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  5. › Hacktivismus: Anonymous manipuliert…

sind das Kinder?

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  1. sind das Kinder?

    Autor: neocron 05.04.12 - 11:53

    "Ziel der Aktion Anonymous China ist es, die chinesische Regierung zu stürzen."
    aehm ... natuerlich ...
    warum so nen tief gestecktes Ziel ... warum nicht gleich Weltherrschaft? Oder Heilung von Krebs?

    wie können die glauben, dass das überhaupt irgend jemanden tangiert?

  2. Re: sind das Kinder?

    Autor: Dullahan 05.04.12 - 12:10

    Tangieren tuts dich auf jeden Fall, sonst würdest du nix dazu schreiben, sondern hättest net mal die Nachrichtenmeldung aufgemacht.

  3. Re: sind das Kinder?

    Autor: Wertzuasdf 05.04.12 - 12:39

    China wird kapitulieren.
    An dem selben Tag, an dem wegen Anonymous die deutschen Nazis ihre Ideologie abstreifen werden!
    Nur weiter so Anonymous! Ihr habt in den 3 Jahren schon so viel erreicht (was eigentlich, ausser das ein paar von euch hinter Gittern sitzen?!?!), ihr schafft das auch noch! Nur ihr könnt die Welt verändern, und das nur durch Hacken!

  4. Re: sind das Kinder?

    Autor: Danse Macabre 05.04.12 - 12:45

    Wertzuasdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nur ihr könnt die Welt verändern, und das nur
    > durch Hacken!

    Genauer formuliert, durch die Manipulation von Websites. Da wird sich die gesamte, chinesische Führungselite wahrscheinlich gleich vor Schreck vom nächstbesten Hochhaus stürzen.

  5. Re: sind das Kinder?

    Autor: evilchen 05.04.12 - 12:50

    Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Sollen die unterdrückten Chinesen sich weiter unterdrücken lassen?
    Nun kämpft eine Gruppierung unter dem Zeichen "Anonymous" gegen einen wahren Unterdrücker und für ihre Rechte und immer noch gibt es was zu kacken.
    In China gehört zu so etwas eine ganze Portion Mut - welche ich den meisten Postern mit kritischen Kommentaren einfach mal nicht zu traue.

    Daumen hoch.

  6. Re: sind das Kinder?

    Autor: Wertzuasdf 05.04.12 - 13:08

    Siehe meinen anderen Text, man könnte zumindest etwas gegen die finanzielle Unterdrückung ausbeutung machen, aber sobald es ins Geld geht wollen die Leute das nicht.
    Ausserdem wie kommt man auf die tolle Idee eine chinesische Webseite mit englischem Text zu entstellen, mit dem man Chinesen zur Revolution aufruft? Haben sie sich evtl. mal Gedanken darüber gemacht, dass viele der einfachen Leute dort kein oder nur kaum Englisch können?
    Und ähm achja ihr englischer Text ist auch etwas missverständlich denn "to loose hope" heisst die Hoffnung loslassen.
    Von anderen diversen Fehlern, wie zB. dass das Wort "information" keinen Plural kennt mal ganz abgesehen.
    Oder weil es so schön ist einen noch:"to afraid an idea".
    Anonymous scheint ja sehr unter Personalknappheit zu leiden, wenn sie nicht einmal einen Menschen mit ordentlichen Englischkenntnissen heranschaffen kann, ganz geschweige von einen Chinesen, der einem so ein Statement übersetzt, dass es zumindest die meisten seines Volkes lesen können.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.12 13:25 durch Wertzuasdf.

  7. Re: sind das Kinder?

    Autor: NokiaIsTheBest 05.04.12 - 13:28

    Hi,
    ich hoffe mal, das China den Anoymous Kinder zeigt, wo der Hammer hängt. Ich hoffe das die chinesischen Hacker sich Anoymous vorknüpfen und bloß stellen. Denn, verstehtman die chinesiche Mentalität, war diese Bloßstellung absolut der falsche Schritt um den Chinesen zu helfen.

    Aber wahrschienlich haben sie sich genauso gut, über die Kultur und Mißstände in China informiert, wie sie Zeit in ihren englsichen Text investiert haben...

