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  5. › Google soll Verantwortung nicht auf…

nicht verstehen

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  1. nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 16:11

    > aber man darf dem Nutzer nicht etwas aufbürden, das er nicht verstehen kann

    Als „Datenschützer“ sollte man aber auch nicht dumm rumlabern, wenn man die Materie nicht versteht. Google geht den einzigen technisch machbaren Weg und überlässt dem Nutzer die Wahl und trotzdem regen sich diese ewig meckernden Datenschützer immer noch auf, statt sich mal um wirklich wichtige Sachen zu kümmern.

  2. Re: nicht verstehen

    Autor: Himmerlarschundzwirn 23.03.10 - 16:12

    Die fordern wahrscheinlich dann, dass die, die erfasst werden möchten, ein Plugin installieren :-D

  3. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 16:18

    Das Plugin muss dann aber noch IP, Browserinformationen, besuchte Seite etc. pp. rausfiltern, damit trotzdem nichts gespeichert wird, was sich irgendwie für irgendwas verwenden lässt.

    Datenschutz ist sehr sehr wichtig aber mit dem unnötigen und oft komplett übertriebenen Forderungen und dem ewigen Feindbild Google lenken die „Datenschützer“ eigentlich nur von viel wichtigeren Themen ab und schaden dem ganzen nur.

  4. Re: nicht verstehen

    Autor: nsdaogf 23.03.10 - 16:19

    Wie währ es mit einer kurzen Frage nach dem nächsten Update des Browsers
    "Möchten Sie Ihre Daten an den Kraken übermitteln?" ;)

  5. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 16:23

    Warum? Wenn Google das fest in den Browser einbaut, dann kommen die Datenschützer und wollen gleich noch, dass alle anderen ähnlichen Dienste (Google ist ja weiß Gott nicht der einzige Anbieter für so einen Dienst) auch mit geblockt werden können. Das geht Google aber überhaupt nichts an und wenn ein anderer Dienst geblockt werden soll, dann müssen die eben genau wie Google ein Plugin dafür rausbringen.

  6. Re: nicht verstehen

    Autor: lottikarotti2.0 23.03.10 - 16:31

    Genau das ging mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf ;) Voll Zustimmung!

  7. Re: nicht verstehen

    Autor: OderSo 23.03.10 - 16:35

    Das Problem ist doch, dass Google Daten erhebt, ob die DAUs wollen oder nicht und man aktiv sagen muss, ich will das nicht, statt aktiv zu sagen, ja will das man meine Daten erfasst, so wie es Datenschützer fordern. Aber natürlich praktiziert Google diese Vorgehensweise nicht alleine, das machen viele Unternehmen.

  8. Re: nicht verstehen

    Autor: Jaaup 23.03.10 - 16:36

    Die Daten stehen nur dem Seitenbetreiber zur Verfügung. Etwas anderes zu behaupten ist nicht nur eine Lüge, es ist eine Geschäfts schädigende Verleumndung.

  9. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 16:37

    > statt aktiv zu sagen, ja will das man meine Daten erfasst

    Nur funktioniert das eben technisch nicht und der von Google eingeschlagene Weg ist der einzig technisch machbare.

  10. Re: nicht verstehen

    Autor: theWaver 23.03.10 - 16:40

    man stelle vor: jede einzelne Seite fragt nach, ob sie die Daten speichern darf.
    Wäre das vielleicht die Wunschvorstellung der Datenschützer?...

  11. Re: nicht verstehen

    Autor: lalalalalala 23.03.10 - 17:25

    Datenschutz ist eine sehr wichtige Geschichte und es sollte natürlich tunlichst darauf geachtet werden, dass das auch respektiert wird.

    Auf der anderen Seite werden diese Daten, die Google Analytics sammelt ja nur dem Seitenbetreiber zur Verfügung gestellt. Ausserdem sind diese Daten laut Google anonym, d.h. man kann von den Daten nicht auf die Person schliessen. Alles andere ist erstmal Spekulation.

    Bei diesen Daten sehe ich keinerlei Problem, zumal die meisten dieser Daten ohnehin schon in der einen oder anderen Form seit Jahren vorhanden sind (Logfiles).

    Mir ist klar, dass mit Google und seinem enormen Potenzial Daten aus den verschiedensten Quellen verknüpfen zu können (Webanalytics, Email, Suchanfragen, Werbeschaltung, etc.) hier einige Ängste nährt. Ich denke zu unrecht, aber das ist mein Bauchgefühl und da kann ich auch daneben liegen.

    Aber das was die Datenschützer da fordern ist ziemlich praxisfern. Webanlytics-Daten sind dazu da, das Angebot/Produkt zu optimieren, besser zu machen. Zu nicht mehr und nicht weniger. ein Rückschluss auf eine bestimmte Person ist nur in Aussnahmefällen möglich. Jedenfalls bei den normalen Tools. Und genau das sind ja die Fälle wo der Datenschutz eingreifen muss.

    Im Tante Emma Laden gehört es sogar zum Charm dazu, wenn man beim Namen angesprochen wird. Im Internet darf es nicht mal eine dynamisch vergebene IP-Adresse sein...

