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Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

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  1. Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: deefens 02.05.14 - 08:51

    Was soll das? Support beenden und fertig. MS verspielt seine Glaubwürdigkeit wenn sie jetzt doch wieder anfangen schwere Lücken zu patchen.

    Nur weil es manchen Firmen nicht gebacken bekommen, von einem 13 Jahre alten Betriebsystem zu migrieren, muss man doch nicht alle Planungen über den Haufen werfen. Und die 5 Privatuser mit XP dürften Microsoft sowieso komplett wurscht sein.

  2. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.05.14 - 09:05

    Aha,Microsoft verspielt Glaubwürdigkeit durch das patchen von Lücken eines 13 Jahre alten Betriebssystems und gleichzeitig sind die 5 Privatuser,die noch auf XP setzen,Microsoft natürlich komplett wurscht.

    Das ist ziemlich Unlogisch was du schreibst, um es mal freundlich auszudrücken.

  3. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: Benjamin_L 02.05.14 - 09:37

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha,Microsoft verspielt Glaubwürdigkeit durch das patchen von Lücken eines
    > 13 Jahre alten Betriebssystems und gleichzeitig sind die 5 Privatuser,die
    > noch auf XP setzen,Microsoft natürlich komplett wurscht.
    >
    > Das ist ziemlich Unlogisch was du schreibst, um es mal freundlich
    > auszudrücken.

    Siehe:
    http://arstechnica.com/security/2014/05/microsofts-decision-to-patch-windows-xp-is-a-mistake

  4. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: bofhl 02.05.14 - 09:43

    Microsoft musste so wie so diesen Patch erstellen - das vergessen scheinbar einige!
    Denn es gibt eine doch sehr große Anzahl an Firmen und Behörden, die es sich eine Menge Geld kosten lassen, weiter einen Support zu beziehen!
    Und diese bekommen auch weiterhin alle möglichen Patches.

  5. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: pLeX 02.05.14 - 09:46

    Man kanns halt nicht allen Recht machen. Irgend jemand muss ja wieder meckern. Anstatts einfach nur dankbar zu sein das MS doch noch so eine kritische Lücke fixed und kein Geld dafür verlangt, wird einfach nur mal wieder gebasht.

    Ich glaube jeder der noch XP nutzt sollte wissen das er das OS wechseln muss und wenn nicht ist Ihm auch nicht mehr zu helfen...

  6. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: bofhl 02.05.14 - 09:51

    Ohne dieses ge- bashe wäre ihnen ja wohl langweilig ;-))

    Ich fands jedenfalls nett, bei meiner unter VirtualBox laufenden XP-Installation auf einmal Updates angeboten zu bekommen. Lustig war auch, dass da ein Treiber-Update auch darunter war..

  7. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.05.14 - 09:54

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aha,Microsoft verspielt Glaubwürdigkeit durch das patchen von Lücken
    > eines
    > > 13 Jahre alten Betriebssystems und gleichzeitig sind die 5
    > Privatuser,die
    > > noch auf XP setzen,Microsoft natürlich komplett wurscht.
    > >
    > > Das ist ziemlich Unlogisch was du schreibst, um es mal freundlich
    > > auszudrücken.
    >
    > Siehe:
    > arstechnica.com

    ???

  8. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: deefens 02.05.14 - 10:01

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha,Microsoft verspielt Glaubwürdigkeit durch das patchen von Lücken eines
    > 13 Jahre alten Betriebssystems und gleichzeitig sind die 5 Privatuser,die
    > noch auf XP setzen,Microsoft natürlich komplett wurscht.
    >
    > Das ist ziemlich Unlogisch was du schreibst, um es mal freundlich
    > auszudrücken.

    Was ist denn daran unlogisch. Unzählige Behörden zahlen Millionenbeträge für einen verlängerten XP-Support, allen anderen hat MS klar kommuniziert: "Pech gehabt, Support vorbei". Und das sollten sie jetzt auch durchziehen, alles andere ist schlicht unglaubwürdig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.14 10:04 durch deefens.

  9. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.05.14 - 10:22

    Und da Microsoft es jetzt doch nicht durchzieht sind ihnen 5 Privatuser oder Unzählige Behörden völlig wurscht?

