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Richtig und falsch

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  1. Richtig und falsch

    Autor: ralf.wenzel 05.03.12 - 16:20

    Es ist richtig, dass Google keine böse Firma ist. Die streben nicht die Weltherrschaft an. Auch MS ist keine per se böse Firma.

    ABER:

    Google ist nicht ehrlich, wie MS auch nicht ehrlich ist (und es gibt eine Reihe von Firmen, die man jetzt auflisten könnte).

    Google SAGT den Leuten (insbesondere den Jugendlichen nicht), DASS sie Unmengen von Daten speichern. Ja, es gibt Seiten bei Google, da ist das erklärt. Wenn ich das verstehen will, muss ich das meine Frau lesen lassen (Anwältin).

    Ich erwarte von allen Firmen, dass sie jedem in der Sprache, die derjenige versteht (und damit meine ich nicht deutsch/englisch/etc., sondern viel atomarer - jeder von uns hat ein anderes Verständnisniveau), dass er sagt, worauf er sich einlässt. Das erwarte ich von Facebook und allen anderen Firmen, die mit der Analyse und Aggregation meiner Daten Geld verdienen.

    Auch wenn ich Google glaube, dass sie mich nicht erpressen wollen, sondern einfach nur noch besser werden wollen, erwarte ich das.

    So wie ich von MS erwartet hätte, dass sie sagen: Ja, Windows 1.0 (bis zumindest 95) ist ein erster Wurf, der ist nicht gut, Mac OS ist besser, aber wir arbeiten dran.

    Und von ALLEN großen Firmen (die Macht von Google ist unbeschreiblich) erwarte ich, dass sie ein Gremium einberufen, dass sie nicht kontrollieren, das ihre Geschäftspolitik beurteilt. Es KANN nicht sein, dass ein SO mächtiges Unternehmen wie Google erst Drittanbieter in die Suche einbindet, dann einen eigenen Service gleicher Art starten und absichtlich die Konkurrenz nach unten schießen in den Suchergebnissen.

    Sowas ist unredlich und führt dazu, dass die Leute denken "Google ist böse". Mich eingeschlossen.

    Sowas erwarte ich von allen Unternehmen, die eine gewisse Marktmacht einnehmen, egal ob es Apple, Microsoft oder Google ist. Nenn' es "Ethik-Board" oder wie auch immer, jeder weiß, dass er nicht perfekt ist und Tunnelblick kriegt und dass nur der unabhängige Rat von außen in diesem Punkte Abhilfe schaffen kann.

  2. Re: Richtig und falsch

    Autor: Chrizzl 05.03.12 - 16:23

    Du meinst solch unabhängige Einrichtungen, wie z.B. die amerikanischen Rating-Agenturen??? ;-)

  3. Re: Richtig und falsch

    Autor: ralf.wenzel 05.03.12 - 16:48

    Das habe ich nicht geschrieben und nicht gemeint. Eine Ratingagentur ist etwas ganz, ganz anderes. Ich spreche von Unternehmensethik, nicht von Rating irgendwelcher Zahlen.

  4. Re: Richtig und falsch

    Autor: Chrizzl 05.03.12 - 17:09

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und von ALLEN großen Firmen (die Macht von Google ist unbeschreiblich)
    > erwarte ich, dass sie ein Gremium einberufen, dass sie nicht kontrollieren,
    > das ihre Geschäftspolitik beurteilt.

    Die einfachste Form der Beurteilung, die wir übrigens alle kennen, sind Schulnoten ;-)
    Zahlen, schwarz auf weiß, schlecht oder gut.

    Du darfst mich nicht falsch verstehen! Ich gehe in vielen Punkten mit dir dacor.

  5. Re: Richtig und falsch

    Autor: ralf.wenzel 05.03.12 - 17:25

    Einfache Beurteilungen sind nicht immer geeignete Beurteilungen - die Schulnoten sind das beste Beispiel

  6. Re: Richtig und falsch

    Autor: Vorsteher 05.03.12 - 17:32

    Willkommen in der Wirtschaft und viel Spaß noch hinterm Mond!

  7. Re: Richtig und falsch

    Autor: ralf.wenzel 05.03.12 - 17:52

    Tja, wenn man aufhört, hohe Anforderungen zu stellen, muss man sich nicht wundern, wenn wenig dabei rauskommt.

