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Es ist genau Umgekehrt

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  1. Es ist genau Umgekehrt

    Autor: Ach 10.02.15 - 04:32

    Verbraucher benötigen Daten von ihrem Versorger. Daten darüber, wie hoch der Strom an der Börse gerade gehandelt wird und welcher Preis in den nächsten Minuten und Stunden wohl zu erwarten ist. Dementsprechend stellen die Kunden ihren Konsum ein oder auch nicht und bezahlen dann entsprechend und alles ist gut. Das einfachste, direkteste, kostengünstigste und klimafreundlichste Modell das überhaupt möglich ist, und die Datenerhebung kann der Kunde einfacher Weise über das Internet beziehen.

    Was soll der Stromversorger an fremden Geräten rumfummeln, wenn schon der Preis die Nachfrage regelt? Schildbürgertum. Diese Endgeräte können nur jemandem dienen der daran interessiert ist, Menschen Geld dafür abzuverlangen, dass sie die Sonne zur Stromgewinnung nutzen. Alles eine große Maskerade. Der Unternehmensmittelstand sollte dem Staat was pfeifen dafür. Hinzu gesellt sich der fragwürdige Eingriff in die Firmensicherheit, bzw. in die Privatsphäre dieser Geräte.

  2. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: Sharra 10.02.15 - 05:41

    Smartmeter bringen dem Verbraucher genau 0.
    Gewaschen wird dann, wenn die Wäsche dreckig ist, und nicht um halb 1 in der Nacht, wenn die Nachbarn sich drüber aufregen, nur weil der Strom dann günstiger ist. Morgens vor der Arbeit vergisst man dann die Wäsche und bis Abends kann man sie erneue waschen.

    Gekocht wird auch nur zu bestimmten Zeiten. Den Automaten, der um halb 4 das Mittagessen kocht und es bist mittags genießbar hält, gibt es nicht.

    Unterhaltungselektronik läuft auch dann, wenn sie gebraucht wird, und nicht nach Strompreis.

  3. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: NIKB 10.02.15 - 07:44

    Die mit Abstand größten Stromverbraucher in Privathaushalten sind Kühl- und Gefriergeräte. Und die ließen sich sehr wohl sehr gut Smart regeln. Ob der Kompressor nämlich jetzt anspringt oder erst in 20 min. wenn die Lastspitze durch ist, macht bei modernen Kühlgeräten keinen Unterschied.

  4. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: plutoniumsulfat 10.02.15 - 09:36

    So richtig viel sparen kann man da auch nicht, da diese Geräte 24/7 laufen.

  5. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: SoniX 10.02.15 - 09:42

    Sooviel braucht ein Kühlschrank nun auch wieder nicht als dass dieser einen Unterschied ausmachen würde. Aber ja, es wäre egal ob jetzt oder in 20min.

  6. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: kohlenstofff 10.02.15 - 09:47

    Eine Gefriertruhe braucht im Durchschnitt 180 kWh pro Jahr. Das sind dann ca. 3 % von 6000 kWh. Da hab ich aber richtig gespart. :-/

    "23 Anrufe in Abwesenheit. Wann war ich zuletzt anwesend?" Fin - Palermo Shooting

  7. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: KeinfreierName 10.02.15 - 09:47

    Gleiches könnte auch für die Waschmaschinen gelten. Ob die jetzt ne Stunde eher anspringt ist egal.
    Oder bei der Warmwasserbereitung/Heizung mit Strom, da gäb's echt einige Möglichkeiten die Netze zu entlasten.

  8. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: der_wahre_hannes 10.02.15 - 10:09

    KeinfreierName schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleiches könnte auch für die Waschmaschinen gelten. Ob die jetzt ne Stunde
    > eher anspringt ist egal.

    Nö. Die Wäsche will schließlich auch getrocknet werden. Und ob ich die nun abends um 22 Uhr oder um 23 Uhr aufhänge, macht schon einen Unterschied, wenn man um kurz vor 6 wieder aufstehen muss.

  9. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: plutoniumsulfat 10.02.15 - 10:10

    für den Stromverbrauch ist es allerdings wirklich egal.

  10. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: der_wahre_hannes 10.02.15 - 10:12

    Für den Stromverbrauch ist es auch egal, ob die Konsole um 18 Uhr oder um 4 Uhr läuft. Für den, der davor sitzt, allerdings nicht. ;)

  11. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: decaflon 10.02.15 - 10:13

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Smartmeter bringen dem Verbraucher genau 0.
    > Gewaschen wird dann, wenn die Wäsche dreckig ist, und nicht um halb 1 in
    > der Nacht, wenn die Nachbarn sich drüber aufregen, nur weil der Strom dann
    > günstiger ist. Morgens vor der Arbeit vergisst man dann die Wäsche und bis
    > Abends kann man sie erneue waschen.

    Wer sagt, dass der Strom um 1 Uhr nachts am günstigsten ist? Ich glaube eher, dass das mittags ist, wenn die Photovoltaikanlagen alle Strom liefern. Und ich würde sehr wohl meinen Geschirrspüler und Waschmaschine (und Trockner, wenn ich einen hätte) in der Früh befüllen, und sie dann so programmieren, dass sie loslegen, wenn der Strom günstig ist.
    Wenn ich abends heimkomme ist die Wäsche fertig.

  12. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: plutoniumsulfat 10.02.15 - 10:20

    Es ging ja um den Verbrauch.
    Sonst hast du natürlich recht ;)

  13. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: plutoniumsulfat 10.02.15 - 10:21

    Was bringt die saubere Wäsche, wenn sie müffelt?

  14. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: der_wahre_hannes 10.02.15 - 10:27

    decaflon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich abends heimkomme ist die Wäsche fertig.

