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In keinem Krankenhaus in Deutschland

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  1. In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: The Roadrunner 29.09.15 - 11:36

    In keinem Krankenhaus oder Radiologie, für die ich tätig war, oder zwischen denen ich VPNs eingerichtet habe, war es möglich auf Geräte von außen zu zugreifen.
    Im Gegenteil. Alle waren _immer_ nur per VPN (IPSec) erreichbar.

    In einer Praxis war es sogar so, dass erst jemand gesucht wurde, der das VPN aufbaut bzw. repariert, ehe GE aus Indien sich den Heilumstand für die Supraleiter anschauen konnte.
    Die haben sich zwar etwas prasselig angestellt, aber am Ende doch das gemacht, was ich wollte, damit es lief. ;-)
    Die Telefonverbindung aus Indien war 2007 dermaßen verrauscht, dass ich mir vorkam, wie in den 60er.

  2. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: lala1 29.09.15 - 12:03

    Das kann ich bestätigen. Bei dem Krankenhaus, bei dem ich Einblick hatte, war die EDV säuberlichst aufgebaut.

  3. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: Hotohori 29.09.15 - 13:27

    Na dann gibt es ja doch noch Hoffnung, schön zu hören, sonst hört man ja immer nur von den negativen Seiten. ;)

  4. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: _4ubi_ 29.09.15 - 14:25

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann gibt es ja doch noch Hoffnung, schön zu hören, sonst hört man ja
    > immer nur von den negativen Seiten. ;)

    Meckern können wir Deutschen halt immer noch am Besten.

  5. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: genab.de 29.09.15 - 15:26

    Das Problem ist, das Mediziner immer denken das ganze Internet Zeugs braucht es nicht.

    Und laut Medizinproduktegesetz dürfen Medizinprodukte eh nicht mit dem Internet verbunden sein.

    Trotzdem will man von überall auf die Röntgenbilder zugreifen, Onlineüberweisung, Email, Spracherkennung für Diktate usw. haben. Und zwar überall.

    Und da die Ärzte nicht 2 Computer auf den tisch haben wollen, einer mit Medizingeräte verbunden, der anderer mit dem Internet wird halt geschlampt.

    Schlimmstes Beispiel sind da die Siemens Medizingeräte.

    Es gibt Beispielsweise für ein Siemens CT eine Wartungsvertragsoption, das man einen Trend Micro Virenscanner bekommt. der bezieht die Updates via VPN von Siemens 8die geben das frei) - im speziellen ist das der Trend Micro Worry Free. Da kostet es aber 450¤ im Monat pro Client. (eigentlich kostet eine Lizenz 45 ¤ im Jahr)

    Hat man bei Siemens ein High End CT für 500 000 gekauft, wurde der Anfang 2014 immer noch mit Windows XP aufgeliefert. Wollte man da im Sommer als der Support den XP Support eingestellt hat ein Upgrade auf Windows 7 hätte der ganze Rechner getauscht werden müssen, was 83 000 ¤ gekostet hätte.

    Wen Wundert es da nicht, das man so die Maschinen Ungepatched, ohne Virenscanner im gleichen Netzwerk laufen, in dem auch Internet verfügbar ist...

  6. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: _4ubi_ 29.09.15 - 15:56

    genab.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, das Mediziner immer denken das ganze Internet Zeugs
    > braucht es nicht.
    >
    Hä? Unten schreibst aber was anderes.

    > Und laut Medizinproduktegesetz dürfen Medizinprodukte eh nicht mit dem
    > Internet verbunden sein.

    Das ist Quatsch.

    >
    > Trotzdem will man von überall auf die Röntgenbilder zugreifen,
    > Onlineüberweisung, Email, Spracherkennung für Diktate usw. haben. Und zwar
    > überall.
    >
    > Und da die Ärzte nicht 2 Computer auf den tisch haben wollen, einer mit
    > Medizingeräte verbunden, der anderer mit dem Internet wird halt
    > geschlampt.
    >
    > Schlimmstes Beispiel sind da die Siemens Medizingeräte.
    >
    > Es gibt Beispielsweise für ein Siemens CT eine Wartungsvertragsoption, das
    > man einen Trend Micro Virenscanner bekommt. der bezieht die Updates via VPN
    > von Siemens 8die geben das frei) - im speziellen ist das der Trend Micro
    > Worry Free. Da kostet es aber 450¤ im Monat pro Client. (eigentlich
    > kostet eine Lizenz 45 ¤ im Jahr)

    Hehe. Siemens halt :D.

    > Hat man bei Siemens ein High End CT für 500 000 gekauft, wurde der Anfang
    > 2014 immer noch mit Windows XP aufgeliefert. Wollte man da im Sommer als
    > der Support den XP Support eingestellt hat ein Upgrade auf Windows 7 hätte
    > der ganze Rechner getauscht werden müssen, was 83 000 ¤ gekostet hätte.

    Das hängt aber meist mit den Zulassungen zusammen. Wenn das gesamte Gerät ein Medizinprodukt ist, bedarf es eines viel größeren Aufwandes für die Zulassung (Tests etc.). Natürlich verdient Siemens dran, aber der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

    > Wen Wundert es da nicht, das man so die Maschinen Ungepatched, ohne
    > Virenscanner im gleichen Netzwerk laufen, in dem auch Internet verfügbar
    > ist...

    Das ist kein Grund. Es gibt VPN, VLANs etc. Eine gute und sichere Infrastruktur kann mit solchen Geräten umgehen! Natürlich sind viele Medizinprodukte in punkto Sicherheit mangelhaft, aber viele Probleme, vor allem im KH, können durch ein richtiges Netzwerk umgangen werden.

  7. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: 0xDEADC0DE 29.09.15 - 16:38

    Ist sicher nicht überall die Regel, aus privaten Quellen weiß ich aber, dass so manche Datenbanken ungeschützt sind und Mitarbeiter Daten einsehen können, für die sei eigentlich gar nicht berechtigt sein dürften... es fängt also schon bei solchen Kleinigkeiten an.

  8. Re: In keinem Krankenhaus in Deutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 29.09.15 - 17:15

    Muss ich leider bestätigen ohne ins Detail gehen zu können.
    Aber die Struktur der IT war bisher in allen Häusern vorzüglich.

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