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Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

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  1. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: naranek 13.03.14 - 16:22

    Die Ablenkung vom heiklen Thema ist ja vorbildlich gelungen. Alle hacken auf Google rum, Facebook, MSN, Yahoo, Telekom, Vodafone freuen sich diebisch.

    Herzlichen Glückwunsch.

    PS: Ja, Google möchte gerne Profit machen, kann es aber nur mit Hilfe der Nutzer. Mal bis zu Ende denken, hilft ab und an mal realistisch über die Situation nach zu denken.

  2. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: ein-schreiberling2011 13.03.14 - 16:23

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > solange die Meldeämter Bürgerdaten verhökern braucht sich in der
    > Regierung
    > > keiner als Schützer persönlicher Daten aufspielen.
    >
    > Ich würde es andersrum sehen:
    > Irgendwo muss man halt mal anfangen.

    Warum nicht bei sich selbst? Da hat der Thread Ersteller durchaus recht. Google für das Sammeln (zur Recht) rügen und dann an der VDS arbeiten passt einfach nicht zusammen. Was den Datenschutz der Bürger angeht ist der Staat ein moralischer Verbrecher.

    > Und Google sind einfach die krassesten - die machen halt alles, was geht -
    > Fragen kann man ja noch später, falls man dazu genötigt wird...

    Im Zuge der Gleichbehandlung darf dann kein anderes Unternehmen wie zum Beispiel Facebook, Deutsche Telekom, ... dabei sein.

    Das ist ein rein populistischer Zug von Herrn Maas, mehr nicht.

  3. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: ein-schreiberling2011 13.03.14 - 16:28

    > Google ist schon öfters verurteilt worden, da sie den Datenschutz verletzt
    > haben und sich z.B. Daten ohne Einverständnis geholt haben. Der Staat

    Schön, sieht man doch das hie etwas funktioniert.

    > braucht hingegen gewisse Daten um überhaupt zu funktionieren und letztlich
    > sind wir alle der Staat (auch wenn dir die Politiker nicht passen: Sie sind

    Nicht in diesem Ausmaß! Der Staat ist ein einziger Haufen von Datensammlern, schlimmer als Google wie ich finde. Für eine funktionierenden Staat ist dieses Ausmaß bei weitem nicht erforderlich. Rechtsbrüche durch staatliche Stellen sind auch an der Tagesordnung. Ich habe kein Vertrauen mehr in diesen Überwachungsstaat.

    > Von daher ist es gut, dass Google mehr und mehr Grenzen aufgezeigt werden.
    > IMHO hat Google ohnehin den Zenith überschritten, aber das ist ein anderes
    > Thema.

    Ist da der Wunsch der Vater des Gedanken? ;-)

  4. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: ein-schreiberling2011 13.03.14 - 16:32

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wüßte gerade andersherum nicht, inwiefern Dinge wie die NSA-Affäre
    > Googles schweren Datenschutzprobleme irgendwie besser machen würde.
    > Relativieren hat noch nie geholfen. Beim Staat kann ich immerhin wählen und
    > selbst wenn mir die Politiker nicht gefallen sind sie dennoch gewählte
    > Volksvertreter. Google geht es nur um den eigenen Profit.

    Würden Wahlen etwas ändern, wären sie schon längst verboten. ;-)

    Allein die 5% Hürde sagt schon aus, die freie Wahl ist gar nicht gewollt. Ich sehe
    keine wirkliche Unterschiede in den Parteien die eine Chance haben in die Regierung zu kommen.

    Dieser Staat ist nicht das, was ich wählen würde.

  5. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Noverus 13.03.14 - 16:36

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Diese Verflechtung von
    > kommerziellen Interessen, vollkommenem Verlust der Privatsphäre und
    > Lobbyismus ist doch ein Datenschutz-GAU.

    Der Datenschutz GAU ist schon lange vorbei und wir sind nun in der "Post-Datakolypse". Der Versuch Google nun an die Kandare zu zerren ist nichts weiteres als eine medienwirksame Resignation.

    Fast jedes elektronische Gerät ist oder wird in absehbarer Zeit vernetzt und schon heute findet eine grosse Datenflut statt. Sei es dein Fernsehverhalten dank HbbTV, sei es dein Fitnessbedürfnis dank Fitnessbändchen, sei es dein Fahrverhalten dank Chip-Basierenden Fahrkarten/Ausweisen oder GPS Tracking (das ja "nur" als Diebstahlschutz gedacht ist)... dass nun auch bald Zahnbürsten ein Tracking beinhalten ist dann fast schon "normal".

    Man kann von Google halten was man will, aber immerhin gibt mir Google etwas Datenkontrolle. Ich kann meine Daten löschen oder meine Werbe-TrackID resetten. Natürlich basiert das auf Vertrauen, was man anzweifeln könnte, aber ich sehe keine Zukunft für den Datenschutz mehr.

    Die einzige Chance ist nur noch eine Datenkontrolle und Reglementierung.
    Doch so ein Unterfangen ist Utopisch und bietet genug Risiken.

    Zum Thema Staat:
    Das Problem vom Staat ist, dass sie eine Datensammlung betreiben, aber diese Daten unter Verschluss halten (Stichwort: Schweiz und IMSI Catcher in Zürich), obwohl diese durch das Volk getragen werden.

