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Ne ist ja klar

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Ne ist ja klar

    Autor: kiril 06.03.12 - 10:35

    Ich kenne zwar keine Menschen die in das Pentagon arbeiten, aber ich habe das Bauchgefühl, dass Sie alle friedlich und nett sind. Ich hab mich zwar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, aber ich habe es irgendwo gelesen. Die wollen bloß eine bessere Welt gestalten.

    1. Scherz bei Seite, Macht ist gefährlich und verführt zum Missbrauch, egal ob die ursprüngliche Absichten gut waren.
    2. Man kann nicht ein System als sicher(ungefährlich) betrachten, wenn man die interne Abläufe nicht kennt. Nach aussen rücken sich die Firmen immer ins beste Licht.
    3. Ein System - sprich DB, Speicher, Cloud oder was immer noch (letztendlich ist egal wie und wo die Daten gespeichert werden) kann auch gehackt werden bzw. die gesammelten Werke können il/legal von Drittunternehmen angeschaut werden.

    Fazit: Man muss sich ernste Sorgen machen und nicht nur seines Bauchgefühl vertrauen.

  2. Re: Ne ist ja klar

    Autor: a user 06.03.12 - 11:21

    kiril schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne zwar keine Menschen die in das Pentagon arbeiten, aber ich habe
    > das Bauchgefühl, dass Sie alle friedlich und nett sind. Ich hab mich zwar
    > nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, aber ich habe es irgendwo gelesen.
    > Die wollen bloß eine bessere Welt gestalten.
    >
    > 1. Scherz bei Seite, Macht ist gefährlich und verführt zum Missbrauch, egal
    > ob die ursprüngliche Absichten gut waren.
    stimme ich zu

    > 2. Man kann nicht ein System als sicher(ungefährlich) betrachten, wenn man
    > die interne Abläufe nicht kennt. Nach aussen rücken sich die Firmen immer
    > ins beste Licht.

    stimme ich auch zu

    > 3. Ein System - sprich DB, Speicher, Cloud oder was immer noch
    > (letztendlich ist egal wie und wo die Daten gespeichert werden) kann auch
    > gehackt werden bzw. die gesammelten Werke können il/legal von
    > Drittunternehmen angeschaut werden.

    stimme ich prinzipiell nicht zu. und das zeigt, dass du die von autor vermutete struktur googles nicht verstanden hast. das ist aber nicht weiter verwunderlich. ich bin überrascht, dass der autor über so etwas in einem für ein allgemeines publikum gedachten artikel anspricht, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ein nicht informatiker oder mathematiker (und ein paar wenige andere) das mit so einfachen worten auch nur ansatzweise nachvollziehen können. dazu ist die sache zu komplex.

    >
    > Fazit: Man muss sich ernste Sorgen machen und nicht nur seines Bauchgefühl
    > vertrauen.

    sorgen muss man sich (leider) immer machen. ich teile jedoch die meinung des autors z.m. so weit, dass google dazu z.m. weniger veranlassung gibt, als die meisten anderen großen.

  3. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 06.03.12 - 18:47

    > stimme ich prinzipiell nicht zu. und das zeigt, dass du die von autor
    > vermutete struktur googles nicht verstanden hast. das ist aber nicht weiter
    > verwunderlich. ich bin überrascht, dass der autor über so etwas in einem
    > für ein allgemeines publikum gedachten artikel anspricht, da ich mir nicht
    > vorstellen kann, dass ein nicht informatiker oder mathematiker (und ein
    > paar wenige andere) das mit so einfachen worten auch nur ansatzweise
    > nachvollziehen können. dazu ist die sache zu komplex.
    >
    Ich bin Informatiker und kenne mich ein bisschen mit "Maschinelles Lernen" aus. Man benötigt eine Trainingsmenge (DB) um darauf die Algos anzuwenden, damit man nutzliche Ergebnisse bekommt. Gerade da ist das Problem - solche Datenmengen können(und werden) auch misbraucht werden. Das Internet vergisst nie (nur veralgemeinerung, leider oft wahr... wenigstens kann ich nciht vollständig Dateneinträge über mich löschen)! Google kann auch um personnenbezogene Daten rauszufischen, angewandt werden. Profile kann man selber zusammenbasteln oder durch Algos, wenn man Zugriff auf die Datenmenge hat.

