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An der Realität vorbei

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  1. An der Realität vorbei

    Autor: PerilOS 22.10.18 - 13:08

    Gerade z.B. in Deutschland ist der Andrang nicht so groß bei den einzelnen Betrieben, wenn es um Bewerbungen geht. Es gibt hier und da Ausnahmen wie ein VW oder ein BASF, aber ansonsten brauch das kein Mensch.
    Wenn wir hier Bewerber abchecken in meinem Konzern, bekommen wir das vom HR vorausgewählt, skippen alles und glotzen nur auf den Lebenslauf. Wenn dann noch nen freundlicher Mensch auf dem Foto ist und der Lebenslauf passt, dann ist das nen Kandidat zum einladen. Das von 10 Leuten aber nur 1-2 Interessant sind, ist ne andere Geschichte.

    Menschen haben schlichtweg nur von Menschen bewerten zu werden. Über das Scoring in China regen wir uns auf, aber wenn du hier auf einmal vorgefiltert wirst Aufgrund irrelevanter Faktoren (Fahrtweg etc.), dann ist das "Modern". Hautfarbe oder Herkunft ist ja nichtmal das Problem. Sondern schlichtweg das Qualifiziertes Personal sich nicht bewirbt bzw. man sehr viele "Probierer" hat. Üblicherweise auch Fachfremd bzw. der Tätigkeitsbereich nicht abgedeckt werden kann vom Lebenslauf bzw. der Qualifikation.

    Das ist wie in WoW, wenn es Scorings gibt, auf Basis wie oft jemand Dungeon XYZ auf mythic gelaufen ist. Als Veteran der ersten Stunde mit Realm-first Titeln und sonstigen Semi-Pro Erfolgen wird man von Randoms für die Einstiegsschwierigkeitsgrade nicht mitgenommen, obwohl man alle im Damage in die Tasche steckt und man eigentlich viel höher anfangen könnte.
    Es wird sich halt nur noch auf simplifizierte Zahlen versteift die nicht Aussagekräftig sind. Und es existiert einfach keine KI in der Welt. Dieses Marketingwort ist anstrengend. Simple Guess-machines aus den 90ern mit neuem Namen. Großartig die auf etwas loszulassen, was zu viele Variablen hat. Maschinen sind zu dumm komplexe Dinge zu bewerten.

  2. Re: An der Realität vorbei

    Autor: Iruwen 22.10.18 - 16:03

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dann noch nen freundlicher Mensch auf dem Foto ist

    Vorzugsweise kein Schwarzer, außer es geht um Gebäudereinigung, Müllabfuhr oder Leistungssport. So läufts halt nach wie vor in den meisten Unternehmen, da muss man sich keinen Illusionen hingeben.
    Menschen haben nur anhand relevanter Parameter hinsichtlich ihrer Fähigkeiten bewertet zu werden, das traue ich grundsätzlich einer Maschine eher zu als einem anderen Menschen. Maschinen haben keine Vorurteile, es sei denn man definiert die Auswahlkriterien von vornherein so, dass ein entsprechend gewichtetes Ergebnis herauskommt.
    Wenn ein Mensch den Namen Kevin, Mahmut oder Olabukonola hat ist das allein oft schon ein Nachteil.

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