  12. Re: nicht verstehen

    Autor: laZee 23.03.10 - 17:40

    Die Daten stehen NICHT nur dem Seitenbetreiber zur Verfügung!

    Sondern in wesentlich umfangreicherer und wahrscheinlich de-anonymisierter Form auch Google. Das wird hier grad gern vergessen.

  13. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 17:44

    Wenn du das auch noch belegen kannst, dann würde dir vielleicht auch jemand glauben.

  14. Re: nicht verstehen

    Autor: laZee 23.03.10 - 19:12

    Was gibts da zu belegen, es liegt doch auf der Hand, dass die Daten technisch bei Google alle zusammen liegen. Müssen sie ja, sonst könnte Google sie ja nicht den Seitenbetreibern ausliefern. Ergo gibt es eine DB mit allen Analytics-Daten, unabhängig vom Seitenbetreiber. Das beweist sich selbst.

    Warum die Daten deanonymisiert vorliegen könnten? Weil das am einfachsten ist. Google ist zu schlau um die wertvollen Rohdaten wegzuwerfen, sie wissen ja nicht wofür sie sie nochmal brauchen können. Wenn die Features von Analytics erweitert werden, dann will der Seitenbetreiber ja auch das neue Feature rückwirkend auf seine gesamten Analytics-Daten sehen und nicht erst für die Daten "ab heute". Hier soll Google mal mit der Sprache rausrücken, wie der genaue Ablauf ist. Und dann muss man das auch noch glauben.

    Kurz gesagt: Ist halt ne Sache des Vertrauens! Wenn du Google vertraust, dann ist das kein Problem.

  15. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 19:52

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was gibts da zu belegen, es liegt doch auf der Hand, dass die Daten
    > technisch bei Google alle zusammen liegen. Müssen sie ja, sonst könnte
    > Google sie ja nicht den Seitenbetreibern ausliefern. Ergo gibt es eine DB
    > mit allen Analytics-Daten, unabhängig vom Seitenbetreiber. Das beweist sich
    > selbst.

    Danach habe ich nicht gefragt.

    > Warum die Daten deanonymisiert vorliegen könnten? Weil das am einfachsten
    > ist.

    Warum? Die Daten sind per se anonymisiert und können erst durch aufwendige Bewegungsprofile mit vielen Daten einzelnen Nutzern zugeordnet werden. Warum soll dieser hohe Aufwand also einfacher sein, als ihn nicht zu betreiben?

    > Google ist zu schlau um die wertvollen Rohdaten wegzuwerfen, sie
    > wissen ja nicht wofür sie sie nochmal brauchen können.

    Boa, das ist jetzt mal ’ne Argumentation. Kannst du das auch noch mal belegen? Moment, danach hatte ich ja schon gefragt…

    > Wenn die Features von Analytics erweitert werden,

    Welche Features könnten das sein, die bspw. in DE erlaubt wäre und damit den Seitenbetreibern auch was bringen könnten?

    > dann will der Seitenbetreiber ja auch das
    > neue Feature rückwirkend auf seine gesamten Analytics-Daten sehen und nicht
    > erst für die Daten "ab heute".

    Wenn du damit Recht hättest, würde Google damit zugeben, dass sie bisher gelogen haben und trotz gegenteiliger Behauptungen viel mehr Daten gespeichert haben. Meinst du im Ernst, dass Google das tun würde, nur um Seitenbetreibern rückwirkend irgendwelche neuen Statistiken zeigen zu können?

    > Hier soll Google mal mit der Sprache rausrücken, wie der genaue Ablauf ist.

    Machen sie doch, nur glaubst du es nicht.

    > Und dann muss man das auch noch glauben.

    Das steht auf einem anderen Blatt.

    > Kurz gesagt: Ist halt ne Sache des Vertrauens! Wenn du Google vertraust,
    > dann ist das kein Problem.

    Ich vertraue Google nicht mehr oder weniger als den meisten anderen Firmen.

  16. Re: nicht verstehen

    Autor: ProInternet 23.03.10 - 19:59

    Wer meint, dass wäre die einzige technische Lösung, hat einfach nur keine Ahnung. Ich habe Google sowohl in- als auch outbound an der Firewall gesperrt. Wer ein ordentliches IDS/IPS betreibt, weiß, was ich meine. Portscans, 3PO cookies, Werbung sind da noch die harmlosen Sachen. Wer das unbedingt braucht, soll es gerne freischalten, aber nicht umgekehrt, Aufwand betreiben, um sich vor der Stasiüberwachung zu schützen, zumal viele Anwender, die die Awareness dafür noch aufbringen, mit der Umsetzung überfordert sein dürften.

  17. Re: nicht verstehen

    Autor: Netspy 23.03.10 - 20:05

    ProInternet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer meint, dass wäre die einzige technische Lösung, hat einfach nur keine
    > Ahnung.

    Dann nenne doch mal einfachere technische Lösungen!

    > Portscans, 3PO cookies, Werbung sind da noch die harmlosen Sachen.

