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  5. › Innenminister lobt Datenbrief des CCC

Sehr schlechte Idee weil:

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  1. Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: Rudolf Kaluski 27.02.10 - 21:52

    1. Abmahnfalle: Dann muss man 1500 EUR Strafe zahlen weil man z.B. vergessen hat seine Steuernummer auf diesen Brief mit draufzuschreiben
    2. So ein Brief kostet am Ende noch pro Kunde 15 EUR oder sowas, und dann noch eine jährliche Einrichtungsgebühr für 300 EUR das man sich bei irgendeiner Behörde als Datensammlerunternehmen (normale Internet-Webseite) melden muss.
    3. Umständlich und wettbewerbswidrig gegenüber dem Ausland

    -> Dieses Vorhaben ist umständlich, unfair weil das Ausland das nicht machen muss, teuer und somit wirtschaftsschädigend und anti-innovativ.

    Und die Unternehmen die Daten missbrauchen informieren ihre Bürger dann sowieso nicht weil sie mit Deckfirmen irgendwo im Ausland sitzen und hier als reiche Bürger leben.

  2. Re: Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: LOLHEHE 27.02.10 - 22:00

    zu 1. raff ich nich
    zu 2. so ein Brief kostet gar nix, da (i) automatisch generiert und (ii) per Mail verschickt
    zu 3. Blödsinn. Es betrifft alle Firmen, die in Deutschland Geschäfte machen. Wettbewerbswidrig geht anders...

  3. Re: Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: ThommyHommy 27.02.10 - 22:23

    Rudolf Kaluski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Abmahnfalle: Dann muss man 1500 EUR Strafe zahlen weil man z.B.
    > vergessen hat seine Steuernummer auf diesen Brief mit draufzuschreiben
    Zurecht. Ein Unternehmen das auf seinen Schreiben nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben macht soll ruhig bestraft werden. So ein Unternehmen sollte aber auch am Besten gleich das Schreiben von Rechnungen einstellen. Fehlen dort die Pflichtangaben kommt das nämlich auf das Gleiche raus!

    > 2. So ein Brief kostet am Ende noch pro Kunde 15 EUR oder sowas, und dann
    > noch eine jährliche Einrichtungsgebühr für 300 EUR das man sich bei
    > irgendeiner Behörde als Datensammlerunternehmen (normale Internet-Webseite)
    > melden muss.
    Wofür muss eine normale Internet-Webseite Daten sammeln die über Alias + Passwort hinausgehen? Wofür braucht ein Forum oder sonst was meinen Real-Namen, Adresse, Wohnort,...? Da gibt doch eh jeder Bullshit an. Wozu also überhaupt solche Daten erheben?

    Verpflichtung kann auch abgestuft erfolgen: Wer nichts weitergibt muss z.B. nur alle 5 Jahre oder gar nicht informieren. Damit wäre jeder normale Webshop usw aus dieser Pflicht raus.

    > 3. Umständlich und wettbewerbswidrig gegenüber dem Ausland
    Umständlich ist es heute für den Verbraucher herauszubekommen von wo nach wo Daten über Ihn fließen.

    Da es hier in erster Linie um die WEITERGABE geht sollen die Firmen die damit Ihr Geld verdienen auch ruhig was dafür bezahlen.

  4. Re: Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: _2xs 27.02.10 - 22:27

    Es kostet schon ein paar Serverressourcen. Die sind aber sicher kein Thema, wenn man die Mrd Spammails betrachtet die täglich versendet werden.

    Ich sehe bei dem Versand der Daten eher ein Sicherheitsproblem. Es könnte ein Dritter diese Daten abfangen, oder entwenden.

    Die beste Sicherheit seiner Daten im Netz ist sowieso ein oder mehrere AlterEgos. Ich bin ja froh, daß man sich beim Forum von Golem nicht anmelden muß, um was zu posten. Hat gar keinen Sinn, man nutzt eh nur nen Trashaccount für.

  5. Re: Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: ThommyHommy 28.02.10 - 07:24

    Versand der Daten vs. Sicherheitsproblem?

    Dir ist schon klar was per Post alles verschickt wird?

    - Steuerbescheide
    - ALG Bescheide
    - Klageschriften
    - Kreditkartenrechnungen
    - PINs
    - TAN-Listen
    - EC-Karten
    - Kreditkarten
    - ...

