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Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

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  1. Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

    Autor: Agba 26.04.17 - 10:39

    Ich meine, wir alle wissen, wie groß und gefählich die Botnetze, dank der IoT Geräte geworden sind. Ganze Netzwerke und Dienste sind, teilweise, Tage nicht zugänglich.

    Unter diesem Gesichtspunkt, würde ich es wagen, die These der Notwehr in den Raum zu werfen.

    Es wird zwar damit argumentiert, dass Menschen Geld dafür bezahlt haben, aber dennoch hafte ich für meine Gerätschaften.
    Hinzukommt: Es ist ja mittlerweile bekannt wie unsicher diese Geräte sind. Als Analogie würde mir ein offener Grill zum heizen in der Wohnung einfallen: Jeder Nachbar der das siehtr würde ihn sofort löschen oder die Feuerwehr rufen.

  2. Re: Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

    Autor: chithanh 26.04.17 - 10:58

    Es könnte ein rechtfertigender Notstand vorliegen, aber dies ist meistens an enge Voraussetzungen geknüpft. Man müsste erst in Betracht ziehen, den Betreiber zu informieren oder andere, mildere Maßnahmen als die Zerstörung des IoT-Geräts anwenden. Etwa könnte man das Gerät normal herunterfahren.

    Im Falle von Notwehr bzw. eines entschuldigenden Notstands bliebe es Sachbeschädigung/Computersabotage, nur halt entschuldigt.

  3. Re: Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

    Autor: SuiCid 26.04.17 - 13:40

    Bringt nichts. Gerät aus? Startet man es halt neu.
    Das würde sich wiederholen bis der Besitzer das Gerät einschickt oder selber untersucht.
    Dann würde er es vom Internet nehmen, weil es nicht sicher ist.
    Wenn die Kamera sich von selbst zum C&C-Server verbindet, kann man sie nicht mehr runterfahren, aber Attacken sind dennoch möglich. (Man hätte natürlich bessere Chancen das eine Botnetz zu zerlegen ohne dass ein neues das gleiche Gerät wieder übernimmt. Vorerst.)

    Und die Botnetzbetreiber würden das sicher nicht gut finden und die Hardware dagegen absichern. Sonst kann man ja nicht in Ruhe ddos-en. (Man würde die Botnetz-Betreiber wesentlich mehr zu Patches animieren als die Hersteller der Geräte.)

    Und was ist bei Sicherheitskameras? Da würden die Einbrecher am Ende noch selber die Kamera runterfahren/das WLAN stören/Kabel durchtrennen und keiner hätte den Verdacht, dass da ein Einbruch läuft.

    Und wer weiß was passiert, wenn man die IoT-Waschmaschine runterfährt.
    Klamotten ruiniert, Wohnung geflutet (dank anderer Bugs), ...


    etwas für "gut"/"wirkungsvoll" zu erklären ist nicht unbedingt leicht, wenn "der Mensch" und Geld den Großteil des Problems ausmachen.

  4. Re: Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

    Autor: thorsten thorben kai uwe 26.04.17 - 19:36

    Notwehr? Wo war die persönliche Botnetz-Attacke gegen diesen kleinen Bricker-Entwickler, gegen die er sich vorher hätte wehren müssen? Völliger Unsinn, ich hoffe, der wird ausfindig gemacht und ordentlich verklagt.

    Nur weil irgendein Hans etwas für unsicher hält, gibt es ihm nicht das Recht, andere Sachen zu zerstören. Man übertrage das mal auf andere Alltagsdinge..absurd

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