    Mir mich persönlich war das eine dumme und nicht ausreichend überlegte Aktion

  8. Re: sind das Kinder?

    Autor: Neonen 05.04.12 - 13:37

    *seuftz*
    Ihr habt immernoch nicht verstanden, was Annonymus ist... ^^
    Nein, es ist keine feste Gruppe von Kindern, nein, es gibt nicht DIE Annonymus Gruppe....

  9. Re: sind das Kinder?

    Autor: ichbert 05.04.12 - 13:56

    Lol...selten so gelacht. Die Chinesen die sich im Internet bewegen können so gut wie alle englisch. Es gibt zwischen den einzelnen chinesischen Dialekten zuviel Unterschiede, so das man auf eng. kommuniziert.

  10. Re: sind das Kinder?

    Autor: thepjerre 05.04.12 - 14:01

    Irgendwie bekomme ich gerade die Tür nicht zu !

    Wenn ich mir manche Kommentare anschaue, frage ich mich ernsthaft wer hier die Kinder sind. Manchmal hilft es auch einfach mal die Klappe zu halten und das Hirn einzuschalten.
    Natürlich kann NUR das Hacken einer Website nicht zum Sturz einer Regierung führen, ABER schon mal darüber nachgedacht das hier von einer Aktion die Rede ist? Und was der eigentliche Sinn dahinter ist?
    Wie wurden Regierungen schon immer gestürzt? Durch Revolutionen.
    Durch wen wurden Revolutionen durchgeführt? Durch das Volk.
    Geschichtlich bedarf es nur einen Revolutionär, der die ganze Sache zum Laufen bringt.
    Dass China Menschenunwürdige Verhältnisse vorherrschen wissen wir alle, wobei die Medien der Welt bei Weitem nicht alles verbreiten und so Einiges im Stillschweigen bleibt. Und unsere "saubere" Mainstream Gesellschaft nimmt davon eine kurze Randnotiz wahr.
    Zugegeben, viele Aktionen von Anonymous muss ich ebenfalls belächeln, aber in diesem Fall ist es anders!
    Hier richten sie den Fokus der Aufmerksamkeit darauf, machen es publik, aber sie schüren auch Hoffnung und Mut auf Seiten der Chinesen, ist das etwa lächerlich oder lustig? Solche Aktionen gab es in den 80ern auch schon, und zwar sehr erfolgreich! Aber ich bin mir sicher, die "Kinder" hier haben "Band-Aid" oder "USA for Africa" noch nie gehört! Blöde Sache das.

    @Wertzuasdf, die Aussage ist in Englisch, damit die Welt diese Nachricht versteht, würde es durch die Medien gehen wenn die Website mit chinesischem Text gehackt wäre? Natürlich nicht. Und es gibt durchaus Chinesen mit Englischkenntnissen, und diejenigen die nicht verstehen, bekommen es trotzdem mit: -> Mundpropaganda, schon mal gehört? Und so nebenbei, "to loose hope" steht da nicht, es steht da: "Don´t loose hope.", und das heißt übersetzt: "Hoffnung nicht verlieren", das weiß sogar der Google-Übersetzer!

    Fazit:
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten !!!

    “Die Tastatur liegt einsam dort, wenn Vati in der Motherboard”
    ~ Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur. ~

  11. Re: sind das Kinder?

    Autor: Wertzuasdf 05.04.12 - 16:06

    "Und so nebenbei, "to loose hope" steht da nicht, es steht da: "Don´t loose hope.", und das heißt übersetzt: "Hoffnung nicht verlieren", das weiß sogar der Google-Übersetzer! "

    To loose heisst NICHT verlieren:
    http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=&search=loose
    Was sie meinten war das Verb "to lose". Dies ist ein häufiger Fehler der im gesamten Internet gerne gemacht wird. Da der Google Übersetzer semantisch ist korrigiert er häufig gemachte Fehler extra für dich. Dieser Fehler reiht sich auch passend in das niveau der restlichen Fehler ein die der Autor gemacht hat, so dass ich eine Absicht bei der Wortwahl ausschliesse.