    "Pech gehabt, Support vorbei" und "Der Patch kann über den Update-Dienst von Windows heruntergeladen oder manuell installiert werden."
    Die Lügner von Microsoft supporten ihr eigenes Betriebssystem obwohl sie eigentlich damit aufhören wollten.

  10. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: Anonymer Nutzer 02.05.14 - 10:26

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Lügner von Microsoft supporten ihr eigenes Betriebssystem obwohl sie
    > eigentlich damit aufhören wollten.

    Die Schweine! Und dann auch noch das eigene Betriebssystem! Die nehmen sich was raus, kritische Lücken im eigenen Produkt zu stopfen.

    Patchen sie, haut man auf sie ein. Patchen sie nicht, ...

  11. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: violator 02.05.14 - 11:01

    pLeX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kanns halt nicht allen Recht machen. Irgend jemand muss ja wieder
    > meckern. Anstatts einfach nur dankbar zu sein das MS doch noch so eine
    > kritische Lücke fixed und kein Geld dafür verlangt, wird einfach nur mal
    > wieder gebasht.

    Eben, sonst meckern alle immer rum und wenn MS mal was patcht, dann ist das auch wieder falsch.

  12. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Hoffentlich nicht!

    Autor: Tuxianer 02.05.14 - 13:27

    Motzen ist ach so einfach. Und Microsoft ist ja immer wieder ein guter Kandidat dafür.

    Fakt ist:

    Es ist a) sinnvoll und b) dankenswert, wenn Microsoft trotz der für die Allgemeinheit beendeten Unterstützung noch Sicherheitslücken in XP schließt.

    Sinnvoll, weil XP nun mal wirklich ein Erfolgsmodell *ist*. Wenn das Betriebssystem so schlecht wäre, wie Basher und Nur-Neu-Ist-Gut-Hipper und generelle M$-Feinde immer wieder herum-bash-en, dann wäre es nach 13 Jahren nirgends mehr im Einsatz. Nur ist es das eben doch, und das beweist einiges!

    Sinnvoll ist dieser Patch für Privatanwender, die sich schlimmstenfalls einen neuen PC kaufen müssten, um auf Windows 7 oder 8 oder 8.1 oder x>8.1 zu wechseln (oder auch auf aktuelle Linux-Distributionen; die schreien auch nach mehr Leistung für graphischen Unrat wie gnome 3.schrott). Das kostet Geld, erfordert eine gewisse Umgewöhnung und führt bei mancher Software und selten auch bei (externer) Hardware zur Notwendigkeit des Ersatzes.

    Sinnvoll ist dieser Patch aber vor allem dann, wenn es sich um solche Privatanwender handelt, die sich grad keinen neuen PC kaufen wollen, weil es nämlich ein paar ganz wenige viele erstaunlich viele Menschen gibt, die nicht für den PC leben und mit dem PC leben und für den PC ihr Einkommen und ihr Erspartes opfern, sondern Familie oder wichtige Renovationen am Haus oder Reperaturen am Auto nun mal als vordringlicher betrachten und die mit Recht sagen: Solange das, wozu ich die Kiste brauche, tut, kaufe ich keine neue! Und das dürfte eine nicht zu unterschätzende Menge an Anwendern sein!

    Und da Angriffe auf angreifbare Systeme ja meistens dazu dienen, um von dort aus SPAM und Ähnliches zu verbreiten und weitere Angriffe auf weitere Maschinen zu starten, kann es auch mir als Nutzer aktueller Betriebssystem-Versionen von Linux und Windows *nur recht sein*, wenn Microsoft hilft, solche Angriffe zu erschweren.

    Sinnvoll ist dieser Patch aber vor allem für Anwendungen im Industrie- oder Unternehmensbereich. Denn dort sind viele Programme im Einsatz, die genau für diese eine Hochofensteuerung, diese eine Ampel-Steuerung, dieses eine spezielle Hochregallager, diese eine Heizungs- und Lüftungssteuerung, dieses eine Koffertransportsystem, diese eine speziell angepasste Datenbank etc. programmiert wurden: Einzelanwendungen, sehr teuer, aufwändig zu pflegen, erstellt von Firmen, die oft gar nicht mehr existieren - und häufig nicht lauffähig unter aktuellen Betriebssystem-Versionen. Update? Kosten für neue PCs: bedeutungslos bis marginal. Kosten für das neue Betriebssystem: fast bedeutungslos. Kosten für die Schulung der Mitarbeiter: reale Kosten. Kosten für die komplett neu zu programmierende Software: immens! Folge: Es werden rasch noch solche PCs gekauft, auf denen XP noch laufen kann, um die Hardware ersetzen zu können, wenn die abraucht; das installierte XP wird gespiegelt, ge-Image-t, abgesichert. Und die wirklich neuen Maschinen kommunizieren: über ein Web-Interface! mit den alten. Wer das nicht glaubt, kann gerne mal in Industrie-Anlagen schauen; er wird bis runter zu DOS-Anwendungen auf x86-er-Maschinen alles finden!