    Und lag ein paar Stunden nass in der Maschine? Oh, welch himmlisches Dufterlebnis... *würg*

  15. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: Doedelf 10.02.15 - 10:35

    Deswegen mein Rant mit "nur 100 Euro".

    Hier wird wieder mal der "Energiewandel" vorangetrieben um gepflegt die Lobbyisten von RWE und Co zu pimpern.

    Die Energielieferanten wollen den Dreck, waren nicht bereit das zu zahlen, dann kommt Merkelmutti verkündet den Energiesupergau und nun können die alles bei ihr abrechnen. Die zuckt mit den Schultern und verteilt es großzügig auf die Lasten. Natürlich nicht als Steuer (dann hätte ja ihr ex-Freund Joe A. mit seinen Steuerabgaben was dagegen) sondern als Gebührenpauschale.

    Yeah, neue Stromtrassen - pling 100 Euro hier, Stromzähler - pling 100 Euro da.

    Jeder merkt es, obwohl es uns ja "so gut geht wie nie" bleibt irgendwie in der Tasche am Monatsende immer weniger drin. Einfach mal schauen wer da alles mittlerweile mit staatlicher Deckung die Hand aufhält - der umlagenfinanzierte Staat, für jeden Scheiß blechen - eine coole Idee. Da kann man dann schön weiter die Steuern senken, wenns mal notwendig (Wahlen) ist und muss die lobbyistengeschenke nicht zurück geben, weil die ein Direktmandat zum Abzocken erhalten.

    Es ist so erbärmlich was hier mittlerweile ganz offen durchgezogen wird. Mit der PKW Maut steht ja gleich das nächste umlagenfinanzierte Projekt vor der Tür. Ach wie blöd das die EU das direkte Verrechnen mit der KFZ Steuer torpidiert hat - also bekommt ihr halt ein Aufkleber gegen Überweisung von kleinen Scheinen - hinten rechnen wir dir dann die KFZ Steuer runter - bis auf die Vollhonks die sich in voller Überzeugung nen Kleinwagen geholt haben anstatt den Vollsuf - aber die hams ja...

  16. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: KeinfreierName 10.02.15 - 10:48

    Richtig. Aber man sollte da schon unterscheiden zwischen Geräten, die du momentan nutzen willst (Konsole, Herd, Lampen...) und Kram, bei dem es eben keine Rolle spielt (Kühlschrank, E-Auto, Wärmepumpe, WaMa...).

  17. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: KeinfreierName 10.02.15 - 10:53

    Wenn sie aber um 20 oder 21 Uhr fertig war, geht auch nix kaputt. Deshalb ja "ne Stunde eher" und nicht "ne Stunde später".
    Das die nicht den ganzen Tag nass in der Maschine liegen soll ist klar, aber auch da gäbe es Lösungen. Eine oder zwei Stunden sind kein Problem, solange die Maschine in hygienisch einwandfreiem Zustand ist. Alles andere kann der Timer ja verhindern. Andere Möglichkeit wäre ein Kombigerät aus WaMa und Trockner. Dann isses egal wann du die Wäsche zum Zusammenlegen rausholst.

  18. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: scalty 10.02.15 - 11:03

    ob jetzt oder nachts strom verbraucht wird, erstmal muss man dafür den richtigen zähler (zwei-,mehrstromtarif) haben, vorher ist es eh sinnfrei! und diese zähler kosten mehr, ebenso der passende tarif dazu. dann lieber erstmal anfangen energie zu sparen (bei mir 2013 -17%, 2014 -10% ohne komfortverlust) und wenn nichts mehr geht an zeitmodelle denken.

  19. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: Anonymer Nutzer 10.02.15 - 11:18

    decaflon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Smartmeter bringen dem Verbraucher genau 0.
    > > Gewaschen wird dann, wenn die Wäsche dreckig ist, und nicht um halb 1 in
    > > der Nacht, wenn die Nachbarn sich drüber aufregen, nur weil der Strom
    > dann
    > > günstiger ist. Morgens vor der Arbeit vergisst man dann die Wäsche und
    > bis
    > > Abends kann man sie erneue waschen.
    >
    > Wer sagt, dass der Strom um 1 Uhr nachts am günstigsten ist? Ich glaube
    > eher, dass das mittags ist, wenn die Photovoltaikanlagen alle Strom
    > liefern. Und ich würde sehr wohl meinen Geschirrspüler und Waschmaschine
    > (und Trockner, wenn ich einen hätte) in der Früh befüllen, und sie dann so
    > programmieren, dass sie loslegen, wenn der Strom günstig ist.
    > Wenn ich abends heimkomme ist die Wäsche fertig.

    Klar.
    Aber was brng dann in Smartmeter in jetziger Form.
    Ein System zu schaffen, dass morgens ab 9 Uhr volle Spülmaschinen in 3 Mio-facher Ausführung vor sich hat und diese jeweils bis 14 Uhr fertig sein müssen ist auch von der Anbieterseite fast nicht mehr zu beherrschen. Zumal wirkich Dauerfeuer auf den Sollarkollektoren oder eine stramme Brise (oder sogar beides gleichzeitig) in unseren Breiten kein wesntlicher Fakto ist, auf dem man seine Energiepolitik gründen kann.

    Die ganze Kiste hat uns Bürgern massig Geld gekostet und nichts gebracht.

  20. Re: Es ist genau Umgekehrt

    Autor: SoniX 10.02.15 - 11:31

    Ein intelligenter Stromabzähler soll auch nicht deine Waschmaschine steuern sondern dem Energielieferanten zeigen wie sich der Stromverbrauch und Gewinn zeitlich und örtlich verhält um in Zukunft zielgerichtet Verbesserungen einzubringen.

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