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Wenn Flex Tarife kommen...

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  1. Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: postb1 23.02.20 - 12:45

    ...könnte man da schon Vorteile als Kunde haben.
    Zum Beispiel zur Minute: Es bläst seit letzten Tag schon eine ordentliche Prise, auch hier im tiefsten Binnenland - die zahllosen WKA hier in der Gegend laufen auf Hochtouren. Es gibt Stromüberschuss. Dementsprechend wird die Energie auch an der Strombörse niedrig gehandelt.
    Wenn das dem Kunden weitergegeben wird innerhalb spezieller Flex-Tarife, wäre die Akzeptanz sicher vorhanden.

    Artikelzitat:
    "Die Zusatzkosten für die vernetzten Zähler sind allerdings je nach Verbrauch begrenzt. Deren Nutzen durch variable Tarife dürfte sich in Grenzen halten, wie Studien ergeben haben. Zudem müssten sich die Verbraucher dazu in einem ersten Schritt vernetzte Elektrogeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke anschaffen."
    Genau dieses Overengineering dürfte durch Flex-Tarife in Kombination mit Smartmetern überflüssig werden. Das Smartmeter meldet (quasi-echtzeit) in 15min-Abständen den Verbrauch und daraus errechnet der Anbieter den regionalen Bedarf. Das wird abgeglichen mit der aktuellen Produktionssituation und bei Überproduktion sinken die Preise.

  2. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: thrust26 23.02.20 - 12:58

    Flexible Preise sind ja schön, aber woher soll meine alte Waschmaschine wissen, wann die Kosten am günstigsten sind?

    Selbst als Verbraucher kann ich nur ahnen, wann es für mich am günstigsten wäre. Ich kann ja schlecht voraussagen, wie sich die Strompreise in den nächsten Stunden und Minuten entwickeln werden.

  3. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: Snoozel 23.02.20 - 13:20

    Da die Versorger dann genau dein Stromverbrauchsprofil kennen wird der Strom natürlich dann am teuersten wenn du ihn brauchst.

  4. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: knabba 23.02.20 - 13:46

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flexible Preise sind ja schön, aber woher soll meine alte Waschmaschine
    > wissen, wann die Kosten am günstigsten sind?
    >
    > Selbst als Verbraucher kann ich nur ahnen, wann es für mich am günstigsten
    > wäre. Ich kann ja schlecht voraussagen, wie sich die Strompreise in den
    > nächsten Stunden und Minuten entwickeln werden.
    Ja, aber selbst bei Neugeräten ist das ja bis auf Miele kaum vorhanden.
    Da muss eben erst die Möglichkeit geschaffen werden und dann kommen die Geräte. Ich musste mir z.B. einen Geschirrspühler kaufen. Und ich hätte mir einen mit so einer Funktion gewünscht, gab es aber nicht wirklich.
    Jetzt habe ich den hoffentlich 20 Jahre und kann die Funktion ebenso nicht nutzen. Wenn das aber mal kommt dann vllt mit der nächsten Waschmaschine. Wenn meine das Zeitliche segnet.
    Grundsätzlich ist das eine Top Funktion. Denn wann ich meine befüllten Maschinen anmache ist mir total egal. Gerne wenn zu viel Strom im Netz ist und es dann günstiger wäre.

  5. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: thrust26 23.02.20 - 13:51

    Evtl. kann man ja intelligente Adapter dazwischen schalten. Wobei der Einbau nicht immer leicht sein dürfte.

    Außerdem sollte z.B. ein Kühlschrank schon wissen, dass der Strom gleich abgeschaltet wird. Und längst nicht alle Geräte kann man via Strom anschalten. Die laufen dann nicht einfach so an.

    Also viel wird das die nächsten 10-20 nicht bringen.