    "Wertzuasdf, die Aussage ist in Englisch, damit die Welt diese Nachricht versteht, würde es durch die Medien gehen wenn die Website mit chinesischem Text gehackt wäre? Natürlich nicht. Und es gibt durchaus Chinesen mit Englischkenntnissen, und diejenigen die nicht verstehen, bekommen es trotzdem mit: -> Mundpropaganda, schon mal gehört?"

    Wieso dann nicht zusätzlich in chinesisch, wenn man dadurch mehr Leute erreichen könnte? So zusammen mit den Rechtschreibfehler deutet dies eher auf eine schlecht geplante spontane Aktion mit Personal bzw Aktivistenmangel hin. Und auf Mundpropaganda in einem totalitären Regime zu setzen, indem man für seine Aussagen und Kritik leicht verhaftet und gefoltert werden kann, ist ebenfalls ähnlich undurchdacht und deutet auf eine mangelnde Fähigkeit hin die Situation in China zu erfassen.

    "Dass China Menschenunwürdige Verhältnisse vorherrschen wissen wir alle, wobei die Medien der Welt bei Weitem nicht alles verbreiten und so Einiges im Stillschweigen bleibt. Und unsere "saubere" Mainstream Gesellschaft nimmt davon eine kurze Randnotiz wahr."

    " Hier richten sie den Fokus der Aufmerksamkeit darauf, machen es publik, aber sie schüren auch Hoffnung und Mut auf Seiten der Chinesen, ist das etwa lächerlich oder lustig"

    Ja, es ist sehr lächerlich zu sagen, macht die Revolution riskiert dabei euer Leben, lasst die Hoffnung nicht fahren, denn wir unterstützen euch mit vollstem Einsatz und werden gnadenlos gegen das Regime vorgehen (indem wir Webseiten hacken?). Auch der Glaube man müsse die Chinesen und die westliche Welt explizit über die Missstände informieren, da sie davon sonst nichts wüssten ist lächerlich.
    Denn die meisten Chinesen wissen selbst darüber bescheid, wollen dagegen aber nicht vorgehen, da das politische System durch seine Stabilität momentan weniger Nachteile bietet als die Revolution.
    Denn im Moment herrscht eine Grundversorgung Frieden, und sofern man die Klappe hält, körperliche Unversehrtheit. Darauf müsste der einzelne ersteinmal bei einer Revolution für lange Zeit verzichten, evtl sogar sein Leben lassen, und im Nachhinein ist es nicht einmal garantiert, dass es besser wird, da Revolutionen ja oft ihre Kinder fressen. Siehe die Mao Revolution, die China zu dem gemacht hat was es ist.
    Und die westliche Welt: So lange man in China Geld verdienen kann oder billig an Sachen kommt, sind sie glücklich über die Missstände. Darunter fallen wohl auch viele Anonymous Leute. Siehe meinen anderen Thread zu diesem Thema.


    "Wie wurden Regierungen schon immer gestürzt? Durch Revolutionen.
    Durch wen wurden Revolutionen durchgeführt? Durch das Volk.
    Geschichtlich bedarf es nur einen Revolutionär, der die ganze Sache zum Laufen bringt.
    Zugegeben, viele Aktionen von Anonymous muss ich ebenfalls belächeln, aber in diesem Fall ist es anders!"


    Kurze Geschichsstunde:
    Alle mir bekannten Revolutionen hatten keinen Revoluitionär, der die Revolution ins Rollen gebracht hat, weil sich die "träge" Bevölkerung niemals hätte von ihm mitreissen lassen. Sondern alle Revolutionen hatten grössere Misstände zur Grundlage, die zu vielen kleinen Tumulten geführt haben. Diese Tumulte haben dann einige Revolutionäre ausgenutzt und koordiniert um das Regime zu stürzen. Siehe die Oktoberrevolution mit Lenin oder die Amerikanische Revolution. Der Versuch das passiv verweilende Volk zu einer Revolution anzustiften schlug bislang immer fehl, siehe den anonymous Vorgänger RAF, die das deutsche Volk aus der Unterdrückung befreien wollte. Deshalb wird es auch in China jetzt keine Anonymous Revolution geben.