    Was genau habe ich nicht verstanden, bitte konkreter.? In meine Augen sind die ganze Beispiele nur wischi waschi und basieren auf Vermutungen. Aus eine falsche Vermutung, kann man alles Beweisen... ist ja doch klar, nö ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.12 18:48 durch kiril.

  4. Re: Ne ist ja klar

    Autor: Pandur 06.03.12 - 22:35

    Du Informatiker welche Algos? Du sprichst hier nicht etwa von Neuronalen Netzen oder? Hast du eine Vorstellung wie viele Milliarden Datensätze Google pro tag sammelt? Das einzige was die machen können sind quantitative Aussagen. Der Autor beschreibt in seinem Artikel vollkommen plausibel wie Massendaten verarbeitet werden. Klar kann Google wenn sie es drauf abgesehen haben eine bestimmte Person ausspionieren. Das kann aber auch dein Provider. Was Google bestimmt nicht kann ist zu jedem x beliebigen ein Profil erstellen. Dafür sind es zuviel Daten. Und als Informatiker müsstest du es eigentlich am Besten wissen wie Datenbanken und Suchalgorithmen funktionieren und wo mit heutigen Rechnern Schluss ist. Die kochen auch nur mit Wasser.

  5. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 07.03.12 - 09:05

    Pandur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Informatiker welche Algos? Du sprichst hier nicht etwa von Neuronalen
    > Netzen oder?
    Hmm, Danke, diesmal wenigstens konstruktiver als zuvor. Statistische Verfahren sind auch Algorithmen.

    > Hast du eine Vorstellung wie viele Milliarden Datensätze
    > Google pro tag sammelt? Das einzige was die machen können sind quantitative
    > Aussagen.
    Eben nicht. Woher hast du Information? Sagen wir mal, wenn Du ein Konto bei google hast, dann werden alle deine Daten irgendwo gespeichert... klar, geht nicht anders.
    Nun wo alle Konten/Dienste verknüpft miteinander sind, was passiert mit den Daten passiert? Was macht google damit. Die bestehen sogar auf richtige Daten, Du muss deine Identität per Telefon bestätigen. Nicht viel anders als bei andere Anbieter, nur die Großordnung ist anders. zzgl. kommen die Android Handys die auch mit Deinem
    Account verknüpft sind. Die scannen sogar die WLAN Netze in der Umgebung, usw. und sofort ich will gar nicht alle Sachen die man damit machen kann, ansprechen.

    >Der Autor beschreibt in seinem Artikel vollkommen plausibel wie
    > Massendaten verarbeitet werden.
    Für mich persönlich ist es wischi waschi, nirgendwo lese ich darüber wie man die verarbeitet. Nur Beispiele finde ich, aber keine Fakten.

    >Klar kann Google wenn sie es drauf
    > abgesehen haben eine bestimmte Person ausspionieren. Das kann aber auch
    > dein Provider. Was Google bestimmt nicht kann ist zu jedem x beliebigen
    > ein Profil erstellen. Dafür sind es zuviel Daten.
    Hmmm. Warum denn nicht? Speicherplatz ist mittlerweile ganz billig. Außerdem Kohle, können die auch durch Sponsoren erhalten. Die Geheimdienste sind immer daran interessiert eine möglichst große Menge an Daten über die Bevölkerung zu haben. Und andere Unternehmen auch.

    Meinen Provider kommt nur an die Daten die nicht verschlüsselt sind ran. Ausserdem meinen Provider sitzt in Deutschland und im Gegensatz zu Google, ist an bestimmte Gesetze die in EU und Deutschland gelten, gebunden. Jedenfalls ist die Anzahl den Kunden von meinem Provider auch nur ein Bruchteil verglichen mit denen von Google.

