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  5. › Hackerleaks: Wikileaks für erbeutete…

Wikileaks und Quellenschutz

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  1. Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: Keridalspidialose 01.07.11 - 11:16

    Wikileaks ist dazu da um Assange eine Selbstdarstellerplattform zu bieten. Geschützt wird da niemand. Siehe Bradley Manning.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: ape3344 01.07.11 - 11:19

    Du meinst, weil Herr Manning so dumm war und sich einem FBI-Hacker anvertraut hat?

    Ich glaube du hast zu viel von Domscheit-Bergs Abfall gelesen.

  3. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: knete 01.07.11 - 11:47

    ape3344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst, weil Herr Manning so dumm war und sich einem FBI-Hacker
    > anvertraut hat?
    >
    > Ich glaube du hast zu viel von Domscheit-Bergs Abfall gelesen.


    ich glaube du hast nicht mitbekommen wie einzig und allein herr assange sich ins rampenlicht gestellt hat. der themeneröffner hat das schon richtig erkannt.

  4. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: ape3344 01.07.11 - 11:52

    > ich glaube du hast nicht mitbekommen wie einzig und allein herr assange
    > sich ins rampenlicht gestellt hat. der themeneröffner hat das schon richtig
    > erkannt.

    Der Thread-Ersteller ist ein Troll und du bist drauf heringefallen, ich gratuliere dir zu deinem glorreichen Freitag, an dem du einem Golem-Troll die Hand schüttelst! Bravo!

  5. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: knete 01.07.11 - 12:03

    ape3344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Thread-Ersteller ist ein Troll und du bist drauf heringefallen, ich
    > gratuliere dir zu deinem glorreichen Freitag, an dem du einem Golem-Troll
    > die Hand schüttelst! Bravo!


    ich bin auf garnix hereingefallen. assange ist ne medien...

  6. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: Thread-Anzeige 01.07.11 - 12:18

    Assange ist ein Selbstdarsteller und
    www.golem.de/1102/81345.html
    beschreibt auch gewisse Überheblichkeit. Die kennen wir von Projekt-18 (FDP-Wahlkampf vor ein paar Jahren) oder neuem Markt aber ebenso.

    Manning hat in einer Kneipe oder so mit seiner angeblichen Tat angegeben. Assange kannte IHN bis dahin gar nicht:
    www.golem.de/1101/80699.html
    Oder muss man seinen Namen und Kontonummer und Schufa-Auskunft und Adresse beim Hochladen angeben ?

    Edit: s/ich/IHN . Sorry.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.11 12:19 durch Thread-Anzeige.

  7. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: Kondom 01.07.11 - 12:50

    knete schrieb:
    > ich glaube du hast nicht mitbekommen wie einzig und allein herr assange
    > sich ins rampenlicht gestellt hat. der themeneröffner hat das schon richtig
    > erkannt.

    Ich glaube du hast nicht mitbekommen warum man sich bei Wikileaks dazu entschieden hat eine öffentliche Führungsfigur zu etablieren. Am Anfang von Wikileaks haben sich viele Möchtegerns als Wikileakteamangehörige ausgegeben die aber nie Teil des Teams im Hintergrund waren. Man hat eine öffentliche Figur in der Gruppe gebraucht um solche Behauptungen wie "ich gehöre zu Wikileaks" dementieren oder bestätigen zu können, so dass sich nicht mehr jeder Knilch sowas behaupten konnte. Klar ist Assange ein Selbstdarsteller...aber was ist jetzt so schlimm daran? Die meisten Topmanager und Politker sind da doch nicht anders. Assange hält öffentlich den Kopf hin während im Hintergrund andere ungestört arbeiten können...find ich ok!

    Keridalspidialose schrieb:
    > Siehe Bradley Manning.
    Manning hat sich selber ins Knie geschossen als er herum erzählt hat was er gemacht(und sich dabei leider selbst ans FBI verraten hat). Wikileaks hat bis heute nicht bestätigt ob Manning die Daten geliefert hat und wird es auch hoffentlich weiterhin nicht tun, falls er es war.

  8. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: samy 02.07.11 - 12:07

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wikileaks ist dazu da um Assange eine Selbstdarstellerplattform zu bieten.
    > Geschützt wird da niemand. Siehe Bradley Manning.

    So ist es!!

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  9. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: Thread-Anzeige 02.07.11 - 12:46

    An der sauberen Analyse erkennt man die Fähigkeiten von Profi-ITlern bei echten Kunden.

    Musst Du dort beim Upload einen Notar oder Post-Ident oder SMS-Tan benutzen oder Test-Überweisung von Deinem Konto zulassen ? Wohl eher kaum. Manning hat damit geprahlt und ist deshalb aufgeflogen.

    Assange ist die Macht zu Kopf gestiegen. Dummerweise ist es recht nötig, einen Ansprechpartner bzw. Sprecher zu haben. Und ständig wechseln würden beim Bundeskanzleramt gerne viele, aber bei so einem Projekt wohl eher die wenigsten.

  10. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: samy 02.07.11 - 13:16

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dummerweise ist es recht nötig,
    > einen Ansprechpartner bzw. Sprecher zu haben. Und ständig wechseln würden
    > beim Bundeskanzleramt gerne viele, aber bei so einem Projekt wohl eher die
    > wenigsten.

