1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Internet of Things: Brickerbot soll 2…

Zwiegespalten: Zerstörung = Fortschritt?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zwiegespalten: Zerstörung = Fortschritt?

    Autor: LewxX 26.04.17 - 07:53

    Zum einen finde ich es natürlich scheiße wenn man fremder Leute Dinge kaputt macht.
    Ich wäre selbstverständlich auch ziemlich angepisst, wenn ich mir für 'nicht wenig Geld' IoT/smartHome Geräte gekauft hätte und die dann plötzlich Schrott wären.

    Aber....

    da ich noch keine IoT Geräte besitze bin ich irgendwie auch froh, dass jemand die Awareness für IoT Sicherheit steigert. Ich hatte vor dem Angriff schon länger bedenken, dass, die IoT Industrie sich selbst durch ihren baldigen schlechten ruf zerstört, bevor ich überhaupt mal die Gelegenheit bekomme ein IoT basierendes Gerät in die Finger zu bekommen. Das irgendwann Regierung die falschen Schlüsse ziehe (Neuland uns so...) und versucht IoT Geräte zu 'verbieten' oder sonst wie auszubremsen.

    Aus Sicht eines Unbetroffenen kann ich daher nur sagen: hoffentlich wird nach all dem Kollateralschaden nun ein besseres Sicherheitskonzept etabliert. (offensichtlich ein Wunschtraum)

  2. Re: Zwiegespalten: Zerstörung = Fortschritt?

    Autor: SuiCid 26.04.17 - 10:30

    Wird eher nicht passieren - wenigstens nicht am Anfang!?
    Da werden die alten Geräte Patches erhalten und weiter verkauft - natürlich werden sich andere/neue Fehler finden und der größte Fehler sitzt vor dem Rechner.
    (Das Gerät wird also wieder frei verfügbar im Internet hängen [heißt ja Internet of Things, nicht VPN-Network of Things] und das Passwort wächst von 123456 auf 12345678 vielleicht mit "Antileed" l2eas6t8, vielleicht mit Auslassungen 124578, ... , aber viele Geräte werden dank Standardpassworten, schlechter Wartung/mangels Updates und alten Konzepten bald wieder angegriffen.)

    Die neuen Geräte werden ein wenig teurer verkauft werden.
    Schließlich musste man ja einen Schreibschutz-Schalter oder einen USB-Anschluss in die Schaltung quetschen, neue Platinen+Gehäuse herstellen, Firmware updaten, ... . Das kostet nun mal.
    Und da wird es sicher wieder einige unschöne Konzepte geben?
    Sowas wie Schreibschutz-Schalter in Software - wo also die (fehlerhafte und angreifbare) Firmware entscheidet, ob sie das Update installieren soll indem sie den Zustand des Schalters ausliest.
    Oder die Outdoor-Überwachungskamera mit ungeschütztem USB-Anschluss zum Patchen. Wo der Nachbar/Angreifer dann
    mal schnell mit dem Gartenschlauch draufhält
    Killer-USB einsteckt
    dank "BadUSB" (oder modifiziertem USB-Stick) unsignierte Firmware installiert (erst signiertes Original kontrollieren lassen, dann andere Version installieren lassen)
    ...

    Das sind so Fälle, die faule Anwender erfreuen, aber einfach nichts für die Sicherheit bringen. Aber selbst mit verfügbarer guter Hardware steht noch immer der Preis dem Kauf entgegen.
    Und da der Ramsch aus China billiger sein wird und die Leute den eher kaufen werden, muss ich dir zustimmen, dass es auch für die Zukunft "wichtig" sein wird, dass die Geräte zerstört werden. Denn die Leute scheint es nicht zu interessieren, wenn jemand auf ihren Geräten rechnet, mitliest oder sie beobachtet. Erst wenn die Billighardware wenigstens einmal im Monat eingeschickt werden muss und so auch nicht genutzt werden kann, werden die Leute dazu übergehen ihr (Kauf-)Verhalten zu ändern. Ansonsten ist die billige Hardware ja "gut genug".

  3. Re: Zwiegespalten: Zerstörung = Fortschritt?

    Autor: Silberfan 26.04.17 - 10:52

    LewxX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus Sicht eines Unbetroffenen kann ich daher nur sagen: hoffentlich wird
    > nach all dem Kollateralschaden nun ein besseres Sicherheitskonzept
    > etabliert. (offensichtlich ein Wunschtraum)

    So was kann nur passieren wenn eine Reaktion vorhanden ist.
    Anders ausgedrückt, es muss immer erst was passieren damit man danach auch Handeln kann.
    Vorbeugend Vorkehrungen treffen ,machen so oder so die wenigsten.
    Man müsste das z.B mit M$ Windows machen :-) . Jetzt nicht gleich die Hardware zerstören aber die Software so Ausnocken das andere das Mitbekommen.
    vielleicht hilfts ja , wer weis .....

  4. Re: Zwiegespalten: Zerstörung = Fortschritt?

    Autor: Muhaha 26.04.17 - 11:45

    LewxX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum einen finde ich es natürlich scheiße wenn man fremder Leute Dinge
    > kaputt macht.
    > Ich wäre selbstverständlich auch ziemlich angepisst, wenn ich mir für
    > 'nicht wenig Geld' IoT/smartHome Geräte gekauft hätte und die dann
    > plötzlich Schrott wären.

    Immer dran denken, wie angepisst man ist, wenn ein DDoS Rechnernetze lahmlegt, die Internet-Infrastruktur massiv beeinträchtigt und damit Firmen an den Rand ihrer Existenz bringen oder Leute mundtot machen kann.

    Dann relativiert sich diese im Vergleich dazu äusserst harmlose Selbstjustiz sehr schnell.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main
  2. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt
  3. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  4. TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

  1. Microsoft: Aufblähende Akkus im Surface Book sorgen für mehr Aufruhr
    Microsoft
    Aufblähende Akkus im Surface Book sorgen für mehr Aufruhr

    Es häufen sich die Vorfälle, in denen sich Nutzer über sich ausdehnende Akkus in ihren Surface Books beschweren. Diese sorgen nicht nur für verbogene Displays, sondern sind auch gefährlich. Außerhalb der Garantie kostet der Ersatz allerdings viel Geld.

  2. Odo: Star-Trek-Darsteller René Auberjonois ist tot
    Odo
    Star-Trek-Darsteller René Auberjonois ist tot

    Star-Trek-Fans kennen ihn als Odo, in Boston Legal spielte er den Anwalt Paul Lewiston, zudem hatte er Rollen in mehreren Filmen des Regisseurs Robert Altman: Der US-amerikanische Schauspieler René Auberjonois ist in Los Angeles an einer Krebserkrankung gestorben.

  3. Silent Hill (1999): Horror in den stillen Hügeln
    Silent Hill (1999)
    Horror in den stillen Hügeln

    Golem retro_ Nebel, Rost und Sirenen sind die Zutaten, mit denen sich Silent Hill von anderen Gruselspielen der ersten Playstation-Generation absetzt - und natürlich mit einer in Echtzeit berechneten Spielwelt. Wir haben einen Retro-Ausflug in das beschauliche Städtchen unternommen.


  1. 10:34

  2. 10:09

  3. 08:59

  4. 08:43

  5. 07:38

  6. 07:20

  7. 17:32

  8. 15:17