    > Was Google bestimmt nicht kann ist zu jedem x beliebigen
    > ein Profil erstellen. Dafür sind es zuviel Daten.

    Oh doch z.B. gmail, youtube, google+ usw.

    >Und als Informatiker
    > müsstest du es eigentlich am Besten wissen wie Datenbanken und
    > Suchalgorithmen funktionieren und wo mit heutigen Rechnern Schluss ist. Die
    > kochen auch nur mit Wasser.
    Sorry verstehe nicht ganz was Du damit meinst? Also Datenbaken sind im Prinzip ein Speicher für strukturierte Daten. z.B. vereinfacht nimmst Du diesen String
    <1, Milano, Paris>
    <2, London, Berlin>
    <3, NY, Tel Aviv>

    und dass ist einen Eintrag in der DB. Es geht nicht darum, ob die DB relational oder objektorientiert ist. Um irgendwelche Auswertungen zu machen muss die gesammelte Datenmenge irgendwie strukturiert sein(aus Chaos bekommst Du kaum sinnvolle Ergebnisse) und irgendwo gespeichert sein. Letztendlich ist mir egal, ob man es DB oder anders nennt. Es geht mir um die gefahren die damit verbunden sind, solche riesen Datenmenge zu besitzen. Es fehlt die Transparenz. Ich weiss nicht was ggl über mich gespeichert hat, wie es verarbeitet wird und was passiert falls ich später in meinem Leben dadurch benachteiligt wird (Schadensersatz).

    Klar, kann man auf google verzichten, aber je flächendeckend Google sein Netz strickt, desto schwieriger ist für die Benutzer auf google zu verzichten. Ein Teufelskreis.

    P.S. ich behaute auch nicht, dass google per se böse ist. So eine Behauptung wäre kindisch. Google ist bloß eine Firma die auf Gewinn orientiert ist.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.12 09:17 durch kiril.

  6. Re: Ne ist ja klar

    Autor: Pandur 07.03.12 - 10:45

    Ok gut Jetzt eine Frage an dich. Wie viele Mails haust du so pro Tag raus 10 , 20 oder 30 ? Wie viele YouTube Videos schaust du pro Tag 5 bis 10 ? Und wie viele such anfragen machst du pro Tag mehrer 100 ? Das heißt du alleine produzierst viel Milliarden Datensätze im Jahr. Jetzt speicher Google deine Datensätze ein ganzes Jahr in ner Klassischen DB. Jetzt will google ein Profil von dir erstellen, dass heißt Suche in ner db also such in R-Bäumen. Also mehrer Wochen Auswertung kommst du nicht hin. Ok ein beispiel aus der Realität. Das Wetter ist gut beobachtetes und Untersucht. Trotzdem könne keine genauen Profile über das Wetter erstellt werden zu viele Störeinflüsse zu viele Daten zu viel Veränderung. Klar kann gezielt aus einer Beobachtung einer bestimmten Wetterfront ein kurzzeitiges Profil erstellt werden. Ein anderes Beispiel aus eine Projekt an dem ich selber Gearbeitet habe. Man beobachtet Tiere um über diese Aussagen machen zu können. Es werden Unmengen an Daten gesammelt. Aus diesen Daten kann kein Profil für jedes Tier generiert werden, zuviel Aufwand bist das Profil da ist ist das Tier schon Längst Tot. Man macht folgendes man sucht nach Mustern , Statistische Auswertung von Gruppen quantitative Aussage nicht qualitativ . Jetzt was anders. Du warst in ner Disco am Wochenende und hast ein Medel mit nach Hause genommen. Am nächsten Morgen schreibst du deinem Kumpel ganz stolz ich habe eine abgeschlept. Jetzt schreibt das Medel zwei Tage später sie im dritten Monat schwanger und zwar von dir. Jetzt macht google ein Profil von dir mit den ganzen Daten die du in den vier Tagen Produziert hast. Und dabei kommt raus, dass du ein Mensch bist der Plant eine Familie zu gründen.
    Und was die Bespitzelung des des Amerikanischen States angeht. Der CIA gibt es offen zu das sie es machen dafür brauchen sie Google nicht. Dafür haben die eigen Spezis und die Datenschutzgesetze jucken die nicht. Und dein Vertrauen in Verschlüsselungsverfahren muss ich leider enttäuschen, es ist heutzutage schon bekant das RSA und Co. gar nicht so sicher sind wie immer erzählt wird.
    Aber dabei musst du eins beachten du und ich sind so unwichtig es lohnt nicht über uns Profile zu erstellen.
    Und jetzt noch ein letztes Beispiel Fukushima oder 11 September ein Lokales Ereignis, dass Auswirkungen für die ganze Welt hatte. Die ganzen schönen Profile die futsch. Wie bei den Wetter zu viele Daten, Variablen die das Leben jeden einzelnen von uns beeinflussen. Klar wie ich schon sagte kann jeder einzelne von uns der das Internet Nutzt beobachtet werden. Das wird auch zum teil gemacht CIA Mossad das sind die Pros.

