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Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

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  1. Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

    Autor: watcher 13.07.11 - 11:24

    Dies ist alles nicht weiter tragisch, denn ab dem 2. August sind die USA sowieso zahlungsunfähig.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,773542,00.html

    Und da Obama ja auch bereits öffentlich vor der Staatspleite warnt...

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,774078,00.html

    ...denke ich, dass wie Amerikaner (wie ich bereits schon des Öfteren erwähnt habe) ganz andere Probleme haben. Ganz zu schweigen davon, dass es diejenigen, welche diese ganze Misere zu verschulden haben, wieder einmal nicht zur Kasse gebeten werden und die ach so rationalen und neutralen Ratingagenturen die USA immer noch mit Bestnoten bewerten...

  2. Re: Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

    Autor: Bouncy 13.07.11 - 12:10

    watcher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die ach so rationalen und neutralen
    > Ratingagenturen die USA immer noch mit Bestnoten bewerten...
    Die haben den USA schon vor Monaten und erst vor wenigen Tagen wieder mit der Herabstufung gedroht, was sich jetzt schon negativ auf Zinsen ausgewirkt hat. Die sind natürlich weder neutral noch rational, aber durchaus regierungskritisch und stehen keinesfalls hinter der US-Politik.
    Natürlich macht sie das auch nicht zu Wohltätern oder netten Leuten, Ich schätze mal sie sehen eher eine Chance durch den Druck der angedrohten Herabstufung mehr Macht zu gewinnen indem sie die Regierung erpressbar machen, sind also letztlich nur auf ihr eigenes Wohl bedacht, unabhängig von heimatlichen Gefühlen etc...

  3. Re: Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

    Autor: watcher 13.07.11 - 12:20

    Sie haben gedroht? So wie unser Finanzminister den Banken mit freiwilligen Beteiligungen gedroht hat? Die USA stehen immer noch bei triple A, welches in keinerlei Relation zu deren realer Lage steht.

  4. Re: Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

    Autor: fehlermelder 13.07.11 - 12:45

    Und in welcher Lage ist so ein System wohl eher durchzusetzen. Wenn es der Nation gut geht und die Wirtschaft im Aufschwung ist, oder wenn jeder damit beschäftigt ist, seine Existenzgrundlage zu verteidigen?

  5. Re: Egal, die USA sind ab dem 2. August sowieso pleite...

    Autor: Thread-Anzeige 13.07.11 - 12:57

    Nachkriegs-Ideologien (Du bist nicht gemeint) und Vorkriegs-Ideologien haben sich bis heute durchgehalten. Keynes und ähnliches.

    Beim Rating gehts "nur" darum, ob die USA zahlen können. Und wenn sie die Inflation anheizen, geht das auch. Die US-Zentralbank darf das. In Europa hingegen darf sie es nicht bzw. nur begrenzt. Das haben die lieben Politiker noch nicht mitbekommen und so wie vor 100 Jahren weiter munter Schulden gemacht.
    Leider hat die Presse auch noch nicht viel mitbekommen und wiederholt alte Legenden, Sachen die nicht mehr so laufen werden u.ä. Dinge.

    Wenn der Spiegel wirklich wirtschafts-wollend wäre, was auch in seinem Interesse läge, wenn er nicht bei der nächsten Krise wieder zig Prozente Werbeverluste haben will, sollte er etwas machen. Durch Information. Denn die Werbegelder sind früher immer zurückgeschwappt. Aber diesmal nicht mehr. Die landen dann bei Google oder Facebook oder zynga oder twitter oder sonstwo.
    Und der Spiegel müsste die Dax-30-unternehmen nur gezielt befragen wie viele Tage sie ohne Aufträge bei der nächsten Konjunkturwelle durchhalten können.
    Dann müsste ein Unternehmen nach dem anderen die Aussage verweigern (und doppelze Zinsen zahlen) oder sparen und keine Subventionen mehr kassieren wie VW damals (vor 2 Jahren!!!). Und wenn alle fette Sparbücher haben können die Branchen so ein paar Zulieferer auch selber retten.
    Aber Du siehst die hohe Ehre des Spiegel, diese Idee nicht umzusetzen.
    Eine von den Firmen (Spiegel ? Stern ? ) ist eine unübliche Konstruktion wo die Redaktion zu 49% oder 51% an der Gesellschaft beteiligt oder nur Stimmrecht hat. Wenn die beim nächsten Mal nicht 99% entlassen wollen, würde ich mich als Reporter doch mal Wirtschaftsverbesserungs-Ideen durchsetzen. Denn man kann legal, konstruktiv, verbessernd Macht verüben ohne fette Pöstchen zu haben von denen man großspurig zurücktritt weil man 2 Wochen später ein anderes Pöstchen automatisch zugeschanzt bekommt... .



    Auch reden die in CNBC nicht von "Default" also Bankrott oder Insolvenz, sondern nur von Debt Ceiling. Das angeblich bei George Bush 7 mal angehoben wurde (er hat ganze 8 Jahre regiert). Wenn Bush 5% erhöhen darf, darf es der nächste Demokratische Präsident ebenso. Das wäre eine sinnige Verfassungs-Regel.
    D.h. es geht möglicherweise wie schon vor ein paar Monaten nur um einen "Ausgabenstopp". Wer hier wirklcih an der Uni war und Hauptdiplom hat, sollte wissen, das im Oktober noch schnell Geld und das Jahresbudget "verprasst" wird, weil im November ein "Ausgabenstopp" bei vielen deutschen Landes-Ministerien verhängt wird. Davon macht Spiegel sicher in 10 Jahren eine dicke Aufhängerstory obwohl das jeder schon ewig weiss wie schon viele andere Geschichten... (Heise TAN+-Lücke kannte ich schon ewig, Legale Bilanzschönereien der 4ten Tranche-Firma: Allseits bekannt, Spiegel-Fliesenleger-Bericht: Hat mir ein Bekannter 5-10 Jahre vorher bei einer Autofahrt berichtet, ... Das wissen ist da. Aber man kann es nirgendwo melden.
    Ausgabensperre ist kein Default oder Bankrott. Es heisst nur, das die Sozialhilfe-Empfänger, die Beamten usw. kein Geld mehr kriegen. So wie es in involventen Firmen üblich ist. Wenn man hier Zeitung lesen würde, wüsste man, das bei Insolvenz-Berichten (die länger sind als 100 Worte, also lokale Firmen mit 1/4 Seite oder mehr+Foto) die Mitarbeiter üblicherweise schon 3 Monate ihren Lohn nicht bekommen.

    Von daher bin ich nicht sicher, ob Spiegel das korrekt darstellt oder mir halt die relevanten Infos fehlen.
    Obama kann dann halt keine Medikamente mehr verteilen usw. sondern muss die Beamten bezahlen... . Seine Gesundheitsreform abserviert... .

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