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Lustig die Reaktion im Forum ...

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  1. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: bombinho 25.03.18 - 20:48

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten lag mein Schwerpunkt auf der
    > Tatsache, dass man Meinungsfreiheit und -vielfalt in Ost und West unmöglich
    > vergleichen oder vertauschen kann, dass der Westen dem Osten in dem Bereich
    > um mehr als eine Größenordnung voraus ist.

    Was die Quantitaet der verfuegbaren Informationen angeht, kein Zweifel. Bei der Qualitaet gibt es teils weite Schwankungen. Auch ist nicht gewaehrleistet, dass die gebotenen Informationen den nachgefragten Informationen auch nur nahekommen und teils straeubt sich mir gar das Nackenhaar, wenn bei einem gedanklichen Ueberschlag der Informationen mit der Darbietung so keinerlei Uebereinstimmung zu finden ist. Gelegentlich finde ich dann selbstverstaendlich meinen Denkfehler bei tieferer Recherche aber leider, gerade bei spektakulaer aufgemachten Meldungen, oft auch nicht.

    Oder mit anderen Worten, man wird den gerne selbst hoch gesteckten Zielen nicht notwendigerweise gerecht.
    Da ist es fast schon ehrlich, von vornherein nicht abzustreiten, dass Informationen zum eigenen Vorteil gefiltert werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.18 20:54 durch bombinho.

  2. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: Ach 25.03.18 - 21:38

    Ich beziehe mich auf vertrauenswürdige Quellen und nicht auf eine Ansammlung von Trollen und anderen fragwürdigen Stimmen aus dem Internet. Mehr und vielfältigere Qualitätsquellen vervollständigen ein zu untersuchendes Geschehen bereits per Definition. Was mich aber wundert ist, eine durch Repressionen erzwungene Informationsfilterung von dir als Vorteil vorgestellt zu bekommen. Irgendwo genau in diesem Bereich befindet sich für mich eine klare Grenze, ab deren Überschreitung man von der gesunden Logik abfällt.

  3. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: bombinho 26.03.18 - 00:47

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwo genau in diesem Bereich befindet
    > sich für mich eine klare Grenze, ab deren Überschreitung man von der
    > gesunden Logik abfällt.

    Ja, das ist der springende Punkt, ich weiss lieber, dass die Informationen ohnehin gefaerbt worden sind, als mit Informationen ueberflutet zu werden, bei denen man erst einmal aufwaendig die Spreu vom Weizen trennen muss, Wo bei jeder einzelnen Information auf eine potentielle Faerbung geachtet werden muss.

    In beiden Faellen muss ich davon ausgehen, dass mich die vorliegende Information lenken soll, aber wenn ich schon weiss, wohin, dann muss ich mir eben weniger Arbeit machen. Und ich muss nicht noch aussortieren, welche Informationen einfach nur dazu da sind, mich zu ueberfluten.

    Nenne es Bequemlichkeit.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.18 01:00 durch bombinho.

  4. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: bombinho 26.03.18 - 01:48

    Ich denke, ich habe einen Weg gefunden, dir den Gedankengang etwas verstaendlicher zu machen:

    Nimm an, du unterhaeltst dich mit jemendem, von dem Du weisst, dass er in eine politische Richtung, welche eher am Rand liegt, tendiert. Dann kannst Du ihm zuhoeren und ihm leicht folgen, wenn es aber auf die politische Schiene geht, dann wirst Du seine Aussagen eher skeptisch betrachten. Du weisst aber, dass er dich gerne ueberzeugen wuerde.

    Und dann ist da diese Nachbarin, die erzaehlt dir, wann immer moeglich, alle relevanten und nicht relevanten Dinge, bei diversen Sachen weisst du schon, dass sie falsch dargestellt werden, andere Sachen sind wichtig, wieder andere Sachen koennten richtig sein, aber auch falsch, koennten relevant sein oder auch nicht.
    Du weisst aber, dass sie dich gerne dazu bringt, diverse Dinge fuer sie zu tun, die aber gelegentlich auch zu deinem Vorteil gereichen.

    Wer von Beiden ist anstrengender? Von der Gesamtglaubwuerdigkeit her nehmen sich Beide schlussendlich nur wenig.
    Schlussendlich gibt es aber Beide, welchem wuerdest du eher das Existenzrecht aberkennen?

    Koenntest Du dir vorstellen, dass diese beiden Charaktaere immer wieder miteinander kollidieren? Aber wenn sie bei gleicher Interessenslage in das selbe Horn stossen oder aber dich als Puffer in die Mitte nehmen, wer ist dann "Piggy in the middle"?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.18 01:57 durch bombinho.