    Dankenswert, wenn eine Firma, der man immer nur alles vorwirft und deren (legales) kommerzielles Interesse man ach so gerne verflucht, sich mehr als 13 Jahre lang für die Sicherheit eines Systems einsetzt, obwohl sie nur von einem winzigen Bruchteil der Anwender hierfür noch bezahlt wird!

    Von dieser Denkweise sollten sich bitte mal alle Hippelhoppel-3-Monats-Distributoren von Linux mehr als eine Scheibe abschneiden! Ich hätte gerne eine Linux-Distribution, die 13 Jahre lang mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt wird!

    Und wenn Microsoft in x Wochen wieder einen Patch herausbringt, der für alle Windows-Versionen von XP bis zur aktuellen irgendeine Sicherheitslücke schließt, dann kann und darf man auch und gerade als Nutzer aktueller Betriebssystem-Versionen egal welchen Herstellers egal welchen Systems froh und dankbar sein, wenn Microsoft so vorgeht - es nutzt schließlich auch allen anderen!

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  13. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: TC 02.05.14 - 13:46

    und dann indirekt dafür verantwortlich sein, wenn Botnets plötzlich um Millionen wachsen?

  14. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: plutoniumsulfat 02.05.14 - 14:26

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Microsoft musste so wie so diesen Patch erstellen - das vergessen scheinbar
    > einige!
    > Denn es gibt eine doch sehr große Anzahl an Firmen und Behörden, die es
    > sich eine Menge Geld kosten lassen, weiter einen Support zu beziehen!
    > Und diese bekommen auch weiterhin alle möglichen Patches.

    Die erstellen auch noch ein Jahr lang einige Updates. Die bekommt nur nicht jeder.

  15. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: kosovafan 02.05.14 - 14:36

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dann indirekt dafür verantwortlich sein, wenn Botnets plötzlich um
    > Millionen wachsen?


    Du hast den Text von Tuxianer entweder nicht gelesen, oder vor lauter Windows Logos vorm Auge nicht verstanden. Welchen User interessieren Botmetze?


    Mfg

  16. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Versprochen!

    Autor: pLeX 02.05.14 - 15:40

    In der Industrie erlebe ich das auch immer wieder das man dort 20 Jahre alte PC's mit Windows NT oder DOS findet die hochproduktive Maschinen steuern findet.

    Und auch wenn du Recht hast das das so gemacht wird, kann ich bei sowas nur den Kopf schütteln. Was ist denn wenn diese Systeme älter werden als die Mitarbeiter? Irgendwann kommt der Zeitpunkt und es muss aktualisiert werden, sei es weil es in 30 Jahren vielleicht keinen PC mehr gibt wo ich ein altes DOS und die entsprechenden Schnittstellen zum laufen bekomme. Dann stehen die Firmen da weil die Leute die sich mit diesen Systemen mal intensiv auseinander gesetzt und aufgebaut haben und als Einziger in der Lage wären sowas mal zu migrieren dann in Rente sind! Und dann kostet das nicht mal eben nur ein paar Tausend Euro, sondern dann ist plötzlich gleich der ganze Betrieb gefährdet. Sry, aber hier muss definitiv mal ein Umdenken stattfinden.

    Meiner Meinung nach kann man als Übergangslösung solche Systeme getrennt vom Firmennetz/Internet temporär weiter betreiben, aber das kann keine Dauerlösung sein und die Systeme sollten ersetzt werden.

    Als Privat Anwender bin ich definitiv der Meinung das es einfach keinen Grund mehr gibt weiterhin mit veralteten Systemen zu arbeiten. Wer an alten Systemen festhällt, muss halt mit den Konsequenzen leben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.14 15:44 durch pLeX.

