Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hamburger Grundschule: Kein Essen für…

Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: DrPepper 09.08.13 - 13:08

    Mein Kind geht an diese Schule und wir sind von Anfang an gegen den Fingerprint gewesen.
    Allerdings nicht ausschließlich aus den durch die Presse und viele Forenteilnehmer in den Vordergrund gerückten Gründen.

    Meine Beweggründe und auch die vieler anderer Eltern sind vielmehr die, dass die Kinder hier an eine Bezahlart gewöhnt werden die nicht in Ordnung ist. Fingerabdrücke werden landläufig in Hochsicherheitseinrichtungen oder im Strafvollzug verwendet. Für ein Mittagessen halte ich es für völlig übertrieben. Die Scanner bzw. das System dahinter speichert nach Angaben der Betreiberfirma keine kompletten Fingerabdrücke sondern nur Templates, generiert aus 6 Punkten. Soweit so gut, aber das erkläre bitte mal jemand einem Grundschüler. Für ihn stellt sich der Vorgang so da:

    Finger auf den Scanner -> Essen. Und genau das ist nicht in Ordnung.

    Warum, nach Angabe der Schule, so viele Eltern den Fingerprint gewählt haben verstehe ich nicht. Für mich lässt sich das nur mit einer Mischung aus Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Faulheit erklären.

    Ein weiterer Punkt ist, dass das Essen ja eigentlich gar nicht über den Scanner oder die Karte bezahlt wird. Die Identifikation dient nur dazu zu unterscheiden ob ein Kind essen darf oder nicht. Die Abrechnung erfolgt automatisch, jeden Tag. Geht mein Kind also nicht essen, wird trotzdem abgerechnet, außer bei Krankmeldung. Denn eine Wahl haben die Kinder nicht. Entweder ist man zum Essen angemeldet oder nicht essen, dann aber für das ganze Jahr. Einen Tag mal nicht gehen weil es nichts leckeres gibt - geht nicht. Angesichts der Preisgestaltung in meinen Augen eine Frechheit, aber das ist ein anderes Thema.

    Vor diesem Hintergrund ergibt dieses Identifikationssystem in meinen Augen noch viel weniger Sinn. Die gleiche Betreiberfirma arbeitet nach meinen Informationen im Übrigen in einer katholischen Schule in Hamburg-Bergedorf mit simplen Papierlisten. Scheint also auch so zu funktionieren.

    Die RFID Karten waren bis gestern im Übrigen noch nicht ausgeteilt worden. Nach meinen Infos ist der verantwortliche Mitarbeiter im Urlaub...

    Was die Emotionen der Eltern dann hat überkochen lassen war die Ersteinlese der Finger der Kinder. Hier wurden die Kinder nach meinen Informationen im Klassenverband am Lesegerät vorbei geschleust. Auch Kinder, deren Eltern sich klar und wie in meinem Fall auch mehr als deutlich, gegen den Fingerprint ausgesprochen hatten, wurden gescannt. Dabei sollen auch Aufforderungen in der Art wie: "Mach ruhig, deine Eltern haben nichts dagegen" oder "Ohne Fingerabdruck gibts heute kein Mittag" erfolgt sein. Das weiß ich aber auch nur von meinem Kind oder anderen Eltern. Dabei war ich nicht.

  2. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Nogger 09.08.13 - 15:33

    > Meine Beweggründe und auch die vieler anderer Eltern sind vielmehr die,
    > dass die Kinder hier an eine Bezahlart gewöhnt werden die nicht in Ordnung
    > ist. Fingerabdrücke werden landläufig in Hochsicherheitseinrichtungen oder
    > im Strafvollzug verwendet.
    Nein gerade dort werden keine Fingerabdrücke benutzt da viel zu unsicher
    und absolut leicht zu fälschen

    > Für ein Mittagessen halte ich es für völlig
    > übertrieben.
    Gerade solche Einsatz ist typisch und macht Sinn

    >Die Scanner bzw. das System dahinter speichert nach Angaben
    > der Betreiberfirma keine kompletten Fingerabdrücke sondern nur Templates,
    > generiert aus 6 Punkten. Soweit so gut, aber das erkläre bitte mal jemand
    > einem Grundschüler. Für ihn stellt sich der Vorgang so da:
    >
    > Finger auf den Scanner -> Essen. Und genau das ist nicht in Ordnung.
    >
    > Warum, nach Angabe der Schule, so viele Eltern den Fingerprint gewählt
    > haben verstehe ich nicht. Für mich lässt sich das nur mit einer Mischung
    > aus Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Faulheit erklären.

