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Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

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  1. Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: cpt.dirk 25.02.20 - 16:09

    Diese Firma hat bereits mehrfach durch erhebliche Datenschutzbedenken und andere Probleme von sich reden gemacht - bei einem Zahlungsdienstleister stellt sich da die Grundsatzfrage der Vertrauenswürdigkeit und Nutzbarkeit per se:

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9762887-kriminalitaet-internet-paypal-handlanger-betruegern/all

    https://t3n.de/news/paypal-datenschutz-drittanbieter-919801/

    https://www.it-recht-kanzlei.de/viewComment.php?nid=2160

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/paypal-einfach-nicht-ganz-sicher-1.4097913

  2. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Schattenwerk 25.02.20 - 16:23

    Dumme Frage: Welche Alternative würdest du Vorschlagen? Vor allem für die unkomplizierte Bezahlung online?

    Unabhängig von dem Wunsch der Onlinezahlung mal ein paar Sachen, die mir in den Sinn kommen:

    Kreditkarte? Gibt mehr Skandale und Probleme als ich aufzählen könnte
    Bankkonto? Die Bank ohne Problem werfe den ersten Stein
    Bargeld? Selbst hier gibts Problem mit Falschgeld
    Tanzen? Hat bei mir zur Bezahlung noch nie geklappt
    Irgendeine Krypto-Währung? Ja genau, ohne Probleme und hohe Akzeptanz? Das ich nicht lache.

    Mal in Kurzform: Mir wäre keine Währung, Institut und keine Zahlmöglichkeit bekannt, welche nicht irgendwelche Probleme hätte. Sei es nun Image, Seriosität, Akzeptanz, Geschwindigkeit etc.

    Von daher würde ich gerne mal von dir wissen womit du zahlst und wie du mir die damit verbundenen Risiken und Probleme/Nachteile schön reden bzw. relativieren willst.

    PS: PayPal ist unterschiedlich zu bewerten, ob man Käufer/Kunde oder Verkäufer ist. Als Verkäufer würde ich auch sehr vorsichtig sein, als Kunde überwiegt derzeit noch der Service.

    PPS: Mit welchen Anbietern meine örtliche Sparkasse übrigens ihre Daten teilt, weiß ich übrigens auch nicht. Werde ich auch nie 100%ig erfahren. Deswegen bei meiner Sparkasse nun die Vertrauensfrage stellen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.20 16:25 durch Schattenwerk.

  3. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Hotohori 25.02.20 - 16:28

    Gute Frage. Ich nutze PayPal jedenfalls schon seit weit über 10 Jahren, allerdings als reines Zahlungsmittel, sprich es geht nur Geld raus und wird per Lastschrift vom Konto abgebucht. und hatte noch nicht ein einziges Problem.

    Und das Problem aus dem Artikel betrifft mich nicht, mein Smartphone hat nicht mal NFC. Dazu kann man das Geld praktisch doppelt zurück holen. Entweder von PayPal oder wenn die sich quer stellen bei der Bank per Lastschrift (was natürlich dann Folgen bei PayPal nach sich zieht, klar, aber das Geld hat man erst mal wieder).

  4. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: sevenacids 25.02.20 - 16:39

    Die unkomplizierte Zahlung online geht auch per Vorkasse und guter alter Überweisung. Habe damit noch nie Probleme gehabt, PayPal nutze ich nur wenn es nicht anders geht.

  5. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: wurstdings 25.02.20 - 17:01

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die unkomplizierte Zahlung online geht auch per Vorkasse und guter alter
    > Überweisung.
    Oder besser ging ... früher habe ich auch viel mit Vorkasse gemacht, bin dann brav zur Bank und habe die Daten in den Überweisungsterminal gekippt. Mittlerweile werden es aber immer weniger Shops, die das noch akzeptieren. Obwohl ich nicht verstehe warum, denn nach einer Überweisung ist das Geld ja sicher da, bei Kreditkarte etc könnte es jederzeit zurückgebucht werden.
    > Habe damit noch nie Probleme gehabt, PayPal nutze ich nur wenn
    > es nicht anders geht.
    Kann man Paypal eigentlich auch als prepaid-Konto nutzen, also das ich sagen wir mal 300 ¤ an Paypal überweise, damit online Bezahle und wenns alle ist muss ich wieder aufladen?

