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pervers oder nicht pervers

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  1. pervers oder nicht pervers

    Autor: profi-knalltüte 22.05.15 - 18:52

    Es ist schon relativ einfach einen perversen von einem nicht perversen zu unterscheiden. ich habe in meinem leben eine Menge Frauen kennengelernt und die meisten sind es nicht, Männer neigen eher dazu. Pervers ist ganz einfach wenn die sexuelle Handlung bzw. Das sexuelle Interesse verbunden ist mit etwas nicht sexuellem. Z. B. Füsse, schläge, pipi, masken etc.. Ich bin übrigens pervers :) und ich bin echt froh das ich in einer Gesellschaft lebe in der sowas höchstens belächelt und nicht etwa verfolgt wird ... .

    kurztherapie für trolle: https://www.youtube.com/watch?v=wRX6uYeM1gk

  2. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: stiGGG 22.05.15 - 19:05

    Dann definiere mal was "sexuell" ist.

  3. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Pwnie2012 22.05.15 - 20:25

    pervers ist ein wort was für krankhaftes genutzt wird. Hitlers Handeln war pervers. Rimming und pisse-fetische sind nicht pervers, sie sind einfach nur unüblich.

  4. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Anonymer Nutzer 22.05.15 - 21:06

    Jaja, wenn einem die offizielle Definition nicht gefällt, macht man seine eigene, gell?

  5. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Oktavian 22.05.15 - 21:32

    Wer hat denn die Definitionshoheit? Gibt es die von gesetzes Wegen? Oder kann ich mich da irgendwo bewerben, um Wörter offizielle definieren zu dürfen? Wie wird denn ein Wort wie "pervers" offiziell definiert? Und wo kann ich das dann nachlesen?

    Selbst der Duden (der ja nicht einmal mehr für die Rechtschreibung die Deutungshoheit hat), definiert das Wort "als widernatürlich empfunden". Da das Empfinden immer persönlich ist, kann es keine offizielle Definition geben. Es sei denn, man möchte hier mit dem "gesunden Volksempfinden" kommen, aber diese Zeiten sind ja zum Glück seit einigen Jahren vorbei.

  6. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.05.15 - 21:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hat denn die Definitionshoheit? Gibt es die von
    > gesetzes Wegen?

    Im Zweifelsfall einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

    Wie wär's denn mit: "Nicht pervers ist, was allen oder zumindest Vielen gefällt; pervers ist, was nur Wenigen gefällt."?

  7. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: KnutRider 22.05.15 - 21:57

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja, wenn einem die offizielle Definition nicht gefällt, macht man seine
    > eigene, gell?
    Ob etwas pervers ist - oder eben nicht hängt schlichtweg mit der Sichtweise zusammen und der Arroganz über andere Urteilen zu wollen.
    Es gibt eben Leute die alles außer der Missionars Stellung pervers finden... Na und? Und wenn es jemand toll findet nen Astloch zu f.... Bitte!
    Oder wenn sich Zweie finden und sich mit Kacke einreiben.
    Oder wenn es jemand befriedigt ausgepeitscht zu werden. Von mir aus.

    Solange es von allen Seiten aus freien Stücken passiert. Was ist also daran pervers wenn es denjenigen glücklich macht...
    Kann mir doch scheissegal sein. Das ist eben auch das Problem dieser Gesellschaft. Die Leute interessieren sich mehr für die "Probleme" anderer, als mal ihren eigenen Scheiss aufzuräumen.

  8. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Bassa 23.05.15 - 00:32

    Dann kann man ja fast davon ausgehen, dass Arbeit pervers ist :P
    Und Montage ^^

  9. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: kat13 23.05.15 - 06:56

    Gut dann ist z.b. Genki auch nur unüblich.
    Sex mit Tieren ist immer noch weit verbreitet auch bei uns nur eher im verborgenen, unüblich ebend :)

  10. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 23.05.15 - 09:43

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kann man ja fast davon ausgehen, dass Arbeit
    > pervers ist :P
    > Und Montage ^^

    *g* Ist es doch auch. Unsere Altvorderen wussten das noch und haben "Arbeit" nicht als lohnendes, erstrebenswertes Ziel gesehen. Das Nibelungenlied beginnt mit den Versen:

    Uns ist in alten mæren / wunders vil geseit
    von helden lobebæren, / von grôzer arebeit,
    von freuden, hôchgezîten, / von weinen und von klagen,
    von küener recken strîten / muget ir nû wunder h½ren sagen.

    Und damit meinte der oder die unbekannte Dichter nicht, dass uns spannende Arbeitsgeschichten überliefert wurden, sondern es geht um die Mühe und Plage, denen die Helden ausgesetzt waren.