    Die Unwissenheit scheint auch auf ihrer Seite zu sein.

    > Ein weiterer Punkt ist, dass das Essen ja eigentlich gar nicht über den
    > Scanner oder die Karte bezahlt wird. Die Identifikation dient nur dazu zu
    > unterscheiden ob ein Kind essen darf oder nicht. Die Abrechnung erfolgt
    > automatisch, jeden Tag. Geht mein Kind also nicht essen, wird trotzdem
    > abgerechnet, außer bei Krankmeldung. Denn eine Wahl haben die Kinder nicht.
    > Entweder ist man zum Essen angemeldet oder nicht essen, dann aber für das
    > ganze Jahr. Einen Tag mal nicht gehen weil es nichts leckeres gibt - geht
    > nicht. Angesichts der Preisgestaltung in meinen Augen eine Frechheit, aber
    > das ist ein anderes Thema.

    Kostet das Essen jeden tag das gleiche? Dann müssten Sie wissen das hier eine Mischkalkulation vorliegt oder wollen sie das die anderen Eltern die Leckerlies für ihr Kind bezahlen? wohl kaum !!! .... Ihr Verhalten scheint auch wenn von ihnen so nicht direkt beabsichtigt etwas unsozial

    >
    > Vor diesem Hintergrund ergibt dieses Identifikationssystem in meinen Augen
    > noch viel weniger Sinn. Die gleiche Betreiberfirma arbeitet nach meinen
    > Informationen im Übrigen in einer katholischen Schule in Hamburg-Bergedorf
    > mit simplen Papierlisten. Scheint also auch so zu funktionieren.

    Manchmal sie die simpleste Technik die beste, jedoch könnte ich mir vorstellen das diese Listen ab einer größeren Schüleranzahl an die Grenzen stößt

  3. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: keksperte 09.08.13 - 17:08

    Uiuiui! Bitte erst einmal eigene Kinder haben, bevor hier so unqualifizierte Antworten gegeben werden. Wir besorgte Eltern sind mittlerweile zwar in der Unterzahl, dennoch ist es doch wohl vollkommen legitim, sich über solche überzogenen Kontrollmaßnahmen zu echauffieren!

    Ich bin auf jeden Fall froh, daß es auf diesem Gebiet Gleichgesinne gibt und daß sich auch direkt Betroffene hier zu Wort melden.

  4. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: skythe 09.08.13 - 17:09

    Danke fuer den Beitrag, das ist eine gute Ergaenzung zum Thema

  5. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: skythe 09.08.13 - 17:11

    > Nogger schrieb: bla bla
    Hier
    ><((((º>
    haste dir verdient. Und jetzt ab, wieder zurueck in die Hoehle aus der du gekrochen kamst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.13 17:14 durch skythe.

  6. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Surry 09.08.13 - 17:29

    Nogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >


    Don't feed the troll.

    b2t
    Ich verstehe nicht wie man da dafür sein kann. Finde es erschreckend auch aus dem Grund: Finger oder Chip drann und essen. Was kostet die Welt?
    Der Umgang mit Geld wird leichter für die Kinder da nicht als solches erkennbar/existent. Es geht leichter, eine Karte reinzustecken und was zu bekommen als das Geld als solches richtig auszugeben (habe selber immer flaues Gefühl wenn ich mit Karte zahle, es geht einfach zu leicht).
    Wenn das schon früh anerzogen wird durch die Schule, naja, willkommen in der Konsumgesellschaft.

    Und wieso müssen alle Kinder einen Abdruck hinterlassen? Doch nur diejenigen für die Essensausgabe, damit der Bdruck identifiziert ist. Wenn der nicht in der Datenbank ist, kein Essen. Der Einfachheit halber? Dann würd ich sagen- Beruf verfehlt.
    Wieso gibt es nicht den einfachen Pausenverkauf? Geld gegen Ware.

  7. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Nogger 09.08.13 - 18:24

    Welche unqalifizierte Anwort etwa die das Fingerabdrückescanner nicht in Sicherheitskrtische Bereichen eingesetzt werden und erst recht nicht in Haftanstalten

    Das seine Beschwerden das er nur für das gute Essen bezahlen will bei einer Michkalkulation unsozial ist.

