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Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

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  1. Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

    Autor: furanku1 13.07.14 - 12:42

    Googles ganzes Geschäftsmodell, egal welche Sparte, beruht darauf eigene Inhalte zu vermeiden und die Inhalte und Daten anderer zu Geld zu machen.

    Das rentiert sich natürlich nur wenn man die Daten und Inhalte quasi umsonst und ohne großen weiteren Aufwand bekommt. Das wird für Google jetzt an immer mehr Fronten zum Problem: Mit der Gema kann man sich schon lange nicht einigen (und nein, die Gema ist in dem Konflikt nicht "die Böse"), kleinere Labels Google beim Streaming erpressen, Google TV ist komplett gescheitert als die Networks nicht mitgemacht haben, mit den Autoren hat sich Google Books auch eher schlecht als recht geeinigt, bei Streetview ist man beim Datenschnüffeln aufgeflogen und hat in Deutschland beim geringsten Widerstand quasi aufegegeben (die Streetview Daten werden nicht mehr aktualisiert), usw, usf.

    Nun hat Google offensichtlich entschieden, dass der Aufwand einen Löschantrag gemäß EU-Urteil zu prüfen zu aufwendig ist und winkt alle Anträge unbesehen durch. Das ist kein Problem mit der EU. Google ist ein privates Unternehmen und die müssen die Anträge nicht gründlich prüfen -- wenn Sie denn auf der juristisch sicheren Seite bleiben und im Zweifel löschen.

    Es zeigt lediglich, dass die Nutzer für Google lediglich "Datennutzvieh" sind, die möglichst effektiv zu Geld gemacht werden müssen. Die Daten müssen fließen und das ganze muss für Google billig sein um den Profit zu maximieren.

    Wer da etwas anderes erwartet hat, hat ein naives Bild von Google. Das ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Konzern, und wer den für "gut" oder gar einen "Freund" hält, wird sicher noch oft enttäuscht werden.

    Und, nein, das EU-Urteil hat nichts mit Zensur zu tun: Dabei ging es lediglich um Suchergebnisse, an denen eben kein öffentliches Interesse besteht. Das zu unterscheiden ist aber Google offensichtlich zu aufwendig, sprich: zu teuer. Wenn Google aber mit dem Geschäftsmodell bei ordentlicher Prüfung kein Geld mehr verdienen kann, ist das Googles Probelm.

  2. Re: Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

    Autor: bofhl 14.07.14 - 11:01

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Googles ganzes Geschäftsmodell, egal welche Sparte, beruht darauf eigene
    > Inhalte zu vermeiden und die Inhalte und Daten anderer zu Geld zu machen.

    Irgendwie scheints du nicht wirklich zu begreifen was eine Suchmaschine ist?

    >
    > Das rentiert sich natürlich nur wenn man die Daten und Inhalte quasi
    > umsonst und ohne großen weiteren Aufwand bekommt. Das wird für Google jetzt
    > an immer mehr Fronten zum Problem: Mit der Gema kann man sich schon lange
    > nicht einigen (und nein, die Gema ist in dem Konflikt nicht "die Böse"),

    Großes Ups - bist du irgend wie bei Gema angestellt um so was verbreiten?
    Oder war das als Scherz gemeint?

    > kleinere Labels Google beim Streaming erpressen, Google TV ist komplett
    > gescheitert als die Networks nicht mitgemacht haben, mit den Autoren hat
    > sich Google Books auch eher schlecht als recht geeinigt, bei Streetview ist
    > man beim Datenschnüffeln aufgeflogen und hat in Deutschland beim geringsten
    > Widerstand quasi aufegegeben (die Streetview Daten werden nicht mehr
    > aktualisiert), usw, usf.

    Warum sollte Google die Daten updaten, wenn bereits beim ersten Mal die größten Deppen aus ihren Löchern gekrochen kamen und rum-jaulten, dass man ihre Häuser doch tatsächlichen "SEHEN" könnte??

    >
    > Nun hat Google offensichtlich entschieden, dass der Aufwand einen
    > Löschantrag gemäß EU-Urteil zu prüfen zu aufwendig ist und winkt alle
    > Anträge unbesehen durch. Das ist kein Problem mit der EU. Google ist ein
    > privates Unternehmen und die müssen die Anträge nicht gründlich prüfen --
    > wenn Sie denn auf der juristisch sicheren Seite bleiben und im Zweifel
    > löschen.

