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finde ich auch zu apolitisch und zu Teletubby-mäsig
Autor: spiderbit 22.05.12 - 14:44
Hacken ist ja schon eine abgrenzung zu den bösen Crackern, wenn man sich jetzt jetzt quasi vom hacken nochmal abgrentzt in eine noch systemkompatiblere Art und Weise wirds schwer, dann ist der Hacker nur noch ein Opensource Programmierer oder ein reiner Technik-club wo Jugendlichen irgendwie Technik nahe gebracht werden kann mehr nicht.
Gut gesteht habe sie jetzt nicht gelesen und würde mich auch nicht als Hacker bezeichnen auch wenn es manche andere vielleicht täten, aber ich schaue auch mit Wohlwollen auf Anonymous auch wenn hier und da mal was übers Ziel hinaus schießt.
Die Konzerne haben momentan weitgehend die Politik im Würgegriff und auch die Wirtschaft hier braucht es jedes Gegengewicht und Hacker wie z.B. Anonymous sind eine Form dessen, eine wichtige.
Der Staat versagt gerade auf vielen gebieten, Wettbewerbsrecht, Sozialstaat (Art. 1 des GG ist momentan zum Teil außer kraft gesetzt) etc, in solchen Zeiten kann man sich nicht neutral verhalten, ob es nun das Hacken ist das Demonstrieren auch wie in Frankfurt wo ja auch das Demonstrieren verboten wurde und es wichtigerweise trotzdem gemacht wurde, falls dieses Gleichgewicht wieder hergestellt werden könnte, und wir diese Finanzdiktatur überwinden können, können wir gerne über striktere Hacker-ethiken diskuttieren, momentan seh ich das aber noch nicht.
Im Grunde wäre sowas wie Wikileaks auch schon nimmer in Ordnung das ist aber wichtig. Weil die ja auch an DAten ran gekommen sind mit illegalen Mitteln.
Naja müsste das Orginaldokument mal nochmal lesen, vielleicht interpretiere ich den Artikel auch falsch, aber das war das was ich daraus gelesen/interpretiert habe. Falls ich was falsch interpretiert haben sollte bin ich gere offen für eine korrektur.
Aber an sich ists sicher nicht Falsch mal so ne Diskussion anzustoßen.
Andererseits sind diese Regeln eh nicht so wichtig wer will hält sich an das Orginal selbst wenn das neue irgendwie von wem auch immer vom ccc? beschlossen wird, wem die schon zu strickt sind hält sich halt an gar nichts, also gehts im grunde nicht um viel. Vor gericht hilfts wohl auch nicht wenn man sich darauf berufen kann sich an eine der Hackerethiken gehalten zu haben, die nehmen Gesetze als Massstab. -
Re: finde ich auch zu apolitisch und zu Teletubby-mäsig
Autor: Flying Circus 22.05.12 - 15:29
spiderbit schrieb:
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[Einiges]
Lies bitte mal die Folien mit dem Vorschlag der neuen Hackerethik.
Es geht NICHT darum, aktuelle Probleme zu lösen (Blockupy etc.).
Es geht darum, Hackern und solchen, die es werden wollen, Richtlinien an die Hand zu geben. Eine Unterscheidung zwischen ethischem und unethischem Verhalten zu ermöglichen.
Du magst meinen, daß das nicht wichtig sei, der Sachzwänge wegen. Der Zweck heilige die Mittel. Ich sehe das anders.
Und die Bemerkung, vor Gesetz gälte die Hackerethik eh nicht, ist eine Binse. Darum geht es in der Diskussion überhaupt nicht.
Übrigens ist der Vorschlag kein bißchen "Teletubby-mäßig" - Du solltest ihn schon lesen, ehe Du ihn auf diese Weise abwertest.



