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Umstrittener Vorschlag

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Umstrittener Vorschlag

    Autor: Kleba 28.12.16 - 15:31

    Aus dem Artikel:

    >"Die Bundesnetzagentur meldete sich mit einem umstrittenen Vorschlag zu Wort: Wer
    > ein infiziertes Gerät in seinem Netzwerk hat, das an einem Botnetz teilnimmt, solle
    > damit rechnen, dass das Gerät providerseitig vom Internet getrennt wird. Das dürfte
    > jedoch sehr viele unbedarfte Nutzer treffen, die nicht wissen, wie sie das Problem lösen
    > sollen.

    So wirklich umstritten finde ich das nicht. Die Polizei kann schließlich auch als verkehrsuntauglich eingestufte Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen. Warum sollte das nicht auch hier möglich sein?
    Man sollte einem User die Möglichkeit geben Nachzubessern (ob alleine oder mit Hilfe von externer Unterstützung). Gelingt dies nicht, wird das Gerät/der Anschluss getrennt. Dadurch würden einige vermutlich auch zum ersten Mal mitbekommen, dass bei Ihnen überhaupt etwas nicht stimmt.

    Und das mit den "unbedarften Nutzern" kann man hier imho auch nicht gelten lassen. Wenn meine Bremsen am Auto nicht (richtig) funktionieren, fahre ich auch in die Werkstatt, weil ich keine Ahnung davon habe, die selbst zu reparieren. Genauso kann ich mir IT-Unterstützung ins Haus holen, wenn ich derartige Probleme hab.

    LG
    Kleba

  2. Re: Umstrittener Vorschlag

    Autor: nur mal so 28.12.16 - 16:48

    Heute ham die aber die Autovergleiche mit ihrem Artikel angeleiert :D

    Aber recht hast du trotzdem.... Problem dürften eher die Millionen Geräte ausserhalb Europas sein und da wirds schon schwieriger.....

  3. Re: Umstrittener Vorschlag

    Autor: Kleba 28.12.16 - 18:00

    nur mal so schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute ham die aber die Autovergleiche mit ihrem Artikel angeleiert :D

    Das hat Golem sich in dem Fall selbst zuzuschreiben ;-)

  4. Re: Umstrittener Vorschlag

    Autor: hjp 28.12.16 - 22:47

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus dem Artikel:
    >
    > >"Die Bundesnetzagentur meldete sich mit einem umstrittenen Vorschlag zu
    > Wort: Wer
    > > ein infiziertes Gerät in seinem Netzwerk hat, das an einem Botnetz
    > teilnimmt, solle
    > > damit rechnen, dass das Gerät providerseitig vom Internet getrennt wird.
    > Das dürfte
    > > jedoch sehr viele unbedarfte Nutzer treffen, die nicht wissen, wie sie
    > das Problem lösen
    > > sollen.
    >
    > So wirklich umstritten finde ich das nicht.

    Umstritten ist es zweifellos (d.h. Leute streiten darüber, ob das eine gute Lösung ist oder nicht).

    Ich glaube allerdings, dass es die einzige praktikable Lösung ist. Der Benutzer ist der einzige, der wirklich eine Kontrolle darüber hat, was bei ihm im Netz hängt. Daher muss der Druck bei ihm beginnen. Er kann dann vom Händler Schadenersatz verlangen (Aufgabe der Politik wäre es, dafür zu sorgen, dass das für den Konsumenten einigermaßen schmerzfrei möglich ist) und der Händler kann Druck auf den Hersteller ausüben. Wer über Alibaba bestellt, ist selbst verantwortlich (auch wer sich sein Debian oder OpenWRT selbst installiert).

    Zum Thema "ISP als Hilfssheriff": Ich sehe das als Erweiterung des oben skizzierten Prinzips: Jeder ist dafür verantwortlich, dass aus "seinem" Netz keine Angriffe kommen. Ein Access-Provider muss berechtigt sein, einen Kunden temporär vom Netz zu nehmen, wenn der Kunde nicht willens oder in der Lage ist, einen Angriff aus seinem Netz zu stoppen. Für einen Transit-Provider gilt dasselbe in Bezug auf Peers und Access-Provider.

  5. Re: Umstrittener Vorschlag

    Autor: Truster 29.12.16 - 12:44

    Hm, so ähnlich macht es bei zumindest ein Provider in Österreich. Wird ein Angriff von einer IP festgestellt, werden div Dienste, bzw Zugriffe blockiert meist werden dann nur noch die Standardports aktiv gelassen, die zum surfen wichtig sind. Nach Behebung und einem Anruf bei der kostenlosen Hotline wird man sofort wieder komplett freigeschaltet.

  6. Re: Umstrittener Vorschlag

    Autor: hjp 29.12.16 - 20:07

    A1? Die sind (oder waren vor ein paar Jahren) da recht radikal: Sie haben nicht nur Ports gesperrt sondern vor allem auch Port 80 auf ein eigenes Portal umgelenkt, wo man über den Grund der Sperre und mögliche Abhilfen informiert wurde.

    (Das ist leider etwas, das mit der zunehmenden Verbreitung von https immer weniger funktionieren wird.)

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