  17. Re: Das war jetzt aber wirklich der letzte Patch. Oder auch nicht ...

    Autor: Tuxianer 02.05.14 - 16:33

    pLeX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Industrie erlebe ich das auch immer wieder, dass man dort 20 Jahre
    > alte PCs mit Windows NT oder DOS findet, die hochproduktive Maschinen
    > steuern.

    Ja, das ist derzeit noch ein Faktum. Und zwar einfach aus Abwägungsgründen der Kosten.


    > Und auch, wenn du Recht hast, dass das so gemacht wird, kann ich bei
    > sowas nur den Kopf schütteln. Was ist denn, wenn diese Systeme älter
    > werden als die Mitarbeiter?

    Das allein ist kein Problem. Ich kann auch an einer mechanischen Schreibmaschine tippen, die vor 100 Jahren gebaut wurde. Oder die Haus-Elektrik benutzen, die aus den 40-er-Jahren stammt.


    > Irgendwann kommt der Zeitpunkt und es muss aktualisiert werden, sei es,
    > weil es in 30 Jahren vielleicht keinen PC mehr gibt, wo ich ein altes
    > DOS und die entsprechenden Schnittstellen zum Laufen bekomme.

    Auf dem heliumgekühlten Monokristallblock mit Millionen von virtualisierten Hardwareprozessoren, der dann 658 PByte an persistentem Speicher verwaltet und mit 82 GHz getaktet wird? Nun, da installieren wir dann halt eine virtuelle 8086-Maschine mit 640 KByte und einem seriellen 9600-baud-Anschluss ... (*Prust* ;-)

    Ja, zugegeben: Irgendwann kann diese aktuelle "Methode" des Beibehaltens echt zu einem Problem werden. Nur wird die Industrie eine typische Industrielösung wählen: Die Industrie bezahlt. Und zwar lieber, weil viel billiger, für die Reproduktion eines (dann auf Fingernagelgröße geschrumpften) Industrie-386-er-Computers als für das Umstellen von Tausenden bis Zigtausenden von Zeilen Programmcode, den niemand mehr lesen kann, weil diese Programmiersprache niemand mehr kennt und weil es auch keinen Compiler mehr dafür gibt!


    > Dann stehen die Firmen da, weil die Leute, die sich mit diesen Systemen mal
    > intensiv auseinander gesetzt und aufgebaut haben und als Einzige in der
    > Lage wären, sowas mal zu migrieren, dann in Rente sind! Und dann kostet das
    > nicht mal eben nur ein paar Tausend Euro, sondern dann ist plötzlich gleich
    > der ganze Betrieb gefährdet. Sorry, aber hier muss definitiv mal ein Umdenken
    > stattfinden.

    Zustimmung - in der Idee. In der Praxis? Verbrennungsmotoren, Gas- und Ölheizungen, Dieselaggregate, ja sogar Öl-, Gas- und Kohlekraftwerke: Immer noch wird das gros der Energie auf unserem Planeten aus unumkehrbarer Rohstoffvernichtung gewonnen, bei der gleichzeitig Boden, Meere und die Atmosphäre vergiftet werden. Und dies, obwohl wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann, und zwar nicht nur, weil es viel kosten wird, sondern, weil diese Rohstoffe halt irgendwann weg sind. Aber nach wie vor steigt der Verbrauch dieser Rohstoffe zu genau diesen Einmal-Verwendungs-und-Vernichtungs-Zwecken. Weltweit. Wir handeln lieber mit CO2-Zertifikaten, anstatt wirklich was zu unternehmen, und dies, obwohl es technisch möglich wäre.


    > Meiner Meinung nach kann man als Übergangslösung solche Systeme getrennt
    > vom Firmennetz/Internet temporär weiter betreiben, aber das kann keine
    > Dauerlösung sein und die Systeme sollten ersetzt werden.