    Deshalb ist dies ein blinder Aktionismus, kurz auf etwas aufmerksam machen, morgen schon so spontan auf etwas anderes. Denn morgen hat man die Chinesen schon längst vergessen und sucht sich andere "böse" Opfer die man hacken könnte. In Anbetracht dessen ist die Zusicherung der Unterstützung ebenfalls heuchlerisch. Ändern wird sich gar nichts, so wie bei den vergangenen Aktionen sich ebenfalls nichts geändert hat. Deshalb glaube ich, dass die Zukunft mir Recht geben wird, so wie mir die Vergangenheit Recht gibt.


    "Solche Aktionen gab es in den 80ern auch schon, und zwar sehr erfolgreich! Aber ich bin mir sicher, die "Kinder" hier haben "Band-Aid" oder "USA for Africa" noch nie gehört! Blöde Sache das"


    Spendengalas mit Vandalismus und Aufrufen zur Revolution zu vergleichen ist etwas weit hergeholt. Aber naja, was haben die Aktionen gebracht? Hungern jetzt keine Menschen mehr in Äthiopien? Ebenfalls blinder Aktionismus, denn jeder Mensch den man da gerettet hat, hat nun mittlerweile, dank fehlender Verhütungsmittel, mehr als ein Kind gezeugt und nun gibt es dort mehr Hungernde als zuvor. Good Work!



    "Lol...selten so gelacht. Die Chinesen die sich im Internet bewegen können so gut wie alle englisch. Es gibt zwischen den einzelnen chinesischen Dialekten zuviel Unterschiede, so das man auf eng. kommuniziert."



    Die Zahlen die ich so spontan im Internet gefunden habe waren 10 M bis 300 M Chinesen können dies, je nachdem wo man die Messlatte ansetzt, diese Zahl muss man in Bezug auf die 500 Millionen Internetchinesen sehen. Ich kenne so spontan keinen chinesischen Kommunikationsdienst auf dem englisch geredet wird. Weibo ist komplett chinesisch. Alle fünf Chinesen, die ich bislang in der Uni getroffen habe konnten meist nur bruchstückhaft Englisch, so dass es sehr schwer war sich mit ihnen zu unterhalten. Wenn sie im Internet unterwegs waren dann auf chinesischen Seiten und unterhalten haben sie sich dort ebenfalls auf chinesisch, was meine Vermutung ebenfalls unterstützt, dass die meisten Chinesen schlechte Englischkenntnisse haben.
    Ich lasse mich ja gerne von besseren belehren, und würde mich in diesem Fall um Fakten oder Beispiele freuen.


    "Fazit:
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten !!!"


    Im Gegensatz zu meinen Vorpostern mag ich konstruktive Kritik an meinen Posts bzw meiner Meinung oder meinen Gedankengängen, und fordere nicht, wie ein totalitäres Regime, Leute auf, die Klappe zu halten, wenn mir ihre Meinung nicht passt, sondern freue mich auf eure Antworten!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.12 16:11 durch Wertzuasdf.

  12. Re: sind das Kinder?

    Autor: King_Nothing 05.04.12 - 16:16

    Wertzuasdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > China wird kapitulieren.
    > An dem selben Tag, an dem wegen Anonymous die deutschen Nazis ihre
    > Ideologie abstreifen werden!
    > Nur weiter so Anonymous! Ihr habt in den 3 Jahren schon so viel erreicht
    > (was eigentlich, ausser das ein paar von euch hinter Gittern sitzen?!?!),
    > ihr schafft das auch noch! Nur ihr könnt die Welt verändern, und das nur
    > durch Hacken!

    @thepjerre +1
    Danke, habe genau den selben gedanken gehabt, irgendwie ein ziemlicher tunnelblick das hier keiner versteht das so etwas nicht von heut auf morgen passiert oder sarkastisches gebrabbel wie "ihr habt in den 3 jahren schon so viel erreicht". IMHO haben Sie doch einen erheblichen Teil zur zukünftigen Entwicklung beigetragen. Das ist ein langer Prozess und durch Aktionen wie von Anonymous wird Stück für Stück die Revolution (okay ist jetzt natürlich übertrieben, wobei, vielleicht auch nicht,der Kontext meiner Aussage sollte aber klar sein) vorangetrieben.
    Was mich gerade skeptisch macht ist die Aktion im Zusammenhang mit dem letzten Artikel (bei dem irgendein Anon-"Anführer" verhaftet wurde bzw. schon längst für das FBI/CIA was auch immer tätig war). Ich will ja jetzt keine Gerüchte verbreiten, aber die Aktion klingt fast schon so als würde es von genannten Organisationen geplant worden wäre.Man munkelt.
    Soll jetzt nicht heißen das ich die Situation in China (so wie sie gerade eben ist) befürworte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.12 16:19 durch King_Nothing.