  7. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 07.03.12 - 10:50

    Kommst du aus Serbien?

  8. Re: Ne ist ja klar

    Autor: Pandur 07.03.12 - 11:07

    Nope

  9. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 07.03.12 - 11:40

    Ich kann das Argument, dass google nicht genug Speicherplatz hat, nicht nachvollziehen. Die müssen gar nicht jeden Quatsch über dich speichern, sondern nur die Daten die irgendwie relevant sind. Es kommt eine Menge von Informationen an, die werden irgendwie verarbeitet (gefiltert) und nur die Ergebnisse werden gespeichert. Dafür braucht man gute Heuristiken (Algos, Statistische Methoden oder was noch immer) und man kann davon ausgehen, dass es solche gibt, da ansonsten wurde man keine gezielte Werbung bekommen. Man braucht eine Ontologie, damit die meisten Sachen maschinell verabeitet werden können (und nicht von tausende Affen, abgetippt werden müssen). Speicherplatz um die gewonnene Information abzuspeichern.

    Bsp. Unmengen von Daten -> werden verarbeitet -> Dateneinträge werden erstellt.

    Damit Du es verstehst, einen Eintrag mit einfacher Ontologie, könnte so aussehen:

    <current_id=1247562112; country=DE; browser=chrome, firefox, safari; os=win7, mac os x 14.1; sites=golem.de, spiegel.de, yahoo.com, google.de, fussball.de, bundesliga.de; interests=football, it, news;>

    Das wäre ein anonymisierter Eintrag, quasi der ideal Fall.

    aus der gmail, konnte man zu diesen Eintrag auch die folgenden Sachen hizufügen:

    <master_id=0x45A2E78D; current_ids=1247562112, 5243562188, 4443562121; vorname=max; surname=mustermann; country=DE; zip=66656; city=Berlin; current_adress=66656, Berlin, Florianstr., 3; former_adress=66656, Berlin, Kreuzberg., 236; tel=12345678, 47888996>

    aus andere Quellen, können auch andere Einträge hinzugefügt werden, z.B. Familien Angelgenheiten, Benutzernamen ....

    <master_id=0x45A2E78D; current_ids=5243562188; mother=brigitte, mustermann; brother=till, mustermann; nicknames=max, toby, toredont45, smile69; pet=dog; pet_name=wolf;>

    Wie gesagt, der erste Eintrag wäre Ok, die anderen beiden nicht. Auf die Erde leben ca. 7 Mrd. Menschen. Selbst ich, kann ich weit über 7Mrd. Einträge auf meinem privaten Rechner speichern. Wo ist das Problem? Warum sollte es google nicht können?

    Also, nochmal es geht nicht um Speicherplatz, Algo, DB oder nicht DB, sondern es geht nur darum, welche Daten gesammelt werden, wie werden die Daten mit anderen Daten verknüpft, wer hat Zugang zu diesen Daten, was wird mit den Daten gemacht, wie lange werden die gespeichert...

