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'nicht böse' bedeutet nicht 'gut'

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  1. 'nicht böse' bedeutet nicht 'gut'

    Autor: clulfdp 06.03.12 - 10:41

    Ihr Artikel ist erst einmal eine Menge Text und die Nutzer hier sind es wahrscheinlich nicht gewohnt so viel auf einmal zu lesen. Dass Google nicht per se böse ist würde ich auch nicht behaupten. "Don't be evil" scheint ja auch das Haupt-Motto des Konzerns zu sein.
    Es werden viele Links angeboten. Hier sind noch einige:
    http://www.heise.de/tr/artikel/Wir-lernen-vom-Nutzer-274800.html
    http://www.heise.de/tr/artikel/Wir-koennen-in-vitro-arbeiten-1350475.html
    https://www.golem.de/news/neue-datenschutzerklaerung-vzbv-mahnt-google-ab-1203-90250.html
    Die mathematisch-technischen Details, wie der Konzern es Schafft, nicht meinen Namen auf das Profil zu schreiben nach dem er mich kategorisiert scheinen mir aber nicht so wichtig zu sein. Für die meisten Leute wäre es wohl bedeutsamer sich bewusst zu machen, dass nicht nur die Such-Roboter die Arbeit machen, sondern auch sie selbst, wenn sie diesen Dienst benutzen.
    Richtig gruselig wird es erst wenn man auf generische Suchergebnisse oder generische Werbe-Links trifft, die nicht funktionieren, wenn man versucht, die Adresse im Browser einzutippen anstatt auf den Link zu klicken.
    Es sollte ferner gesetzlich vorgeschrieben sein, dass solche generischen Seiten als Google-eigene Produkte gekennzeichnet werden müssen und nicht beim Nutzer die Illusion nähren, es handle sich um externe Seiten. Ebenso wünsche ich mir einen Mechanismus, der mir verrät, wie häufig und von wem nach meinen E-Mail Adressen gesucht wurde. Das ist meiner Meinung nach Teil der gesetzlich zugesicherten informationellen Selbstbestimmung
    Was ebenfalls nicht in dem Artikel auftaucht ist Google's Marktführerschaft im Bereich mobile Betriebssysteme. Das gehört auch zum Thema, da man es hier geschafft hat, ein zahlungskräftiges/finanzstarkes Publikum zu finden, das seinerseits wieder eine Menge Nutzer-Daten generiert.
    Android ist meiner Meinung nach nicht deshalb gut weil es nicht von Microsoft und von Apple stammt, sondern schlecht weil der Krake weitere Nahrung erhält durch die Nutzung.
    Nur weil es nicht gut ist muss es freilich nicht gleich böse sein, aber wenn die Heerscharen an überforderten Wirtschafts-Managern googeln, um einen Weg aus der aktuellen zweiten weltweiten Wirtschafts-und Finanzkrise zu finden, dann kann das einfach aus Prinzip nicht funktionieren. Der Konzern kann nicht die Lösung liefern, weil er selbst ein wichtiger Teil des Problems ist. Nicht zuletzt durch die geistige Monokultur, die Google- Facebook- Mentalität, die aus der Nutzung dieser Dienste bei den Usern entsteht. Ohne echten Wettbewerb und Diversität können Gesellschaft und Wirtschaft auf Dauer nicht effizient funktionieren.

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