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Deutschland, das Land der Versager

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  1. Deutschland, das Land der Versager

    Autor: deefens 20.10.19 - 18:03

    Gibt es ein Land in Europa, das in Sachen Infrastruktur noch weiter hinterherhinkt als Deutschland? Flughäfen werden nicht fertig, Glasfaser haben nur 3% aller Haushalte, Bundesstrassen und Autobahnen benötigen Jahrzehnte von der Planung bis zum Baubeginn, Energiepreise europaweit am Teuersten etc. Und passend dazu blockieren viele Hauseigentümer harmlose Aufnahmen ihrer Gartenzwerge, die jedermann mit einer simplen Dashcam ebenso anfertigen könnte. Ein einziges Trauerspiel.

  2. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: DooMMasteR 20.10.19 - 18:05

    Energie ist bei uns nur für private und kleine Kunden teuer ;-)

    Heißt du Industrie, dann bist du hier richtig billig dabei :-)

  3. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: deefens 20.10.19 - 18:06

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heißt du Industrie, dann bist du hier richtig billig dabei :-)

    Ist bekannt, bringt mir aber nichts :)

  4. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Lacrimula 20.10.19 - 19:21

    @defeens.

    Deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. ♥

  5. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Kondom 20.10.19 - 19:44

    Was hat StreetView denn bitte mit Infrastruktur zu tun?


    Den Menschen wurde das Recht eingeräumt, dass ihre Häuser nicht bei StreetView zu sehen sein dürfen. Und das nur als opt-out. Offenbar wollen's sehr viele nicht, sonst hätte Google ja einfach weiter gemacht.


    Mit Infrastruktur hat das mal so ganz und gar nichts zu tun.

  6. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Muhaha 20.10.19 - 19:45

    Ja, alles voll arg schrecklich. Und morgen tust Du auch wieder nichts, um Dich an einer Lösung für die anstehenden Probleme zu beteiligen ...

  7. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: davidcl0nel 20.10.19 - 19:53

    Was denn, was denn. Bosnien, Teile von Serbien, Moldawien und Weißrußland haben doch auch kein flächendeckendes StreetView! Da können wir in Deutschland und Österreich doch nicht falsch liegen!

  8. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Muhaha 20.10.19 - 19:58

    davidcl0nel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was denn, was denn. Bosnien, Teile von Serbien, Moldawien und Weißrußland
    > haben doch auch kein flächendeckendes StreetView! Da können wir in
    > Deutschland und Österreich doch nicht falsch liegen!

    Was hat StreetView mit dem Bruttosozialprodukt zu tun?

  9. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: treysis 20.10.19 - 20:10

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat StreetView denn bitte mit Infrastruktur zu tun?
    >
    > Den Menschen wurde das Recht eingeräumt, dass ihre Häuser nicht bei
    > StreetView zu sehen sein dürfen.

    Wer ist den mit "ihre Häuser" gemeint? Der Eigentümer? Die Hausgemeinschaft? Mieter? Alle Mieter? Kann ein Mieter über das ganze Haus entscheiden?

  10. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Auspuffanlage 20.10.19 - 20:28

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > davidcl0nel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was denn, was denn. Bosnien, Teile von Serbien, Moldawien und
    > Weißrußland
    > > haben doch auch kein flächendeckendes StreetView! Da können wir in
    > > Deutschland und Österreich doch nicht falsch liegen!
    >
    > Was hat StreetView mit dem Bruttosozialprodukt zu tun?


    Finde das Wort "Bruttosozialprodukt" nicht in seinem Text.

  11. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: AllDayPiano 20.10.19 - 20:40

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es ein Land in Europa, das in Sachen Infrastruktur noch weiter
    > hinterherhinkt als Deutschland?

    So? Wieviel hängt denn Deutschland hinterher? Und zwar von Ländern, die von der Größe her ungefähr gleichauf sind? Du hast ganz sicher belastbare Statistiken? Dass ein Irland mit seinen grob 200 km Quer durchs Land hervorragendes LTE überall bietet, liegt mit Sicherheit ganz maßgeblich daran, dass die längste Achse des Landes gerade einmal so breit ist, wie Bayern.

