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Philosophischer Ansatz

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  1. Philosophischer Ansatz

    Autor: koflor 05.03.12 - 17:17

    Seinem spezifischen Wissen in allen Ehren, jedoch erscheint mir der Artikel zu philosophisch. Es war sehr interessant zu lesen, wie ansatzweise bestimmte Funktionen bei Google funktionieren. Dies war aber in Ansätzen auch schon vorher bekannt und eigentlich klar. Wie in der Überschrift beschrieben ist der Großteil eine Mutmaßung. In einer Art Netzwerkromantik wird fast schon die Schönheit der Verhaltensforschung, die Google laut Herrn Türpe nur begeht, beschrieben. Fast schon naiv dazu die Frage, ob man einem so intelligenten Netzwerk überhaupt Beschränkungen auferlegen sollte.
    Folgende Fragen bleiben dann für mich offen:
    - Wenn persönliche Daten von so geringem Interesse sind, warum bestand Google dann auf einen Klarnamenszwang?
    - Warum sollte Google erfasste persönliche Daten wegschmeißen, wenn Sie für das eigentliche Ziel der Verhaltensforschung nicht relevant sind, aber dafür für andere Bereiche?
    - Wenn eine Personalisierung gar nicht erwünscht ist, wozu wird dann eine Verknüpfung aller Daten benötigt? Wozu wird diese dann gebraucht?

    Letztendlich gibt der Artikel keinerlei Antworten auf datenschutzrechtliche Bedenken. Vielleicht eignet er sich für ein Philosophie-Seminar an einer Hochschule.

  2. Re: Philosophischer Ansatz

    Autor: samy 05.03.12 - 18:17

    koflor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Wenn eine Personalisierung gar nicht erwünscht ist, wozu wird dann eine
    > Verknüpfung aller Daten benötigt? Wozu wird diese dann gebraucht?

    Das ist wohl keine Frage oder? Auch ohne "Personalisierung, kann man so ein deutlicheres Profil erstellen. A hat ein Konto bei Google-Plus, A schreibt seine Mails mit google-Mail und A googled mit google. Ohne Zusammenfassung hat google also 3 Profile von A. Natürlich kann google die Daten von google-Suche, Google-Plus und Google-Mail zu einen Profil zusammenfassen, zu Profil Nr. 343 zum Beispiel.
    Ob google jetzt die Daten mit Namen und Adresse des Nutzer verknüpft oder nicht, ist eine andere Frage...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
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  3. Re: Philosophischer Ansatz

    Autor: IceCrusher 05.03.12 - 18:54

    Ich persönlich bin ja der Meinung das Google die Daten auch davor schon mehr oder weniger "zusammengeführt" hat.

  4. Re: Philosophischer Ansatz

    Autor: denta 05.03.12 - 19:01

    Wodurch aber nichts besser wird!

  5. Re: Philosophischer Ansatz

    Autor: Pandur 05.03.12 - 20:58

    Und Jetzt google hat deine Daten und Jetzt ? Jedem Mensche der Internet benutzt sollte klar sein, dass seine Daten irgendwo gespeichert werden sei es google oder andere Anbieter z.B. Internetprovider. Wer nicht will das seine Daten gespeichert werden Internet abmelden.

  6. Re: Philosophischer Ansatz

    Autor: kristian.koehntopp 05.03.12 - 21:38

    > Es war sehr interessant zu lesen, wie ansatzweise
    > bestimmte Funktionen bei Google funktionieren. Dies war aber in Ansätzen
    > auch schon vorher bekannt und eigentlich klar. Wie in der Überschrift
    > beschrieben ist der Großteil eine Mutmaßung.

    Es ist weit mehr als das, Sven Türpe ist lediglich Akademiker und daher sehr zurückhaltend mit Absolutismen.

    Wenn Du Dir die Software einmal ansehen willst, und selber ausprobieren willst, schaust Du Dir die Open Source Äquivalente zu den entsprechenden Google-Programmen an. Das wären in diesem Fall Hadoop HDFS statt Google GFS, Hadoop MapReduce statt Google MapReduce, Hadoop Zookeeper statt Google Chubby, Hadoop Mahout statt der Google Machine Learning Library und Hadoop Hive statt Google BigQuery sowie Hadoop HBase statt Google BigTable.

    Aus diesen Werkzeugen kann man sich die Erkenntnisse von Sven Türpe recht genau zusammenreimen, er hat den Kram nur mal allgemein verständlich für Nichtprogrammierer aufgeschrieben.

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