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Federgabel urbanes Gebiet

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  1. Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: FrankGallagher 02.07.19 - 12:20

    Die Kritik der fehlenden Federgabel im urbanen Gebiet verstehe ich nicht. Gut ich fahre ein stinknormalen Fahrrad und kein Pedelec, aber gerade für das urbane Gebiet sucht man sich in der Regel ein Fahrrad ohne Federgabel. Die Federgabel frisst, im vergleich zum Nutzen, viel Leistung. Für Feldwege etc. vielleicht hilfreich, in der Stadt nicht.

  2. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Peter Brülls 02.07.19 - 12:28

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kritik der fehlenden Federgabel im urbanen Gebiet verstehe ich nicht.
    > Gut ich fahre ein stinknormalen Fahrrad und kein Pedelec, aber gerade für
    > das urbane Gebiet sucht man sich in der Regel ein Fahrrad ohne Federgabel.
    > Die Federgabel frisst, im vergleich zum Nutzen, viel Leistung. Für Feldwege
    > etc. vielleicht hilfreich, in der Stadt nicht.

    Das hängt sicherlich auch bei Städten sehr daran wie die Fahrbahn aussieht. Hier in Oldenburg und umzu gibt es benutzungspflichtige Radwege, die just knapp an der Zulässigkeit für sind. Mit 25 km/h machen die echt keine Freude. Einige Seitenstraßen ebenso, selbst wenn man nahe in der Fahrbahnmitte fährt.

    Dagegen sind manche der Radwege entlang der Bundesstraßen und Landstraßen geradezu ein Traum: Breit, glatt, asphaltiert und ohne nennenswerte Flicken.

  3. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: mic1982 02.07.19 - 12:36

    Na ja, ich habe auch ein Pedelec (2015 über JobRad geleast und letzten August ausgelöst) mit starrer Gabel komplett ohne Federung. Letztlich habe ich auch schon mehrfach überlegt diese nachzurüsten. Die Gründe sind Schlaglöcher und andere Unebenheiten die so mit starrer Gabel voll durchschlagen auf den Körper. Und das ist beim Pedelec mit über 20 kg viel stärker als auf einem normalen Rad da der Rahmen aufgrund der massiveren Bauweise viel weniger abfängt. Da versetzt es das Vorderrad schon. Eine Federgabel erhöht insofern die Fahrstabilität als auch den Komfort.

    Das mit dem Verlust an Leistung stimmt mitunter zwar aber auch nur wenn sie zu weich ist, oder zu großem Federweg hat. Bei Trekking-Gabeln hast du das ja eher nicht. Nicht zuletzt lassen sich viele Gabeln ja auch locken.

    Edit: und zum Pedelec Bashing von anderen. Ich kenne das auch, ist aber weniger geworden in der letzten Zeit (seit es eMTBs gibt... - lustigerweise auch von Leuten die nie Rad fahren, dabei muss man beim Pedelec auch treten... ). Ich fahre Pedelec zum pendeln damit ich nicht duschen und umziehen muss im Büro. Das ist für mich Mittel zum Zweck, kein Freizeitvergnügen auch wenn das durchaus Spaß macht in aller Ruhe über die Wuppertaler Nordbahntrasse zu fahren als ständig im Stau zu stehen auf der A46.
    In der Freizeit nehme ich gern mein Sportrad ohne Motor. Ich finde Fahrräder mit Hilfsmotor super und eine tolle Alternative zum Auto wenn ich allein unterwegs bin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.19 12:50 durch mic1982.

  4. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 12:41

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kritik der fehlenden Federgabel im urbanen Gebiet verstehe ich nicht.
    > Gut ich fahre ein stinknormalen Fahrrad und kein Pedelec, aber gerade für
    > das urbane Gebiet sucht man sich in der Regel ein Fahrrad ohne Federgabel.
    > Die Federgabel frisst, im vergleich zum Nutzen, viel Leistung. Für Feldwege
    > etc. vielleicht hilfreich, in der Stadt nicht.
    Das mag bei der Baumarkt Federgabel ins Gewicht fallen. Aber schon bei gemäßigten Geschwindigkeiten ist so eine Federgabel selbst in der Stadt Gold Wert. Wenn du auf perfektem Untergrund unterwegs bist, hilft poploc, wenn du jedes % herausholen willst.

