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Privatsphäre

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  1. Privatsphäre

    Autor: Eswil 15.12.19 - 15:37

    Bin da hin und her gerissen. Auf der einen Seite bin ich sehr vorsichtig, dass niemand an meine Passworte kommt um meine Inhalte zu schütze und nutze aus dem Grund auch kein Whatsapp, gmail usw.

    Ich möchte auch nicht, dass irgendwelche Regierungsstellen und Internetprovider mich unter Generalverdacht stellen und alles mitlesen. Ich finde daher diese Geschichte mit dem Amts-Ersuchen so schlimm. Deshalb nutze ich VPN.

    Auf der anderen Seite sehe ich schon ein Problem darin, dass Verbrecher sämtliche Kommunikation an den Behörden vorbeiführen können. Wenn es einen ausreichend begründeten Verdacht gibt und so wie z.B. bei Hausdurchsuchungen ein Staatsanwalt oder Richter die Durchsuchung genehmigen muss habe ich damit kein Problem.

  2. Re: Privatsphäre

    Autor: tonictrinker 15.12.19 - 23:08

    Und was, wenn sich welche in ihren vier Wänden heimlich unterhalten? Oder einfach nur leise? Sollten nicht alle Gespräche in Deiner Wohnung aufgezeichnet werden - nur für alle Fälle? Oder sollte es verboten sein leise zu sprechen?

    Du kannst diese Hintertüren nicht einbauen, ohne die Privatsphäre aller massiv zu stören.
    Die Polizei macht es selber vor. Die Möglichkeiten werden heute schon missbraucht und das ist alles möglich ohne, dass ein Richter sein 'Okay' gibt.

    Wie kann es sein, dass Wachtmeister Dödelfurz auf ein Icon klickt und sich die Adressdaten von Frauen raussuchen kann, die er nice findet? Würde man es tatsächlich ernst meinen, dann wäre der Zugriff auch nur im konkreten Fall möglich und nicht jederzeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.19 23:11 durch tonictrinker.

  3. Re: Privatsphäre

    Autor: tonictrinker 15.12.19 - 23:10

    ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.19 23:11 durch tonictrinker.

  4. Re: Privatsphäre

    Autor: FreiGeistler 16.12.19 - 07:49

    Eswil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der anderen Seite sehe ich schon ein Problem darin, dass Verbrecher
    > sämtliche Kommunikation an den Behörden vorbeiführen können. Wenn es einen
    > ausreichend begründeten Verdacht gibt und so wie z.B. bei
    > Hausdurchsuchungen ein Staatsanwalt oder Richter die Durchsuchung
    > genehmigen muss habe ich damit kein Problem.

    Ist nicht so tragisch wie immer von den Behörden dargestellt. Anonyme Kommunikation war schon immer auch offline möglich.
    Der Staat hat kein Anrecht darauf, alles über dich zu wissen. DU hast aber ein Anrecht darauf, möglichst viel über deine Vertreter der Regierung zu wissen. Das läuft in DE langsam aus dem Ruder.
    Die deutsche Regierung muss sich übrigens vorsehen:
    Recht auf Privatsphäre
    Meinungsäusserungsfreiheit
    Gedanken-, Gewissens- und Meinungsfreiheit

    Ach ja, verfassungsmässig garantierte Persönlichkeitsrechte gibt es auch noch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.19 08:03 durch FreiGeistler.

  5. Re: Privatsphäre

    Autor: Landorin 16.12.19 - 08:51

    Tja, sieh es eher so:
    Mit zunehmender Überwachung werden sich die Kriminellen besser schützen. Dann wird eben alles verschlüsselt über ausländische Server übertragen. Schon sind sie außen vor. Dann ist das für Ermittlungen auch nicht sehr hilfreich. Straftaten lassen sich nicht zu 100% verhindern. Dennoch liegen unsere Daten dann leicht zugänglich vor. Deswegen möchte ich nicht meine rechtsstaatliche Freiheit verlieren.

  6. Re: Privatsphäre

    Autor: Iruwen 16.12.19 - 09:13

    Eswil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der anderen Seite sehe ich schon ein Problem darin, dass Verbrecher
    > sämtliche Kommunikation an den Behörden vorbeiführen können. Wenn es einen
    > ausreichend begründeten Verdacht gibt und so wie z.B. bei
    > Hausdurchsuchungen ein Staatsanwalt oder Richter die Durchsuchung
    > genehmigen muss habe ich damit kein Problem.

    Theoretisch sehr schön, praktisch erfolgt da keine echte Prüfung, das Gericht muss sich ja auf die Aussage der Behörde vor Ort verlassen. Und im Zweifelsfall gibt es das Totschlagargument "Gefahr im Verzug".
    Ein Verbrecher ist man übrigens erst, wenn man ein Verbrechen begangen hat. Noch haben wir keine Gedankenpolizei.

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