  6. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: JensBerlin 23.02.20 - 14:17

    Ich habe auch nicht verstanden, wie dann der Stromverbrauch größerer Verbraucher (Waschmaschine, Gefrierschrank & Co) gesteuert werden soll.
    Das erinnert mich aber daran, dass das ganze System evt. komplett überholt ist. Klassischerweise geht es ja immer um Verbrauch einer Ressource (Wasser, Strom, Datentransport,...), aber das kann man auch anders sehen. Die Infrastruktur (Klärwerke, Überlandleitungen usw) werden immer teurer, aber der Wind wird eigentlich nicht verbraucht. Also könnte man den Preis für die kWh (in Zukunft) auch pauschalieren und nur nach Anschlussleistung abrechnen. Aber vielleicht ist das genau der langfristige Plan bei diesen Smart Metern? Ist das mit Flextarif gemeint?
    Denn - wie seit Jahren diskutiert - außer Elektroauto gibt es ja kaum noch großer Haushaltsgeräte, die automatisch gesteuert werden könnten (Warmwasser und Herd nicht, Waschmaschine/Trockner nur in Grenzen, Wärmepumpe und Gefrierschrank gut als Speicher für Ökostrom).

  7. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: Faraaday 23.02.20 - 14:28

    Bei Großverbrauchern ist die maximale Anschlussleistung zb Großküchen mit Konvektomaten bereits ein wesentlicher Kostenfaktor.
    Da lohnen sich z.t. sogar Akkus bereits.

  8. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: whitbread 23.02.20 - 14:42

    Das funktioniert tatsächlich nur mit Zwischenspeicher - alles andere ist Wunschdenken!

  9. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: linux.exe 23.02.20 - 15:44

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Großverbrauchern ist die maximale Anschlussleistung zb Großküchen mit
    > Konvektomaten bereits ein wesentlicher Kostenfaktor.
    > Da lohnen sich z.t. sogar Akkus bereits.

    Schade, dass hier nicht mehr auf Gas gesetzt wird sondern auch Herde mittlerweile elektrisch sein müssen.

  10. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: acl 23.02.20 - 16:00

    Awattar bietet bereits zwei Flextarife an.

  11. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: Deff-Zero 23.02.20 - 16:06

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flexible Preise sind ja schön, aber woher soll meine alte Waschmaschine
    > wissen, wann die Kosten am günstigsten sind?

    Deine Waschmaschine nicht, aber dein E-Auto in der Garage kann nachts die günstigste Zeit abwarten.

  12. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: thrust26 23.02.20 - 16:11

    Thema verfehlt. Es geht hier um bestehende, ältere Geräte welche oft 10 oder 20 Jahre halten.

  13. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: blbm9 23.02.20 - 16:51

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Versorger dann genau dein Stromverbrauchsprofil kennen wird der
    > Strom natürlich dann am teuersten wenn du ihn brauchst.

    Ha! Dann leg ich mir eine Batterie als Puffer an. Der Versorger sieht dann nur die allgemeine Ladekurve des Puffers, die dann über den Tag gestreckt oder sogar randomisiert werden kann.

    Singlehaushalt studentisch, ca. 650kWh/annum in der Wohnung (andere Verbrauchsarten wie Waschkeller außen vor in der Betrachtung). 650kWh/a => ca. 1800Wh am Tag => 17 der 'typischen' USV-Batterien (z.B. APC RBC17, 108 Ah je Stück) für den Anfang.

  14. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: Snoozel 23.02.20 - 17:33

    Ich bezweifle dass so eine Akkulösung wirtschaftlich ist. Der Versorger wird trotzdem günstiger sein.

  15. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: bombinho 23.02.20 - 17:47

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezweifle dass so eine Akkulösung wirtschaftlich ist. Der Versorger
    > wird trotzdem günstiger sein.

    Ja, mehrere T¤ Anschaffung + zusaetzliche Stromkosten fuer Lade- und andere Verluste.

  16. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: bombinho 23.02.20 - 18:03

    linux.exe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, dass hier nicht mehr auf Gas gesetzt wird sondern auch Herde
    > mittlerweile elektrisch sein müssen.

    Nicht sonderlich schade, Die Gasbrenner sind nach wie vor ueblich, nur die Backraeume werden nicht mehr mit Gas beheizt (oder nur noch selten).
    Das hat mehrere Gruende. Zum einen sind Backraeume, was Sicherheit angeht, ein Albtraum.
    Ich erinnere mich noch an meine erste Sicherheitsschulung, als wir gebeten worden, einen Gasbackofen zu zuenden. Leider hatte der kleinere Defekte, unter anderem an der Zuendung. Ich habe meine Lektion auf Kosten meiner Augenbrauen gelernt. Es handelt sich um einen ausreichend grossen semigeschlossenen Hohlraum mit Gas- + Luftzufuhr und Zuendquelle. Also eigentlich alles was man fuer den Bau einer (unzuverlaessigen) Bombe braucht.

