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Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

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  1. Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Keridalspidialose 13.03.14 - 13:16

    solange die Meldeämter Bürgerdaten verhökern braucht sich in der Regierung keiner als Schützer persönlicher Daten aufspielen.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: elgooG 13.03.14 - 13:31

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > solange die Meldeämter Bürgerdaten verhökern braucht sich in der Regierung
    > keiner als Schützer persönlicher Daten aufspielen.

    /+1 Der Ausschluss von Google soll nur medienwirksam ein falsches Sicherheitsbewusstsein vortäuschen. Google auszuladen ist noch dazu völlig kontraproduktiv.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Tamashii 13.03.14 - 13:41

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > solange die Meldeämter Bürgerdaten verhökern braucht sich in der Regierung
    > keiner als Schützer persönlicher Daten aufspielen.

    Ich würde es andersrum sehen:
    Irgendwo muss man halt mal anfangen.
    Und Google sind einfach die krassesten - die machen halt alles, was geht - Fragen kann man ja noch später, falls man dazu genötigt wird...

  4. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nykiel.marek 13.03.14 - 13:47

    Ja, Google ist echt krass. Ich wäre dafür, dass man Google in Deutschland jegliche Tätigkeit per Gesetz untersagt. Nur so lässt sich unsere Privatsphäre wirksam schützen!
    LG, MN

  5. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Johnny Cache 13.03.14 - 13:47

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde es andersrum sehen:
    > Irgendwo muss man halt mal anfangen.
    > Und Google sind einfach die krassesten - die machen halt alles, was geht -
    > Fragen kann man ja noch später, falls man dazu genötigt wird...

    Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei den Ämtern keine Wahl hat.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  6. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nykiel.marek 13.03.14 - 13:50

    Die Ämter sind aber "die Guten", das kann man doch nicht vergleichen!
    LG, MN

  7. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Johnny Cache 13.03.14 - 13:54

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ämter sind aber "die Guten", das kann man doch nicht vergleichen!
    > LG, MN

    Stimmt, auf deren Daten kann man sich wenigstens verlassen, wenn man sie kauft. ;)

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  8. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nykiel.marek 13.03.14 - 13:55

    Eben!
    LG, MN

  9. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: furanku1 13.03.14 - 14:37

    Johnny Cache schrieb:

    > Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei
    > den Ämtern keine Wahl hat.

    Google ist schon öfters verurteilt worden, da sie den Datenschutz verletzt haben und sich z.B. Daten ohne Einverständnis geholt haben. Der Staat braucht hingegen gewisse Daten um überhaupt zu funktionieren und letztlich sind wir alle der Staat (auch wenn dir die Politiker nicht passen: Sie sind gewählt), Google aber ein privates Wirtschaftsunternehmen, das nur am eigenen Profit interessiert ist. Google spielt sich aber oft so auf, als wären Sie demokratisch legitimierte Volksvertreter und einige Leichtgläubige sind dem "Don't be evil"-Blabla und ein paar hingeworfenen Glasperlen auf den Leim gegangen.

    Von daher ist es gut, dass Google mehr und mehr Grenzen aufgezeigt werden. IMHO hat Google ohnehin den Zenith überschritten, aber das ist ein anderes Thema.

  10. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Tamashii 13.03.14 - 15:04

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei
    > den Ämtern keine Wahl hat.

    Das sehe ich nicht so.
    Versuch mal, Dich im Internet zu bewegen, ohne dass Google daran Geld verdient! Auf so ziemlich allen offiziellen Seiten verdienen und beobachten die doch mit.

    Leute wie Du und ich haben vielleicht Blocker (denen ich aber auch vertrauen muss - keine Ahnung, ob die das Tracking WIRKLICH unterbinden), aber ich denke, mind. 80% der Nutzer wissen gar nicht, dass es sowas gibt.

    Ich sehe da somit auch nicht so die Wahlmöglichkeit...

  11. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nf1n1ty 13.03.14 - 15:09

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei
    > den Ämtern keine Wahl hat.

    Mit Nutzung des Internets und den Google Ads ist man dann schon relativ eingeschränkt, wenn man Google vollständig vermeiden möchte.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  12. Da hab ich ne schoene geschichte zu

    Autor: miauwww 13.03.14 - 15:15

    > Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei
    > den Ämtern keine Wahl hat.

    In dem Land wo ich wohne (EU), hatte Google vor Jahren von der IHK Daten gekauft. Das fuehrte dazu, dass ploetzlich die Wohnungen vieler Selbstaendige ungewollt auf gmaps auftauchten, als wenn es Firmenniederlassungen waeren, gleich mit privaten Telefonnummern und Emailadresse. Unter den Betroffenen war auch meine Freundin. Dann dauerte der Aerger noch Monate, der IHK das zu untersagen, und von Google die Daten da wegholen zu lassen.

    Kurz: selbst wenn man G. meidet, ist man nicht sicher. Ist genauso wie dem Senden von Mails an gmail-Nutzer. Oder dem Nutzen von Websites, die all die Scripte der Googledienste laufen haben.

