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Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

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  1. Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: the_spacewürm 13.07.14 - 11:19

    ... für nicht zu beanstandende Einträge? Bezweifle ich, insofern wird man dort natürlich nicht die interne Rechtsabteilung aufstocken und haufenweise Geld für eine anwaltliche Prüfung eines jeden Antrags ausgeben. Da es zwar ein Recht auf Löschen (was dann im Zweifel gerichtlich durchgefochten werden kann) aber kein "Recht auf Anzeige" gibt, geht Google natürlich den einfachsten Weg.

    Sinnvoller wäre es natürlich sowieso, wenn solche Anträge von anderer (EU-weiter?) Stelle entschieden würden und Google, Bing, ... daraufhin die Ergebnisse raus nehmen, denn wie wchon jemand schrieb, sind Suchmaschinen nun mal keine Behörden.

  2. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Kaworu 13.07.14 - 11:36

    Ich verstehs auch nicht - Google setzt das Urteil eben umfassend und zeitnah um. Wenn jemand was zu meinen hat dann kann sich derjenige ja beim EuGH über das Urteil beschweren. Warum soll Google noch investieren wenn es auch einfach geht?

  3. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Mingfu 13.07.14 - 11:38

    the_spacewürm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnvoller wäre es natürlich sowieso, wenn solche Anträge von anderer
    > (EU-weiter?) Stelle entschieden würden und Google, Bing, ... daraufhin die
    > Ergebnisse raus nehmen, denn wie wchon jemand schrieb, sind Suchmaschinen
    > nun mal keine Behörden.

    Warum soll der Staat hier Dienstleitungen für private Unternehmen erbringen, womöglich noch kostenlos? Es handelt sich hier um ganz normale Streitigkeiten zwischen einem Unternehmen und Privatpersonen. Dafür bietet der Staat ggf. das kostenpflichtige Mittel der Zivilgerichtsbarkeit an, falls sich die Beteiligten nicht anderweitig einigen können. Ansonsten ist das aber nicht Sache des Staates.

    Es gibt doch auch keine staatliche Stelle, die verbindlich Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Käufer-Verkäufer-Streitigkeiten auf Ebay kostenlos regelt. Insoweit wäre es unlogisch, wenn hier plötzlich ein Suchmaschinenprivileg eingeführt würde.

  4. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.14 - 12:12

    > Es gibt doch auch keine staatliche Stelle, die verbindlich
    > Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Käufer-Verkäufer-Streitigkeiten auf Ebay
    > kostenlos regelt. Insoweit wäre es unlogisch, wenn hier plötzlich ein
    > Suchmaschinenprivileg eingeführt würde.

    Doch, nennt sich "Gericht". Dort einscheidet ein "Richter" wer im Recht ist.

  5. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Mingfu 13.07.14 - 12:19

    Schön, dass du den ersten Absatz gründlich gelesen hast.

    Die Antwort ist aber trotzdem nicht ganz richtig, da in diesem Absatz von kostenlos die Rede war. Die Zivilgerichtsbarkeit dagegen bezahlt im Regelfall der Unterlegene. Außerdem ging es in der Diskussion ja gerade um eine staatliche Stelle jenseits von Gerichten, die das regeln sollte.

  6. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.14 - 13:36

    > Die Antwort ist aber trotzdem nicht ganz richtig, da in diesem Absatz von
    > kostenlos die Rede war. Die Zivilgerichtsbarkeit dagegen bezahlt im
    > Regelfall der Unterlegene. Außerdem ging es in der Diskussion ja gerade um
    > eine staatliche Stelle jenseits von Gerichten, die das regeln sollte.

    Und Google soll nun die Kosten für irgendwelche unberechtigten Anfragen übernehmen? Es hat schon seinen Grund das man für so was zahlen muss... Auch Gerichte haben eine begrenzte Kapazität.

  7. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: furanku1 13.07.14 - 15:21

    Versuchsperson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und Google soll nun die Kosten für irgendwelche unberechtigten Anfragen
    > übernehmen?

    Natürlich. Es ist doch Googles Geschäftsmodell mit den Daten anderer Geld zu verdienen. Klar möchte Google alles möglichst umsonst und ohne jeglichen Aufwand bekommen ...

