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Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

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  1. Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: grumbazor 06.08.20 - 12:20

    Die funktionieren immerhin und sind schwerer angreifbar. Außer vielleicht durch Satteliten oder Drohnen mit Fähigkeiten zur elektronischen Kriegsführung.

    Im Hafen von Rotterdam ist das ganz nett gelöst, dort stehen die Ampeln an Kreuzungen Standardmäßig auf rot und schalten nur dann auf grün wenn sich auch ein Auto nähert. Nach zweidrei mal weiß man schon wann man den Fuß vom Gas nehmen kann um ohne zu bremsen bei grün um die Kurve zu fahren. Außer natürlich da kommt ein LKW quer, aber das sieht man schon.

  2. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: countzero 06.08.20 - 12:43

    Im Artikel geht es um Fahrräder, ich glaube die werden von Induktionsschleifen nicht zuverlässig erkannt.

  3. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: sevenacids 06.08.20 - 14:00

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel geht es um Fahrräder, ich glaube die werden von
    > Induktionsschleifen nicht zuverlässig erkannt.

    Genau das. Kenne ich auch genügend. Wobei ich meine, dass man das technisch in den Griff bekommen könnte wenn man wollte. Die meisten funktionieren schließlich auch anstandslos bei Fahrrädern.

  4. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: chefin 06.08.20 - 14:08

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die funktionieren immerhin und sind schwerer angreifbar. Außer vielleicht
    > durch Satteliten oder Drohnen mit Fähigkeiten zur elektronischen
    > Kriegsführung.
    >
    > Im Hafen von Rotterdam ist das ganz nett gelöst, dort stehen die Ampeln an
    > Kreuzungen Standardmäßig auf rot und schalten nur dann auf grün wenn sich
    > auch ein Auto nähert. Nach zweidrei mal weiß man schon wann man den Fuß vom
    > Gas nehmen kann um ohne zu bremsen bei grün um die Kurve zu fahren. Außer
    > natürlich da kommt ein LKW quer, aber das sieht man schon.

    Das sind keine Induktionsschleifen, sondern Microwellenerfassungen (Radar-ähnlich). Da spielt dann die Objektgröße eine Rolle. Statt elektronisch wird sowas dann per Papierrolle manipuliert. Manipulationssichere Systeme gibt es keine. Zumal der Radfahrer den man mit Bodenschleifen erfasst ja vieleicht garnicht in diese Richtung will. Er könnte auch über den Fußgängerüberwegs schieben wollen. Nicht alle Radfahrer haben die nötige Risikobereitschaft, im fliesenden Verkehr komplex abzubiegen. Es wäre also relativ fehleranfällig und damit sinkt auch die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmer es anzunehmen. Zumal wenn der Radfahrer Grün hat andere incl Fussgänger dann rot bekommen. Obwohl kein Radfahrer dann diese Grünphase nutzt. Das kollidiert doch ganz erheblich.

    Apps haben dazu den Vorteil, das man auch den Radfahrer in 100m entfernung noch klassifizieren kann und so die Grünphase verlängern oder verkürzen, wenn der anderen Weg nutzt. Bodenschleifen können den Vorlauf so nicht gewährleisten. Immerhin muss man mindestens 5sec einplanen vom Erfassen, bis man Grün geben könnte. In 5 Sec wird ein Radler mit 20kmh ca. 27m zurück legen. 30m vor der Ampel also erfassen? Das würde soweit weg sein, das sich die Jugend dann den Spaß macht, es dort zu manipulieren. So wie prkatisch kein Jugendlicher an Bedarfsampeln vorbei gehen kann ohne zu drücken. Nur da wird man dabei beobachtet, weil man direkt an der Ampel ist. 30m entfernt merkt das keiner.

  5. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: blbm9 06.08.20 - 14:35

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel geht es um Fahrräder, ich glaube die werden von
    > Induktionsschleifen nicht zuverlässig erkannt.

    Beim RSW[1] geht das. Die Schleifen haben eine leicht andere Form (Rauten statt Rechtecke), aber wenn es eben genau das ist, was es braucht, warum nicht.
    [1] radschnellweg-euregio <punkt> de/was-ist-ein-radschnellweg/eradschnellweg-goettingen-d

  6. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: wurstdings 06.08.20 - 14:58

    Das hört sich nach Bullshit an, so nen Alu oder Carbonrad lassen sich nicht mit Induktionsschleife erkennen, welche Form auch immer die hat.

  7. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: TheUnichi 06.08.20 - 15:16

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Die Kosten. Der Arbeitsaufwand (jeden Boden an jeder Ampel einmal aufreißen). Der notwendige Energie-Verbrauch. Eine App mit Tracking ist so ziemlich in allen Belangen überlegen.

    Man muss dann halt nur auch Entwickler einstellen, die verstehen, was Validierung ist.

  8. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: davidcl0nel 06.08.20 - 15:27

    Kann man nur Glasfaser mit Mikrotrenching verlegen, oder könnte man das auch für Induktionsschleifen? ;-)

    Mehr oder weniger keine ernstgemeinte Frage. Man sucht halt nur eine Ausrede, es nicht zu tun.

  9. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: wurstdings 06.08.20 - 15:52

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine App mit Tracking ist so
    > ziemlich in allen Belangen überlegen.
    Ziemlich allen? Sicherheit, Fehleranfälligkeit, Manipulationssicherheit und Datenschutz zählen anscheinend nicht?

  10. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: mifritscher 06.08.20 - 20:42

    Naja, wenn jemand wirklich ein komplettes Kunststoffrad hat (ich mein, gibt ja noch Speichen und sowas) - der kann sich entweder paar Gramm Eisen hinbauen, oder man löst das durch einen Transponder.

    Wobei doch die Gewichtserkennung schon einigermaßen funktionieren sollte?

  11. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: Eheran 06.08.20 - 20:49

    Wichtiger als der Rahmen ist das Material der Felgen.

  12. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: wurstdings 07.08.20 - 09:46

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wichtiger als der Rahmen ist das Material der Felgen.
    Das würde bedeuten, das alle Schleifen Fahrradfahrer ignorieren, denn es gibt nurnoch Alufelgen. Und ob so ein paar 0. Millimeter Speichlein reichen die Schleife auszulösen?

    Ich fahre noch viel Stahlrahmen und könnte schwören, dass bei mir die Schleifen gelegentlich funktionieren, aber vielleicht haben die auch zusätzlich ne Zeitschaltung. Ich hatte aber auch schon mit Stahlrahmen einige Ampeln, wo ich dann bei rot drüber bin, weil die mich ignoriert haben.

  13. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: Mampfradler 07.08.20 - 09:50

    meine Erfahrung ist, dass ich absteigen muss und mein Fahrrad auf die Seite legen muss, damit die Schleife reagiert.

  14. Re: Was ist an den Induktionsschleifen denn so schlecht?

    Autor: Eheran 07.08.20 - 17:43

    >Das würde bedeuten, das alle Schleifen Fahrradfahrer ignorieren, denn es gibt nurnoch Alufelgen.
    Wie kommst du darauf, dass Aluminium mit einer Induktionsschleife nicht/schlecht zu detektieren wäre? Es ist ein deutlich besserer Leiter als Stahl und nicht viel schlechter als Kupfer. Daher wird man es auch besser detektieren können, da der Unterschied zu Luft größer ist als zwischen Stahl und Luft. Aus Kupfer und Aluminium werden daher Transformatoren gebaut, die ja ausschließlich nach dem Prinzip funktionieren. Die haben teilweise einen Eisenkern, welcher quasi die Magnetfelder bündelt und damit Effizienz und/oder Leistung erhöhen.

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