1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Invisible Internet Project: Das…

Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: DEEFRAG 12.02.15 - 18:11

    Hallo, ich weiß nicht ob es bei jedem so ist oder ob es bei mir eine Ausnahme war, aber ich habe es erst nach gut 5 Stunden rumprobieren endlich geschafft, das die .i2p Adressen sich auch wirklich geöffnet haben, vorher hatte ich immer nur eine leere Seite.
    Ich möchte hier mal schreiben wie es bei mir dann doch geklappt hat:
    Zunächst mal habe ich das Java SDK (jdk-8u31-macosx-x64.dmg) installiert.
    Dann i2pinstall_0.9.17.jar per Doppelklick gestartet und installiert.
    Ich habe eine Fritz!Box, diese habe ich so eingestellt, das I2P die benötigten UDP Ports mittels UPnP selber öffnen kann, das geht über fritz.box -> Internet -> Freigaben -> Portfreigaben -> Häckchen bei: Änderungen der Sicherheitseinstellungen über UPnP gestatten.
    Dann ein Terminal-Fenster öffnen (in der Spotlight-Suche term eingeben und auf Terminal doppelklicken).
    Dann ins I2P Installationsverzeichnis wechseln mittels: cd /Applications/i2p/
    Dann folgendes eingeben: sh runplain.sh
    Im Normalfall müsste sich daraufhin Safari öffnen mit der URL: http://127.0.0.1:7657
    Dann wartet man ein bischen bis die Verbindung aufgebaut ist, danach schaut man unter: http://127.0.0.1:7657/logs ob soweit erst mal alles in Ordnung ist.
    Es sollte da stehen: Java version: Oracle Corporation 1.8.0_31 (Java(TM) SE Runtime Environment 1.8.0_31-b13)
    wenn jedoch: Apple Inc. 1.6.0_65 (Java(TM) SE Runtime Environment 1.6.0_65-b14-466.1-11M4716) angezeigt wird, ist das nicht gut. Das war bei mir zunächst der Fall, aber ich habe es dann irgendwann hinbekommen das Java 1.8 verwendet wird.
    Auf der Linken Seite sollte jetzt: Netzwerk: Firewall aktiv da stehen, alternativ kann aber auch Netzwerk: OK angezeigt werden, falls die Firewall aus ist oder die Ports entsprechend geforwarded sind.
    Sollte noch eine weitere Fehlermeldung wie z.B.: "Warning: ECDSA is not available. Update your Java or OS" stehen ist das auch nicht gut, das war bei mir mit Java 1.6 der Fall.
    Sollte auf der Statusseite der Fehler: "FEHLER [Client 1 ] .i2ptunnel.I2PTunnelHTTPClient: Error listening for connections on 4444
    java.net.BindException: Address already in use"
    erscheinen, kann man dieses Problem, dahingehend lösen, das man einen anderen Port, in meinem Falle Port 3333 definiert, das geht folgendermaßen:
    Im Browser diese URL eingeben: http://127.0.0.1:7657/i2ptunnelmgr
    dann auf I2P HTTP Proxy klicken, dann bei Zugriffsport 3333 eingeben.
    Ich habe danach noch bei Tunneloptionen: Länge(t): 1 Hop Tunnel ausgewählt. Dann Speichern. Dann Stop klicken und wieder Start, damit der dienst mit dem neuen Port neu starten kann.
    Danach habe ich dann die Bandbreite angepasst unter: http://127.0.0.1:7657/config
    In meinem Fall (16.000er Leitung) habe ich die Werte: 1600 eingehend, 100 ausgehend und 90% ausgewählt.
    Dann habe ich noch bei: http://127.0.0.1:7657/configtunnels alles auf maximal 1 Zwischenstation bzw. 1 Tunnel gestellt. Ersatztunnel babe ich auf 0 belassen.
    Dann muss man noch die Proxyeinstellungen im Browser anpassen, in meinem Fall, benutze ich Firefox 35, und da geht das so: In der Menüleiste Firefox -> Einstellungen -> Erweitert -> Netzwerk -> (Verbindung) Einstellungen klicken.
    klick bei Manuelle Proxy-Konfiguration:
    HTTP-Proxy: 127.0.0.1 Port: 3333 (in meinem Fall, normalerweise 4444)
    SSL-Proxy: 127.0.0.1 Port: 4445
    FTP-Proxy: 127.0.0.1 Port: 3333 (in meinem Fall, normalerweise 4444)
    den Rest so lassen, also nix bei SOCKS ändern und kein Proxy für localhost, 127.0.0.1 so belassen wie es ist.
    Es ist zu beachten, wenn man den Firefox Browser später wieder normal benutzen möchte, also ohne I2P, dann wählt man in der Proxy-Konfig wieder eine der anderen verfügbaren Einstellungen, wie z.B. Kein Proxy verwenden, Proxy-Einstellung des Systems verwenden oder Proxy Einstellungen des Netzwerks automatisch erkennen.
    Um zu testen ob es funktioniert, geht man einfach wieder zurück auf die Startseite: http://127.0.0.1:7657 und klickt auf einen der Angebotenen Seiten, wie z.B.: http://forum.i2p wenn alles geklappt hat, sollte sich die Seite zügig aufbauen.
    Viel Spass im I2P Netz :)
    Ich hoffe, ich konnte damit weiterhelfen, falls noch was unklar sein sollte, einfach fragen :)