  5. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: Ach 26.03.18 - 11:41

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, das ist der springende Punkt, ich weiss lieber, dass die Informationen
    > ohnehin gefaerbt worden sind, als mit Informationen ueberflutet zu werden,
    > bei denen man erst einmal aufwaendig die Spreu vom Weizen trennen muss, Wo
    > bei jeder einzelnen Information auf eine potentielle Faerbung geachtet
    > werden muss.
    >
    > In beiden Faellen muss ich davon ausgehen, dass mich die vorliegende
    > Information lenken soll, aber wenn ich schon weiss, wohin, dann muss ich
    > mir eben weniger Arbeit machen. Und ich muss nicht noch aussortieren,
    > welche Informationen einfach nur dazu da sind, mich zu ueberfluten.
    >
    > Nenne es Bequemlichkeit.


    Bequemlichkeit in diesem Bereich steht aber nicht auf der Feature Liste einer Demokratie. Immer und immer wieder von neuem die Wahrheit heraus zu finden, das gehört zu den ständigen Hausaufgaben, dass ist der Preis, den man für ausnahmslos jede Form der Gerechtigkeit zahlen muss. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kommt die Wahrheit auch immer ans Tageslicht, es ist immer nur eine Frage des Wann. Die Wahrheit aufzugeben und sich wehrlos den Aussagen und Interpretationen eines Dritten zu unterwerfen, bedeutet, dass man sich selber der Ungerechtigkeit und Willkür aussetzt.

    Dabei hat die Geschichte gezeigt, dass je authentischer die Ermittlungen der Exekutive und je unabhängiger und gerechter die Entscheidungen und Urteile der Justiz, desto höher das Vertrauen der Bürger in ihren Staat, desto ungestörter, enthusiastischer und Zielstrebiger gehen die Bürger ihren Plänen nach, desto erfolgreicher Länder und Nationen.

    Eine Diktatur wirkt dagegen wie eine große Rohrzange, mit welcher fast der gesamten Enthusiasmus eines Volkes schon im Keim erstickt wird. Deshalb kommen Diktaturen nicht in die Gänge oder werden für die eine gewissen Zeitraum hyperaktiv um danach in sich zusammenzustürzen. Das wirkliche Potenzial einer Gemeinschaft kann mit diese Methoden nicht erschlossen werden und immer nur ein kleiner Geschmackshappen von dem.

  6. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: bombinho 26.03.18 - 19:25

    Da stimme ich uneingeschraenkt zu.
    Aber bleibe trotzdem dabei, dass eine eintoenige Faerbung eben doch prinzipbedingt einfacher zu entfernen ist. Was eigentlich sogar schlussendlich deiner Argumentation zuspielt.

  7. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: Ach 26.03.18 - 21:37

    Die Worte eines lügenden Despoten steuern zur Aufklärung eines Vorfalls genauso viel bei wie die Befragung eines Angeklagten als einzigen Zeugen einer Straftat, bei der die Beweise für seine Beteiligung verschwunden sind. Man endet mit der selben Vermutungslage mit der man den Fall begonnen hat, und du vertauschst die Begriffe Verdacht und Beweis.

  8. Re: Lustig die Reaktion im Forum ...

    Autor: Ach 27.03.18 - 08:43

    Die Presse- und Meinungsfreiheit verfolgt ja auch keinen reinen Selbstzweck. Es geht um mehr als nur um ein Stimmungs- oder Meinungsbild einer Bevölkerung von ihrer Führung. Die Presse dient ausdrücklich einer unabhängigen Kontrolle auch und gerade der staatlichen Organe. Sollte die Staatsführer in einen Mord verwickelt sein, so wird auch die der Gerichtlichkeit unterworfen : vor dem Gesetz sind alle Gleich!

    Zum Be- oder Verurteilen einer Straftat genügt keine Vermutung, dazu muss man penibel wissen, wer was wann und warum unternommen hat. Undenkbar, dass es jemand wagen würde, Putin vors Gericht zu schleifen, und umso unvorstellbarer, dass Putin verurteilt würde, und auch in den westlichen Nationen funktionierte so eine Verhandlung höchstwahrscheinlich nicht Vorurteilsfrei, aber sie funktioniert gut genug, dass es niemand wagt, seine politischen Gegner oder unliebsame Elemente der Presse zu erpressen, zu bedrohen oder zu ermorden. Im Westen kann die Presse oder das Bürgertum der Politik auf der Nase herum tanzen ohne Angst haben zu müssen, und das ist ein hohes Gut, dass es zu verteidigen gilt.

    Eine Grundlage hierfür ist die Gewaltenteilung, welche die Polnische Führung gerade aufzuheben versucht, welche es in Russland so aber nie gegeben hat. Denn wie sollte sich ein Gericht, dessen Urteile immer meinen Vorschlägen unterworfen sind, gegen mich wenden?

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