    Zudem sind die Dinger extrem ineffizient, da das warme Abgas nicht nur zum Backen verwendet wird, sondern natuerlich staendig abgefuehrt werden muss (in den Wohnraum -> CO + CO2) und mit kalter Luft und frischem Gas ersetzt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.20 18:04 durch bombinho.

  17. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: robinx999 23.02.20 - 18:09

    Selbst das E-Auto kann es wohl nur mit Passenden Wallboxen, wenn ich weiß mein Auto steht dort 9 Stunden über nacht in der Garage es braucht an der Schukosteckdose 4,5 Stunden zum laden, dann ist da nur begrenzt Zeit dort etwas hin und her zu schieben.

  18. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: Sharra 23.02.20 - 18:35

    Wie groß ist deine Wohnung? Hört man den Geschirrspüler im Schlafzimmer? Oder stört sie womöglich Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus?
    Falls ja, vergiss es. Die günstigste Zeit für sowas ist Nachts um halb 3. Und genau deswegen ist das auch so dermaßen unrealistisch.
    Davon abgesehen sollte man sowieso keine Geräte laufen lassen, wenn man nicht daheim ist. Wasserschaden, Brand > Jede Menge Ärger, und keiner kann eingreifen.

    Klar beim Kühlschrank ist das so eine Sache, aber man muss es ja nicht noch mit zig anderen Geräten herausfordern.

  19. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: davidcl0nel 23.02.20 - 18:44

    Auch ohne Reaktion auf die aktuellen Umwelteinflüsse und den Preis könnte ich mir durch eine normale Tagesverteilung schon unterschiedliche Strompreise gut vorstellen, daß das dann einen Lenkungseffekt hätte.
    Jetzt kostet der Strom immer gleich (weil es ja nicht einzeln erfasst wird), aber es gibt sehr klar normale Schwankungen des Verbrauchs über den Tag verteilt. Wenn der Strom von 10-11 und 13-14 uhr immer wieder billiger ist - könnte man sich doch auch mit dem Mittagessen damit arrangieren und etwas Geld sparen.
    Oder ein Kühlschrank bzw Tiefkühlschrank kühlt grundsätzlich nachts bis auf das Maximallimit (also nicht 1° im Kühlschrank), und kann dann über den Tag verteilt langsam wieder wärmer werden. Wird er zu oft geöffnet und er kommt über die Maximaltemperatur muß er natürlich vorzeitig kühlen, aber vielleicht auch das nur kurz, um die Maxtemp zu halten, und die Kühlung kommt dann wieder um 2 Uhr...
    Wäsche muß auch aufgehängt werden zum Trocknen, da funktioniert das nicht so richtig...

    Also insgesamt wird der Tag in eine gewisse Anzahl von Zeitslots aufgeteilt, zb 15min-Abschnitte und jeder kann dann gewisse Preise aus einer Tabelle haben. Gezählt wird auch nicht der aktuelle Verbrauch (Datenschutz und so), sondern nur die Anzahl der Wh der Tariftabelle. Das wird dann summiert und einmal jeden Monat übertragen, dann gibt es das Argument der Überwachung durch die Momentanwertübermittlung so nicht mehr.

    Aber das sind alles Idealvorstellungen. In der kapitalistischen Welt vergleiche ich es mit den Tankstellenpreise und es wird eher zu ungunsten das maximal mögliche herausgepresst - was nichts mit den realen Kosten zu tun hat...

  20. Re: Wenn Flex Tarife kommen...

    Autor: bombinho 23.02.20 - 18:52

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar beim Kühlschrank ist das so eine Sache, aber man muss es ja nicht noch
    > mit zig anderen Geräten herausfordern.

    Ich hab vor ~ 15 Jahren mal fuer eine groessere Firma im Auftrag von Versicherungen gearbeitet, bei Gespraechen mit den Versicherungsleuten kam zur Sprache, dass damals Waschmaschinen alle anderen Brandursachen ueberfluegelt hatten (Nein, nicht wie erwartet, Wasserschaeden!). Ich weiss nicht, ob das nur ein kurzer Trend war.
    Jedenfalls ist meine nur unter Strom, wenn ich dabei bin.

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