    Oder das eine Liste ab irgendeiner Größe von Schüleranzahl zu unhandlich sind.

    Ich habe weder pro noch contra geschrieben wenn sie auch nur etas Ahnung von Technik hätten und über das Thema bescheid wüsten sie auch das ein nicht geringer Anzahl von Menschen keine verwertware Fingerabdrücke hat, so das bei einem solchen System immer ein Backuplösung geben muss in der Form eines RFID-Karte . Das System wurde von dem Datenschutzbeauftragten abgenommen wo also ist ihr Problem ausser das ihr durch die Dummheit einzlner Fehler passiert sind die mittlerweile behoben wurden.

  8. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Nogger 09.08.13 - 18:34

    Surry schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nogger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >
    >
    > Don't feed the troll.

    der Troll sind wohl eher sie oder Artikel nicht gelesen !!!!!
    > b2t
    > Ich verstehe nicht wie man da dafür sein kann. Finde es erschreckend auch
    > aus dem Grund: Finger oder Chip drann und essen. Was kostet die Welt?
    > Der Umgang mit Geld wird leichter für die Kinder da nicht als solches
    > erkennbar/existent. Es geht leichter, eine Karte reinzustecken und was zu
    > bekommen als das Geld als solches richtig auszugeben (habe selber immer
    > flaues Gefühl wenn ich mit Karte zahle, es geht einfach zu leicht).
    > Wenn das schon früh anerzogen wird durch die Schule, naja, willkommen in
    > der Konsumgesellschaft.



    > Und wieso müssen alle Kinder einen Abdruck hinterlassen? Doch nur
    > diejenigen für die Essensausgabe, damit der Bdruck identifiziert ist. Wenn
    > der nicht in der Datenbank ist, kein Essen. Der Einfachheit halber? Dann
    > würd ich sagen- Beruf verfehlt
    > Wieso gibt es nicht den einfachen Pausenverkauf? Geld gegen Ware.

    Die Schule bietet je nach der soziale Lage der Eltern unterschiedliche Preise an. Würden sie bar bezahlen würde es z.B. rauskommen welche Kinder HARTZ IV beziehen. Sie wollen also echt den Kinder dies Kainsmal auf die Stirn drücken wohl nicht oder? Aber andere Leute als Trolle bezeichenen.

  9. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: DrPepper 09.08.13 - 18:39

    Nogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das System wurde von dem Datenschutzbeauftragten
    > abgenommen wo also ist ihr Problem ausser das ihr durch die Dummheit
    > einzlner Fehler passiert sind die mittlerweile behoben wurden.

    Genau das stimmt nicht. Das System an sich wurde abgenommen. Die Fingerprint und die RFID Karten Geschichte wurde gar nicht betrachtet.

    Und...ich will nicht nur für gutes Essen bezahlen, sondern ich will nur das kaufen was ich auch haben möchte, oder in diesem Fall mein Kind essen mag.

    Ich gehe doch auch nicht in einen Supermarkt um ein Brot zukaufen, muss aber noch Weichspüler dazu kaufen, damit sich die Kalkulation für den Lieferanten lohnt.

    Beim besten Willen, Ihre Antworten klingen wie die eines kleinen technik afinen Nerds der alles was geht auch toll findet und haben will. Sich aber nicht damit abfinden kann, dass andere das eben nicht wollen und trotzdem nicht hinterm Mond leben.

  10. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: keksperte 09.08.13 - 18:42

    Es bezog sich auf "Gerade solche Einsatz ist typisch und macht Sinn" und "Die Unwissenheit scheint auch auf ihrer Seite zu sein." Also nicht auf die technischen sondern viel mehr die fürsorglichen Aspekte. Und zwar geht es darum, daß es absolut mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist, biometrische Daten für die Essensausgabe in einer Grundschule zu erheben.

    Der Fingerabdruck ist in manchen Bereichen eine komfortable Methode um Zugang (in welcher Art auch immer) zu gewähren. Aber eben nicht in diesem Fall und schon gar nicht bei Kindern. Aber vielen scheint diese Unverhältnismäßigkeit gar nicht aufzufallen oder zu stören (wahrscheinlich die gleichen Eltern, die das komplette Leben ihrer Kinder in Wort und Bild in sozialen Netzwerken jedermann zugänglich machen).

