der meiste übertragenen Content wird wohl Werbung sein.

    Der wichtige Golem Content ist ja fast statisch ( bis auf das Forum) dafür eine schneller Webserver ohne DB und man bräuchte vermutlich kein CDN.
    (ich habe keine Ahnung davon, wieviele aufrufe hier erfolgen)

  11. Re: Caching

    Autor: Schlitzauge 10.08.22 - 14:01

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlitzauge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Load Balancing ist das Stichwort.
    > >
    > > Du tust so, als gäbe es immer nur einen oder ein paar wenige
    > gleichzeitige
    > > User und dass bei jedem User der Weg zwischen anfragender Seite und
    > Client
    > > stehts ungestört ist.
    >
    > Wir reden hier von "normalen" Webseiten. Und nicht von Facebook und TikTok.
    > Die meisten werden wohl deutlich unter 1000 user die Stunde haben und das
    > stellt kein Problem für das ausliefern von ein paar Schriftarten dar.
    > Und wer mehr User hat, kann sich auch die passenden Server hinstellen.

    Nein, wir reden nicht von "normalen" Webseiten, sondern vom Prinzip, welches skalierend nun mal für alle gilt, egal ob kleine Webseiten, Blogs oder Webshops, News-Zeitungen bis hin zu Social Media-Plattformen. Und "kein Problem" ist nicht nach DSGVO definiert. Wenn ich selbst für eine Popel-WebApp/-Seite eine bessere Performance oder Ranking bei Suchmaschinen möchte, zählt jedes Quäntchen an ms. Und wenn ich diese DURCHSCHNITTLICH bzw. zu Stoßzeiten technisch und / oder ökonomisch besser durch extern eingebundene Inhalte erreiche, ist das mein gutes Recht (Zweckgebundenheit und Berechtigtes Interesse).

    Nebenbei gesagt "dann stellt man sich einfach eigene entsprechende Server hin" funktioniert so in der Praxis nicht. Selbst Großkonzerne wie Facebook und Co. setzen nicht mehr auf komplett eigene Server. Auch solche mieten sich inzwischen Cloud-Kapazitäten on demand dazu oder betreiben es gleich in skalierenden Cloud- und CDN-Umgebungen. Dies gilt auch für größere Webseiten Dritter. Selbst viele Fertigbaukasten-Blogs und Webshops kleiner und mittlerer Unternehmen sowie öffentlicher Verwaltungen nutzen das aus Know-how- und Kostengründen, was völlig legitim ist. Genau genommen ist jedes Webhosting (egal ob noch klassisch oder Dediziert) bereits eine Nutzung externer Ressourcen. WENN schon Selfhosting mit solch einer Erwartung, dann sollte man den Server auch schön im eigenen Hoheitsgebiet betreiben, dann aber auch mit der Sicherstellung, dass die Netzinfrastruktur des eigenen ISP komplett DSGVO-konform ist und dass man jegliche Verarbeitung personenbezogener Daten (nicht nur persistente, sondern auch temporäre) man dem User gegenüber erklärt.

    Ökonomische Aspekte sind und bleiben ein Berechtigtes Interesse und definieren auch eine Zweckgebundenheit. Viele unterschätzen die TCOs, die bei komplettem oder teilweisen Selfhosting tatsächlich anfallen gegenüber dem vollständigen oder teilweisen Managed Hosting (und hierzu zähle Webhoster-gehostete dedizierte Server und CDNs dazu).

    Ich kann nur raten, sowas wenigstens mal anhand von Praxisbeispielen genau durchzurechen und zu vergleichen. Dann stellt man ganz schnell fest, dass der Tenor "dann stellt man halt alles selbst" nicht überall und jeder Situation greift und damit meine ich nicht nur Webauftritte ab bestimmten Größen. Sowas stellt man selbst bei kleinen privaten Blogs fest, z.B.

  12. Re: Caching

    Autor: Schlitzauge 10.08.22 - 14:04

    LordGurke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und, mal so am Rande, kommt Golem ja scheinbar auch gut ohne externe CDNs
    > aus...

    Also ein flüchtiger Blick in die DevTools offenbart mir da was anderes. xD

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