    Portscans von Google? Du musst aber wichtig für Google sein. Vermutlich haben die auch schon eine Webcam bei dir im Wohnzimmer installiert.

    > Wer das unbedingt braucht, soll es gerne freischalten, aber nicht umgekehrt,

    Und wie löst du das technisch? Also wie kann GA in allen Browsern generell deaktiviert sein und erst durch den Nutzer aktiviert werden? Wie lässt sich das technisch bei den anderen tausenden ähnlichen Diensten realisieren, die es außer GA noch gibt und über die irgendwie keiner spricht?

  18. Re: nicht verstehen

    Autor: DER GORF 24.03.10 - 10:19

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Nur funktioniert das eben technisch nicht und der von Google eingeschlagene
    > Weg ist der einzig technisch machbare.


    Doch klar funktioniert das. Soweit ich weiß funktioniert diese Datenerfassung doch durch ein permanentes Cookie, oder nicht?

    Man muss das ganze eben nur so einstellen, dass das Cookie von vorneherein erst mal nicht installiert wird und erst wenn man auf 'Ja' clickt wird das Cookie installiert. Was soll daran die Schwierigkeit sein?

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  19. Re: nicht verstehen

    Autor: laZee 24.03.10 - 10:56

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > laZee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was gibts da zu belegen, es liegt doch auf der Hand, dass die Daten
    > > technisch bei Google alle zusammen liegen. Müssen sie ja, sonst könnte
    > > Ergo gibt es eine DB
    > > mit allen Analytics-Daten, unabhängig vom Seitenbetreiber.
    > > Das beweist selbst.
    >
    > Danach habe ich nicht gefragt.

    Das ist trotzdem eine wichtige Grundvoraussetzung, die manchen nicht bewusst ist.

    > > Warum die Daten deanonymisiert vorliegen könnten? Weil das am
    > einfachsten
    > > ist.
    >
    > Warum? Die Daten sind per se anonymisiert und können erst durch aufwendige
    > Bewegungsprofile mit vielen Daten einzelnen Nutzern zugeordnet werden.
    > Warum soll dieser hohe Aufwand also einfacher sein, als ihn nicht zu
    > betreiben?

    Wie kommst du darauf, dass die Daten per se amonymisiert sind? Was bei Google durch einen Analytics-Kontakt aufschlägt, sind neben deiner IP noch die ganzen anderen Infos, die du so schön in Analytics abfragen kannst. Das Ganze stellst du dir als 1 Kontakt vor, den Analytics empfängt. Stells dir meinetwegen als eine Zeile in einer Datenbank vor, wo all diese Infos dieses einen Kontakts drinstehen. DAS sind die Rohdaten.

    Wenn du sagst, diese Infos (inkl. Cookie) sind anonym, dann hast du halt eine andere Auffassung von Anonymität als ich. Da steht dein Name nicht dran - das bedeutet Anonym? Abgesehen davon lassen sich aus eben dieser Zeile Rohdaten ganz leicht die Verknüpfung zu bspw. deinem Google Konto ziehen. Und damit zu deinen Sucheingaben. Und allen anderen Daten von anderen Googlediensten, inkl. deiner E-Mails. Man muss diese Rohdaten dazu nur auswerten.

    Ich behaupte nur, dass diese Rohdaten vorliegen - denn diese zu speichern ist extrem leicht. Entgegennehmen und speichern. Keine Analysen. Allerdings sind rückwirkend Analysen möglich, das Potential ist da.

    Wenn du jetzt wieder damit kommst, dass das zu belegen sei, dann belege mir doch einfach mal das Gegenteil. Wo finde ich die Details zur Datenspeicherung von Analytics?

    Es gibt eben Menschen, die sehen das POTENTIAL der Analysen als gefährlich an und andere eben nicht. Die Anderen, zu denen du gehörst, vertrauen Google soweit, dass sie diese Datenverknüpfungen gar nicht erst vornehmen werden. Vertrauen halt.

    Wo ist der unterschied zu x-beliebigen anderen Firmen? Keine Firma der Welt besitzt soviele persönliche Daten von dir, das ist der Unterschied. Daher zieht manch einer eben die Augenbraue hoch und bewertet Google strenger als den Bäcker von nebenan.

    > > Wenn die Features von Analytics erweitert werden,
    >
    > Welche Features könnten das sein, die bspw. in DE erlaubt wäre und damit
    > den Seitenbetreibern auch was bringen könnten?

    Hab ich ne Glaskugel? Gerade weil man das nicht voraussehen kann, ist es am Sichersten, die Daten zu behalten.

    > Wenn du damit Recht hättest, würde Google damit zugeben, dass sie bisher
    > gelogen haben und trotz gegenteiliger Behauptungen viel mehr Daten
    > gespeichert haben. Meinst du im Ernst, dass Google das tun würde, nur um
    > Seitenbetreibern rückwirkend irgendwelche neuen Statistiken zeigen zu
    > können?

    Das wäre sicher nicht der einzige Grund. Aber ich habe diese potentiellen Lügen von Google auch noch nicht gelesen. Ich kenne keine klipp- und klaren Aussagen dazu.

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