  13. Re: sind das Kinder?

    Autor: Affenkind 05.04.12 - 16:19

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Ziel der Aktion Anonymous China ist es, die chinesische Regierung zu
    > stürzen."
    > aehm ... natuerlich ...
    > warum so nen tief gestecktes Ziel ... warum nicht gleich Weltherrschaft?
    > Oder Heilung von Krebs?
    >
    > wie können die glauben, dass das überhaupt irgend jemanden tangiert?
    Dass Anusnymous ein Kindergarten ist, ist ja bekannt.
    Habe auch herzhaft lachen müssen bei dem Satz...
    > "Ziel der Aktion Anonymous China ist es, die chinesische Regierung zu
    > stürzen."
    ...Ja ne, ist klar.
    From A to B to C, Mouth to...
    Fischstäbchen halt.

    http://dieoxidiertenschweine.de/randomsig.jpg

  14. Re: sind das Kinder?

    Autor: tornado64 05.04.12 - 16:53

    ichbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lol...selten so gelacht. Die Chinesen die sich im Internet bewegen können
    > so gut wie alle englisch. Es gibt zwischen den einzelnen chinesischen
    > Dialekten zuviel Unterschiede, so das man auf eng. kommuniziert.

    Gratz zu Top 10 der dümmsten Kommentare die ich je gelesen habe.
    Die Anteil der Chinesen mit guten Englischkenntnissen ist sehr gering. Vor allem die jüngeren Studenten lernen englisch, sind aber meist nicht in der Lage einem Film auf englisch zu folgen oder fließend zu sprechen.
    Es gibt zwar mehr als 30 chinesische Sprachen aber alle benutzen die selbe Schrift...wieso sollte irgendein Chinese englisch verwenden um mit einem anderen Chinesen zu kommunizieren wenn jeder chinesisch lesen kann.
    Jeder der einen anderen Dialekt als Mandarin oder Kantonesisch spricht, kann zumindest Mandarin. Alle Chinesen lernen in der Schule Mandarin. In Südchina sprechen deutlich mehr Menschen Mandarin als Zweitsprache als Englisch.
    Schöne Grüße aus 北京

  15. Re: sind das Kinder?

    Autor: oiskkin 05.04.12 - 17:56

    tornado64 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gratz zu Top 10 der dümmsten Kommentare die ich je gelesen habe.
    > Die Anteil der Chinesen mit guten Englischkenntnissen ist sehr gering. Vor
    > allem die jüngeren Studenten lernen englisch, sind aber meist nicht in der
    > Lage einem Film auf englisch zu folgen oder fließend zu sprechen.
    > Es gibt zwar mehr als 30 chinesische Sprachen aber alle benutzen die selbe
    > Schrift...wieso sollte irgendein Chinese englisch verwenden um mit einem
    > anderen Chinesen zu kommunizieren wenn jeder chinesisch lesen kann.
    > Jeder der einen anderen Dialekt als Mandarin oder Kantonesisch spricht,
    > kann zumindest Mandarin. Alle Chinesen lernen in der Schule Mandarin. In
    > Südchina sprechen deutlich mehr Menschen Mandarin als Zweitsprache als
    > Englisch.
    > Schöne Grüße aus 北京




    wenn ich noch präzisieren darf, in westeuropa benutzen wir ja auch alle die gleiche schrift, deswegen verstehen wir aber noch lange keine italiener, franzosen usw.
    unsere schrift ist eine buchstabenschrift, während die chinesen eine symbolschrift haben. daher hat ein chinesischer "buchstabe" in allen chinesischen dialekten zwar eine andere aussprache, aber die gleiche bedeutung. die chinesische schrift ist also dialektübergreifend. eigentlich sollte man von sprache reden, da die chinesen sich untereinander nicht verstehen. ein hamburger wird ja wohl einen schwaben oder einen bayern verstehen. das wäre in china nicht der fall.