  6. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: thorben 25.02.20 - 17:16

    Also früher ging das mal, wenn du dein Paypalkonto nicht mit deinem Bankkonto verknüpft hast, ob das immer noch geht, keine Ahnung.

  7. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Tigtor 25.02.20 - 17:28

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also früher ging das mal, wenn du dein Paypalkonto nicht mit deinem
    > Bankkonto verknüpft hast, ob das immer noch geht, keine Ahnung.

    Nein, nicht mehr.
    Überweisung aufs Paypalkonto geht nur vom hinterlegten Konto aus. Ist kein Konto hinterlegt, dann bekommt man die Aufforderung eins zu hinterlegen ( wenn man die entsprechende Funktion ) im Paypal-Konto aufruft.

    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  8. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Sukram71 25.02.20 - 17:48

    Bargeld kann leicht gestohlen werden und ist dann endgültig weg. Oder du fällst auf Falschgeld herein.

    Bei fehlerhaften Abbuchungen per Lastschriftmandat oder durch Kreditkarten reichen ein paar Klicks oder maximal eine Unterschrift "an Eides statt", dass du das nicht gewesen bist (Kreditkarte), dann hast du dein Geld wieder. Sein Geld bargeldlos zu lagern und auszugeben, ist also sehr viel sicherer.

    Seine Bankbewegungen zu kontrollieren, ist dank Smartphone heute auch sehr einfach.

  9. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: AntiiHeld 25.02.20 - 18:29

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die unkomplizierte Zahlung online geht auch per Vorkasse und guter alter
    > > Überweisung.
    > Oder besser ging ... früher habe ich auch viel mit Vorkasse gemacht, bin
    > dann brav zur Bank und habe die Daten in den Überweisungsterminal gekippt.
    > Mittlerweile werden es aber immer weniger Shops, die das noch akzeptieren.
    > Obwohl ich nicht verstehe warum, denn nach einer Überweisung ist das Geld
    > ja sicher da, bei Kreditkarte etc könnte es jederzeit zurückgebucht
    > werden.
    > > Habe damit noch nie Probleme gehabt, PayPal nutze ich nur wenn
    > > es nicht anders geht.
    > Kann man Paypal eigentlich auch als prepaid-Konto nutzen, also das ich
    > sagen wir mal 300 ¤ an Paypal überweise, damit online Bezahle und wenns
    > alle ist muss ich wieder aufladen?

    Also ich bezahle mittlerweile überwiegend per Vorkasse. Dank Blitzüberweisung geht das auch in Sekunden. Klar, es machen noch nicht alle Banken mit und eine Blitzüberweisung kostet eine kleine Gebühr, das wird sich aber wohl beides in nächster Zeit ändern. Und bei Shops, die keine Vorkasse annehmen, bestelle ich schlicht nichts. Wenn ich aber etwas wichtiges bestelle und Vorkasse nicht möglich ist (hab ich eigentlich noch nie erlebt innerhalb Deutschlands), dann bezahle ich nach abwägen mit meiner Kreditkarte. Ohne PayPal, Google Pay & Co.

  10. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Katsuragi 25.02.20 - 18:53

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kann man das Geld praktisch doppelt zurück holen.
    > Entweder von PayPal oder wenn die sich quer stellen bei der Bank per
    > Lastschrift (was natürlich dann Folgen bei PayPal nach sich zieht, klar,
    > aber das Geld hat man erst mal wieder).

    Paypal ist offiziell eine Bank; es geht das Gerücht, dass Lastschriften von Banken nicht einfach zurück gegeben werden können. Probiert habe ich es mit Paypal aber noch nie.

  11. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Schattenwerk 25.02.20 - 22:05

    Klar geht Vorkasse. Hat jedoch den Nachteil der Geschwindigkeit, da man erst auf den Eingang der Zahlung wartet.

    Das Problem hast du bei PayPal nicht. Wie gesagt: Es gibt nicht die ultimative und kompromisslose Zahlungsart.

  12. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Schnarchnase 25.02.20 - 23:23

    Katsuragi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Paypal ist offiziell eine Bank; es geht das Gerücht, dass Lastschriften von
    > Banken nicht einfach zurück gegeben werden können. Probiert habe ich es mit
    > Paypal aber noch nie.

