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Sicher ist gar nichts

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  1. Sicher ist gar nichts

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.15 - 13:39

    Absolut oder zumindest "fast" alles ist wohl irgendwie angreifbar oder "knackbar".

    Es kommt "nur" auf den Aufwand drauf an, der betrieben wird.
    Aufwand jedoch ist gleichbedeutend mit Resourcen/Kosten.
    Und die können immens sein.
    Ob ein Aufwand bzw. welcher Aufwand betrieben wird
    hängt wohl von der "Wertigkeit" des Zieles ab.
    Vorhandene Ressourcen müssen ja aufgeteilt und mit Prioritäten versehen werden.

    Sicherheit ist daher also eher relativ.

    Der gemeine Bürger und Internet-Nutzer ist wohl am meisten gefährdet durch hinlänglich (un)bekannten kriminelle Akteure im Internet.
    Geheimdienste & Co dürften praktisch da wohl eher nicht ins Gewicht fallen.
    Normalerweise jedenfalls ... "your milage may vary ...".

    Ganz im Gegenteil, ich würde mir schon mal wünschen dass NSA & Consorten ihre Ressourcen mal vorübergehend auf die schlimmsten Jungs in der Cyber-Kriminalitäts-Szene kaprizieren.
    Das wäre mal dringend nötig.
    Da gehört mal ordentlich "durchgeharkt", und zwar kräftig.

    Der gemeine Bürger ist eigentlich ganz anderen Problematiken ausgesetzt,
    nämlich die der "gewöhnlichen" Datenspeicherung der Versicherungs- und Finanzbranche.
    Denn genau hier entstehen ganz reelle, konkret fassbare Nachteile für den gemeinen Bürger welche diesem auch ganz konkret reelles Geld kosten.

    Diverse geheimdienstliche Aktivitäten können einem im praktischen "bürgerlichem" Leben "eigentlich" fast wurscht sein - diese Aktivitäten sind "transparent" (geheim halt), sie haben keine praktische wahrnehmbare oder direkten Auswirkungen auf das Normalo-Alltagsleben.

    Die Vernetzung und der Datenaustausch der (Rück)Versicherungs- und Finanzbranche jedoch haben kartell-artige, monolithisch-oligarchische Züge mit äußerst konkreten (finanziellen) Auswirkungen.

    Dieser Themenkomplex jedoch scheint politisch "tabu" zu sein, da rührt keiner einen Finger (obwohl die FDP nun gesetzgeberisch nun nicht mehr so präsent ist).
    Lieber konzentriert man sich auf Regelungen über unerwünschte Werbung - das ist wesentlich bequemer und verheißt keinerlei Ärger.

    Bei den Angelegenheiten, die uns sehr direkt und praktisch betreffen,
    helfen uns TOR und andere Mittel leider gar nicht.

    Ich wüsste jetzt jedenfalls nicht wie TOR mir einen konkreten praktischen Nutzen bieten könnte.

    Vielleicht kann da jemand mal ein paar Beispiele nennen
    wo die Nutzung von TOR einem Normalo wie mir
    einen Nutzen oder einen Schutz bieten kann.

  2. Re: Sicher ist gar nichts

    Autor: germannenmarkus 12.02.15 - 20:42

    Du hast völlig Recht. Tor bringt sehr wenig. Ich würde es höchstens nutzen um bei Anbietern wie Facebook (wenn ich denn einen solchen Account hätte) meine IP zu verschleiern, wenn ich keinen Proxy/VPN nutzen wollen würde.
    Ansonsten ist es reichlich nutzlos.
    Wer wirklich Sicherheit will muss zwangsläufig I2P nutzen (evtl. auch GnuNet oder FreeNet, ich bin bei I2P hängen geblieben).
    Und dabei muss man dann auch bereit sein Kompromisse einzugehen (Bandbreite, Einarbeitungsaufwand usw.).
    Für einen 'Normalo', der einfach so sicherer Surfen will, also eher unbrauchbar.

  3. Re: Sicher ist gar nichts

    Autor: Nephtys 13.02.15 - 11:16

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absolut oder zumindest "fast" alles ist wohl irgendwie angreifbar oder
    > "knackbar".

    Totaler Unsinn. Philosophie hat hier nichts zu suchen.
    Die korrekte Definition von "sicher" / "unknackbar" ist, dass etwas nicht das schwächste Glied der Kette ist und es auch nicht sein kann. TOR und Co. sind aber NIE das schwächste Glied. Damit sind sie "sicher".

    Oder anders formuliert: Der Aufwand, TOR zu knacken, ist größer, als das gewünschte Ziel der Überwachung anderswie zu erreichen.

    Zum Beispiel wäre es einfacher, einfach jeden End-PC weltweit zu überwachen.

  4. doch

    Autor: Anonymer Nutzer 13.02.15 - 12:40

    - das Amen in der Kirche
    - Angie's Alternativlosigkeit
    etc.

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