  8. Re: Richtig und falsch

    Autor: Chrizzl 06.03.12 - 09:45

    Vorsteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willkommen in der Wirtschaft und viel Spaß noch hinterm Mond!


    Das was du da propagierst, ist ziemlich gefährlich. Diese Argumentation ist mir hier schon des öfteren aufgefallen. Wenn man der Meinung ist, dass man sowieso nichts dagegen unternehmen kann, wird genau dieses Argument vorgeschoben:
    "So ist das halt in der momentanen Weltwirtschaft und der Globalisierung."
    Es reicht, wenn den BWLern und den Bankiers dieses Denken eingepleut wird...ist schon schlimm genug, dass diese Verantwortlichen in dem Gebiet ohne Moral und gesundem Menschenverstand durch die Welt laufen. Da müssen wir uns nicht aus Faulheit dranhängen!

  9. Re: Richtig und falsch

    Autor: theonlyone 06.03.12 - 10:10

    Chrizzl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorsteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Willkommen in der Wirtschaft und viel Spaß noch hinterm Mond!
    >
    > Das was du da propagierst, ist ziemlich gefährlich. Diese Argumentation ist
    > mir hier schon des öfteren aufgefallen. Wenn man der Meinung ist, dass man
    > sowieso nichts dagegen unternehmen kann, wird genau dieses Argument
    > vorgeschoben:
    > "So ist das halt in der momentanen Weltwirtschaft und der Globalisierung."
    > Es reicht, wenn den BWLern und den Bankiers dieses Denken eingepleut
    > wird...ist schon schlimm genug, dass diese Verantwortlichen in dem Gebiet
    > ohne Moral und gesundem Menschenverstand durch die Welt laufen. Da müssen
    > wir uns nicht aus Faulheit dranhängen!

    Irgendwo liegt es aber auch beim Nutzer selbst, das dieser sich informiert, WENN es ihn wirklich interessiert.

    Die aller meisten Nutzer ist es in erster Linie völlig egal was Google oder sonst wer mit den Daten macht ; man möchte einfach nur den Service nutzen, der gefühlt kostenlos ist und die paar Informationen werden einem nicht weh tun.


    Die Informationen liefert man ja immer noch selbst, also muss man dem Nutzer auch zumindest die Kompetenz zuschreiben das dieser auch entscheidet ob die Angaben gemacht werden oder eben nicht.

    Gerade die FaceBook Nutzer haben in der Regel nicht die geringste Ahnung was mit den Daten passiert, auf ein Niveau zu gehen damit auch die das verstehen lohnt sich gar nicht, den so oder so ist es dennen total egal.

    Viel schlimmer, erklärt man anhand von "vereinfachten" Darstellungen kommen sehr schnell krasse Extreme heraus, den entweder ist es "gut" (1) oder "schlecht" (6) , Werte dazwischen sind effektiv total egal.



    Gerade Nutzerbedingungen sind in erster Linie mal "Rechtliche" Absicherungen, die müssen entsprechend formuliert sein ob einem das gefällt oder nicht.

    Für den 0815 Benutzer stehen eher die grundlegenden Sachen im vordergrund, wenn die Nutzungsbedingungen etwas total gegen den Mainstream vorschreiben ist das ohnehin bedenklich (deshalb sind die aller meisten auch ziemlich identisch, was nur bestärkt das kein Mensch sich das ganze anschaut, geschweige den durchließt).



    Google hat aber den Schritt gewagt die Erklärungen einfacher zu gestalten, herausgekommen sind viele "möglicherweiße" formulierungen, was wiederum Probleme erzeugt.


    Man kann es einfach nicht jedem Recht machen und für jede mögliche Menschengruppe verschiedene Formulierungen und Erklärsweißen anzubieten ist schlicht viel zu aufwendig und da sind dann Missverständnisse vorprogrammiert.

  10. Re: Richtig und falsch

    Autor: a user 06.03.12 - 11:24

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es KANN nicht sein, dass ein SO
    > mächtiges Unternehmen wie Google erst Drittanbieter in die Suche einbindet,
    > dann einen eigenen Service gleicher Art starten und absichtlich die
    > Konkurrenz nach unten schießen in den Suchergebnissen.

    wo bitte hat google das gemacht?
    ich kenne einige fälle, wo ihnen das vorgeworfen wurde, aber in all diesen war es offensichtlicher quatsch, angestifftet von den betroffen firmen die selbstverschuldet in diese situation kamen, bzw. sich die hohen positionen vorher erschummelt hatten.

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