1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Handyortung: Wir ahnungslosen…

Ist Google vielleicht schlimmer?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist Google vielleicht schlimmer?

    Autor: DerDy 12.07.17 - 00:18

    Jedes Smartphone mit Google Android überträgt doch im Minutentakt seine Position an Google. Ich kann in der Location Historie genau sehen, wo ich heute vor einem Jahr gewesen bin. Ich kann sehen, wie viele Meter ich gegangen bin, wie viele Kilometer ich mit dem Auto gefahren bin und wie lange ich unterwegs war.

    Klicke ich auf Daten nicht speichern, dann habe ich keinen Zugang mehr zu den Daten, aber ob sie wirklich gelöscht werden, dass bezeifle ich stark. Und das solche Positionsdaten zukünftig von Google gespeichert werden, das bezweifle ich auch.

    ja, vielleicht bewegt sich die Polizei in einer Grauzone. Aber es dient erstmal zu meiner Sicherheit. Das Google meine Position kennt, dient nur zu ihrem Profit. Das finde ich viel schlimmer, darüber regt sich aber irgendwie niemand auf.

  2. Re: Ist Google vielleicht schlimmer?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 12.07.17 - 07:15

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Smartphone mit Google Android überträgt doch
    > im Minutentakt seine Position an Google.

    Der wesentliche Unterschied ist der: Man hat die Wahl, ob man sich ein Android-Smartphone kauft, dieses überhaupt mit einem Google-Account verbindet und ob bzw. wann man dessen Positionsdienst verwendet. Bei der Funkzellenabfrage haben deine Entscheidungen keinerlei Einfluss.

    Ob irgend etwas anderes womöglich schlimmer ist, hätte jedoch so oder so keinen Einfluss auf den Sachverhalt. Wenn irgendwo ständig und reihenweise Menschen umgebracht werden, relativiert das den Rechtsbruch durch einen einzigen Mord ja auch nicht.

    > ja, vielleicht bewegt sich die Polizei in einer Grauzone.

    Da gibt es kein "Vielleicht". Entweder ist es rechtens oder eben nicht.

    > Aber es dient erstmal zu meiner Sicherheit.

    Erst einmal dient es dazu, den Ermittlungsbehörden eventuell ihre Arbeit zu erleichtern (Statistisch gesichert ist offenbar selbst das nicht ...). Deine Sicherheit erhöht sich bereits durch die Maßnahme an sich nicht zwingend.
    Dass diejenigen, die für deine Sicherheit sorgen sollen, geltendes Recht beugen oder brechen, verringert jedoch deine Sicherheit definitiv.

  3. Re: Ist Google vielleicht schlimmer?

    Autor: Phantom 12.07.17 - 07:52

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Smartphone mit Google Android überträgt doch im Minutentakt seine
    > Position an Google. Ich kann in der Location Historie genau sehen, wo ich
    > heute vor einem Jahr gewesen bin. Ich kann sehen, wie viele Meter ich
    > gegangen bin, wie viele Kilometer ich mit dem Auto gefahren bin und wie
    > lange ich unterwegs war.
    >
    > Klicke ich auf Daten nicht speichern, dann habe ich keinen Zugang mehr zu
    > den Daten, aber ob sie wirklich gelöscht werden, dass bezeifle ich stark.
    > Und das solche Positionsdaten zukünftig von Google gespeichert werden, das
    > bezweifle ich auch.
    >
    > ja, vielleicht bewegt sich die Polizei in einer Grauzone. Aber es dient
    > erstmal zu meiner Sicherheit. Das Google meine Position kennt, dient nur zu
    > ihrem Profit. Das finde ich viel schlimmer, darüber regt sich aber
    > irgendwie niemand auf.

    Man kann den Positionsverlauf löschen und die Ortung auch deaktivieren...

  4. Re: Ist Google vielleicht schlimmer?

    Autor: Vielfalt 16.07.17 - 13:18

    Phantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerDy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jedes Smartphone mit Google Android überträgt doch im Minutentakt seine
    > > Position an Google. Ich kann in der Location Historie genau sehen, wo
    > ich
    > > heute vor einem Jahr gewesen bin. Ich kann sehen, wie viele Meter ich
    > > gegangen bin, wie viele Kilometer ich mit dem Auto gefahren bin und wie
    > > lange ich unterwegs war.
    > >
    > > Klicke ich auf Daten nicht speichern, dann habe ich keinen Zugang mehr
    > zu
    > > den Daten, aber ob sie wirklich gelöscht werden, dass bezeifle ich
    > stark.
    > > Und das solche Positionsdaten zukünftig von Google gespeichert werden,
    > das
    > > bezweifle ich auch.
    > >
    > > ja, vielleicht bewegt sich die Polizei in einer Grauzone. Aber es dient
    > > erstmal zu meiner Sicherheit. Das Google meine Position kennt, dient nur
    > zu
    > > ihrem Profit. Das finde ich viel schlimmer, darüber regt sich aber
    > > irgendwie niemand auf.
    >
    > Man kann den Positionsverlauf löschen und die Ortung auch deaktivieren...

    Gelöscht ist gelöscht und deaktiviert ist deaktiviert, niiiicht?

  5. Re: Ist Google vielleicht schlimmer?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 16.07.17 - 16:09

    Vielfalt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gelöscht ist gelöscht und deaktiviert ist deaktiviert,
    > niiiicht?

    Ja, wenn man ganz sicher sein will, dass die eigenen Bewegungen nicht verfolgt werden, ist man idealerweise nur in wechselnder Verkleidung unterwegs und bewegt sich nur auf Umwegen, um etwaige Verfolger abzuschütteln. Außerdem schläft man keine zwei Nächte am selben Ort, zahlt nur bar und besorgt sich natürlich zuallererst gefälschte Papiere. Niiicht waaahrrr? ;-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Hays AG, Hamburg
  3. Remsgold Chemie GmbH & Co. KG, Winterbach
  4. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 139,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
    Indiegames-Rundschau
    Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

    Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
    Von Rainer Sigl

    1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
    2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
    3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

    Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
    Programmiersprache Go
    Schlanke Syntax, schneller Compiler

    Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
    Von Tim Schürmann