  5. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Chew 02.07.19 - 12:42

    Ich bin zur Zeit mit drei unterschiedlichen Rädern im Stadtgebiet unterwegs. Ein mittel gutes Mountain Bike mit relativ schmalen Reifen für die Stadt, ein älteres Trekkingrad und ein hochqualitatives Stadtrad. Erstes und letztes verfügen über eine anständige Federgabel. Das Trekkingrad hat einen Stahlrahmen, die anderen zwei Alu.
    Einfach vom Fahrgefühl her bevorzuge ich das Mountain Bike, gefolgt vom Stadtrad und zwar nicht zuletzt wegen der Federgabel. So unheimlich flach ist einfach kaum eine Straße, Radweg oder sonstwas über die vollständige Strecke. Mal hat sich ein Baum unter die Straße gewurzelt, mal ist die Straße nicht gut gepflegt, mal liegt Kopfsteinpflaster, mal sind aus irgendwelchen Gründen Wellen im Untergrund. Mit Federgabel so gar kein Problem, ohne relativ unangenehm.

    Ich hatte ganz vergessen, dass Federgabeln Leistung absorbieren. Um ehrlich zu sein, merke ich davon auch nicht viel, obwohl das Trekkingrad schon spürbar gut läuft, wenn man erstmal in Fahrt ist. Vermutlich macht der Alurahmen das schon wieder wett. Ich hab es nicht ausgemessen und behaupte auch überhaupt nicht, besondere Ahnung davon zu haben. Aber in meiner Erfahrung - ich fahre täglich Rad, teilweise über Stunden, wenn ich Einkäufe erledige - ist, dass sich das Fahren mit Federgabel einfach besser anfühlt als ohne. Finde es deshalb völlig OK, das anzuprangern.

  6. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Kondom 02.07.19 - 12:44

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit 25 km/h machen die echt keine Freude.


    Dann fahr halt langsamer. So bist du keine Gefahr für andere.

  7. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: ldlx 02.07.19 - 12:55

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier in Oldenburg und umzu gibt es benutzungspflichtige Radwege
    Afaik ist es keine Pflicht, einen Radweg zu benutzen, wenn dieser offensichtlich nicht geeignet ist. Z. B.
    - zu geringe Breite
    - schlechter Zustand (Schlagloecher)
    - witterungsbedingt nicht zu benutzen (Winterdienst)

  8. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: phade 02.07.19 - 13:01

    Eine Federgabel braucht man nicht, wenn man einen CroMo-Rahmen hat, der ist im Vergleich zu Alu- oder Stahlrädern (oder Carbon) flexibler.

  9. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: flow77 02.07.19 - 13:14

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kritik der fehlenden Federgabel im urbanen Gebiet verstehe ich nicht.
    > Gut ich fahre ein stinknormalen Fahrrad und kein Pedelec, aber gerade für
    > das urbane Gebiet sucht man sich in der Regel ein Fahrrad ohne Federgabel.
    > Die Federgabel frisst, im vergleich zum Nutzen, viel Leistung. Für Feldwege
    > etc. vielleicht hilfreich, in der Stadt nicht.

    Randsteine, Schlaglöcher, Schotterpiste und Kopfsteinpflaster. Gerade wenn ich viel und lange unterwegs bin, merke ich es - von irgend ein Teil müssen ja die Stöße abgefangen werden, auf Dauer wohl nicht gerade gut wenn es der eigene Körper ist.
    Und als Beispiel ist der urbane Bereich von München sehr viel auch mit wegen an Isar, englischer Garten etc. gemein. Da gibt es definitiv zu genüge Straßen die anstrengend sind.
    Ich bin täglich 1-2h unterwegs, insofern kenne ich mich hier ganz gut aus.

  10. GERADE in der Stadt

    Autor: superdachs 02.07.19 - 13:45

    Möchte ich eine Federgabel nicht missen. Auf dem Feldweg kann man den Löchern ausweichen. In der Stadt geht das oft nicht.
    Ebenso Kopfsteipflasterstrecken sind mit (Alu-)Starrgabel kaum zu ertragen.
    Sicher, man wird etwas langsamer, das gleicht man aber recht schnell durch Training aus.

  11. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: TrollNo1 02.07.19 - 13:55

    Die Reisegeschwindigkeit bei einem Pedelec ist aber nun mal 24-26 km/h. Genau darauf sind die ausgelegt.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  12. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Peter Brülls 02.07.19 - 14:19

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit 25 km/h machen die echt keine Freude.
    >
    > Dann fahr halt langsamer. So bist du keine Gefahr für andere.

    Ich fahre, um Gegensatz zu den meisten unmotorisierten Radfahrern, grundsätzlich nur schnell, wenn kein kein schwächerer Verkehrsteilnehmer in der Nähe ist. Übrigens wahrscheinlich *weil* es für mich mit Pedelec kein Problem ist, eben wieder Geschwindigkeit abzubauen. Beim Passieren von Erwachsenen: Grundsätzlich nicht schneller als 15 km/h, sind Kinder dabei, 5 km/h.