    Sorry aber diesen Artikel, gibt mir keine Auskunft darüber. Bauchgefühl kann man so oder so haben. Hoffentlich hast Du verstanden worauf ich hinaus will.

  10. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 07.03.12 - 11:42

    ok, egal lies bitte mein vorherigen Kommentar. Da versuche ich zu erklären, dass es wichtig ist nur welche Daten gesammelt werden und was damit gemacht wird.

  11. Re: Ne ist ja klar

    Autor: the_spacewürm 07.03.12 - 11:42

    kiril schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hast du eine Vorstellung wie viele Milliarden Datensätze
    > > Google pro tag sammelt? Das einzige was die machen können sind
    > quantitative
    > > Aussagen.
    > Eben nicht. Woher hast du Information? Sagen wir mal, wenn Du ein Konto bei
    > google hast, dann werden alle deine Daten irgendwo gespeichert... klar,
    > geht nicht anders.

    Klar werden die Daten gespeichert, aber was hat Google davon z.B. Deine Mails zu lesen? Die werden vll. analysiert um die in Artikel genannten Mechanismen zu verbessern, alles andere hat für Google keinen wert.

    > Nun wo alle Konten/Dienste verknüpft miteinander sind, was passiert mit den
    > Daten passiert? Was macht google damit. Die bestehen sogar auf richtige
    > Daten, Du muss deine Identität per Telefon bestätigen. Nicht viel anders
    > als bei andere Anbieter, nur die Großordnung ist anders. zzgl. kommen die
    > Android Handys die auch mit Deinem
    > Account verknüpft sind. Die scannen sogar die WLAN Netze in der Umgebung,
    > usw. und sofort ich will gar nicht alle Sachen die man damit machen kann,
    > ansprechen.

    Nochmal: was hat Google davon? Warum sollten die irgendwelche Leute ausspionieren? Und wenns Dir darum geht, dass die Daten irgendwo liegen: Warum sollte man Daten die man nicht (mehr) braucht weiterhin speichern? Weil man zuviel Geld hat?

    >
    > >Der Autor beschreibt in seinem Artikel vollkommen plausibel wie
    > > Massendaten verarbeitet werden.
    > Für mich persönlich ist es wischi waschi, nirgendwo lese ich darüber wie
    > man die verarbeitet. Nur Beispiele finde ich, aber keine Fakten.

    Die Fakten kennt Google, aber der Artikel erläutert durchaus plausibel, was Google machen dürfte. Man kann natürlich auch mit nem Alufolienhut rumlaufen und denken dass Google einen ausspioniert. Aber warum sollten Sie? Weil wir alle so interessant sind? Ich bitte Dich!

    >
    > >Klar kann Google wenn sie es drauf
    > > abgesehen haben eine bestimmte Person ausspionieren. Das kann aber auch
    > > dein Provider. Was Google bestimmt nicht kann ist zu jedem x beliebigen
    > > ein Profil erstellen. Dafür sind es zuviel Daten.
    > Hmmm. Warum denn nicht? Speicherplatz ist mittlerweile ganz billig.
    > Außerdem Kohle, können die auch durch Sponsoren erhalten. Die Geheimdienste
    > sind immer daran interessiert eine möglichst große Menge an Daten über die
    > Bevölkerung zu haben. Und andere Unternehmen auch.

    Und Google verkauft die Daten Deiner Meinung nach? Sicher sinnvoll sein Kapital zu "verschenken" und wenn man erwischt wird den Laden dann ganz dicht zu machen...

    >
    > Meinen Provider kommt nur an die Daten die nicht verschlüsselt sind ran.
    > Ausserdem meinen Provider sitzt in Deutschland und im Gegensatz zu Google,
    > ist an bestimmte Gesetze die in EU und Deutschland gelten, gebunden.
    > Jedenfalls ist die Anzahl den Kunden von meinem Provider auch nur ein
    > Bruchteil verglichen mit denen von Google.

    Und darum bist Du natürlich sicherer als bei Google, dass die nicht die Emails aus deinem Account verticken und Deine IP-Adressen und DNS abfragen an die MI weitergeben? Das macht Sinn...