    Arbeit ist Mühe. Das heißt nicht, dass es nicht nötig wäre, sich zu bemühen, aber jeder Mensch sollte bestrebt sein, Mühe zu reduzieren, nicht sie anzustreben oder gar zum Grundpfeiler einer Gesellschaft zu machen. Die Meisten werden es wohl vorziehen, wenn ihre Arbeit keine Plage, sondern etwas Machbares, mit gutem Leben Vereinbares und idealerweise sogar Erfüllendes ist.

    Heute wird es aber als schlimm angesehen, keine Arbeit zu haben und alle sollen sich anstrengen, "in Arbeit zu kommen". Sprich, der ursprüngliche Wortsinn wurde *pervertiert*.

    Und man muss schon ziemlich pervers sein, um unter Tätigkeiten leiden zu wollen, die zum Leben nötig sind und sogar Freude machen könnten, nicht wahr? ;-)

  11. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: BLi8819 23.05.15 - 10:39

    Nur nochmal zum nachlesen:

    http://www.duden.de/rechtschreibung/pervers
    http://www.duden.de/rechtschreibung/krank

  12. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Oktavian 23.05.15 - 10:41

    > Ob etwas pervers ist - oder eben nicht hängt schlichtweg mit der Sichtweise
    > zusammen und der Arroganz über andere Urteilen zu wollen.

    Genau das verstehe ich auch nicht. Warum meinen einige, ihre Moralvorstellungen auf andere projezieren zu wollen und zu dürfen. Insbesondere da Moral häufig durch so etwas abstruses wie Religion geprägt ist. Am Ende kommt noch jemand und behauptet, es sei pervers, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Spaß miteinander haben, nur weil in einem 2000 Jahre alten Buch irgendein Unsinn steht.

    Für mich gibt es zwei einfache Regeln:

    1. Alles, was einsichtsfähige und geistig gesunde Personen in Übereinstimmung miteinander freiwillig tun, ist okay.
    2. Die Gedanken sind frei.

    Mir ist auch klar, dass das erste keine juristische Definition ist, dafür sind andere zuständig. Aber solange alle Beteiligten einsichtsfähig sind, also die nötige mentale Reife besitzen, sich in einem ensprechenden geistigen Zustand befinden, überhaupt einsichtsfähig sein zu können (keine Drogen, etc.), geistig gesund sind und etwas freiwillig mit sich oder mit anderen Personen tun, soll mir das egal sein. Ihr Ding.

    Und was jemand denkt, sich in seinen Phantasien ausmalt, etc. ist immer okay. Gerade hier im Forum wird ja oft argumentiert, Spieler von Ego-Shootern können zwischen Realität und Phantasie unterscheiden. Genau der Meinung bin ich auch und gestehe das auch jedem für seine anderen Phantasien zu.

    > Es gibt eben Leute die alles außer der Missionars Stellung pervers
    > finden... Na und? Und wenn es jemand toll findet nen Astloch zu f....
    > Bitte!

    Bäume, Obst und Gemüse, Kakteen und ähnliches packe ich jetzt hier mal unter unbelebte Materie, also kein Problem für mich.

  13. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: keldana 23.05.15 - 11:16

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Solange es von allen Seiten aus freien Stücken passiert. Was ist also daran
    > pervers wenn es denjenigen glücklich macht...

    Hier sehen wir das eigentliche Problem recht gut erklärt. Nämlich das die Menschen sich zutiefst beleidigt fühlen, wenn sie als pervers gelten. Und daher in keinster Weise diesen "Makel" an sich kleben haben wollen.

    Ich persönlich verurteile niemanden für NS / KV - Spiele. Finde das aber dennoch "pervers" und möchte so etwas nicht selbst mitmachen. Das Problem liegt jetzt wahrscheinlich bei den Leuten, die ich zwar nicht damit beleidige, aber die sich davon beleidigt fühlen.

  14. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 23.05.15 - 11:29

    keldana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich verurteile niemanden für NS / KV - Spiele.
    > Finde das aber dennoch "pervers" und möchte so etwas
    > nicht selbst mitmachen. Das Problem liegt jetzt
    > wahrscheinlich bei den Leuten, die ich zwar nicht damit
    > beleidige, aber die sich davon beleidigt fühlen.

    Das Problem liegt dann eher darin, ob man eine Handlung pervers findet oder diejenigen, die diese Handlung ausführen, öffentlich* als pervers bezeichnet und/oder sich ihnen gegenüber entsprechend verhält. Im letzteren Fall müssen sich die Adressaten beleidigt fühlen, weil die Zuweisung ad hominem erfolgt.