  2. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: germannenmarkus 12.02.15 - 20:39

    Also erstmal großartig, dass du es ausprobiert hast und dich trotz des (nicht geringen) Einarbeitungsaufwandes darauf eingelassen hast!
    Meine ersten Erfahrungen hätten einen ähnlich länglichen Thread verdient.

    Aber an einer Stelle bin ich dann doch erschrocken:
    "Dann habe ich noch bei: http://127.0.0.1:7657/configtunnels alles auf maximal 1 Zwischenstation bzw. 1 Tunnel gestellt. Ersatztunnel babe ich auf 0 belassen."

    Sorry mal, ich weiß ja, dass du noch neu bei I2P bist, aber bloß EINEN Hop?!
    Stell das bitte, bitte wieder auf annähernd die Default-Werte oder bitte zumindest auf 2. Mache dir klar, dass du mit weniger Hops nicht nur selbst unsicherer unterwegs bist, sondern auch das gesamte Netz unsicherer machst, bzw. alle diejenigen, die dir dankenswerter Traffic weiterleiten und zur Verfügung stellen.
    Traffic nehmen (/borgen) und (weiter-)leiten bringt auch Verpflichtungen mit sich.
    Verstehe das jetzt bitte nicht falsch. Es ist wirklich nicht böse gemeint. Ich weiß ja, dass das deine ersten erfahrungen mit I2P sind und ich finde es großartig, dass du es ausprobierst. Aber die Default-Werte haben schon ihre Berechtigung und die Entwickler haben sich dabei auch etwas gedacht.

    Falls du dir gedacht hast damit eine höhere Bandbreite zu bekommen, kann ich dich schon gleich desillusionieren: I2P macht KEINE KOMPROMISSE BEI DER SICHERHEIT!
    Aber GAR KEINE!
    Und das ist auch gut so. Hast du eine Bandbreite von über 100KB, dann freu dich. Auf einem Einplatinencomputer der rund um die Uhr laufen kann, bspw. Cubietruck sind es entsprechend deutlich weniger (zweistellige KB).
    Das ist bei I2P normal und es ist gut so! I2P soll Sicherheit bringen, anders als das Hochgeschwindigkeits-Möchtegern-Darknet Tor! :D

  3. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: AntonZietz 13.02.15 - 08:41

    100KB, ernsthaft? Und dann darüber eine Blueray mkv ziehen?

  4. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: Misdemeanor 13.02.15 - 09:02

    AntonZietz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 100KB, ernsthaft? Und dann darüber eine Blueray mkv ziehen?

    Es gibt kein Blueray, es gibt nur Blu-ray.
    Das war so und wird immer so sein.

    Außerdem: Blu-rays, damit meinst Du wohl Urheberrechtlich geschütztes Material? Dies herunterzuladen und anzusehen ist nicht legal. Damit ist es auch unherheblich, wie schnell oder langsam Du etwas aus dem Dunkel des Internets ziehst.

  5. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: AntonZietz 14.02.15 - 09:20

    Ähhh, ich meinte ein Linux-Iso!