    > Flughäfen werden nicht fertig,

    Und das hat auch seinen Grund. In der Planung vor vielen vielen Jahren - gar Jahrzenten - wurden eklatante Fehler gemacht, weil man zu dumm war, *alle* Baukosten in der Kalkulation zu berücksichtigen. Dass sich die Probleme bis heute ziehen, ist nur eine Konsequenz darauf, und hat nichts damit zu tun, dass "wir deutschen" nichts auf die Reihe bringen, sondern nur damit, dass man keine 6 Milliarden Baukosten abschreiben will - denn das wäre die einzig richtige Konsequenz. Willst Du, dass die Planierraupe und die Abrissglocke kommt, und den kompletten Flughafen dem Erdboden gleich macht? Nein? Ach sieh an.

    > Glasfaser
    > haben nur 3% aller Haushalte,

    Weil es mit Koax und Vectoring genug Alternativsysteme gibt. Dass die auf dauer nicht zukunftssicher sind, sei mal dahingestellt. In vielen anderen Ländern gibt's weder das eine, noch das andere. Und wie teuer die Glasfaserverlegung ist, musste selbst Google schmerzhaft erfahren.

    Wir können ja die Steuern erhöhen - dann ist genug Geld vorhanden, um flächendeckend Glasfaser durchzudrücken. Hast Du da Lust drauf? Nein? Ach sieh an.

    > Bundesstrassen und Autobahnen benötigen
    > Jahrzehnte von der Planung bis zum Baubeginn,

    Und das hat auch seine guten Gründe. Sowas nennt sich Planfeststellungsverfahren. Und da wir ein Land mit einer inzwischen relativ hohen Bevölkerungsdichte sind (und zwar vollflächig, nicht nur in den Ballungszentren, wie in vielen anderen Ländern der Welt), tangieren Straßenbauvorhaben zwangsläufig die Eigentumsrechte, sodass es zwangsläufig zu sehr zeitaufwändigen Entschädigungsverfahren kommt.

    Ganz davon abgesehen: Es braucht nicht einen Meter mehr Autobahn. Wir haben eigentlich schon viel zu viel Autobahn. Diese ganzen tollen Autobahnen und Bundesstraßen haben dazu geführt, dass statistisch gesehen auf jeden zweiten Einwohner ein Auto kommt. Das ist totaler Irrsinn. Wir sind damit in der TOP 10 der Länder *weltweit*, die so viele Autos pro Einwohner haben. Total bescheuert!

  12. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: NuTSkuL 20.10.19 - 20:55

    Danke alldaypiano.
    Die Leute sehen leider immer nur, dass bei ihrem pauschalurlaub im Ausland zwischen Flughafen und Resort alles gut läuft.

  13. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Heos_Sacer 20.10.19 - 21:37

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es mit Koax und Vectoring genug Alternativsysteme gibt. Dass die auf
    > dauer nicht zukunftssicher sind, sei mal dahingestellt. In vielen anderen
    > Ländern gibt's weder das eine, noch das andere. Und wie teuer die
    > Glasfaserverlegung ist, musste selbst Google schmerzhaft erfahren.

    Ist noch lange keine Rechtfertigung, dass Deutschland mit 3 % weit unterm OECD Schnitt von 26 % liegt, nur weil man da seit den 90er eine falsche Entscheidung getroffen hat. Und ob Vectoring tatsächlich die jetzige Alternative darstellt, hinterfrage ich auch. Bei mir wurde Vectoring aktiviert, aber bekomme weiterhin den gleichen Speed, da ich zu weit vom Kasten lebe. Mein Wohngebiet und meine Wohnung in München gilt aber als ausgebaut und wird mit frechen 100 Mbit/s voll ausgeschildert. Real kommen bei mir aber nur 24 Mbit/s an.

    Aber laut Regierung:
    „Ende 2018 hatten rund 88 Prozent der Haushalte in Deutschland Zugang zu schnellem Internet mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s“

    Wie viel Statistik da gebeugt wird, kann ich natürlich nicht sagen, aber ich traue da keiner Zahl mehr.

    > So? Wieviel hängt denn Deutschland hinterher? Und zwar von Ländern, die von der Größe her >ungefähr gleichauf sind? Du hast ganz sicher belastbare Statistiken? Dass ein Irland mit seinen >grob 200 km Quer durchs Land hervorragendes LTE überall bietet, liegt mit Sicherheit ganz >maßgeblich daran, dass die längste Achse des Landes gerade einmal so breit ist, wie Bayern.

