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Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

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  1. Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

    Autor: warten_auf_godot 12.04.17 - 10:37

    Zwetan Letschew (Gründer der Bossland GmbH) hat mehrfach erklärt, dass es u.a. Ziel der Rechtstreitigkeiten durch sämtliche Instanzen ist, die Bot-Entwicklung in Deutschland als Geschäftsmodell zu etablieren. Es wird deshalb fast schon zwanghaft darauf geachtet, dass die Bots nur Aktionen ausführen, die auch Spielern möglich wären (kein Teleport, kein Speed-Hack, ...). Der Hersteller kann somit nicht argumentieren, die eigene Infrastruktur würde durch das Botten gestört werden (da ja u.a. der Original-Client verwendet wird). Es werden keine Gesetze verletzt, es ist legal, es verstößt höchstens gegen Blizzard's AGBs was zum Accountverlust führen kann (damit kann Bossland aber leben). Das ist auch genau die Handhabe, falls einzelne Bots die Ökonomie oder Spieler stören, die Blizzard bereits zur Verfügung steht.

    Bossland hat mit seiner Argumentation bisher in Deutschland auch Recht bekommen, denn hier werden nur Handlungsabläufe automatisiert, die der Benutzer auch selbst ausführen könnte. Damit bewegt sich die Software in ähnlichen Gefilden, wie Automatisierungstools, die beispielsweise EBay-Angebote für Shops automatisch einstellen oder EBay-Sniper Software.

  2. Re: Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

    Autor: Stahlreck 12.04.17 - 11:17

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird deshalb fast schon zwanghaft darauf geachtet, dass die Bots nur Aktionen
    > ausführen, die auch Spielern möglich wären (kein Teleport, kein Speed-Hack,
    > ...). Der Hersteller kann somit nicht argumentieren, die eigene
    > Infrastruktur würde durch das Botten gestört werden.

    Das ist schon richtig, wobei es dann auch beim Bot Begrenzungen geben müsste. So verkauft Bosslands z.B. Lizenzen, mit denen man mehrere Instanzen von WoW gleichzeitig mit Bots steuern kann. Auch müssten sie ein Zeitlimit pro Tag festlegen, denn ein Mensch kann nicht 24/7 farmen.

    An sich find ich botten nicht mal wirklich schlimm, es sei denn es wird eben 24/7 Betrieben um mit dem Goldfarmen Geld zu verdienen. Ansonsten muss jeder selbst wissen, wieso er ein Spiel spielt, dass ihm nicht Spass macht und er somit ne Maschine spielen lässt. Irgendwo aber auch verständlich, in WoW gibts mittlerweile schon sehr viel zeitintensives Grinding. Ich persönlich spiele dann aber einfach nicht mehr, statt nen Bot zu kuafen ^^

  3. Re: Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

    Autor: Elgareth 12.04.17 - 14:06

    Stahlreck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schon richtig, wobei es dann auch beim Bot Begrenzungen geben
    > müsste. So verkauft Bosslands z.B. Lizenzen, mit denen man mehrere
    > Instanzen von WoW gleichzeitig mit Bots steuern kann. Auch müssten sie ein
    > Zeitlimit pro Tag festlegen, denn ein Mensch kann nicht 24/7 farmen.

    Sehe ich auch so. Ein Mensch kann nicht 24/7 zocken, er würde wegen Schlafmangel sterben. Und alleine damit hat sich die ganze Argumentation "kann nur das, was ein Mensch auch könnte" verflüssigt. Bossland gehört n Riegel vorgeschoben. "Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell" ist genauso geil wie "Film-Streaming mit dubioser Werbung als Geschäftsmodell", oder "Ransomware als Geschäftsmodell"... kann ja gerne sein Ziel sein, alleine der eigene Anstand sollte es einem verbieten, IMHO.

  4. Re: Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

    Autor: 0xDEADC0DE 12.04.17 - 18:23

    Bots sind Resourcen- und Energieverschwendung. Ich halte es für äußerst fragwürdig, dass darin Energie und Zeit investiert wird, zumindest was Spiele angeht!

    Bots in anderen Bereichen um Menschen vor Gefahren zu schützen, halte ich dagegen für sehr sinnvoll.

  5. Re: Ziel ist, Bot-Entwicklung als Geschäftsmodell zu etablieren

    Autor: crazypsycho 12.04.17 - 19:51

    > An sich find ich botten nicht mal wirklich schlimm, es sei denn es wird
    > eben 24/7 Betrieben um mit dem Goldfarmen Geld zu verdienen. Ansonsten muss
    > jeder selbst wissen, wieso er ein Spiel spielt, dass ihm nicht Spass macht
    > und er somit ne Maschine spielen lässt. Irgendwo aber auch verständlich, in
    > WoW gibts mittlerweile schon sehr viel zeitintensives Grinding. Ich
    > persönlich spiele dann aber einfach nicht mehr, statt nen Bot zu kuafen ^^

    Die Frage ist natürlich wo gebottet wird. Je nachdem ist es mehr oder weniger schlimm.
    Haut der Bot in der freien Welt irgendwelche Mobs um, um Loots/Gold zu farmen, so ist das weniger schlimm, als wer er im Schlachtfeld bottet. Am Ende gewinnt nämlich die Seite mit weniger Bots. Ich erinner mich an Alterrac-Schlachten in denen die Hälfte einfach in der Höhle stehengeblieben ist. Statt 40 gegen 40, war es dann 20 gegen 25.

    Natürlich ist auch ersteres nervig, wenn man selbst an der Stelle ehrlich farmen will und einem die Mobs vom Bot geklaut werden.

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