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Interessiert doch keinen

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  1. Interessiert doch keinen

    Autor: bennob87 12.07.19 - 07:31

    Erzählt den leuten die eine Alexa o.ä. zu Hause haben, dass sie abgehört werden und sie sagen das stimmt nicht. Belegt dies mit Fakten und sie sagen dass alle elektrischen Geräte mit Mikrofon abhören. Zeigt ihnen solche Artikel und ihr werdet sehen dass es ihnen nicht egaler sein könnte.
    Hier trifft "Nutzen" auf einen persönlichen Eingriff.
    Wenn dieser Eingriff unbemerkt bleibt, bleibt noch der Nutzen und das Teil wird verteidigt.
    Ich wehre mich schon seit Beginn an gegen diese "Assistenten" weil ich nicht von Katzenfutter sprechen will und dann personalisierte Anzeigen bekomme.

  2. Re: Interessiert doch keinen

    Autor: miauwww 12.07.19 - 09:19

    bennob87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erzählt den leuten die eine Alexa o.ä. zu Hause haben, dass sie abgehört
    > werden und sie sagen das stimmt nicht. Belegt dies mit Fakten und sie sagen
    > dass alle elektrischen Geräte mit Mikrofon abhören. Zeigt ihnen solche
    > Artikel und ihr werdet sehen dass es ihnen nicht egaler sein könnte.
    > Hier trifft "Nutzen" auf einen persönlichen Eingriff.
    > Wenn dieser Eingriff unbemerkt bleibt, bleibt noch der Nutzen und das Teil
    > wird verteidigt.
    > Ich wehre mich schon seit Beginn an gegen diese "Assistenten" weil ich
    > nicht von Katzenfutter sprechen will und dann personalisierte Anzeigen
    > bekomme.


    Es ist wie so oft: vermutlich muss der Konsument erst richtig auf die Schnauze fallen, eh er etwas merkt...

  3. Re: Interessiert doch keinen

    Autor: b.mey 12.07.19 - 10:12

    Wenn ich in der Öffentlichkeit telfoniere, hören das andere evtl. auch mit. Deshalb telefoniere ich nicht in der Öffentlichkeit sondern schreibe dann lieber Nachrichten (in der Regel per Threema).

    Ja das ist nicht schön, aber es ist eben erforderlich, dass nicht automatisch erfolgreich transkriptierte "Eingaben" nochmals manuell übersetzt werden. Eigentlich dient es in der Regel der Anonymisierung, wenn dies ein Dienstleister übernimmt, der die Daten nicht unmittelbar mit einem Google-User Account verknüpfen kann. Würde das Google selbst tun, wäre das eher möglich und das würde ich dann schon wieder kritischer sehen. Natürlich gibt es dann auch zufällig Informationen, die doch wieder einen persönlichen Bezug herstellen können, wenn man dem nachgeht. Aber ich sehe dennoch eine Abgrenzung zur Überwachung.

    Aber es ist schon noch ein Unterschied zu einer vollständigen bewussten Überwachung des gesamten Privatlebens und der zufällig ausgewählten manuellen Transkription einiger nicht verstandener Kommandos durch einen Dritten Dienstleister. Es wäre aber notwendig, dass Google das transparenter kommuniziert. In der Regel tut Google das ja bei vielen Dingen.

    Der Überwachungssupergau kommt eigentlich nur zu Stande, wenn Kriminelle oder Behörden die Geräte anzapfen und als Wanze missbrauchen und wirklich alles geziehlt mitschneiden was gesprochen wird und dann auch manuell auswerten. Das ist das eigentliche Risiko solcher Geräte, nicht das Google sie permanent technisch zu verbessern veruscht und dabei auch auf zufällig ausgewählte manuelle Auswertungen zurückgreift.

    Deshalb darf man die Geräte durchaus wegen diverser Risiken kritisieren. Außerdem ist in dieser Sache an Google Kritik wegen fehlender Transparenz vorzuwerfen. Das halte ich für komplett unstrittig. Aber deswegen Den Sachverhalt so darzustellen, dass Google hier geziehlt persönliche Informationen beliebig an Dritte weitergibt und so von Mitarbeitern abhören lässt, ist mir nicht differenziert genug.