    Netzabdeckung wird aber in Ländern wie Irland aber auch anders definiert wie hier. Dort wird die Abdeckung mit versorgten Straßen mit Messfahrzeugen gemessen und hier mit versorgten Haushalten, was natürlich völliger Unsinn ist. Aber Deutschland hat eine Netzabdeckung von 98 %. Nur leider nicht auf der Autobahn, da dort keiner wohnt. Die hier nötige Flächenabdeckung soll etwa bei 65 % liegen (Stand 08.19). Aber solange man sich bei der hohen Netzabdeckung gerne auf die Schulter klopfen möchte...
    Aber Deutschland hat ja so viele Einwohner und so viel Fläche. Und die Berge nicht vergessen! Dass die USA da besser versorgt sind, kann ich mir auch nicht erklären.

    > Wir können ja die Steuern erhöhen - dann ist genug Geld vorhanden, um flächendeckend >Glasfaser durchzudrücken. Hast Du da Lust drauf? Nein? Ach sieh an.

    Ja klar, der Staat wird es richten, wenn der das alles finanziert. Liberalisierung des Kommunikationsmarktes bewirkt Wunder. Glaubst du nicht? Gibt genug gute Beispiele. Z. B. sind neue Wettbewerber in Italien dazugekommen und haben die Mobilfunkpreise massiv gedrückt.
    In Deutschland haben wir weiterhin den Schutzzaun für unsere Konzerne durch das Bieterverfahren.
    In Schweden werden nur kleine Gemeinden gefördert, wo sich der Ausbau nicht wirtschaftlich lohnt und dabei sollte es in Deutschland auch bleiben.

  14. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Muhaha 20.10.19 - 21:54

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Finde das Wort "Bruttosozialprodukt" nicht in seinem Text.

    Man muss Begriffe nicht immer direkt nennen, um sie implizit zu meinen.

  15. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: deefens 20.10.19 - 22:18

    Also hier ums Eck wird seit 6 (!) Jahren an einem 5 km langen Teilstück einer Bundesstraße gebaut. Brettebenes Gelände, reine Bauzeit. Für 5 km. Der 1. Planfeststellungsbeschluss dazu erfolgte übrigens 1979.

  16. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: AllDayPiano 20.10.19 - 23:15

    Also hier wurde innerhalb 1 Woche eine 3km lange Umgehung saniert.

    Und was sagt das jetzt aus? Genau. Nichts.

  17. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Shred 20.10.19 - 23:27

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So? Wieviel hängt denn Deutschland hinterher? Und zwar von Ländern, die von
    > der Größe her ungefähr gleichauf sind? Du hast ganz sicher belastbare
    > Statistiken? Dass ein Irland mit seinen grob 200 km Quer durchs Land
    > hervorragendes LTE überall bietet, liegt mit Sicherheit ganz maßgeblich
    > daran, dass die längste Achse des Landes gerade einmal so breit ist, wie
    > Bayern.

    Nur die Größe des Landes zum Vergleich zu nehmen, greift etwas zu kurz. Deutschland ist (noch) eine der führenden Industrienationen, da sollte der Anspruch an sich selbst schon höher sein als in anderen Ländern. Davon abgesehen ist Mobilfunk in Deutschland teuer. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach nicht. Statistiken dafür spuckt Google zu Hauf aus.

    > Und das hat auch seinen Grund. In der Planung vor vielen vielen Jahren -
    > gar Jahrzenten - wurden eklatante Fehler gemacht, weil man zu dumm war,
    > *alle* Baukosten in der Kalkulation zu berücksichtigen. Dass sich die
    > Probleme bis heute ziehen, ist nur eine Konsequenz darauf, und hat nichts
    > damit zu tun, dass "wir deutschen" nichts auf die Reihe bringen, sondern
    > nur damit, dass man keine 6 Milliarden Baukosten abschreiben will

    Du redest dir etwas schön.