    Es gibt genau zwei Varianten von Lastschriften, auschließlich zwischen Firmen, oder mit Beteiligung von Privatpersonen. Erstere können grundsätzlich nicht zurückgezogen werden, letztere grundsätzlich immer.

  13. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: treysis 25.02.20 - 23:53

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar geht Vorkasse. Hat jedoch den Nachteil der Geschwindigkeit, da man
    > erst auf den Eingang der Zahlung wartet.
    >
    > Das Problem hast du bei PayPal nicht. Wie gesagt: Es gibt nicht die
    > ultimative und kompromisslose Zahlungsart.

    SEPA-Blitzüberweisung wäre eine Option.

  14. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Elizaroth 26.02.20 - 06:04

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die unkomplizierte Zahlung online geht auch per Vorkasse und guter alter
    > Überweisung. Habe damit noch nie Probleme gehabt, PayPal nutze ich nur wenn
    > es nicht anders geht.


    Genau und dann haste Geld an irgendeinen Menschen überwiesen, nachdem du einen Artikel bei eBay gekauft hast, und dein Geld ist dauerhaft weg, weil der eBay Mensch nicht seriös war!

    Bei Paypal wird ein Fall eröffnet und in binnen einer Woche max. zwei Wochen haste dein Geld wieder.

  15. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: onek24 26.02.20 - 08:09

    Elizaroth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die unkomplizierte Zahlung online geht auch per Vorkasse und guter alter
    > > Überweisung. Habe damit noch nie Probleme gehabt, PayPal nutze ich nur
    > wenn
    > > es nicht anders geht.
    >
    > Genau und dann haste Geld an irgendeinen Menschen überwiesen, nachdem du
    > einen Artikel bei eBay gekauft hast, und dein Geld ist dauerhaft weg, weil
    > der eBay Mensch nicht seriös war!
    >
    > Bei Paypal wird ein Fall eröffnet und in binnen einer Woche max. zwei
    > Wochen haste dein Geld wieder.

    Wenn man nicht über PayPal Friends & Family zahlt und die Gebühren von 0,35¤ + 2,49% trägt. Im Prinzip ist das nichts anderes wie eine Versicherung und trotz einiger Rückbuchungen dessen Kosten PayPal tragen muss, machen die damit Gewinn. Muss denke jeder für sich Entscheiden ob er eine Zahlungs- oder Kauferfolgsversicherung haben möchte.

  16. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: Michael H. 26.02.20 - 09:26

    AntiiHeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich bezahle mittlerweile überwiegend per Vorkasse. Dank
    > Blitzüberweisung geht das auch in Sekunden.

    Was in meinen Augen zumindest nicht viel unterschied macht.

    Vorgang Vorkasse:
    Bestellung ausgeführt -> Bestellung abgeschlossen -> Rechnung erhalten mit Überweisungsdaten -> Auftrag bei Lieferant als "nicht bezahlt/nicht freigegeben im System" - Normale Überweisung bis zu 3 Werktage - Blitzüberweisung paar Sekunden - Wobei die normale Überweisung via Onlinebanking i.d.R. auch recht zeitnah drauf ist -> Buchhaltung des Lieferanten muss erst ne Zahlungseingangsprüfung machen und die offenen Posten ausgleichen um dann den Auftrag freizugeben -> Auftrag freigegeben - geht ins Lager - Ding wird verschickt.

    Da muss ich jetzt jedoch ehrlich gesagt zugeben, ich weiss nicht ob die Blitzüberweisung ne ähnliche Funktion wie Paypal hat, die den Bestellvorgang erst abschließt wenn man bezahlt hat und das Geld im Eingang bestätigt wurde.

    Jedenfalls... je nach größe der Firma, oft sind es nämlich auch kleinere Firmen - kann das zwischen 1-5 Werktagen dauern bis das Zeug verschickt wird nach Zahlungseingang oder auch entsprechend schneller, wenn die Firma so klein ist, dass man die Aufträge des Tages mit einem Blick erfassen kann. Denn dann wird das Zeug meistens schon vorbereitet und wartet nur auf das ok der Buchhaltung um das Versandlabel zu drucken... ist aber eher die Seltenheit.