    >
    > > Was Google bestimmt nicht kann ist zu jedem x beliebigen
    > > ein Profil erstellen. Dafür sind es zuviel Daten.
    >
    > Oh doch z.B. gmail, youtube, google+ usw.

    Nochmal: Was hat Google davon? Was bringt es denen wenn Sie bei Plus irgendwelche Kinder ausspionieren und Profile über die anlegen? Sitzen bei Google nur Stalker rum?

    >
    > >Und als Informatiker
    > > müsstest du es eigentlich am Besten wissen wie Datenbanken und
    > > Suchalgorithmen funktionieren und wo mit heutigen Rechnern Schluss ist.
    > Die
    > > kochen auch nur mit Wasser.
    > Sorry verstehe nicht ganz was Du damit meinst? Also Datenbaken sind im
    > Prinzip ein Speicher für strukturierte Daten. z.B. vereinfacht nimmst Du
    > diesen String
    > <1, Milano, Paris>
    > <2, London, Berlin>
    > <3, NY, Tel Aviv>
    >
    > und dass ist einen Eintrag in der DB. Es geht nicht darum, ob die DB
    > relational oder objektorientiert ist. Um irgendwelche Auswertungen zu
    > machen muss die gesammelte Datenmenge irgendwie strukturiert sein(aus Chaos
    > bekommst Du kaum sinnvolle Ergebnisse) und irgendwo gespeichert sein.
    > Letztendlich ist mir egal, ob man es DB oder anders nennt. Es geht mir um
    > die gefahren die damit verbunden sind, solche riesen Datenmenge zu
    > besitzen. Es fehlt die Transparenz. Ich weiss nicht was ggl über mich
    > gespeichert hat, wie es verarbeitet wird und was passiert falls ich später
    > in meinem Leben dadurch benachteiligt wird (Schadensersatz).

    Die werden nur speichern was sie benötigen um Geld zu verdienen. Das mögen zwar auch private Daten in Adressbüchern, Mails und Kalendern sein, aber davon haben Sie ja eigentlich nix.
    Um es mal ab Beispiel Websuche zu zeigen: Google scannt sämtliche Seiten im Netz, ununterbrochen... meinst Du die speichern das alles für immer im Klartext ab? Sicher nicht, es werden nur die Informationen die für die Suche benötigt werden gespeichert. Es macht gar keinen Sinn alle gecrawlten Webseiten zu archivieren inklusive Bildern und und und. Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo man es findet.
    Genauso ist das mit den Daten die über Nutzer gesammelt werden. Riesige Datenhalden bringen nichts, man muss sie verdichten, verknüpfen, zusammenschrumpfen. Wie das passieren könnte, siehe Artikel. Die Rohdaten werden dann aber nicht mehr benötigt und können entsorgt werden...

  12. Re: Ne ist ja klar

    Autor: the_spacewürm 07.03.12 - 11:46

    Pandur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber dabei musst du eins beachten du und ich sind so unwichtig es lohnt
    > nicht über uns Profile zu erstellen.

    Genau so ist es. Google oder selbst die CIA interessieren nicht 7 Milliarden Menschen und deren Profile. Die CIA interessiert sich für einzelne, Google nur für die Statistiken...

  13. Re: Ne ist ja klar

    Autor: kiril 07.03.12 - 12:07

    Womit belegst Du Deine Erkentnisse? Ich habe da eine andere Vermutung. Wieso soll ich meine Identität für gmail per Telefon bestätigen, wenn es nicht wichtig wäre wer ich bin? Ich kann dir zahlreiche e-mai Dienste nennen die Einfach deine Eingaben blind vertrauen ohne eine tel. Bestätigung. Meine tel. Nr. führt eindeutig zu mir und ist bei irgendeinem Provider mit meinen echten Daten verknüpft. Wieso soll ich die Funktionen eines Android Handys nur mit einem Verknüpften gmail Account benutzen? Wenn es bloß um Statistik geht, wäre das gar nicht nötig. Wieso werden zahlreiche Accounts und Dienste die google anbietet zusammengeführt? Die können ohne weiteres auch so funktionieren, auch Anonym. Wenn es nur um Bequemlichkeit geht, muss der Benutzer freiwillig entscheiden können, ob man es mach oder nicht. Wieso wird der Suche in Google auch mit einem Account verknüpft, meine Einstellungen können auch Anonym gespeichert werden über eine Cookie? Alles offene Fragen.