  8. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Mingfu 13.07.14 - 15:35

    Versuchsperson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Google soll nun die Kosten für irgendwelche unberechtigten Anfragen
    > übernehmen? Es hat schon seinen Grund das man für so was zahlen muss...
    > Auch Gerichte haben eine begrenzte Kapazität.

    In Zivilprozessen ist es so, dass zunächst zwar der Kläger die Gerichtskosten und seine eigenen Auslagen vorstrecken muss - sollte er aber mit seiner Klage erfolgreich sein, muss üblicherweise der Beklagte die Kosten des Verfahrens inklusive Auslagen des Klägers tragen.

    Und damit kann Google sich überlegen, was sie lieber machen. Sie können Anfragen ignorieren und es auf eine Abmahnung bzw. ein Zivilverfahren ankommen lassen. Wenn die Anfrage unberechtigt war, müsste der Kläger die Kosten selbst tragen. War sie aber berechtigt, dann zahlt Google.

    Wenn ihnen dieses Risiko zu groß ist, müssen sie halt Geld in die Hand nehmen und selbst prüfen, inwieweit die Anfrage berechtigt ist.

    Wenn sie auch das nicht wollen, dann können sie natürlich alles, was beanstandet wird, bedingungslos herausnehmen. Allerdings ist es so, dass sie sich damit auf Dauer ins eigene Fleisch schneiden, wenn bei der Suche immer weniger Dinge gefunden werden, weil jemandem das Suchergebnis nicht passte.

    Das ist halt das normale Betriebsrisiko einer Suchmaschine, welches mit entsprechenden Kosten zur Prüfung und Kontrolle einhergehen kann. Wenn Google damit überfordert ist oder nicht bereit ist, diese Kosten zu tragen, werden sie auf Dauer wohl an Popularität und damit an Umsätzen verlieren.

  9. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: ChMu 13.07.14 - 15:44

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versuchsperson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und Google soll nun die Kosten für irgendwelche unberechtigten Anfragen
    > > übernehmen? Es hat schon seinen Grund das man für so was zahlen muss...
    > > Auch Gerichte haben eine begrenzte Kapazität.
    >
    > In Zivilprozessen ist es so, dass zunächst zwar der Kläger die
    > Gerichtskosten und seine eigenen Auslagen vorstrecken muss - sollte er aber
    > mit seiner Klage erfolgreich sein, muss üblicherweise der Beklagte die
    > Kosten des Verfahrens inklusive Auslagen des Klägers tragen.
    >
    > Und damit kann Google sich überlegen, was sie lieber machen. Sie können
    > Anfragen ignorieren und es auf eine Abmahnung bzw. ein Zivilverfahren
    > ankommen lassen. Wenn die Anfrage unberechtigt war, müsste der Kläger die
    > Kosten selbst tragen. War sie aber berechtigt, dann zahlt Google.
    >
    > Wenn ihnen dieses Risiko zu groß ist, müssen sie halt Geld in die Hand
    > nehmen und selbst prüfen, inwieweit die Anfrage berechtigt ist.
    >
    > Wenn sie auch das nicht wollen, dann können sie natürlich alles, was
    > beanstandet wird, bedingungslos herausnehmen.

    Und genau das machen sie. Mit Recht. Deine anderen Moeglichkeiten kommen gar nicht in Betracht. Erstens waere die deutsche Gerichtsbarkeit auf Jahre blockiert, zweitens wuerden die Kosten ins Unermessliche steigen und drittens (bei Selbstpruefung) waeren die ersten Rufe gegen diese "Zensur" (wer ist Google das sie das entscheiden duerfen) nicht weit.

    > Allerdings ist es so, dass
    > sie sich damit auf Dauer ins eigene Fleisch schneiden, wenn bei der Suche
    > immer weniger Dinge gefunden werden, weil jemandem das Suchergebnis nicht
    > passte.

