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Verpixelung rechtmäßig?

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  1. Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 20.10.19 - 17:06

    Mein Haus wurde verpixelt, obwohl wir nicht widersprochen haben. Aber anscheinend einer der Mieter. Na toll, und jetzt? Müsste Google dann nicht nur die jeweilige Wohnung/Fenster verpixeln? Oder doch auch den Hauseingang, weil der gemeinschaftlich genutzt wird? Muss der Mieter das nicht vorher mit den anderen Parteien absprechen?

  2. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: HeroFeat 20.10.19 - 17:18

    Warum sollte es problematisch sein, wenn Google dein Haus verpixelt? Welchen Schaden fügt Google dir denn dadurch zu?

    Edit: Und vermutlich könnte es auch irgendein "Aktivist" gewesen sein. Google wird das nicht so sorgfältig überprüft haben wer den Widerspruch eingelegt hat (Aufwand). Trotzdem entsteht dir dadurch doch nicht wirklich Schaden, wenn dein Haus halt verpixelt ist. Es kann ja auch jeder x beliebige Mensch oder jede beliebige Firma ein Foto von deinem Haus machen, es verpixeln und ins Internet stellen. Google ist ja nicht verpflichtet ein Bild von deinem Haus im Internet zur Verfügung zu stellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.19 17:21 durch HeroFeat.

  3. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 20.10.19 - 17:20

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte es problematisch sein, wenn Google dein Haus verpixelt?
    > Welchen Schaden fügt Google dir denn dadurch zu?

    Weil ich das gerne drin hätte. Dann könnte ich sehen, wie es früher dort aussah. Und Leute, die vorbei kommen, könnten eben auch sehen, wo sie hinmüssen. Oder wofür nutzt man StreetView sonst?

  4. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: ibecf 20.10.19 - 17:22

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Haus wurde verpixelt, obwohl wir nicht widersprochen haben. Aber
    > anscheinend einer der Mieter. Na toll, und jetzt? Müsste Google dann nicht
    > nur die jeweilige Wohnung/Fenster verpixeln? Oder doch auch den
    > Hauseingang, weil der gemeinschaftlich genutzt wird? Muss der Mieter das
    > nicht vorher mit den anderen Parteien absprechen?

    Das ist interessant nach meinem Verständnis hat eigentlich nur der Hauseigentümer das Recht das Haus komplett verpixeln oder nicht verpixeln zu lassen. Der Mieter hat nur das Recht das verpixeln Was auf Ihn hindeutet, aber nicht pauschal das Ganze Haus,

  5. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 20.10.19 - 17:25

    ibecf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Haus wurde verpixelt, obwohl wir nicht widersprochen haben. Aber
    > > anscheinend einer der Mieter. Na toll, und jetzt? Müsste Google dann
    > nicht
    > > nur die jeweilige Wohnung/Fenster verpixeln? Oder doch auch den
    > > Hauseingang, weil der gemeinschaftlich genutzt wird? Muss der Mieter das
    > > nicht vorher mit den anderen Parteien absprechen?
    >
    > Das ist interessant nach meinem Verständnis hat eigentlich nur der
    > Hauseigentümer das Recht das Haus komplett verpixeln oder nicht verpixeln
    > zu lassen. Der Mieter hat nur das Recht das verpixeln Was auf Ihn
    > hindeutet, aber nicht pauschal das Ganze Haus,

    Ja, aber glaubst du wirklich, dass Google da unterscheidet, welchen Teil vom Haus sie jetzt verpixeln? Wahrscheinlich haben die nichtmal geguckt, ob die Personen dort wohnen. Bestimmt könntest du auch einfach fremde Häuser verpixeln lassen, indem du dich einfach als Bewohner angibst.

    Dass es sich nur auf Eigentümer bezieht, kann ich mir nicht ganz vorstellen, und hielte es auch für falsch. Immerhin gibt es auch Einzelhäuser komplett zur Miete. Und da sollte der Mieter dann schon entscheiden können, denn schließlich wohnt er dort, und nicht der ET.

  6. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: zereberus 20.10.19 - 18:44

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte es problematisch sein, wenn Google dein Haus verpixelt?
    > Welchen Schaden fügt Google dir denn dadurch zu?