    Zitat Wikipedia: "Die Ursachen für die langanhaltenden Probleme beim Bau des Flughafens liegen in massiven Baumängeln, insbesondere des Brandschutzes, Planungsfehlern vor und während des Baus sowie fehlerhaftem Krisenmanagement und problematischen Personalentscheidungen sowie Korruption begründet." (https://de.wikipedia.org/wiki/Bau_des_Flughafens_Berlin_Brandenburg#Verz%C3%B6gerungsgr%C3%BCnde)

    Klingt für mich nicht gerade nach dem, was man im Allgemeinen unter "Qualität made in Germany" versteht. Und es ist ja nicht das einzige Mammutprojekt, das völlig aus dem Ruder lief bzw. läuft, man denke auch an die Elbphilharmonie oder Stuttgart 21.

    Wann hat Deutschland denn seinen letzten Prestigebau halbwegs im Zeit- und Kostenrahmen fertig bekommen?

    > > Glasfaser
    > > haben nur 3% aller Haushalte,
    >
    > Weil es mit Koax und Vectoring genug Alternativsysteme gibt. Dass die auf
    > dauer nicht zukunftssicher sind, sei mal dahingestellt.

    Ach, warum nicht darüber reden? Wir behelfen uns mit Übergangstechnologien, statt es gleich richtig zu machen! Auch hier sollten wir als eine führende Industrienation einen anderen Anspruch an uns selbst haben. Eine gute Infrastruktur (Autobahn, Schienennetz, stabile Stromversorgung) war schon immer ein echter Standortvorteil für die deutsche Industrie. Wir verschenken diesen Vorteil gerade, für eine symbolische schwarze Null.

    > Wir können ja die Steuern erhöhen - dann ist genug Geld vorhanden, um
    > flächendeckend Glasfaser durchzudrücken. Hast Du da Lust drauf? Nein? Ach
    > sieh an.

    Geld für den Ausbau ist genug da. Es wird nur nicht abgerufen, weil die Bedingungen schwer zu erfüllen sind und eine eventuelle Rückforderung für die Unternehmen ein wirtschaftliches Risiko darstellt. Die Regierung kennt das Problem, lamentiert darüber, aber ändert nichts daran. Es macht langsam den Eindruck, dass das Geld gar nicht abgerufen werden soll. Aber komm mir nicht mit Steuererhöhung, die ist für einen Netzausbau gar nicht nötig.

    Dazu kommt das Problem, dass die Telekom sein Kupfernetz hortet und erst dann tätig wird, wenn andere Anbieter an dem Ort ausbauen wollen.

    > > Bundesstrassen und Autobahnen benötigen
    > > Jahrzehnte von der Planung bis zum Baubeginn,
    >
    > Und das hat auch seine guten Gründe. Sowas nennt sich
    > Planfeststellungsverfahren. Und da wir ein Land mit einer inzwischen
    > relativ hohen Bevölkerungsdichte sind (und zwar vollflächig, nicht nur in
    > den Ballungszentren, wie in vielen anderen Ländern der Welt), tangieren
    > Straßenbauvorhaben zwangsläufig die Eigentumsrechte, sodass es zwangsläufig
    > zu sehr zeitaufwändigen Entschädigungsverfahren kommt.

    Zugegeben: Da hast du Recht. Die Deutschen haben mittlerweile eine "wasch mich, aber mach die anderen nass"-Mentalität entwickelt. Neue Stromtrassen für billigeren Strom? Gerne doch, aber bitte nicht hinter meinem Haus. Gute Mobilfunkversorgung, ja bitte, aber die Mobilfunkmasten gehören raus aus der Stadt.

    > Ganz davon abgesehen: Es braucht nicht einen Meter mehr Autobahn. Wir haben
    > eigentlich schon viel zu viel Autobahn.

    Es geht nicht mal um den Ausbau, die Autobahnen müssen auch gewartet werden. Im Kölner Großraum werden zunehmend die Brücken für den Lastkraftverkehr gesperrt, weil sie die Belastung nicht mehr standhalten. Neue Brücken sind in Planung, werden aber Jahrzehnte brauchen. Bis dahin sollen die Lastwagen über den Rhein schwimmen?

