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"Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

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  1. "Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

    Autor: gadthrawn 11.01.21 - 16:32

    also auf eine Stufe gestellt mit Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Mord und Totschlag, Kriegsverbrechen, Terrorismus oder Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz."

    Passt doch. Wer sich nicht an Abstandsregeln oder Hygieneregeln hält, gefährdet andere. Die 15 km Regel soll ja eine Ausbreitung beschränkten und verlangsamen. Wer diese missachtet nimmt eben in Kauf jemanden zu töten.

  2. Re: "Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

    Autor: Kilpikonna 11.01.21 - 18:15

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Passt doch. Wer sich nicht an Abstandsregeln oder Hygieneregeln hält,
    > gefährdet andere. Die 15 km Regel soll ja eine Ausbreitung beschränkten und
    > verlangsamen. Wer diese missachtet nimmt eben in Kauf jemanden zu töten.

    Wenn man so ne pauschale Vereinfachung als Maßstab nimmt: Dummes Geschwätz gefährdet auch Andere.

    Wenn ich alleine im Auto sitze und Kontakte vermeide, kann ich von Bayern bis an den Deich hinter Cuxhafen fahren, ohne jemand zu gefährden. Wenn ich aber in der Warteschlange in der Dorfbäckerei vier Leuten ins Gesicht huste, ist das nach der 15km-Regelung ja mal gar kein Problem. Die Gefährdungslage dürfte aber trotzdem jeweils n bisschen anders sein.

    Selbst wenn ich ins Museum gehe oder n Tinderdate treffe, die Gefährdung kommt nicht daher, dass es mehr als 15km entfernt statt findet. Die Gefährdung wird von Kontakten mit anderen Menschen verursacht, egal wie nah oder weit weg es statt findet.

    Wenn es nur lokale Infektionen in einzelnen Städten geben würde, wäre es durchaus sinnvoll, diese Städe abzuriegeln. Aber erstens unabhängig von der Entfernung, JEGLICHE Bewegung über die Stadtgrenzen hinaus oder von außen in die Stadt hinein müssten unterbunden werden. Und Zweitens düfte es keinerlei Ausnahmen geben, egal ob ein driftiger Grund vorliegt oder nicht.

    Über das Stadium, in dem eine solche Maßnahme Sinn ergeben hätte, sind wir aber schon lange hinweg. Mal abgesehen davon, dass die deutsche Politik alles immer nur halbherzig macht, bis es sowieso zu spät ist.

  3. Re: "Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

    Autor: Sandeeh 11.01.21 - 20:12

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also auf eine Stufe gestellt mit Straftaten gegen die sexuelle
    > Selbstbestimmung, Mord und Totschlag, Kriegsverbrechen, Terrorismus oder
    > Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz."
    >
    > Passt doch. Wer sich nicht an Abstandsregeln oder Hygieneregeln hält,
    > gefährdet andere. Die 15 km Regel soll ja eine Ausbreitung beschränkten und
    > verlangsamen. Wer diese missachtet nimmt eben in Kauf jemanden zu töten.

    Es gibt bis jetzt keinen hinreichend wissenschaftlichen Beweis, das ein solcher 15km Radius die Infektionszahlen signifikant senkt. Jedoch ist für eine derart schwer Grundrechtseinschränkung neben einer zeitlichen Befristung auch eine signifikante Wirksamkeit durch die Einschränkung notwendig - ansonsten wird sie von höchstens Gerichten einfach gekippt, wenn der „damit erzielte Gewinn an Gesundheitsschutz nicht nachvollziehbar dargelegt“ wird.

    So geschehen im Sommer durch Roland Rixecker, Richter am Verfassungsgerichtshof des Saarlandes: "„Nicht der Bürger muss sich rechtfertigen, warum er ein Grundrecht ausübt, sondern der Staat muss rechtfertigen, warum und für welche Dauer er in Grundrechte eingreift.“

    Grüße, Sandeeh

  4. Re: "Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

    Autor: gadthrawn 12.01.21 - 12:40

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also auf eine Stufe gestellt mit Straftaten gegen die sexuelle
    > > Selbstbestimmung, Mord und Totschlag, Kriegsverbrechen, Terrorismus oder
    > > Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz."
    > >
    > > Passt doch. Wer sich nicht an Abstandsregeln oder Hygieneregeln hält,
    > > gefährdet andere. Die 15 km Regel soll ja eine Ausbreitung beschränkten
    > und
    > > verlangsamen. Wer diese missachtet nimmt eben in Kauf jemanden zu töten.
    >
    > Es gibt bis jetzt keinen hinreichend wissenschaftlichen Beweis, das ein
    > solcher 15km Radius die Infektionszahlen signifikant senkt.

    1. es gibt keinen Gegenbeweis.

    2. Natürlich senkt so etwas auch über die Begrenzung der Kontaktpersonen eine Ausbreitung.

    Ist einfache Biologie. Nu das kapieren eben viel Bürger nicht. Daher breiten sich Populationen fremder Spezies auch unterschiedlich schnell aus, je nachdem wie hoch ihr normales Wandergebiet ist. Siehst du recht gut bei Insekten. Dank Klimawandel kommen immer mehr fremde Spezies nach Deutschland. Oder bei Krabben - die schneller und weiter wandernden sind schon da, andere brauchen ewig.

  5. Re: "Ein Verstoß gegen die 15-Kilometer-Regel wird von Brandl

    Autor: gadthrawn 12.01.21 - 12:47

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Passt doch. Wer sich nicht an Abstandsregeln oder Hygieneregeln hält,
    > > gefährdet andere. Die 15 km Regel soll ja eine Ausbreitung beschränkten
    > und
    > > verlangsamen. Wer diese missachtet nimmt eben in Kauf jemanden zu töten.
    >
    > Wenn man so ne pauschale Vereinfachung als Maßstab nimmt: Dummes Geschwätz
    > gefährdet auch Andere.
    >
    > Wenn ich alleine im Auto sitze und Kontakte vermeide, kann ich von Bayern
    > bis an den Deich hinter Cuxhafen fahren, ohne jemand zu gefährden.

    Nur bleibst du eben nicht dauerhaft im Auto sitzen, durch Tanken erhöhst du Kontaktflächen. Und dadurch dass du in ganz anderen Gebieten untewegs bist gefährdest du eben auch die Leute in diesen Gebieten selbst wenn vorher nichts da ist.

    Und die meisten fahren nicht nur. Gerade bei Tourismusfällen siehst du immer noch überfüllte Parkplätze und eben viele Deppen die zu nahe zusammen sind. Und so kannst du sie über die 15 km leichter kassieren.

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