    und was das englisch angeht, hab ich zuerst auch gedacht, anhand der westlichen medien: boah, die chinesen lernen alle fleissig englisch. wird also kein problem sein. bis wir mal in peking unterwegs waren. in einem der pekinger apple store konnte gerade mal ein angestellter stark gebrochenes englisch. auf dem land muss ich erst gar nicht versuchen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.12 17:58 durch oiskkin.

  16. Re: sind das Kinder?

    Autor: Wertzuasdf 05.04.12 - 18:05

    "Danke, habe genau den selben gedanken gehabt, irgendwie ein ziemlicher tunnelblick das hier keiner versteht das so etwas nicht von heut auf morgen passiert oder sarkastisches gebrabbel wie "ihr habt in den 3 jahren schon so viel erreicht". IMHO haben Sie doch einen erheblichen Teil zur zukünftigen Entwicklung beigetragen. Das ist ein langer Prozess und durch Aktionen wie von Anonymous wird Stück für Stück die Revolution (okay ist jetzt natürlich übertrieben, wobei, vielleicht auch nicht,der Kontext meiner Aussage sollte aber klar sein) vorangetrieben. "

    Wie genau haben sie das IYHO durch das Webseiten Hacken DDOS und blossstellen gemacht? Welche politischen oder gesellschaftlichen Auswirkungen hatte das bislang?
    Wie lange muss ich noch warten, bis ich Anonymous Aktionen nach ihrem Erfolg oder nach ihren Erfolgsaussichten bewerten darf?
    Ausserdem: Anonymous wünscht sich in naher Zukunft eine Revolution und glaubt diese auch durch solche Aktionen erreichen zu können. Wieso ist es dann ein Tunnelblick diese Aktionen auch dementsprechend zu bewerten?

  17. Re: sind das Kinder?

    Autor: King_Nothing 05.04.12 - 23:33

    "Wie genau haben sie das IYHO durch das Webseiten Hacken DDOS und blossstellen gemacht?"
    Anonymous kennt doch mittlerweile fast jeder. Nicht wenige nicht-It'ler hinterfragen den Sinn der Aktion und beziehen doch irgendwo partei.

    "Welche politischen oder gesellschaftlichen Auswirkungen hatte das bislang?"
    "Wie lange muss ich noch warten, bis ich Anonymous Aktionen nach ihrem Erfolg oder nach ihren Erfolgsaussichten bewerten darf? "
    Siehe Libyen,Ägypten,Tunesien. Wie gesagt, nicht ausschließlich, aber eine weitere Bestätigung für die Leute.

    "Ausserdem: Anonymous wünscht sich in naher Zukunft eine Revolution und glaubt diese auch durch solche Aktionen erreichen zu können. Wieso ist es dann ein Tunnelblick diese Aktionen auch dementsprechend zu bewerten?"
    Ich habe absolut nichts gegen andere Bewertungen/konstruktive Kritik, aber einfach zu behaupten es hätte gar nichts gebracht finde immernoch ziemlich einseitig. Nicht nur bei uns ist das Internet sehr wichtig für Kommunikation, es spiegelt doch schon oft die Meinung/Wünsche der Gesellschaft. Es "färbt" doch irgendwo ab wenn sich so doch so viele dafür Interessieren und die Aktionen hinterfragen, wie auch immer man dazu steht. Was "die" sich wünschen ist somit relativ egal, da es darauf aufbaut ob/wieviele Leute bereit sind da mitzumachen (DDOS).

  18. Re: sind das Kinder?

    Autor: Noxvento 06.04.12 - 07:13

    Was hat das mit Kinder zu tun? Anonymous-China versucht die dort herrschende Militärdiktatur wenigstens etwas zu treffen und die unmündigen Einwohner etwas aufzuklären.

    Sollten sie besser gar nichts machen? Ist das klüger? Passiv sein und "den Staat machen lassen"? Ich denke nicht.