    Im Gegenzug bin ich mittlerweile passiv-aggressiv und gehe, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin so, dass ein „Raser“ einen Bodycheck riskiert, wenn er mein mit 1 Meter Entfernung vom Kind 15, 20 km/h radeln zu müssen. (Wohlgemerkt, wir reden hier von untergeordneten Radwegen oder Fusswegen mit „Radfahrer frei“, wo Schrittgeschwindigkeit angebracht ist und Fußgänger absoluten Vorrang haben.)

    Also: Gefährdung anderer ausgeschlossen.

    Außerdem ist es ja eine reine Bequemlichkeitsfrage: Die Strecke gibt die 25 km/h noch her, mit Federung in Gabel und Sattelstange ist das gut handhabbar. Ohne jedoch ein graus und nur was für sehr junge Gelenke.

  13. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Targi 02.07.19 - 14:24

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Federgabel braucht man nicht, wenn man einen CroMo-Rahmen hat, der ist
    > im Vergleich zu Alu- oder Stahlrädern (oder Carbon) flexibler.

    Auch so ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Natürlich kann ein Stahlrahmen durch Verformung Kräfte aufnehmen, aber das ist um Zehnerpotenzen weniger als bei einer Federung.

  14. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 14:55

    http://www.maschinenbau-wissen.de/skript3/werkstofftechnik/stahl-eisen/38-einfluss-legierungselemente-stahl

    Dir wurde vermutlich ein mit Chrom, Nickel und etwas Molybdän legierter Edelstahl-Rahmen vertrödelt. wie stark ein Rahmen flext bestimmen aber noch mehr die Wandungstärken, Rohr- und Rahmenform, als die verwendete Stahllegierung.

    Anderes in die Richtung von sogn. Alloys/Superlegierungen, also Legierungen in denen mehr die Zusätze den Werkstoff ausmachen bzw. der Eisenanteil unter 50% liegt wären sehr sehr viel teurer.

  15. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: phade 02.07.19 - 15:15

    Targi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Federgabel braucht man nicht, wenn man einen CroMo-Rahmen hat, der
    > ist
    > > im Vergleich zu Alu- oder Stahlrädern (oder Carbon) flexibler.
    >
    > Auch so ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Natürlich kann ein
    > Stahlrahmen durch Verformung Kräfte aufnehmen, aber das ist um
    > Zehnerpotenzen weniger als bei einer Federung.

    Dir ist schon klar, dass ein CroMo-Rahmen eine Legierung ist, und mit z.B. Baustahl nicht zu vergleichen ist, ne ?

    Federgabeln schlucken Kraft und haben Gewicht. Mein verkehrsicheres 28er-Tourenrad wiegt 8,7 Kilo, das will ich bei einem Alurad mit Federung erst mal sehen.

  16. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: egal 02.07.19 - 15:26

    Ich vermute du bist noch nie mit einem E-Bike gefahren? Da interessiert einen ein eventueller Leistungsverlust relativ wenig, weil das der Motor bei weitem wieder ausgleicht.
    Ich mach bei meinem nicht mal mehr hinten den Dämpfer fest wenn's bergauf geht ;-)

  17. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Ely 02.07.19 - 15:36

    Gerade in der Stadt sind die Straßen und Radwege (oft sowieso nicht vorhanden) so dermaßen im Eimer, daß ich sogar ein vollgefedertes Rad habe.

  18. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 16:35

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Afaik ist es keine Pflicht, einen Radweg zu benutzen, wenn dieser
    > offensichtlich nicht geeignet ist. Z. B.
    > - zu geringe Breite
    > - schlechter Zustand (Schlagloecher)
    > - witterungsbedingt nicht zu benutzen (Winterdienst)

    Bei zu geringer Breite darf er nicht ausgeschildert werden. Bleibt unzumutbarer Zustand, das trifft auf 99% der Wege nicht zu. Leider wird es viel zu wenig kontrolliert.

  19. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 19:33

    ähm ja baustähle sind auch legiert, nur nicht so hoch ... rostet i.d.r. an aber nicht weiter, die oxidschicht wird zum rostschutz, was im immer etwas feuchtem beton auch nötig ist. fast 100% eisen, bissle kohlenstoff und druck reichen dafür nicht, da ist was edleres beigemengt um das zu erreichen.

  20. Re: Federgabel urbanes Gebiet

    Autor: ktrhn 02.07.19 - 21:03

    Vollkommen richtig. Da du keine brauchst, braucht auch niemand anderes eine.

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