    Infrastruktur ist außerdem nicht nur Autobahn. Selbst die Bahn braucht mittlerweile Jahrzehnte, nur um irgendwelche Gleisabschnitte zu modernisieren oder auf ein modernes Signalsystem umzustellen, um sie für die steigende Fahrgastzahl fit zu machen. Die Bahn hat viel zu lange nichts gemacht. Warum auch? Reparaturen zahlt die Bahn, Sanierungen der Staat. Solche Anreize laden ein Wirtschaftsunternehmen doch geradezu ein, die Hände in den Schoß zu legen, bis alles kaputt ist.

    Kurzum: Deutschland lebt von der Substanz und lähmt sich selbst mit überbordender Bürokratie, rückwärtsgerichteter Politik und einem ungesunden Sparfimmel. Wenn wir nicht bald das Ruder herumreißen, werden wir nicht nur Schlusslicht werden, sondern es auch bleiben.

  18. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: Taurec 21.10.19 - 01:20

    Und wo ist jetzt der Kontext?

    Was hat der Investitions- und Sanierungsstau in D damit zu tun, dass betroffene Menschen aus welchen Gründen auch immer nicht möchten, wenn ein Konzern Aufnahmen ihres Privateigentums kommerziell ausschlachtet? Gibt es da irgendein übergeordnetes gesellschaftliches Interesse, weshalb man als Individuum hinter dem Gewinnstreben seitens Google zurückstecken sollte?
    Die Neugier der Anderen etwa?

    Im Grunde genommen sollte es doch kein so großes Ding sein, nichtöffentliche Gebäude und Grundstücke grundsätzlich als graue Blöcke darzustellen. Kann keiner meckern.
    Oder einfach nur mit einer Frontkamera die Straße abfahren.
    Aber das würde ja das beabsichigte Erlebnis stören dies alles so darzustellen, als würde man selbst vor Ort stehen.
    Das die kommerziellen Verwertungsrechte prinzipiell erstmal den Eigentümern der abgebildeten Gebäude zustehen? Geschenkt! Ist ja Google und deren Motto: Gehört uns nicht? Egal, erstmal machen. Und wo die Reichweitenerhöhung für Medienanbieter noch ein hinreichendes Interesse implizieren kann mit diesem Konzern zu dessen Bedingungen zusammenzuarbeiten, erschließt sich mir als Privatmann nicht so ganz welches Interesse ich daran haben sollte mein Haus und Grundstück, soweit es öffentlich einsehbar ist, zu Gunsten dieses Konzerns ins Netz stellen zu lassen. Ach ich kann dann auch alle anderen Straßen und Häuser sehen?
    Naja, schon cool. Aber irgendwie hab ich in meinem Leben besseres zu tun.
    Youporn zB.

  19. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: moppi 21.10.19 - 07:14

    Shred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kurzum: Deutschland lebt von der Substanz und lähmt sich selbst mit
    > überbordender Bürokratie, rückwärtsgerichteter Politik und einem ungesunden
    > Sparfimmel. Wenn wir nicht bald das Ruder herumreißen, werden wir nicht nur
    > Schlusslicht werden, sondern es auch bleiben.

    wenn wir so weitermachen die nächsten 10 jahre, wird jedes Dritte welt land eine bessere infrastruktur haben.
    wir leben von der Strucktur seit fast 40 jahren. seit 10 jahren ist unser infra auf dem dem limit.
    und jedes jahr was wir nun abwarten schmeist uns bald ins massive abseits.
    aber wir werden wohl noch 6 jahre an der schwarzen 0 festhalten. rechnet euch selbst aus wo wir in 20 jahren sein werden

    hier könnte ein bild sein

  20. Re: Deutschland, das Land der Versager

    Autor: CSCmdr 21.10.19 - 07:37

    AllDayPiano schrieb:
    > Ganz davon abgesehen: Es braucht nicht einen Meter mehr Autobahn. Wir haben
    > eigentlich schon viel zu viel Autobahn. Diese ganzen tollen Autobahnen und
    > Bundesstraßen haben dazu geführt, dass statistisch gesehen auf jeden
    > zweiten Einwohner ein Auto kommt. Das ist totaler Irrsinn. Wir sind damit
    > in der TOP 10 der Länder *weltweit*, die so viele Autos pro Einwohner
    > haben. Total bescheuert!

    Und dann wollen diese Leute auch noch zur Arbeit kommen und Freunde/Familie besuchen! Das ist totaler Irrsinn, total bescheuert!

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