    Warum prüfen? Das von der EU geforderte Mindestmaß an Prüfung wird gemacht - und da es für Betroffene ja den Rechtsweg gibt, steht ihnen ja frei, sich quasi wieder "hinein zu klagen" bzw. zu beweisen, dass die Angaben so nicht korrekt waren!
    Google ist zu mehr von der EU nicht verpflichtet worden.

    >
    > Es zeigt lediglich, dass die Nutzer für Google lediglich "Datennutzvieh"
    > sind, die möglichst effektiv zu Geld gemacht werden müssen. Die Daten
    > müssen fließen und das ganze muss für Google billig sein um den Profit zu
    > maximieren.

    Google ist eine Firma und keine NGO oder ähnliches!

    Oder arbeitest du umsonst?

    >
    > Wer da etwas anderes erwartet hat, hat ein naives Bild von Google. Das ist
    > ein Multi-Milliarden-Dollar-Konzern, und wer den für "gut" oder gar einen
    > "Freund" hält, wird sicher noch oft enttäuscht werden.

    Mal eine richtige Angabe!

    >
    > Und, nein, das EU-Urteil hat nichts mit Zensur zu tun: Dabei ging es

    Kleiner Fehler: viele Journalisten, Blogger usw. sagen und schreiben sehr wohl, dass das eine reine Zensur gleichkommt!

    > lediglich um Suchergebnisse, an denen eben kein öffentliches Interesse
    > besteht. Das zu unterscheiden ist aber Google offensichtlich zu aufwendig,
    > sprich: zu teuer. Wenn Google aber mit dem Geschäftsmodell bei ordentlicher
    > Prüfung kein Geld mehr verdienen kann, ist das Googles Probelm.

    Es ist ja nicht definiert, was genau "öffentliches Interesse" hier bedeutet! Für den einen ist das von öffentlichen Interesse, für den anderen ganz was anderes!
    Und warum sollte sich Google hier um ein eigentlich von Behörden und Gerichten zu klärenden und zu definierenden Bereich des Lebens einmischen - blos um sich dann wieder von Typen wie dir sagen zu lassen, sie würden zensieren, blockieren....

  3. Re: Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.14 - 11:18

    > (...) Dabei ging es
    > lediglich um Suchergebnisse, an denen eben kein öffentliches Interesse
    > besteht. Das zu unterscheiden ist aber Google offensichtlich zu aufwendig,
    > sprich: zu teuer.

    Nein, Google hat gar nicht _das Recht_ eine solche Entscheidung zu treffen!

    Nur mal als kleiner Hinweis:
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative

    Zitat: "In Rechtsstaaten wird die Judikative durch unabhängige Richter ausgeübt. "

  4. Re: Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

    Autor: kurosawa 14.07.14 - 11:33

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Googles ganzes Geschäftsmodell, egal welche Sparte, beruht darauf eigene
    > Inhalte zu vermeiden und die Inhalte und Daten anderer zu Geld zu machen.


    ...so ein blödsinn. ebenfalls könnte man argumenieren das die telefonbuchverlage geld mit den telefonnummern von leuten machen oder das taxifahrer geld mit dem bestehen von restaurants machen.
    das wurde ales schon tausend mal erwähnt, scheint aber einige google hasser nicht zu kratzen.

  5. Re: Das ist eines der Probleme mit Googles Geschäftsmodell

    Autor: furanku1 14.07.14 - 12:35

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > furanku1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Googles ganzes Geschäftsmodell, egal welche Sparte, beruht darauf eigene
    > > Inhalte zu vermeiden und die Inhalte und Daten anderer zu Geld zu
    > machen.
    >
    > Irgendwie scheints du nicht wirklich zu begreifen was eine Suchmaschine
    > ist?

    Natürlich lebt auch eine Suchmaschine davon, die Inhalte anderer zu indexieren. Ich fürchte, Du bist es der Googles Geschäftsmodelle nicht begreift.

    > > Das rentiert sich natürlich nur wenn man die Daten und Inhalte quasi
    > > umsonst und ohne großen weiteren Aufwand bekommt. Das wird für Google
    > jetzt
    > > an immer mehr Fronten zum Problem: Mit der Gema kann man sich schon
    > lange
    > > nicht einigen (und nein, die Gema ist in dem Konflikt nicht "die Böse"),
    >
    > Großes Ups - bist du irgend wie bei Gema angestellt um so was verbreiten?

    Mit Leuten, die versuchen bei nicht genehmen Meinungen die Integrität und die Motivation in Frage stellen, also Sudlern, diskutiere ich nicht.

    Lern andere Meinungen zu akzeptieren und sachlich zu diskutieren.

    Schönen Tag noch.

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