    Ich bin vor kurzem umgezogen. Während meiner Wohnungssuche habe ich die Gegend und das Haus jeder interessanten Wohnung zuerst in StreetView angesehen. Hauser die Verpixelt waren vielen oft durch. Vor allem in weniger betuchten Gegenden der Stadt war es für mich sehr wichtig zu sehen wie das Haus aussieht.
    Keine Ahnung ob das tatsächlich einen Schaden verursacht... ist mir nur dazu eingefallen als ich Ihren Kommentar gelesen habe.

  7. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Muhaha 20.10.19 - 19:53

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Und da sollte der Mieter dann schon
    > entscheiden können, denn schließlich wohnt er dort, und nicht der ET.

    Dem Mieter gehört das Haus aber nicht. Er mietet es nur, um dort zu wohnen. Mehr Rechte als über das bloße Wohnen hinaus (und die Verpflichtungen, die sich daraus für den Vermieter ergeben) hat er nicht. Zudem Mieter auch ständig wechseln können. Der eine will es unverpixelt, der Nachfolger mit Pixeln und dann ändert man vielleicht auch mal seine Meinung ... es gibt keine Grundlage für ein Mitspracherecht, weil StreetView das Angebot einer privaten Firma ist, welches man nutzen kann oder nicht. Wer will, kann auch Bing Maps verwenden, wo man viele unverpixelten Hausfassaden sehen kann, weil Bing Maps kaum ein Hausbesitzer kennt, weil die BILD-Zeitung und diverse publicity-geile Politiker nichts jemals über Bing Maps gesagt haben.

  8. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 20.10.19 - 20:08

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Und da sollte der Mieter dann schon
    > > entscheiden können, denn schließlich wohnt er dort, und nicht der ET.
    >
    > Dem Mieter gehört das Haus aber nicht. Er mietet es nur, um dort zu wohnen.
    > Mehr Rechte als über das bloße Wohnen hinaus (und die Verpflichtungen, die
    > sich daraus für den Vermieter ergeben) hat er nicht. Zudem Mieter auch
    > ständig wechseln können. Der eine will es unverpixelt, der Nachfolger mit
    > Pixeln und dann ändert man vielleicht auch mal seine Meinung ... es gibt
    > keine Grundlage für ein Mitspracherecht, weil StreetView das Angebot einer
    > privaten Firma ist, welches man nutzen kann oder nicht. Wer will, kann auch
    > Bing Maps verwenden, wo man viele unverpixelten Hausfassaden sehen kann,
    > weil Bing Maps kaum ein Hausbesitzer kennt, weil die BILD-Zeitung und
    > diverse publicity-geile Politiker nichts jemals über Bing Maps gesagt
    > haben.

    Der Mieter ist aber Besitzer. Es ist dessen Privatssphäre, die durch das Verpixeln geschützt werden soll.
    Aber ich stimme dir zu, das war nicht sonderlich durchdacht und man hat dort lieber großzügig mitgespielt, um nicht noch mehr Leute gegen sich aufzubringen und dann halt nur das durchgezogen, was man schon geplant hatte, und alle weiteren Planungen auf Eis gelegt.

    Muss aber sagen, in der Schweiz, wo ich früher viel sehen konnte, verschwinden langsam immer mehr Häuser und sogar ganze Straßen aus dem StreetView-Fundus.

  9. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Muhaha 20.10.19 - 22:13

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Mieter ist aber Besitzer.

    Der Mieter wird Mieter genannt, weil er die Wohnung/das Haus vom Besitzer (!) mietet (!) :)

    > Es ist dessen Privatssphäre, die durch das Verpixeln geschützt werden soll.

    Seine Privatspäre wird durch das Verpixeln aber nicht geschützt. weil StreetView lediglich Aufnahmen vom öffentlich einsehbaren Raum macht und somit nichts potentiell verletzt wird, was geschützt werden müsste. Und Personen und Autokennzeichen hat Google schon von sich aus unkenntlich gemacht. Das Verpixeln schützt daher keine Privatsphäre, sondern ist nichts weiter als Nachgeben von Google gegenüber einem bockigen Fußaufstampfen.

    > Aber ich stimme dir zu, das war nicht sonderlich durchdacht und man hat
    > dort lieber großzügig mitgespielt, um nicht noch mehr Leute gegen sich
    > aufzubringen und dann halt nur das durchgezogen, was man schon geplant
    > hatte, und alle weiteren Planungen auf Eis gelegt.