    Zustimmung. Meiner Meinung nach sollte man als Übergangslösung verbrennungsmotorbasierte Fahrzeuge getrennt von öffentlichen Straßen temporär weiter betreiben dürfen, dort hingegen mit Neuzulassung ab Datum x nur noch Elektrofahrzeuge. Meiner Meinung nach sollte man als Übergangslösung Öl- und Gas-basierte Heizsysteme außer im Laborbetrieb nur noch bis Datum y betreiben dürfen; danach müssen es Systeme auf Solarbasis sein (was bei adäquater Isolation der Gebäude auch in Norwegen geht!). Meiner Meinung nach sollten Verbrennungskraftwerke nur noch bis Datum z betrieben werden dürfen, danach müssen sie durch Energiegewinnung aus regenerativen Quellen ersetzt sein. Die bestehenden Systeme sollten ersetzt werden.
    ... Sie sehen: Es ist eines, das zu denken. Es zu realisieren, ist eine Aufgabe, die nicht nur teuer ist, sondern die immense technische Umwälzungen schlicht erforderlich macht. All die hier geforderten Dinge sind heute machbar, im Prinzip auch finanzierbar. Aber solange die alten Systeme tun, hält man krampfhaft an ihnen fest: Nach wie vor sind Elektroautos mit Reichweiten über 160 Kilometer absolute Ausnahmen, und sie sind klein und teuer und bieten gegenüber den heute (!) neu (!) entwickelten Verbrennungsmotor-Fahrzeugen viel weniger Komfort. Warum? Wie viele "Tesla"-Modelle mit 70'000 bis 100'000 Euro Anschaffungskosten fahren denn auf der ganzen Welt herum? Oder wie viele ähnlich solide ausgestatteten Elektro-Fahrzeuge?


    > Als Privat-Anwender bin ich definitiv der Meinung, dass es einfach keinen
    > Grund mehr gibt, weiterhin mit veralteten Systemen zu arbeiten. Wer an alten
    > Systemen festhällt, muss halt mit den Konsequenzen leben.

    Das tun die Leute ja. Die neuesten Spiele laufen nicht auf den XP-Rechnern, ebenso wird es irgendwann keine neuen Browser mehr geben, die da laufen. Aber welcher ernstzunehmende Web-Anbieter wird absichtlich seine Seiten so gestalten, dass man einen Web-2-Browser dafür braucht? Firmen werden sich davor hüten, denn das bedeutet: weniger Kunden! DVDs und Blueray-DVDs laufen wunderbar, und wer die Dinger (und die Abspiel-Software) verkaufen will, wird sie auch weiterhin zum aktuellen Standard kompatibel machen, will heißen: 32 bit, wenig Anforderungen, sicher keine Abwärts-Inkompatibilität. Streaming? Solange vlc und ähnliche Projekte absichtlich so gehalten sind, dass sie auch auf "schwachen" Rechnern laufen, funktioniert auch das. Flash hat eh seine Zeit längst hinter sich, und wer mit Streaming Geld verdienen will, wird einen Teufel tun, ein antikompatibles Format zu erfinden, für das vlc dann nach 4 Wochen einen neuen codec anbietet.

    Was derzeit absehbar ist: Sicherheitssoftware: Anti-Viren- und ähnliche Programme sind oft nicht mehr xp-kompatibel. Anderseits: XP-Rechner hinter einen guten Firewall-Router mit integriertem Mail-Filter, dann ist dieses Problem: faktisch inexistent! Und diese Funktionen sind in modernen (Zwangs-) Routern zunehmend öfter quasi ungefragt schon mit drin! Und: Einen XP-Rechner kann man mit wenig Aufwand als Image sichern und wiederherstellen, auch auf einer neuen Platte, weil die ggf. erforderliche Neu-Aktivierung vermutlich sogar noch in 10 Jahren funktioniert, zumindest die telefonische. Und wenn nicht mehr, dann wird jemand eine Alternative anbieten, so dass das System meint, offiziell aktiviert zu sein. Wahrscheinlich gibt es dergleichen schon jetzt.

    Es gibt außerdem auch angenehme Konsequenzen: Die alte Software läuft, stabil wie immer. Es gibt tatsächlich ein paar (wenige) alte Spiele, die ich gerne spiele, aber nur in einer virtuellen Kiste spielen kann, weil sie halt unter Linux wie unter Windows 8 nicht mehr zum Laufen zu bringen sind; wenn ich einen physikalischen langsamen XP-Rechner hätte, würde ich wahrscheinlich auf dem spielen! Und dabei weniger Strom verbrauchen als mit der modernen Riesenkiste, die den langsamen Rechner simuliert.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

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