  6. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: germannenmarkus 15.02.15 - 16:52

    27 Gigabyte große mkv's sind kein Problem...
    Also beispielsweise bei den Blender Open movies! ;)

    Ich meinte natürlich 100KB pro Sekunde, wem das nicht ohnehin klar war.
    Und ja, das trifft zu. Leider ist es nicht mehr, aber das ist eben der Preis, den man bei I2P zahlen muss. Deswegen lassen es die meisten (vermutlich) auch auf ihren (Home-)Servern/Einplatinencomputern 24/7 laufen.
    Die Steuerung ist kein Problem, das geht quasi immer remote, da es (für eigentlich alles) ein eigenes Web-Frontend mitbringt.
    Mann muss also keinen eigenen Webserver wie Apache, nginx oder lightppd installieren und konfigurieren. Das bleibt einem erspart.

  7. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: zZz 26.02.15 - 12:20

    Misdemeanor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AntonZietz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 100KB, ernsthaft? Und dann darüber eine Blueray mkv ziehen?
    >
    > Es gibt kein Blueray, es gibt nur Blu-ray.
    > Das war so und wird immer so sein.
    >
    > Außerdem: Blu-rays, damit meinst Du wohl Urheberrechtlich geschütztes
    > Material? Dies herunterzuladen und anzusehen ist nicht legal. Damit ist es
    > auch unherheblich, wie schnell oder langsam Du etwas aus dem Dunkel des
    > Internets ziehst.

    Es gibt kein “unherheblich”, es gibt nur ”unerheblich”
    Das war so und wird immer so sein.

    :p



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.15 12:21 durch zZz.

  8. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: rootptt 10.03.15 - 12:44

    Schön dass es diese Seite gibt. Ich hoffe -als Anfänger- vielleicht den einen oder anderen Tip bezüglich "i2p" zu bekommen denn ich mache wohl etwas falsch.

    Default-Konstellation:
    OSX 10.10.2
    t-online-Fritzbox
    openSSL neueste Version 1.8.xx
    openSSH default
    Browser Firefox 28 kombiniert mit dem FoxyProxy addon
    java 8.xxx alles neu ...... und
    ein unbedarfter USER :-((

    Ausgangspunkt ist die Installation von i2p wie von DEEFRAG beschrieben, natürlich ohne die hop-Veränderungen (danke für die gute Info germannenmarkus) und die Ports sind auf 4444 eingestellt!
    Ich kann nicht mit i2prouter starten, viele Fehlermeldungen, sondern mit "runplain.sh"

    Könnt Ihr mir weiterhelfen?

    Besten Gruss Alfred

    Ich habe keine Warnmeldungen in den logs, keine auf der rechten Seite aber ich kann partout nicht auf das .i2p - Netz zugreifen.

  9. Re: Anleitung: I2P unter Mac OS X 10.10.2 zum laufen bringen.

    Autor: germannenmarkus 12.03.15 - 21:36

    Hallo Alfred,

    Ich habe zwar leider kein OSX und kann dir wenig Hoffnung auf Hilfe von meiner Seite machen, aber vielleicht klappt es ja doch.

    1. Hast du, wie auch von DEEFRAG beschrieben, den SSL-Port auf 4445 (nicht auch 4444, wie den Rest)?
    2. Ich bin mir nicht ganz sicher, was du mit 'der rechten Seite' meinst. Ich vermute, dass Web-FrontEnd vom I2P-Router, richtig? Und falls ja, meinst du dann auf der linken Seite den Status, der neben der Figur mit dem roten Pullover steht, bzw. über 'Restart'?
    Und was für ein Status steht dort? 'Network: OK'? Oder ein Fehlercode?
    Falls dort nicht 'Network: OK' steht, kann dir evtl.
    http://localhost:7657/confignet#help
    weiterhelfen (localhost evtl. anpassen).

    Gruß
    germannenmarkus



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.15 21:37 durch germannenmarkus.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, Amberg, Landshut, Nürnberg, München
  2. Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Köln, Magdeburg
  3. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler bei Köln
  4. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
  2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
Bodyhacking
Prothese statt Drehregler

Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
Ein Interview von Tobias Költzsch