    Ja, Google war es einfach nicht wert die Sache vor Gericht bestätigt zu bekommen.

    > Muss aber sagen, in der Schweiz, wo ich früher viel sehen konnte,
    > verschwinden langsam immer mehr Häuser und sogar ganze Straßen aus dem
    > StreetView-Fundus.

    Das stört Google insofern alles nicht mehr, weil man mehr und mehr dazu übergeht aus Luftaufnahmen 3D-Modelle hochzurechnen, wo man wunderbar im Garten der Leute HINTER dem Haus Sonnenschirme, Liegestühle und Blumenrabatten zählen kann. Sicher, es sind keine hochauflösenden Detailaufnahmen einer Fassade, aber die Detailfülle ist für die Recherche allemal ausreichend, weil man sich durch die hochgerechneten Modelle einen sehr guten Eindruck von der Umgebung machen kann. Auch von der Umgebung, die von der flachen Strasse aus nicht einsehbar war und somit nicht in StreetView auftauchte.

    Scheint niemanden zu stören ...

  10. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Xiut 20.10.19 - 22:49

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Der Mieter ist aber Besitzer.
    >
    > Der Mieter wird Mieter genannt, weil er die Wohnung/das Haus vom Besitzer
    > (!) mietet (!) :)
    >

    Du verwechselst glaube ich "Besitzer" und "Eigentümer". Der Mieter ist Besitzer der Wohnung, wenn auch mit nur eingeschränkten Rechten. Der Vermieter ist der Eigentümer.

    Besitzer != Eigentümer. Das ist schon ein Unterschied und man kann Dinge besitzen, ohne der EIgentümer zu sein. Das ist auch (glaube ich) der Fall, wenn man einen Gegenstand verleiht. Dann ist die Person, die sich diesen Gegenstand leiht, der Besitzer des Gegenstandes, aber nicht der Eigentümer.

    Macht zum Beispiel bei der Haftpflichtversicherung einen großen Unterschied.

    Edit: Natürlich kann auch der Besitzer zeitgleich der Eigentümer sein, wenn z.B. der Eigentümer ist seiner eigenen Wohnung wohnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.19 22:54 durch Xiut.

  11. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 20.10.19 - 23:42

    Jo, der Besitzer übt die tatsächliche Gewalt über eine Sache aus, der Eigentümer hat die rechtliche Sachherrschaft.

  12. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: pizuzz 21.10.19 - 07:59

    Moment, seit wann ist eine zum öffentlichen Raum gehörende Hausfassade privat? Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Verpixelung nochmal? Fällt das nicht unter die Panoramafreiheit? Gesichter werden ja verpixelt.

  13. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Muhaha 21.10.19 - 08:20

    pizuzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moment, seit wann ist eine zum öffentlichen Raum gehörende Hausfassade
    > privat?

    Noch nie.

    > Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Verpixelung nochmal?

    Auf keiner. Reines Entgegenkommen von Google.

    > Fällt
    > das nicht unter die Panoramafreiheit? Gesichter werden ja verpixelt.

    Ja. Die Panoramafreiheit erlaubt Google diese Aufnahmen. Hätte man gerichtlich gewinnen können, wenn man vor Gericht gegangen wäre, was man aber nicht wollte, weil der deutsche Markt dann doch nicht soooo wichtig für Google war.

  14. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 21.10.19 - 09:01

    pizuzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moment, seit wann ist eine zum öffentlichen Raum gehörende Hausfassade
    > privat? Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Verpixelung nochmal? Fällt
    > das nicht unter die Panoramafreiheit? Gesichter werden ja verpixelt.

    Gesichter verpixeln dürfte hier nicht ausreichen. Man müsste schon die ganze Person unkenntlich machen.

  15. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: ibsi 21.10.19 - 09:06

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Und da sollte der Mieter dann schon
    > > entscheiden können, denn schließlich wohnt er dort, und nicht der ET.
    >
    > Dem Mieter gehört das Haus aber nicht. Er mietet es nur, um dort zu wohnen.
    Und bezahlt quasi alles :D


    > Mehr Rechte als über das bloße Wohnen hinaus (und die Verpflichtungen, die
    > sich daraus für den Vermieter ergeben) hat er nicht.
    Aha

    > Zudem Mieter auch
    > ständig wechseln können.
    Kann, korrekt.