    In der Vergangenheit der Menscheitsgeschichte gab es IMMER Diktaturen und es wird sie IMMER geben. Das bedeuet aber nicht dass die Einwohner dieses Landes das einfach hinnehmen müssen. Oder?

  19. Re: sind das Kinder?

    Autor: Wertzuasdf 06.04.12 - 17:19

    "Was hat das mit Kinder zu tun? Anonymous-China versucht die dort herrschende Militärdiktatur wenigstens etwas zu treffen und die unmündigen Einwohner etwas aufzuklären.
    Sollten sie besser gar nichts machen? Ist das klüger? Passiv sein und "den Staat machen lassen"? Ich denke nicht."

    Das erinnert mich an die Begründungen diverser Politiker. Man müsse doch einfach etwas tun. Für das Urheberrecht. Gegen die Kinderpornographe. Egal ob es zum Erfolg führt oder was für Nebenwirkungen unsere Aktionen genau haben. Aber zu aufwendig darf es auch nicht sein, denn wir wollen zwar etwas tun aber nicht viel Geld oder Zeit dafür investieren. Heraus kam dann so etwas wie ACTA oder die Stoppschildidee. Deshalb hat man diese Vorhaben auch im Internet komplett zerpflückt.

    Ähnlich verhält es sich mit dieser Anonymous Aktion. Hauptsache was tun, nicht einmal Zeit dafür investieren jemanden zu finden, der einem den Text ins Chinesische übesetzt oder den englischen Text Korrektur zu lesen.

    "Was hat das mit Kinder zu tun? Anonymous-China versucht die dort herrschende Militärdiktatur wenigstens etwas zu treffen und die unmündigen Einwohner etwas aufzuklären. "

    Siehe meinen vorletzten Post. Sie wollen es noch hinnehmen. Deshalb wird sich da demnächst nichts ändern. Ausserdem kamen die Leute, die das gemacht haben, nicht aus China, weil sonst der Text auf Chinesisch gewesen wäre. Ich würde sogar wegen der Art der gemachten Fehlern fast auf deutsche Muttersprachler tippen.

    "Siehe Libyen,Ägypten,Tunesien. Wie gesagt, nicht ausschließlich, aber eine weitere Bestätigung für die Leute. "

    Ich meinte das ganze in Bezug auf die sporadisch durchgeführten Angriffe auf Webseiten. Die Aufrechterhaltung des Informationsflusses aus diesen Ländern ist einige der wenigen Aktionen die ich nicht verurteile.

    "Es "färbt" doch irgendwo ab wenn sich so doch so viele dafür Interessieren und die Aktionen hinterfragen, wie auch immer man dazu steht"

    Es wird schon irgendetwas bringen, sogar wenn man keinen rationalen Zusammenhang zwischen den Aktionen und Veränderungen herstellen kann?
    Wenn man die Bevölkerung durch seine Aktionen nicht einmal auf seine Seite rückt und von seiner Meinung überzeugt?
    Siehe Politikeraktionismus oder nächsten Absatz.

    "Anonymous kennt doch mittlerweile fast jeder. Nicht wenige nicht-It'ler hinterfragen den Sinn der Aktion und beziehen doch irgendwo partei. "