    Mir persönlich wäre es sogar weniger Unangenehm, wenn jemand vollkommen Fremdes einzelne Eingaben zufällig ausgewählt hin und wieder analysiert als wenn mir im Zug der Sitznachbar unmittelbar und persönlich beim Telefonieren zuhört. Ansonsten gilt bei Nutzung von Google Diensten wie immer: Ich muss für mich abwägen, welche Daten ob Daten von mir mit Google teilen möchte. Die Daten sind bei Google vor Dritten ziehmlich gut geschützt, aber gegenüber Google eben nicht. Ich muss also damit einverstanden sein, das Google und deren Mitarbeiter meine Daten einsehen und nutzen könn(t)en. Für manche meiner Daten definiere ich persönlich gar keinen so hohen Schutzbedarf gegenüber mir unbekannten Google Mitarbeitern. Dafür hätte ich aber sehr gerne eine sehr hohe Verfügbarkeit der Daten (auf mehreren Geräten, mit mehreren Personen, ausfallsicher...). Für solche Daten sind Google Dienste eigentlich ideal.

    Ob jetzt der Nutzen (=Steigerung des Komforts) durch einen Home Assistent den Nachteil (=Sprachdaten könnten von Google Mitarbeitern angehört, zufällig ausgewählte Sprachdaten werden von Dritten transkripiert) überwiegt, ist wohl eine indidviduelle persönliche Entscheidung die nicht pauschal zu verurteilen oder zu befürworten ist. Aber Google ist schon in der Pflicht sehr transparent klar zu machen, in welchem Umfang die Sprachaufzeichnungen weiterverarbeitet werden. Das ist hier der eigentliche Kritikpunkt, den ich sehe.

  4. Re: Interessiert doch keinen

    Autor: ianmcmill 12.07.19 - 10:20

    Es ist den Leuten egal weil das ganze auf einer abstrakten Ebene läuft.

  5. Re: Interessiert doch keinen

    Autor: Markus08 12.07.19 - 11:13

    ianmcmill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist den Leuten egal weil das ganze auf einer abstrakten Ebene läuft.


    Ich denke auch dass die meisten wissen dass man dagegen kaum was machen kann, außer man verzichtet auf Smartphones und andere Geräte.
    Dass Google und Facebook eine der größten Datenkraken sind weiß auch jeder und trotzdem werden die Dinger benutzt. Als das mit Amazon rausgekommen ist haben tatsächlich auch Leute mit Android Smartphones über Amazon geschimpft. :D

  6. Re: Interessiert doch keinen

    Autor: b.mey 12.07.19 - 11:44

    Klar sind es Datenkraken. Aber Google bietet im Gegenzug halt auch ne Menge Funktionalität und Komfort, die man eben mit seinen Daten bezahlt. Grundsätzlich ja ein fairer Deal, solange transaparent bleibt, was Google tut. Hier sind sie ja schon offener geworden, die letzten Jahre. Aber noch nicht transparent genug.

    Dennoch sehe ich durchaus auch große Mehrwerte durch einige Google-Dienste. Daher finde ich es nicht ganz fair Google nur negativ als Datenkrake zu betachten. Bei Facebook passt das schon eher, finde ich, aber bei Google sehe ich da durchaus deutlichen Mehrwert im Gegenzug. Daher nutze ich auch einige ausgewählte Google Dienste sehr gerne und bin mir der Weiternutzung meiner Daten durch Google dabei bewusst. Wenn es einen Anbieter geben würde, der mir die gleiche Funktionalität aus einem Haus, auf dem gleichen Sicherheitsniveau und Performance für so 20 Euro im Monat bieten würde, ich würde sofort zu diesem wechseln. Gibt es aber nicht. Ich kann nur für einzelne Dienste hin und wieder Alternativen finden. Aber vollumfängliche Konkurrenz gibt es nicht.

    Allerdings funktionieren manche Dienste auch einfach nicht, wenn ich dem Dienstleister nicht meine Daten anvertraue. Ich denke aber auch, dass es den meisten Egal ist. Aber deshalb Google pauschal "zur bösen Datenkrakte" aufzuspielen finde ich nicht gerechtfertigt. Es ist ein Unternehmen wie jedes andere auch, nur erfolgreicher als die meisten anderen.

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