    > Der eine will es unverpixelt, der Nachfolger mit
    > Pixeln
    Richtig, deshalb war das total unnötig weil eh total dämlich

    > und dann ändert man vielleicht auch mal seine Meinung ... es gibt
    > keine Grundlage für ein Mitspracherecht, weil StreetView das Angebot einer
    > privaten Firma ist, welches man nutzen kann oder nicht.
    Ja, leider ist Google hier den Idioten entgegen gekommen.

    > Wer will, kann auch
    > Bing Maps verwenden, wo man viele unverpixelten Hausfassaden sehen kann,
    > weil Bing Maps kaum ein Hausbesitzer kennt, weil die BILD-Zeitung und
    > diverse publicity-geile Politiker nichts jemals über Bing Maps gesagt
    > haben.
    Woher auch, kennen die ja alle nicht ;)

  16. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Muhaha 21.10.19 - 09:45

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gesichter verpixeln dürfte hier nicht ausreichen.

    Reicht aus.

    > Man müsste schon die ganze Person unkenntlich machen.

    Muss man nicht. Das Gesicht dient zur Identifizierung, nicht der linke Oberschenkel.

  17. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 21.10.19 - 10:44

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Gesichter verpixeln dürfte hier nicht ausreichen.
    >
    > Reicht aus.
    >
    > > Man müsste schon die ganze Person unkenntlich machen.
    >
    > Muss man nicht. Das Gesicht dient zur Identifizierung, nicht der linke
    > Oberschenkel.

    Nein, die Person muss unkenntlich gemacht werden. An ihrem Wohnort kann man davon ausgehen, dass dies auch über andere Merkmale als nur das Gesicht möglich ist. Daher reicht eine reine Verpixelung/Unkenntlichmachung des Gesichtes in solchen Fällen nicht aus.

  18. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: Quantium40 21.10.19 - 11:43

    treysis schrieb:
    > Weil ich das gerne drin hätte. Dann könnte ich sehen, wie es früher dort
    > aussah. Und Leute, die vorbei kommen, könnten eben auch sehen, wo sie
    > hinmüssen. Oder wofür nutzt man StreetView sonst?

    Das ist eine gute Frage.
    Wofür nutzt man Streetview eigentlich?
    Wie sind wir vorher ohne Streetview ausgekommen?
    Was tun wir, wenn Streetview ausfällt?

  19. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: ImBackAlive 21.10.19 - 13:15

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, die Person muss unkenntlich gemacht werden. An ihrem Wohnort kann man
    > davon ausgehen, dass dies auch über andere Merkmale als nur das Gesicht
    > möglich ist. Daher reicht eine reine Verpixelung/Unkenntlichmachung des
    > Gesichtes in solchen Fällen nicht aus.

    Und du beziehst dich da auf welche Rechtssprechung? IdR wird davon ausgegangen, dass eine Verpixelung des Gesichts ausreichend ist.

    Technisch gesehen, wenn es im Sinne der Panoramafreiheit ist (Personen sind Beiwerk), müsstest du nicht einmal das Gesicht verpixeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.19 13:20 durch ImBackAlive.

  20. Re: Verpixelung rechtmäßig?

    Autor: treysis 21.10.19 - 13:38

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, die Person muss unkenntlich gemacht werden. An ihrem Wohnort kann
    > man
    > > davon ausgehen, dass dies auch über andere Merkmale als nur das Gesicht
    > > möglich ist. Daher reicht eine reine Verpixelung/Unkenntlichmachung des
    > > Gesichtes in solchen Fällen nicht aus.
    >
    > Und du beziehst dich da auf welche Rechtssprechung? IdR wird davon
    > ausgegangen, dass eine Verpixelung des Gesichts ausreichend ist.

    Bspw. OLG Frankfurt 11 U 13/03 und LG Frankfurt 2/03 O 468/05.

    > Technisch gesehen, wenn es im Sinne der Panoramafreiheit ist (Personen sind
    > Beiwerk), müsstest du nicht einmal das Gesicht verpixeln.

    Ob diese systematische Aufzeichnung und Veröffentlichung bei StreetView sich auf die Panoramafreiheit berufen kann, darf zumindest angezweifelt werden. Zumal es sich bei der Panoramafreiheit vor allem um urheberrechtliche Aspekte handelt, weniger um Persönlichkeitsrechte.

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