  13. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Ho Lee Shitt 13.03.14 - 15:22

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Johnny Cache schrieb:
    >
    > > Aber niemand ist gezwungen Google Daten zu verabreichen, während man bei
    > > den Ämtern keine Wahl hat.
    >
    > Google ist schon öfters verurteilt worden, da sie den Datenschutz verletzt
    > haben und sich z.B. Daten ohne Einverständnis geholt haben. Der Staat
    > braucht hingegen gewisse Daten um überhaupt zu funktionieren und letztlich
    > sind wir alle der Staat (auch wenn dir die Politiker nicht passen: Sie sind
    > gewählt), Google aber ein privates Wirtschaftsunternehmen, das nur am
    > eigenen Profit interessiert ist. Google spielt sich aber oft so auf, als
    > wären Sie demokratisch legitimierte Volksvertreter und einige
    > Leichtgläubige sind dem "Don't be evil"-Blabla und ein paar hingeworfenen
    > Glasperlen auf den Leim gegangen.
    >
    > Von daher ist es gut, dass Google mehr und mehr Grenzen aufgezeigt werden.
    > IMHO hat Google ohnehin den Zenith überschritten, aber das ist ein anderes
    > Thema.

    darüber, dass google eine der größten datenkraken ist müssen wir uns ja nun wirklich nicht streiten. aber die vögel da in der politik sollen sich doch erstmal um sachen kümmern auf die sie wirklich einfluß nehmen können und da sind doch die staatlichen abschnorchel organe (egal ob NSA, BND oder wer auch noch) wesentlich naheliegender. ...da brauchen sie sich jetzt auch nicht auf den kosten von konzernen, bei denen das sowieso jeder weiß, profilieren. ...find ich irgendwie niederträchtig.

  14. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Sinnfrei 13.03.14 - 15:34

    Ja, und Vorratsdatenspeicherung als Datenschutz verkaufen. Und auf der anderen Seite missbrauchen BKA-Beamte schon jetzt die vorhandene Infrastruktur um privat Kollegen nachzuschnüffeln: [www.focus.de]

    __________________
    ...

  15. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: furanku1 13.03.14 - 15:36

    Ich wüßte gerade andersherum nicht, inwiefern Dinge wie die NSA-Affäre Googles schweren Datenschutzprobleme irgendwie besser machen würde. Relativieren hat noch nie geholfen. Beim Staat kann ich immerhin wählen und selbst wenn mir die Politiker nicht gefallen sind sie dennoch gewählte Volksvertreter. Google geht es nur um den eigenen Profit.

  16. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nykiel.marek 13.03.14 - 15:42

    Und was ist verkehrt daran, dass eine Firma Profit erwirtschaften will? Daraus ergeben sich doch nicht automatisch Nachteile für die Gesellschaft. Ich gehe auch arbeiten um "Profit" zu erwirtschaften, bin ich jetzt deswegen böse?
    LG, MN

  17. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: furanku1 13.03.14 - 15:45

    Dass die Motive und Mittel der Großkonzerne im Kapitalismus durchaus fragwürdig und nicht mit den Interessen der Bürger übereinstimmen müssen wir hier doch nicht ernsthaft diskutieren, oder? Von daher ist das mangelnde Mißtrauen bis hin zur Fan-artigen Verehrung von Google so einiger in Internetforen schon ein bemerkenswerter blinder Fleck.

  18. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: nykiel.marek 13.03.14 - 15:50

    Natürlich müssen wir drüber diskutieren. Zumal man das Paranoia artige Misstrauen bzw. den blanken Hass der so manchem Konzern, sei es Google, Microsoft, Apple etc., entgegengebracht wird auch durchaus komisch finden könnte :)
    LG, MN

  19. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: Ho Lee Shitt 13.03.14 - 15:52

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wüßte gerade andersherum nicht, inwiefern Dinge wie die NSA-Affäre
    > Googles schweren Datenschutzprobleme irgendwie besser machen würde.
    > Relativieren hat noch nie geholfen. Beim Staat kann ich immerhin wählen und
    > selbst wenn mir die Politiker nicht gefallen sind sie dennoch gewählte
    > Volksvertreter. Google geht es nur um den eigenen Profit.

    das ist ja richtig, aber wenn google von dir falsche daten sammelt und daraus schlüsse zieht, dann ist das in erster linie ein problem für google.
    wenn der staat aber falsche oder verfälschte daten von dir erhebt und darauf hin vieleicht auf anderen sektoren (strafverfolgung etc.) aktiv wird, dann ist das einzig und allein dein problem. ...und wenn sie sich dann noch auf diverse 'datenschutz'-gesetze berufen können dann bist DU, wie sagt man so schön, gef**kt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.14 15:54 durch Ho Lee Shitt.

  20. Re: Erstmal vor der eigenen Tür kehren...

    Autor: furanku1 13.03.14 - 16:16

    Nein, es ist mein und Dein Problem, wenn Google Daten sammelt. Darum haben wir Datenschutzgesetze. Ich möchte z.B. nicht, dass Google meine Suchanfragen auf sexuelle Orientierung auswertet um dann besonders zielgerichtet Werbung schalten zu können. Dagegen werde ich aber wenig tun können, Google hat nun mal die Suchanfragen und kann die z.B. über Browserfingerprinting ziemlich sicher einem Rechner zuordnen.

    Aber bei Daten, die meine Privatspäre betreffen ist Schluß und auch da ist Google ja schon oft unangenehm aufgefallen. Darum ist es wichtig Google klar Grenzen aufzuzeigen. Denn genau das ist Googles Geschäftsmodell: Du bezahlst all die Glasperlen von Google mit Deiner Privatsphäre und wenn man Google schalten ließe, gibt es die ganz schnell nicht mehr. Google möchte doch sogar ungeniert schon gerne Deine ärztlichen Daten verwalten und entwicklet gleichzeitig Medizintechnik (neulich z.B. die Blutzuckerbestimmung aus der Tränenflüssigkeit). Diese Verflechtung von kommerziellen Interessen, vollkommenem Verlust der Privatsphäre und Lobbyismus ist doch ein Datenschutz-GAU.

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