    Vorgang Paypal:
    Bestellung ausgeführt -> Bestellung wird erst als abgeschlossen markiert, wenn der Bezahlvorgang via Paypal erfolgreich durchgelaufen ist - Auftrag bei Lieferant in Echtzeit als Bezahlt hinterlegt - Kunde erhält Rechnung, ware landet direkt im Versand.

    Die Buchhaltung bucht dann nur noch die Zahlungseingänge den entsprechenden Konten intern zu inklusive Gebühren etc.
    Für die Bestellung an sich haben diese wenig Relevanz und im Zweifelsfall wenns ne kleinere Firma ist, die keinen automatischen abgleich hat, erhalten diese nach Bezahleingang sofort ne E-Mail.

    Nachteil der Blitzüberweisung ist, hat man nen Zahlendreher drin in der IBAN... is das Geld erstmal weg.
    Gibt meines Wissens aktuell keine Möglichkeit das Geld selbstständig zurückzubuchen wie bei der normalen Überweisung.

    An sich soll die Blitzüberweisung dass möglich machen, was Paypal schon seit Jahren bietet, nur eben wieder nicht ganz so bequem und einfach...

    > Klar, es machen noch nicht alle
    > Banken mit und eine Blitzüberweisung kostet eine kleine Gebühr, das wird
    > sich aber wohl beides in nächster Zeit ändern.

    Nein wird es sich nicht. Vielleicht werden die Gebühren verschoben... aber verschwinden werden sie nicht... Paypal kostet ebenfalls eine Gebühr. Hier sind es 2,49% + 0,35 EUR fix.
    Macht bei 1¤ eine Gebühr von 37ct und bei 100¤ eine Gebühr von 2,84¤... bei 1000¤ wäre die Gebühr 25,25¤...

    Damit finanzieren sich Kreditinstitute... wie es früher war weiss ich nicht... ich denke da war vor den Zeiten des Onlineshoppings auch die Menge an Überweisungen wesentlich geringer als heute... aber inzwischen Kosten ja auch schon reguläre Überweisungen...

    https://www.zahlungsverkehrsfragen.de/ueberweisungsgebuehren


    > Und bei Shops, die keine
    > Vorkasse annehmen, bestelle ich schlicht nichts. Wenn ich aber etwas
    > wichtiges bestelle und Vorkasse nicht möglich ist (hab ich eigentlich noch
    > nie erlebt innerhalb Deutschlands), dann bezahle ich nach abwägen mit
    > meiner Kreditkarte. Ohne PayPal, Google Pay & Co.

    In Japan kannste btw so gut wie an jedem Getränkeautomaten oder Zugschalter per NFC mit diversen elektronischen Diensten bezahlen... in Kroatien aufm Dorf wird sogar beim Bäcker Google/Apple Pay, AliPay und haste nich gesehen angenommen.

    Was Bezahlmöglichkeiten angeht, ist Deutschland international genau so weit fortgeschritten wie seine Internetanschlüsse... irgendwo im letzten Drittel Weltweit.. da es einfach keinen gemeinsamen Nenner gibt, jede Bank selbst was machen will, es alle nur halb und nicht ganz machen und sich jeder ne goldene Nase verdienen will.

  17. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: wurstdings 26.02.20 - 09:58

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit finanzieren sich Kreditinstitute... wie es früher war weiss ich
    > nicht... ich denke da war vor den Zeiten des Onlineshoppings auch die Menge
    > an Überweisungen wesentlich geringer als heute...
    Also früher haben die Banken die Überweisungen solange verzögert wie nur möglich, um in der Zeit mit dem Geld Geschäfte zu machen. Jetzt verlangen sie ne Gebühr und verzögern nichtmehr ganz so lange. Einen technischen Grund für die Verzögerungen kann ich mir zumindest nicht vorstellen, da läuft ja mittlerweile auch alles über vernetzte Computer.

    Ich habe mir mal diese Blitzüberweisung angeschaut, das ist ne stinknormale Überweisung mit der Garantie, dass sie noch am selben Tag passiert, also das die Bank mit deinem Geld ausnahmsweise garkeine Geschäfte macht, daher auch die höhere Gebühr.

    Eine Garantie für den Händler wie er sie bei Kreditkarte oder Paypal hat, gibt es nicht. Dementsprechend ist auch kein Versand am gleichen Tag möglich.