  11. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: keksperte 09.08.13 - 18:53

    Nogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden sie bar bezahlen würde es z.B. rauskommen welche Kinder
    > HARTZ IV beziehen. Sie wollen also echt den Kinder dies Kainsmal
    > auf die Stirn drücken wohl nicht oder?

    Oh, das fällt den Kindern bei sooo vielen anderen Aspekten auf (Kleidung, Schulranzen, Accessoires etc.) - da braucht man nun wirklich nicht noch das Essen zur Differenzierung.

    Den Rest dieser Denkweise kann ich mir nur mit der ewigen Gleichmacherei unserer Gesellschaft erklären. Leider gibt es aber nun einmal diverse Schichten. Und mit dem Verschleiern - gerade der unteren Schichten - ist auch niemandem geholfen.

    Letztlich kann sich jeder seine eigene Meinung über diejenigen Kinder (und deren Elternhaus) bilden, die Mitmenschen nur aufgrund der finanziellen Situation beurteilen.

  12. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Nogger 09.08.13 - 19:13

    DrPepper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nogger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das System wurde von dem Datenschutzbeauftragten
    > > abgenommen wo also ist ihr Problem ausser das ihr durch die Dummheit
    > > einzlner Fehler passiert sind die mittlerweile behoben wurden.
    >
    > Genau das stimmt nicht. Das System an sich wurde abgenommen. Die
    > Fingerprint und die RFID Karten Geschichte wurde gar nicht betrachtet.

    "Das Verfahren sei vom schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten freigegeben worden. Die Eltern wurden in Elternabenden über beide Alternativen informiert. Von rund 350 Kindern haben mehr als 90 Prozent das Fingerscanverfahren gewählt, die anderen die Bezahlung per Chipkarte. Der Caterer habe versehentlich bei einigen Kindern mit Chipkarte ebenfalls Fingerscans erhoben. "
    Das System wurde komplett abgenommen, es gab aber ein Fehlverahlten des Caterer und der Lehrer die ihr Fürsorgepflicht nicht nachgekommen sind

    > Und...ich will nicht nur für gutes Essen bezahlen, sondern ich will nur das
    > kaufen was ich auch haben möchte, oder in diesem Fall mein Kind essen mag.
    >
    > Ich gehe doch auch nicht in einen Supermarkt um ein Brot zukaufen, muss
    > aber noch Weichspüler dazu kaufen, damit sich die Kalkulation für den
    > Lieferanten lohnt.

    Äpfel mit Birnenvergleich hier gehts um eine sozial Komponente und die hört bei dem Mileu zu dem sie gehören beim eigenen Geldbeutel auf.

    > Beim besten Willen, Ihre Antworten klingen wie die eines kleinen technik
    > afinen Nerds der alles was geht auch toll findet und haben will. Sich aber
    > nicht damit abfinden kann, dass andere das eben nicht wollen und trotzdem
    > nicht hinterm Mond leben.

    Nein nur mal hier ist ein IT-Forum und das müssen sie sich halt drauf einstellen das es Leute gibt die sich in Ahnung von der Sachlage haben und halt wissen das man rein technisch kein Missbrauch mit der hier vorgestellten Methode machen kann. Kurze Erklärung das Template das aufgenommen wird ist zu gross um es es auf eine grössere Anzahl von Personen anzuwenden.

  13. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Peter Brülls 09.08.13 - 20:10

    keksperte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Den Rest dieser Denkweise kann ich mir nur mit der ewigen Gleichmacherei
    > unserer Gesellschaft erklären. Leider gibt es aber nun einmal diverse
    > Schichten. Und mit dem Verschleiern - gerade der unteren Schichten - ist
    > auch niemandem geholfen.
    >
    > Letztlich kann sich jeder seine eigene Meinung über diejenigen Kinder (und
    > deren Elternhaus) bilden, die Mitmenschen nur aufgrund der finanziellen
    > Situation beurteilen.


    Witzigerweise sorgen solche Aktionen bei mir dafür, dass ich allmählich Geld für eine Privatschule beiseitelege, damit ich als Elter ggf. mehr Kontrolle über das Tagesgeschehen habe.