    Das ganze scheitert aber an dem "irgendwo". Man schaue sich nur die ihre "Bekennerschreiben" und die daraus resultierende Berichterstattung ausserhalb und innerhalb des Internets an. Denn was man von ihnen so liest, wirkt wie das Werk von 15-20 jährigen spätpubertierenden Jugendlichen. Statts möglichst sachlich seine Ansichten darzulegen und sich zu begründen, weshalb man das getan hat, wird ein möglichst coooler 1337 Schreibstil gewählt, der mehr an Selbstdarstellung oder einem Batmankomplex glauben lässt, um zeigen wie toll man ist. Man braucht sich nur die Threads hier im Forum zu ihren Aktionen anzuschauen: Selbst viele netzaffine Leute, die gegenüber soetwas tendenziell offener sind, machen sich über Anonymous lustig und halten sie für Kinder, eben wegen ihrer sinnfreien Aktionen und wegen ihren schwachsinnigen Begründungen. Ausserhalb des Internet ist es noch schlimmer. Lese einfach mal so ein Schreiben einem älteren Menschen vor und frag ihm nach seiner Meinung dazu oder frag ihn, was er ausgehend von seinen Informationen für eine Meinung über Anonymous hat. Die Antwort diesbezüglich wird vermutlich noch eindeutiger ausfallen, da es zu seiner Zeit für soetwas noch Schläge von den Eltern gegeben hätte.
    Deshalb überzeugt man die Bevölkerung so nicht von der Problematik und seiner Meinung, sondern rückt sich nur selbst ins Rampenlicht.
    Erschwerend kommt hinzu, dass wenn man nicht konsequent gegen etwas über einen längeren Zeitraum vorgeht, nichts erreicht, da einmalige Aktionen zu schnell vergessen werden. Aber hier scheint sich das jugendliche mangelnde Durchhaltevermögen der Aktivisten zu äussern. Heute mal ein spektakulärer demonstrativer China Hack, um Aufmerksamkeit zu bekommen, damit man zeigen kann wie cool man ja ist. Morgen wird im Pausenhof oder im Freundeskreis darüber geprahlt, übermorgen sind die Chinesen schon vergessen und man sucht sich ein neues böses Opfer, das man angreifen kann.
    Und zur Feier des Abends über den erfolgreichen Hack kauft man sich, statts BioFood, Fastfood hergestellt aus Monsanto Saatgut und spielt etwas auf seiner Sony PS III im PSN, wodurch man diese Konzerne untestützt. Das ist aber einem egal, da man die Problematik von den Konzernen und seine Angriffe auf eben diese selbst schon längst wieder vergessen hat. Alternativ siehe meinen anderen Thread hier in diesem Forum.
    Konsequentes Handeln Fehlanzeige. Die Resultate und Zeile der Aktionen sind zweitrangig, die Menschen den Anonymous Aktivisten egal.

    "Was "die" sich wünschen ist somit relativ egal, da es darauf aufbaut ob/wieviele Leute bereit sind da mitzumachen (DDOS)."

    Man bewertet aber handelnde Menschen nach ihren Zielen und wie weit bzw wie geschickt sie ihre Aktionen wählen um eben diese Ziele zu erreichen, und nicht danach, was sie indirekt und unbeabsichtigt bewirkt haben. Ausserdem werden diese DDOS es von den Unternehmen in ihrer Billanz unabhängig von der Teilnehmerzahl als kurzzeitiger spontaner Vandalismus und nicht Kritik an ihrem Vorgehen verbucht. Denn wenn man Konzerne wirklich schaden bzw zu besseren Handeln bewegen wollte, müsste man soetwas über einen längeren Zeitraum machen. Das ist aber einem zu langweilig, siehe die Rechtfertigung der Anonymous Splittergruppe Antisec. Auch würde es es sehr gut helfen diese zu boykottieren, was dann nicht einmal Selbstjustiz sondern sogar ein rechtsstaatliches Mittel wäre. Jedoch ist es ist den meisten Anonymous Aktivisten allerdings wieder mit zu großem Aufwand oder Verzicht verbunden, weshalb sie so nicht vorgehen wollen.

    Zum Abschluss meines Posts noch ein schönes Beispielsbild über konsequentes Handeln von Menschengruppen:
    http://kotaku.com/5403286/what-modern-warfare-2-boycotters-are-playing
    Bei vielen Anonymous Aktivisten wird dies nicht anders sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.12 17:23 durch Wertzuasdf.

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    Ohne Aufpreis für 4K-Streaming will sich Disney zum Start von Disney+ von Konkurrenten wie Netflix abheben. Außerdem wird auf der Plattform Binge-Watching weniger populär sein, denn neue Episoden sollen nacheinander wöchentlich erscheinen.

  3. Kickstarter: Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet
    Kickstarter
    Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet

    Er sieht aus wie eine Mischung aus SNES-Controller und Game Boy: Der Retrostone 2 ist eine mobile Spielekonsole, auf der Gamer ihre alten Spiele als Emulation spielen können. Ungewöhnlich: Mit USB, HDMI und Ethernet eignet sich das System auch als Standkonsole am Fernseher.


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