    Warum ihr es jedoch alle so eilig habt mit euren Bestellungen verstehe ich nicht. Wenn ich was bestelle und es erst nach 2 Wochen bekomme sterbe ich auch nicht (Nahrungsmittel und Anderes für den täglichen Gebrauch kaufe ich einfach offline).

  18. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: cpt.dirk 26.02.20 - 10:01

    Das, hängt, denke ich, stark von der jeweiligen Anforderung ab.

    Die meisten Onlinebestellungen kann man auch heute noch per Vorkasse/Überweisung zahlen, manchmal geht sogar auf Rechnung. Es gibt sicher Situationen, wo man unbedingt die Blitzüberweisung benötigt, aber meistens wohl eher nicht. Shops, die keine Vorkasse akzeptieren habe ich noch nie erlebt und würde ich auch aus Prinzip nicht nutzen, jedenfalls nicht, wenn die Alternative "Paypal" o. ä. lautet.

    Im Alltag sollte das Geld auch weiterhin eine tragende Rolle spielen, finde ich, denn es hat ein paar nicht zu unterschätzende Vorteile, v. a. den haptischen Umgang mit Einnahmen, und speziell den Ausgaben, welche dadurch bewusster getätigt und wahrgenommen werden, wodurch eine bessere (Selbst-)Kontrolle des Konsums gewährleistet ist, und somit die Gefahr einer (schleichenden) Verschuldung durch "Drive-by-Konsum" verringert wird.

    Für Kleinstbeträge, wie z. B. Onlineatrikel zahlen und Dergleichen, würde ich mir zum derzeitigen aufoktroyierten Datacashing über Profiling im Hintergrund echte Alternativen, wie Cryptomining und Cryptowährungen, z. B. Monero oder Ripple, wünschen - nach Möglichkeit zur freien Auswahl.

    Andererseits wird es durchaus Zeit für eine etablierte Cryptowährung, die breite Unterstützung findet und nicht solchen Fluktuationen unterliegt, wie z. B. Bitcoin.

  19. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: treysis 26.02.20 - 10:43

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AntiiHeld schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Vorgang Vorkasse:
    > Bestellung ausgeführt -> Bestellung abgeschlossen -> Rechnung erhalten mit
    > Überweisungsdaten -> Auftrag bei Lieferant als "nicht bezahlt/nicht
    > freigegeben im System" - Normale Überweisung bis zu 3 Werktage -

    Glaub ich nicht. Zulässig ist max. 1 Bankarbeitstag.

    > Damit finanzieren sich Kreditinstitute... wie es früher war weiss ich
    > nicht... ich denke da war vor den Zeiten des Onlineshoppings auch die Menge
    > an Überweisungen wesentlich geringer als heute... aber inzwischen Kosten ja
    > auch schon reguläre Überweisungen...

    Waren früher auch nicht kostenlos.

  20. Re: Vertrauenswürdigkeit bei Paypal & Co.

    Autor: wurstdings 26.02.20 - 11:26

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael H. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AntiiHeld schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Vorgang Vorkasse:
    > > Bestellung ausgeführt -> Bestellung abgeschlossen -> Rechnung erhalten
    > mit
    > > Überweisungsdaten -> Auftrag bei Lieferant als "nicht bezahlt/nicht
    > > freigegeben im System" - Normale Überweisung bis zu 3 Werktage -
    >
    > Glaub ich nicht. Zulässig ist max. 1 Bankarbeitstag.
    >
    > > Damit finanzieren sich Kreditinstitute... wie es früher war weiss ich
    > > nicht... ich denke da war vor den Zeiten des Onlineshoppings auch die
    > Menge
    > > an Überweisungen wesentlich geringer als heute... aber inzwischen Kosten
    > ja
    > > auch schon reguläre Überweisungen...
    >
    > Waren früher auch nicht kostenlos.
    Also früher war mein Konto komplett gebührenfrei, außer beim Geldabheben über Fremdinstitute/Ausland.
    Das war allerdings ein spezielles Studentenkonto, welches ich auch noch lange Zeit nach meinem Studium weiter betrieb. :)
    Ob damals normale Konten Überweisungskosten hatten kann ich aus der Erinnerung garnicht so genau sagen, möchte aber meinen das kam erst nach den 90ern.

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