  14. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: smay4finger 09.08.13 - 22:33

    > Das System wurde komplett abgenommen, es gab aber ein Fehlverahlten des
    > Caterer und der Lehrer die ihr Fürsorgepflicht nicht nachgekommen sind

    Stelle bitte die Pressemitteilung der Behörde für Schule und Bildung gegenüber mit dem Gutachten für das erwähnte Gütesiegel. Das System wurde eben nicht komplett zertifiziert. Das Fingerprint-System wurde im Gutachten komplett ausgeschlossen. Zitat:

    "Nicht Teil der Begutachtung ist das Fingerprintverfahren sowie das RFID-Verfahren, mit welchen die Identifizierung am I.S.S. Terminal (innerhalb des I.S.S. POS) stattfindet."

    https://www.datenschutzzentrum.de/guetesiegel/kurzgutachten/g130706/

  15. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Kampf Katze 09.08.13 - 23:16

    Dann solltest du dir mal den Imagefilm ansehen auf der Firmenseite, denn dort wird eine Privatschule Interviewt wo man das System mit großer Begeisterung nutzt.

    Hier das Video:
    -> http://www.youtube.com/watch?v=xsdM_ESWpi0#at=107

    Es ist am Ende aber ganz einfach. Essen in der Schule hat einfach nichts in privater Hand zu suchen. Das hat uns schon Sodexo gezeigt, die im Winter gefrorene Erdbeeren aus China püriert haben die mit Noroviren gespickt waren und das Resultat war eine Welle von Magen-Darm Grippe und nun der neue Hit... Essen bezahlen der Kinder via Fingerabdruck. Das ist geschmacklos.

  16. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Surry 10.08.13 - 19:19

    Kampf Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >... Schule hat einfach nichts in
    > privater Hand zu suchen...


    +1

  17. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Peter Brülls 10.08.13 - 19:23

    Kampf Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann solltest du dir mal den Imagefilm ansehen auf der Firmenseite, denn
    > dort wird eine Privatschule Interviewt wo man das System mit großer
    > Begeisterung nutzt.

    Ja und? Die würde ich dann ja auch nicht wählen.

    > Es ist am Ende aber ganz einfach. Essen in der Schule hat einfach nichts in
    > privater Hand zu suchen.

    Eine reine Frage der Kosten und wie man die Läden kontrolliert. Was auch damit zusammenhängst, dass man erste die Menschen zwingt, die Kinder in Schulen zu geben, dann aber nichts dafür ausgeben will.

  18. Re: Mal aus der Sicht eines direkt betroffenen Elternteils

    Autor: Natchil 11.08.13 - 16:46

    > Ein weiterer Punkt ist, dass das Essen ja eigentlich gar nicht über den Scanner oder die Karte bezahlt wird.

    Willst du mir erzählen die werkeln da an so einem Teil rum und können es nicht mal hingekommen das man mit der Karte zahlen kann?
    Ach du meine Güte.
    Wir hatten bei uns in der Schule damals auch so was, und mir kam es vor es wurde nur genutzt weil es dies eben gab.
    Hatte nie viel Lust dazu mir so einen Chip zu besorgen, also einfach Essen selbst mitnehmen und bei langen Tagen ein bisschen Geld, und dann wurde Essen gekauft.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Mercoline GmbH, Berlin
  2. Flughafen München GmbH, München
  3. alpha Tonträger Vertriebs GmbH, Erding
  4. Bundesnachrichtendienst, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 344,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

  1. Spielestreaming: 200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag
    Spielestreaming
    200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag

    Gamescom 2019 Mit dem Spielestreamingdienst Stadia möchte Google in den Massenmarkt - und mehr Spieler erreichen als andere Plattformen.

  2. Kolyma 2: Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv
    Kolyma 2
    Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv

    Noch sind es erst drei, aber es gibt viele Interessenten: Ein eigener Lieferdienst soll Würde, Arbeiterrechte und Geld für Fahrer bringen, anders als bei Deliveroo. Dort wurde ein Fahrer nach einem Unfall im Krankenhaus angerufen und nach dem Verbleib der Burger gefragt.

  3. Germany Next: Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter
    Germany Next
    Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter

    Telefónica schließt Germany Next, sein Tochterunternehmen für Advanced Data Analytics und Internet of Things. Beschäftigte befürchten einen weiteren Stellenabbau.


  1. 19:42

  2. 18:31

  3. 17:49

  4. 16:42

  5. 16:05

  6. 15:39

  7. 15:19

  8. 15:00