    Das weitere Problem ist, dass die Gewaltentrennung nicht mehr so funktioniert wie angedacht. Hier mal 2-3 Indizien aus der VDS/Datensammlung an ne Zeitung schicken und schon ist der Rufmord im Gange. Da interessiert der Datenschutz dann auch niemanden mehr und ob diese Daten wirklich rechtsgültig wären (weil der/diejenige eh dann Zurücktritt)

    Fakt ist, dass ein Unternehmen sicher mit den Daten schaden anstellen könnte, aber nicht in dem Ausmass, wie es der Staat kann (und manchmal macht -> Fichen Affäre in der Schweiz)

  6. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: ein-schreiberling2011 13.03.14 - 16:36

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, es ist mein und Dein Problem, wenn Google Daten sammelt. Darum haben
    > wir Datenschutzgesetze. Ich möchte z.B. nicht, dass Google meine
    > Suchanfragen auf sexuelle Orientierung auswertet um dann besonders
    > zielgerichtet Werbung schalten zu können. Dagegen werde ich aber wenig tun
    > können, Google hat nun mal die Suchanfragen und kann die z.B. über
    > Browserfingerprinting ziemlich sicher einem Rechner zuordnen.

    Also Google zeigt dir Werbung auf Grund deiner sexuellen Ausrichtung an. Was ist das schon gegen das was der Staat machen würde wenn ihm deine sexuelle Ausrichtung nicht gefällt?

  7. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: a user 13.03.14 - 17:12

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > solange die Meldeämter Bürgerdaten verhökern braucht sich in der
    > Regierung
    > > keiner als Schützer persönlicher Daten aufspielen.
    >
    > Ich würde es andersrum sehen:
    > Irgendwo muss man halt mal anfangen.
    > Und Google sind einfach die krassesten - die machen halt alles, was geht -
    > Fragen kann man ja noch später, falls man dazu genötigt wird...


    google die krassesten? entschuldige ich muss lachen...

    gegen die ehemalige GEZ ist google das unschuldslamm schlecht hin, nur mal um einen krasseren zu benennen.

  8. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Ho Lee Shitt 13.03.14 - 17:37

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, es ist mein und Dein Problem, wenn Google Daten sammelt. Darum haben
    > wir Datenschutzgesetze. Ich möchte z.B. nicht, dass Google meine
    > Suchanfragen auf sexuelle Orientierung auswertet um dann besonders
    > zielgerichtet Werbung schalten zu können. Dagegen werde ich aber wenig tun
    > können, Google hat nun mal die Suchanfragen und kann die z.B. über
    > Browserfingerprinting ziemlich sicher einem Rechner zuordnen.

    ...ohh, werbung!? na dann ist das natürlich böse. ...man, mir ist schon klar wie das system google funktioniert (und ich will das ganz sicher auch nicht 'heilig sprechen'), aber du solltest dir vielleicht auch mal gedanken machen was der staat mit den daten anfangen kann und wie er sie im schlimmsten fall auch gegen dich einsetzen kann, dagegen ist doch werbung ein witz. der staat hat da dann halt andere mittel und wege und kann auf dich noch ganz anders einwirken. ...und wenn google sich gesprächsbereit zeigt, dann ist es mehr als dumm sie wieder weg zu schicken.

    >
    > Aber bei Daten, die meine Privatspäre betreffen ist Schluß und auch da ist
    > Google ja schon oft unangenehm aufgefallen. Darum ist es wichtig Google
    > klar Grenzen aufzuzeigen. Denn genau das ist Googles Geschäftsmodell: Du
    > bezahlst all die Glasperlen von Google mit Deiner Privatsphäre und wenn man
    > Google schalten ließe, gibt es die ganz schnell nicht mehr. Google möchte
    > doch sogar ungeniert schon gerne Deine ärztlichen Daten verwalten und
    > entwicklet gleichzeitig Medizintechnik (neulich z.B. die
    > Blutzuckerbestimmung aus der Tränenflüssigkeit). Diese Verflechtung von
    > kommerziellen Interessen, vollkommenem Verlust der Privatsphäre und
    > Lobbyismus ist doch ein Datenschutz-GAU.

    ...beim thema lobbyismus schließt sich ja lustiger weise der kreis, da gehören dann auch wieder unsere politischen eliten dazu. und also nochmal ganz deutlich, ich möchte hier garnicht google als die 'guten' (wie du immer schreibst) hinstellen sondern lediglich klar machen, dass im extrem fall die daten wut des staates wesentlich bedenklicher ist!
    und ganz ehrlich, google weiß doch jetzt schon mehr über deine sexuellen vorlieben als deine freundin/freund je erfahren wird!

  9. Re: Da hab ich ne schoene geschichte zu

    Autor: Johnny Cache 13.03.14 - 17:55

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Land wo ich wohne (EU), hatte Google vor Jahren von der IHK Daten
    > gekauft. Das fuehrte dazu, dass ploetzlich die Wohnungen vieler
    > Selbstaendige ungewollt auf gmaps auftauchten, als wenn es
    > Firmenniederlassungen waeren, gleich mit privaten Telefonnummern und
    > Emailadresse. Unter den Betroffenen war auch meine Freundin. Dann dauerte
    > der Aerger noch Monate, der IHK das zu untersagen, und von Google die Daten
    > da wegholen zu lassen.

    Also wenn die IHK Adresslisten, egal ob legal oder illegal, veräußert ist deren Kunde daran schuld wenn die Daten nicht korrekt sind?

    > Kurz: selbst wenn man G. meidet, ist man nicht sicher. Ist genauso wie dem
    > Senden von Mails an gmail-Nutzer. Oder dem Nutzen von Websites, die all die
    > Scripte der Googledienste laufen haben.

    Der Haken an gMail ist aber daß die Nutzer der Accounts der Auswertung ja zugestimmt haben, wobei ich dir schon recht geben muß daß man sowas praktisch nicht durchblicken kann. Ich habe auch gleich drei Domains die auf Google-Servern auflaufen.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

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