    Wenn ich jetzt beispielsweise alles außer der Missionarsstellung in einer (heterosexuellen) Ehe und zwecks Zeugung von Nachwuchs pervers fände, wäre das meine Sache. Wenn ich alle Leute, die andere Stellungen in anderen Beziehungsformen zu anderen Zwecken pervers finde, ist das immer noch meine Sache. Wenn ich das aber durch mein Reden und Handeln nach draußen trage, muss ich ich damit rechnen, dass sich jemand angegriffen fühlt.

    In diesem speziellen Szenario hätte ich ein Problem, denn aus meiner Perspektive wäre die Mehrheit pervers und ich stünde auf einsamem Posten. Meistens wird jedoch das Verhalten einer Minderheit als pervers tituliert und argumentiert, dass diese sich nicht beleidigt fühlen soll, weil sie es ja immerhin einfach mal so machen könnte wie die Mehrheit und dann nicht pervers wäre.

  15. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Anonymer Nutzer 23.05.15 - 18:05

    hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass für Frauen alles als "pervers" gilt, was nicht in ein Prinzessinnen-Weltbild passt. Klingt nach Klischee, ist aber so :)

  16. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: plutoniumsulfat 23.05.15 - 19:07

    Genau deswegen sind so etwas auch Sachen, die vielleicht nicht jeder wissen sollte.

    Klar ist, jeder hat eigene Vorlieben. Sollte man auch jedem überlassen. Sollte man auch jedem überlassen, diese mit gleichgesinnten ausleben zu dürfen. Sollte man aber nicht dafür verurteilen.

    Viele tun das aber leider. Sagen wir, mein Nachbar steht auf Vorliebe x. Solange ich das nicht weiß, ist alles ok. Man versteht sich gut, keinen stört etwas. Jetzt bekomme ich das aber raus, worauf er steht. Viele würden sich jetzt daraufhin von ihm abwenden, weil er ist ja "pervers" (zumindest in ihren Augen). Solange dieser das aber unter sich auslebt, wo ist das Problem?

    Der Gedanke dahinter: Hättest man es nicht mitbekommen, man würde ihn absolut gleich behandeln, oder?

  17. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Flexy 24.05.15 - 02:31

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass für Frauen alles als "pervers"
    > gilt, was nicht in ein Prinzessinnen-Weltbild passt. Klingt nach Klischee,
    > ist aber so :)


    Das solltest du jetzt aber mal nicht so verallgemeinern.
    Klar gibts viele Frauen, die auf Missionar only + Licht aus stehen. Und Lack und Leder eklig und Fesselspielchen bäh finden.

    Es gibt aber auch definitiv ganz andere. Nur fallen die meistens nicht direkt mit der Türe ins Haus. Eben weil das die meisten Typen direkt mal in den falschen Hals kriegen.

  18. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 24.05.15 - 10:51

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gedanke dahinter: Hättest man es nicht
    > mitbekommen, man würde ihn absolut gleich
    > behandeln, oder?

    In einer aufgeklärten, liberalen (also kulturell, nicht wirtschaftlich) Gesellschaft sollte das keine Unterschied machen. So nach dem Motto: "Mein Nachbar mag das und das? Ist ja nun ganz und gar nicht mein Ding, aber soll er mal, so lange er niemandem schadet."

    Aber es stimmt schon, wir müssen mit der jetzigen Realität leben und da ist die Möglichkeit und Chance, (unter anderem) die eigenen sexuellen Vorlieben geheim halten zu können ein praktikabler Weg, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten. Was keiner weiß, macht auch keinen heiß.

    Andererseits: Nur das Nicht-Geheimhalten sorgt dafür, dass sich alle der Realität stellen müssen, was vermutlich ehe dazu führt zu akzeptieren, das andere Leute anders als man selbst, aber trotzdem absolut in Ordnung sind.

  19. Re: pervers oder nicht pervers

    Autor: Chantalle47 26.05.15 - 15:31

    Imho ist das Wort "pervers" nicht zu vereinen mit sexuellen Neigungen. Wenn es beiden Spaß macht, damit leben und lieben können, dann ist es doch gut und nicht pervers. Oder seh ich das falsch? Wenn jemand auf P... oder K... steht, bitteschön, dann ist das so und für denjenigen gut und in keinster Weise pervers. Wenn jemand Haue mag, oder Wachs, oder sonstige Qualen, bitteschön, dann soll er doch. ^^

    Ich finde "pervers" hat eine sehr sehr negative Konnotation. Ich finde die Bezeichnung "anders" viel freundlicher. :)

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