    Unwarscheinlich. Alle Europaeischen Antraege zusammen kommen auf 0,000000001% (aufgerundet) der Suchanfragen bezw des Index. Ich bezweifle das das einen Impact hat, zumal man ja weiterhin ueber .com alle "geloeschten" Ergebnisse findet.
    >
    > Das ist halt das normale Betriebsrisiko einer Suchmaschine, welches mit
    > entsprechenden Kosten zur Prüfung und Kontrolle einhergehen kann. Wenn
    > Google damit überfordert ist oder nicht bereit ist, diese Kosten zu tragen,
    > werden sie auf Dauer wohl an Popularität und damit an Umsätzen verlieren.

    Ja, bestimmt, dieses Gesetz wird ihnen das Genick brechen. Man, das Lachen aus Mountain View kann man ja schon ohne Hilfsmittel hoeren.....

  10. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: furanku1 13.07.14 - 16:03

    ChMu schrieb:

    > Ja, bestimmt, dieses Gesetz wird ihnen das Genick brechen. Man, das Lachen
    > aus Mountain View kann man ja schon ohne Hilfsmittel hoeren.....

    Google ist das Lachen schon lange vergangen, Eric Schmidt ist doch sogar schon auf "Panik-Mission" rund um den Globus unterwegs um den Scherbenhaufen, den Google in der letzten Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung, beim Mißbrauch der marktbeherrschenden Stellung, beim Datenschutz, bei eigenen Produkten (Google TV, Google+, ...) angerichtet hat noch zu retten.

    Google ist nicht nur meiner Meinung nach über den Zenith hinaus, bekommt mehr und mehr Gegenwind aus der Politik und der Öffentlichkeit und wirkt auch bei den eigenen Produkten mehr und mehr einfallslos. Die letzte Google I/O war nun wirklich eher mühsame Pflichtübung als große Vision.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.14 16:08 durch furanku1.

  11. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: ChMu 13.07.14 - 16:35

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    >
    > > Ja, bestimmt, dieses Gesetz wird ihnen das Genick brechen. Man, das
    > Lachen
    > > aus Mountain View kann man ja schon ohne Hilfsmittel hoeren.....
    >
    > Google ist das Lachen schon lange vergangen, Eric Schmidt ist doch sogar
    > schon auf "Panik-Mission" rund um den Globus unterwegs um den
    > Scherbenhaufen, den Google in der letzten Zeit in der öffentlichen
    > Wahrnehmung, beim Mißbrauch der marktbeherrschenden Stellung, beim
    > Datenschutz, bei eigenen Produkten (Google TV, Google+, ...) angerichtet
    > hat noch zu retten.

    Ehm, was? Um den Globus? Das kleine Deutschland sollte man nicht mit einer globalen Tour verwechseln. Dieses "loeschen" bestimmter links in lokalen sub domains gilt zwar fuer Europa, aber 98% der Antrage kommen ja aus Deutschland. In den USA wurde die Sache ganz normal geloesst, man fragt bei Google an ob sie nicht einen Link loeschen koennen und dann wird das gemacht, den Rest der Welt scheint das gar nicht zu interessieren.
    Was die Produkte angeht, hat das doch nichts mit dieser (uebrigends seit lange geplanten) Reise zu tun? Welche Firma hat denn in den letzten Jahren so viel erreicht? Das dabei auch Pleiten herauskommen, ist doch normal? Und wenn sie ueber den Zenith sind wie Du sagst, wer loesst sie denn ab? Wo sinkt der Marktanteil oder die Bedeutung Googles denn? Und wessen Bedeutung steigt?
    >
    > Google ist nicht nur meiner Meinung nach über den Zenith hinaus, bekommt
    > mehr und mehr Gegenwind aus der Politik und der Öffentlichkeit und wirkt
    > auch bei den eigenen Produkten mehr und mehr einfallslos. Die letzte Google
    > I/O war nun wirklich eher mühsame Pflichtübung als große Vision.

    Scheinbar warst Du nicht da. Aber von Gegenwind kann ich nichts sehen. Und was die Produkte angeht, so gibt es gute, erfolgreiche und schlechte, schnell wieder eingestellte. Ganz normal. Wenigstens kommt was, wer traut sich denn heute ueberhaupt was neues anzufangen?