    Ich will nur betonen, dass ich keinen Einfluss habe auf die Daten die schon gesammelt sind. Ich kann weder die Sachen die über mich gespeichert sind anschauen, noch löschen. Ich kann auch nicht nachvollziehen was damit geschieht. Also lieber misstraurisch und sparsam mit persönlichen Daten umgehen als einfach alle zu Vertrauen und zu überlegen was haben Sie davon. Mag es sein, dass nur meinen Account alleine uninteressant ist, aber die Masse macht es.

    Also denkt einfach drüber nach.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.12 12:13 durch kiril.

  14. Re: Ne ist ja klar

    Autor: Pandur 07.03.12 - 12:51

    Klar das ist dein gutes Recht. Du kannst auch entscheiden Google ist nicht der einzige Anbieter. Man hat immer eine Wahl. Was ich dir versuche zu erklären sind Verfahren wie man mit Massendaten umgeht. Und ich sage nicht, dass diese nicht gespeichert werden könne das habe ich nie Behauptet. Ich sagte nur das diese nur mit einem sehr großen Aufwand (der sich nicht lohnt) verarbeitet werden können. Wie du schon sagtest diese müssen gefiltert werden um wichtige Informationen zu erhalten. Was ist wichtig? Da beginnt die Statistik, die Daten werden miteinander verschnitten um Häufigkeiten zu bilden. Jetzt überlegt doch mall wieso die Daten zusammen geführt werden. Ein Chinese hat z.B. die gleichen Interessen wie der Deutsche aber nicht die gleichen Mittel. Was ich damit sagen will. Das Hauptgeschäftsfeld von Google ist Werbung um Werbung gezielt machen zu können braucht man a) Ort b) Kaufkraft c) Interessen und Wünsche d) Kultur usw. Das alles in Kombination dabei interessiert der einzelne nicht. Du hast nicht soviel Kaufkraft die Masse ist wichtig und wieder Statistik. Jetzt wird deutlich wieso Daten Zusammengeführt werden. Aber auch andere deinste von Google wie die Suche sind von solchen Daten Abhängig. Ein Beispiel du suchst was dadurch, dass Google weiß aus welcher Region Umfeld Kultur du kommst kann man dir gezielt bessere Ergebnisse anbieten. Und zwar nicht weil für dich ein Profil erstellt sondern weil du auf einen Profil einer bestimmten Gruppe passt. So einfach ist es

  15. Re: Ne ist ja klar

    Autor: the_spacewürm 07.03.12 - 13:13

    kiril schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit belegst Du Deine Erkentnisse? Ich habe da eine andere Vermutung.
    > Wieso soll ich meine Identität für gmail per Telefon bestätigen, wenn es

    Seit wann ist das so? Habe ich noch nie von gehört... Und habe auch grade einen Account ohne dies angelegt. Komisch!

    > nicht wichtig wäre wer ich bin? Ich kann dir zahlreiche e-mai Dienste
    > nennen die Einfach deine Eingaben blind vertrauen ohne eine tel.
    > Bestätigung. Meine tel. Nr. führt eindeutig zu mir und ist bei irgendeinem
    > Provider mit meinen echten Daten verknüpft. Wieso soll ich die Funktionen
    > eines Android Handys nur mit einem Verknüpften gmail Account benutzen? Wenn

    Weil z.B. gekaufte Apps abgerechnet werden müssen und das sinnvoller Weise über einen Kundenaccount geht. Klar könnte man für jeden Dienst einen eigenen Account vorhalten, aber Kunden sind nun mal auch bequem.
    Genauso geht ein Sync mit GoogleMail/Kalender etc wohl auch schlecht ohne Account bei diesen Diensten oder?
    Sicher kann man jetzt auch dagegenhalten, dass Google dies alle nur so eingerichtet hat um einen aus zu spionieren...