    Und hier wäre der Postbote oder jeder der in einem Briefzentrum arbeitet ein Man-in-the-Middle! Aber Post abzufangen ist eine Straftat!

  6. Sicherheitsproblem??

    Autor: Loolig 28.02.10 - 10:04

    Wer sagt denn dass die Daten selber per Mail verschickt werden?
    Auf die Idee wäre sicher nicht mal der Innenminister gekommen.
    Es reicht aus zu schreiben was gespeichert ist.. oder auch vielleicht die ersten 2-3 Buchstaben von Kreditkarten oder Adressen... (wenn überhaupt)


    DATENBRIEF:
    -------------------------------------------------------
    Wir haben verbunden mit Ihrer Email Adresse folgende
    Daten gespeichert:

    - Alter
    - Größe
    - Anzahl Kinder
    - Geschlecht

    - Adresse:
    Bah....
    341... Berlin

    - Kreditkarten:
    NR. 123....
    Nr. 546....


    Weitergegeben wurden sie im Mai an 1&1 Telefonmarketing.


    Um Ihre Daten komplett einzusehen melden Sie sich mit ihrem
    Usernamen auf unserer Seite an oder setzen Sie sich mit unserer Hotline in Verbindung 040 12234546.
    -------------------------------------------------------

  7. Re: Sehr schlechte Idee weil:

    Autor: Rudolf Kaluski 28.02.10 - 23:28

    ThommyHommy schrieb:

    > > 1. Abmahnfalle: Dann muss man 1500 EUR Strafe zahlen weil man z.B.
    > > vergessen hat seine Steuernummer auf diesen Brief mit draufzuschreiben
    > Zurecht. Ein Unternehmen das auf seinen Schreiben nicht die gesetzlich
    > vorgeschriebenen Angaben macht soll ruhig bestraft werden. So ein
    > Unternehmen sollte aber auch am Besten gleich das Schreiben von Rechnungen
    > einstellen. Fehlen dort die Pflichtangaben kommt das nämlich auf das
    > Gleiche raus!

    Mag ja sein. Aber zur Zeit sind die Strafen vollkommen unangemessen. Sobald man mal vergisst als Nebenerwerb eine Steuernummer auf sein Impressum zu zahlen muss man gleich schon 1500 EUR Abmahnkosten zahlen. Es gibt nicht nur "Grosse" im Internet. Die meisten Webseiten werden von kleinen Nebenerwerbs betrieben die so gut wie gar kein Geld haben sondern eher nur Verluste machen.


    > Wofür muss eine normale Internet-Webseite Daten sammeln die über Alias +
    > Passwort hinausgehen? Wofür braucht ein Forum oder sonst was meinen
    > Real-Namen, Adresse, Wohnort,...? Da gibt doch eh jeder Bullshit an. Wozu
    > also überhaupt solche Daten erheben?

    Das ist von meiner Seite aus Erfahrung mit dem deutschen Staat. Schau dir mal an was für ein Müll es ist elektronische Rechnungen zu schicken. Dafür zahlst du einen Haufen Geld nur damit du sie elektronisch unterschreiben kannst. Machst du das nicht riskierst du schon wieder abgemahnt ist. Am billigsten kommt es als deutsches Unternehmen GAR KEINE Rechnungen zu schicken. In England schickt man sie dir einfach per PDF Datei. In Deutschland kannst du deine Rechnung auch auf Klopapier schreiben. Aber im Internet muss sie elektronisch unterschrieben werden mit einem Zertifikat eines Partners der Bundesnetzagentur. Und das bekommst du nicht kostenlos. Du kannst überhaupt froh sein das sie Open Source Software wie GnuPG unterstützen, das man da nicht auch noch draufzahlen muss. So ein Müll wird auch bei der Briefgeschichte bei rauskommen.


    > Da es hier in erster Linie um die WEITERGABE geht sollen die Firmen die
    > damit Ihr Geld verdienen auch ruhig was dafür bezahlen.

    Die haben ihren Firmensitz auf irgendeiner Insel und lachen sich kaputt wie wir Deutsche uns selber bestrafen.
    Meine Güte: Wer von euch war denn wirklich Opfer von irgendwelcher Datenweitergabe?
    Die einzige Organisation die eifrig Daten sammelt ist die GEZ. Sonst kenne ich keine. Aber gegen die geht von der deutschen Politik keiner vor.

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