  12. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: fesfrank 13.07.14 - 16:58

    98% kommen aus deutschland .....
    in den usa wurde die sache ganz normal gelöst .....
    entweder hast du schlicht weg keine ahnung oder du bist ein märchenerzähler

  13. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: ChMu 13.07.14 - 17:08

    fesfrank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 98% kommen aus deutschland .....
    > in den usa wurde die sache ganz normal gelöst .....
    > entweder hast du schlicht weg keine ahnung oder du bist ein märchenerzähler
    Es gab ueber die letzten paar Jahre ein paar hundert Anfragen, laut Google, aus den USA, hauptsaechlich Minderjaehrige betreffend.
    Und ja, die Ueberwaelltigende Mehrheit der europaeischen Antraege kommt aus Deutschland. Schau doch nach?

  14. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: furanku1 13.07.14 - 17:29

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ehm, was? Um den Globus? Das kleine Deutschland sollte man nicht mit einer
    > globalen Tour verwechseln.

    Nunja, Eric Smith sah das offensichtlich anders. Schließlich stieg er ja ins Flugzeug, so wie er letztes Jahr auch schon in Frankreich war um die Politik mit Geld zu besänftigen.

    > > Google ist nicht nur meiner Meinung nach über den Zenith hinaus, bekommt
    > > mehr und mehr Gegenwind aus der Politik und der Öffentlichkeit und wirkt
    > > auch bei den eigenen Produkten mehr und mehr einfallslos. Die letzte
    > Google
    > > I/O war nun wirklich eher mühsame Pflichtübung als große Vision.
    >
    > Scheinbar warst Du nicht da. Aber von Gegenwind kann ich nichts sehen.

    Das hat aber wohl eher mit dem wollen als mit dem können zu tun. Dass Google mehr und mehr Gegenwind bekommt ist doch wohl nur mit viel Willem zu übersehen. Das EU-Urteil ist ja nun keine Ausnahme sondern nur ein Ereignis in einer langen Reihe. Datenschutzvorwürfe, die publik gewordenen Erpressungsversuche der kleinen Labels, die erzwungene Richtigstellung der Sperrtafeln, der abgewiesene Versuch das Verfahren wegen der erschüffelten WLAN-Daten zu verhindern, ... und das waren nur ein paar Punkte. Dazu kommt, dass die neuen Google-Produkte seit ein paar Jahren nicht mehr so recht zünden. Google+ schleppt sich hin, Google TV komplett gefloppt, bei Android geht es auch nicht mehr so recht voran: Man wurschtelt mittlerweile an der Oberfläche herum, bekommt aber die Fragmentierung nicht mehr in den Griff. Android Wear muss sich erst noch bewähren, aber Google Now war bis jetzt nur sehr begrenzt nützlich, warum sollte das am Handgelenk anders sein?

    Nein, die Zeiten als Google das Wunderkind war, dem alles gelang sind vorbei, momentan herrscht eher Stagnation bei angeschlagenem öffentlichen Image und zunehmenden Druck aus der Politik.

  15. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Avarion 13.07.14 - 22:50

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich. Es ist doch Googles Geschäftsmodell mit den Daten anderer Geld
    > zu verdienen. Klar möchte Google alles möglichst umsonst und ohne jeglichen
    > Aufwand bekommen ...

    Warum wird das eigentlich immer so negativ verwendet? Es beklagt sich doch auch keiner darüber das ein Frisör Geld mit deinen Haaren verdient. Und er bekommt das Geld sogar direkt von dir.

    Google bringt eine Dienstleistung. Das Unternehmen bringt Internetnutzer und Internetseiten zusammen. Damit verdienen sie Geld. Ohne Internetseiten müsste sich Google was anderes Überlegen. Wenn wir alle eine Glatze hätten gäbe es keine Frisöre.

    Als Bezahlung nehmen sie nur nicht das Geld von dir oder den Seitenbetreibern sondern die Daten der User und verkaufen die. Plus ein bisschen Werbung.

    Ich versteh einfach nicht worüber sich die Leute da aufregen. Natürlich kann einem die Sammelei zu weit gehen, dann unternimmt man was dagegen oder wechselt zu anderen Anbietern. Wenn es keine Anbieter gibt mit denen man zufrieden ist bleibt wohl nur sich ein eigen Index aufzubauen.