    > es bloß um Statistik geht, wäre das gar nicht nötig. Wieso werden
    > zahlreiche Accounts und Dienste die google anbietet zusammengeführt? Die
    > können ohne weiteres auch so funktionieren, auch Anonym. Wenn es nur um
    > Bequemlichkeit geht, muss der Benutzer freiwillig entscheiden können, ob
    > man es mach oder nicht. Wieso wird der Suche in Google auch mit einem
    > Account verknüpft, meine Einstellungen können auch Anonym gespeichert
    > werden über eine Cookie? Alles offene Fragen.

    Du kannst doch für jeden Dienst einzelne Accounts anlegen (wenn Du entsprechend viele Emailadressen hast), oder nicht? Ist halt mit etwas Aufwand verbunden, aber gehen tut es. Selbst bei Android kannst du beliebig viele Google-Konten einrichten.
    Für den Benutzer hat dies doch auch Vorteile: Ich kann aus dem Kalender sofort Einladungen per Mail verschicken, ohne Rumkopieren der Informationen oder andersrum eingehende Termine sofort in den Kalender einfügen. Wäre alles mit getrennten Accounts nicht möglich. Warum sollte man solche Funktionen beschränken, wenn die Nutzer davon Vorteile haben? Wer dies nicht möchte muss die Dienste ja nun einfach nicht nutzen...

    >
    > Ich will nur betonen, dass ich keinen Einfluss habe auf die Daten die schon
    > gesammelt sind. Ich kann weder die Sachen die über mich gespeichert sind
    > anschauen, noch löschen. Ich kann auch nicht nachvollziehen was damit
    > geschieht. Also lieber misstraurisch und sparsam mit persönlichen Daten
    > umgehen als einfach alle zu Vertrauen und zu überlegen was haben Sie davon.

    Natürlich kann man misstrauisch sein und sollte sparsam mit Daten umgehen (nicht nur hier). Aber man kann doch auch mal überlegen, was Google davon hat bestimmte Daten zu sammeln. Oder damit persönliche Profile zu erstellen usw. Sicher könnten Sie aber warum den Aufwand betreiben, wenn es nichts bringt?
    Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass sie aus deinem Spam-Ordner, der trotzdem existiert, ein Profil über Dich erstellen. Trotzdem kann Du dir natürlich jetzt überlegen, welche Informationen Google hier über Dich speichert und wie dir dies schaden könnte. Ich würde eher davon ausgehen, dass GMail daraus lernt, besser Spam zu erkennen....

    > Mag es sein, dass nur meinen Account alleine uninteressant ist, aber die
    > Masse macht es.

    > Also denkt einfach drüber nach.

    Eben die Masse macht es und in der Masse sind individuelle Informationen irrelevant.
    Bei einer Umfrage interessiert auch nicht wie viel jeder einzelne verdient oder welcher Konfession er angehört oder ob er ein bestimmtes Produkt nutzt sondern die daraus resultierenden Statistiken.

  16. Re: Ne ist ja klar

    Autor: the_spacewürm 07.03.12 - 13:20

    Um es mit einfachen Worten zu sagen: Google verknüpft nicht die Daten eines einzelnen miteinander sonder die von vielen. Alle Informationen werden mit allen anderen verknüpft von jedem um daraus ein Vorhersagesystem zu erhalten.

    Ähnlich funktioniert es im Gehirn ja auch: Es wird nicht jeder mögliche Tisch gespeichert um zu entscheiden ob etwas ein Tisch ist, sondern nur bestimmte Parameter. Das hat eben den Vorteil, dass man auch bei vorher nicht gesehenen und gespeicherten Objekten bestimmten kann ob es sich um einen Tisch handelt.
    Sicher kann hier auch mal ein bestimmtes Modell individuell gespeichert werden, aber das ist die Ausnahme...

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