    Soso ein eine Organisation bei der alles geheim ablaufen soll, braucht einen Vorsitzenden einen Sprecher, der natürlich überall seine Fresse zeigen muss....

    Komisch keiner kennt den Chef der CIA und die läuft noch besser als Wikileaks....

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  11. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: coldstorm 03.07.11 - 12:22

    Bis zum 22.06.2011 Leon Panetta... Derzeit ist David Patreaus als neuer Chef im Gespräch.

    Beide Männer sind wohl bekannt und standen in den letzten zwei Jahren mindestens genauso oft vor der Kamera wie Julian.
    Natürlich muss man einen gewissen Selbstdarsteller zum Sprecher einer solchen Organisation machen, er muss die Menschen begeistern und anziehen können. Bei den Panetta und Patreaus ist das etwas anderes, die müssen zwar reden können (schließlich gilt es einiges und manches zu rechtfertigen), allerdings ist Selbstdarstellung nur dann gefragt, wenn es gilt das Amt, in welches sie Aufgrund anderer Befähigungen gewählt werden - im Umkehrschluss: die erworbene Macht - zu verteidigen und sich möglichst fest an den Sessel zu klammern. Weiterhin verfügen CIA und sonstige "Geheim"dienste über eine Anzahl öffentlich bekannter Sprecher, während die Agenten und Informanten schön im Hintergrund zu bleiben versuchen. Deep Thought schaffte das viele Jahre, Günther Guillaume flog eben eher auf und andere protzen mit ihren Taten bzw. verquatschen sich, da der Druck sehr hoch sein muss und eine gewisse entstehende Paranoia zu sozialer Isolation führen kann (nicht muss).

  12. Re: Wikileaks und Quellenschutz

    Autor: Thread-Anzeige 03.07.11 - 13:02

    Man will ja auch seriös mit z.b: Spiegel, New York Times, Dem Überwacher (die gute Zeitung die auch Parteispenden hoppsnimmt usw. und wo ich den Titel vergessen habe) zusammenarbeiten. Da braucht man einen seriösen Kontakt für Verhandlungen.

    Lulsecs und Anonymous oder Terrorgruppen brauchen das halt nicht. Strukturelle Demokratie gibts wohl nicht im Unterricht. Hierarchieformen verstärken sich eher immer mehr. D.h. ein Anführer und alle müssen ihm blind folgen. So sind die meisten Parteien organisiert. Weil man so am schnellsten hochkommt und das schärfste Messer am schnellsten den weitesten Weg schneidet, also die Wahl gewinnt. D.h. das System verstärkt sich.
    Geringste Kritik wird gnadenlos bestraft. Man muss aus der Partei austreten und eine eigene Partei gründen, nur weil man auf dem Parteitag fragte, ob man den Landesfürsten dieses Mal vielleicht nicht im Hinterzimmer sondern aufgrund einer breiteren Basis festlegen möchte. Verfolgung wegen "Männer- und Alkohol-Geschichten" kommen dann natürlich noch dazu. Frauen-Geschichten und täglich Bier trinken hingegen machen einen zum ersten Kandidaten für den Landesfürsten-Job... .
    Interview Capital Kai-Uwe Ricke zeigt das gut auf.
    Die Leute lernen in der Schule ja auch nur Frontalismus statt kollaborativer Gruppenarbeit. Forks gabs bei BSD schon öfter. Davon müsste jeder FOSSLer oder halt auch Gruppenchef (Assange ist gemeint) lernen anstatt den kleinen Machhaber raushängen zu lassen. Die Grünen zeigen, wie schnell man Establishment wird. Als Rocker kann man sichs mit Groupies gut gehen lassen. Als Politiker oder verfolgte Minderheit (Dalai Lama) nicht. Schill-Partei, Assange,... . So leicht kann man neue Parteien übernehmen. Keiner hats gelernt. Die P*raten werden wohl auch von Diskussionen zersetzt und kriegen nicht mal einen jämmerlichen Vote-Server auf die Reihe wohingegen verfolgte Minderheiten ratzfatz PlagWiki und neue Darstellungs-Techniken hochziehen. Anders gesagt: Die P*raten sind möglicherweise schon durchsetzt und keine Hoffnung mehr. Anständige P*raten hätten vom 10(?)jährigen Blockade der Grünen durch Realos vs. Fundis lernen müssen. Davon sehe ich dort nichts. Statt also dem offen definierten Ziel zu folgen, muss man dem Anführer folgen. Man ist aber kein Indianerstamm oder dummes Wal-Rudel. Man hat ein Ziel und verfolgt es. Nur wenn man aufmuckt, wird man vom Rudel-Anfüher im Wolfsrudel totgebissen. Humano lupini esset oder wie der Spruch noch mal ging.
    Um Macht legal und demokratisch zu verüben muss man nicht gewählt sein. Das vergessen Parteien gerne. Wenn die P*raten Leuten aktiv bei Abo-Kündigungen oder mit Köhntopps(?) Datenschutzbriefen helfen würden, würde den Feinden das Wasser auch abgegraben werden. Gleiches für die Grünen und 12/5V-Hausgeräte und abschaltbare Netzteile.

    Wikileaks existiert nur, weil die deutsche Presse so etwas nicht selber schon ewig seit den ersten DSL-Anschlüssen in funktionierend anbietet.

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