  16. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: furanku1 13.07.14 - 22:56

    Das ist doch nicht dein Ernst? Mein Frisör verwaltet keine Datenschutzrechtlich h)
    öchst bedenkliche Datenbank, noch ist er ein Multi-Millarden-Dollar-Konzern.

  17. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Avarion 13.07.14 - 23:07

    Letzteres spielt keine Rolle. Ausser das sich der Multimilliarden-Dollar-Konzern bessere Lobbyisten leisten kann.

    Und ersteres ist für die Aussage das sie mit fremden Daten Geld verdienen auch nur Zweitrangig. Denn heutzutage weiss eigentlich jeder der Google / Facebook / Bing etc verwendet das sie mit deinen Daten Geld verdienen. Und wenn man sie dann trotzdem verwendet das ist man bereit mit dieser Währung zu Zahlen.

    Vielleicht bieten diese Unternehmen ja mal eine Version an die ohne auskommt für 4.99 $ im Monatsabo. Aber ich würde wetten das trotzdem 99%+ die Seiten so aufrufen und mit ihren Daten zahlen.

  18. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: ChMu 14.07.14 - 01:29

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch nicht dein Ernst? Mein Frisör verwaltet keine
    > Datenschutzrechtlich h)
    > öchst bedenkliche Datenbank, noch ist er ein
    > Multi-Millarden-Dollar-Konzern.

    Also die Haare sind sogar extreem gefaehrlicher in den falschen Haenden als eine Vorliebe fuer eine bestimmte Automarke welche Werbetechnisch ausgenutzt wird. Durch Haare kann man zB herausfinden, wer wie wo und wovon lebt, was er isst, ob er raucht, Drogen nimmt oder nahm, welche Medikamente er nimmt ect.
    Wenn das keine Datenschutz relevante Daten sind, dann weiss ich auch nicht. Das ein Haarsalon mit deinen Haaren auch noch Geld verdient, ist dabei eigendlich nur noch nebensaechlich.

    Und was hat der Papierwert einer Firma damit zu tun? Ganz im Gegenteil, ein riesen Komzern steht weit mehr unter Beobachtung als eine kleine Firma oder Einzelperson.

  19. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.14 - 06:01

    Das hätte man auch vorher schon erahnen können, dass Google bei dieser Flut an Anfragen nicht in einer akzeptablen Zeit "Herr der Lage werden kann". Daher kann ich Google sehr gut verstehen, dass sie so viel durchwinken. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie genug Zeit und Lust haben jede Anfrage einzeln zu bearbeiten.

  20. Re: Gibt es für Google denn eine "Anzeigepflicht"...

    Autor: TTX 14.07.14 - 08:11

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > the_spacewürm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sinnvoller wäre es natürlich sowieso, wenn solche Anträge von anderer
    > > (EU-weiter?) Stelle entschieden würden und Google, Bing, ... daraufhin
    > die
    > > Ergebnisse raus nehmen, denn wie wchon jemand schrieb, sind
    > Suchmaschinen
    > > nun mal keine Behörden.
    >
    > Warum soll der Staat hier Dienstleitungen für private Unternehmen
    > erbringen, womöglich noch kostenlos? Es handelt sich hier um ganz normale
    > Streitigkeiten zwischen einem Unternehmen und Privatpersonen. Dafür bietet
    > der Staat ggf. das kostenpflichtige Mittel der Zivilgerichtsbarkeit an,
    > falls sich die Beteiligten nicht anderweitig einigen können. Ansonsten ist
    > das aber nicht Sache des Staates.
    >
    > Es gibt doch auch keine staatliche Stelle, die verbindlich
    > Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Käufer-Verkäufer-Streitigkeiten auf Ebay
    > kostenlos regelt. Insoweit wäre es unlogisch, wenn hier plötzlich ein
    > Suchmaschinenprivileg eingeführt würde.

    Warum muss ein Dienstleister den Job anderer Dienstleister übernehmen? Google ist zum löschen von Inhalten der falsche Ansprechpartner...

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