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Im Jahr 30 nach Tschernobyl

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  1. Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: zuschauer 26.04.16 - 12:29

    hat sich kaum etwas geändert: Nach wie vor wird zunächst vertuscht, verharmlost und beschwichtigt.
    In ein paar Tagen werden weitere Informationen durchsickern, und sehr viel später werden uns die Bestätigungen erreichen.

    Kinder lernen, ihre "Missetaten" vor den Eltern verbergen zu wollen. Meistens folgen die Eltern ihrem Instinkt und finden alles heraus. Am Ende vergeben sie aber ihren Kindern, weil sie sie lieben.

    Unsere Liebe zur Atomindustrie hält sich in sehr engen Grenzen...

  2. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Bouncy 26.04.16 - 12:32

    zuschauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Liebe zur Atomindustrie hält sich in sehr engen Grenzen...
    also a) nicht deine eigene Weltansicht verallgemeinern und b) was konkret bedeutet es denn, dass du den Kraftwerksbetreibern ihre "Missetaten" nicht vergibst, was wirst du denn nun tun?

  3. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Nebukadneza 26.04.16 - 12:35

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zuschauer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unsere Liebe zur Atomindustrie hält sich in sehr engen Grenzen...
    > also a) nicht deine eigene Weltansicht verallgemeinern und b) was konkret
    > bedeutet es denn, dass du den Kraftwerksbetreibern ihre "Missetaten" nicht
    > vergibst, was wirst du denn nun tun?

    Na was wird er wohl tun? Einen Zwischenstecker zwischen Steckdose und Verbraucher der keinen Atomstrom durchlässt. ;-) Dann werden sich die Atomströmlinge bald auf dem Kraftwerksgelände stapeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.16 12:37 durch Nebukadneza.

  4. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: JTR 26.04.16 - 13:02

    Weisst du den was in Tschernobyl falsch gelaufen ist? Denn wenn ja, wüsstest du, dass es hier keinerlei Zusammenhänge gibt, nicht mal im Ansatz.

  5. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: bofhl 26.04.16 - 15:16

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weisst du den was in Tschernobyl falsch gelaufen ist? Denn wenn ja,
    > wüsstest du, dass es hier keinerlei Zusammenhänge gibt, nicht mal im
    > Ansatz.

    Pfui!
    So was darf man heute schon gar nicht sagen oder schreiben - Hauptsache gegen das Böse in Form Atomenergie sein! Das ist das Wichtigste.

  6. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Nebukadneza 26.04.16 - 15:33

    *Sarkasmus on*

    Stimmt, weg mit der Bösen Atomenergie - und zwar Weltweit. Dann haben eben viele viele Millionen Menschen keinen Strom mehr - back to the roots.

    Was soll schon passieren ohne Atomstrom, ist doch kein Ding, maximal so Kleingkeiten wie:

    - Das Stromnetz bricht völlig zusammen da Kohle / Gas Kraftwerke und die EE überlastet werden.
    - Kein Strom fürs Handynetz u. Telefonnetz.
    - Kein Hilferuf mehr möglich.
    - Die Supermarktkassen funktionieren nicht.
    - Die Schüler sitzen im Dunkeln - nur noch Unterricht bei Tageslicht und ohne Computer.
    - kein Internet.
    - Den Krankenhäusern geht auch irgendwann der Diesel für die NEA aus.
    - Die Leute werden Plündern, keine Alarmanlage funktioniert mehr und wenn doch, wer soll die Polizei rufen? Und wie? Per Brieftaube?
    - Tankstellen können kein Benzin mehr verkaufen - daher kommt der Gütertransport auch zum erliegen.
    - ...

    Also im großen und Ganzen gesehen brauchen wir 2016 den Atomstrom garnicht, schaltet einfach ab die AKWs, auch ist ja so ein abgeschaltetes AKW viel viel Sicherer als eines in Betrieb, das die Brennelemente trotzdem gekühlt werden müssen und von Ihnen eine Gefahr ausgeht interessiert ja Niemanden.
    *Sarkasmus off*

  7. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Kein Kostverächter 26.04.16 - 15:37

    Jaja, ohne Atomkraftwerke gehen die Lichter alle aus... Das war schon in den 70ern nicht wahr.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
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  8. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Nebukadneza 26.04.16 - 15:49

    Was macht Dich da so Sicher? Ich lass mich in diesem Fall gerne eines Besseren belehren. Mit was gleichst Du das Loch aus das entsteht wenn wir alle AKWs jetzt abschalten würden?

  9. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Bouncy 26.04.16 - 15:53

    Kein Kostverächter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja, ohne Atomkraftwerke gehen die Lichter alle aus... Das war schon in
    > den 70ern nicht wahr.
    ...weil man damals auch nicht einfach alle abgeschaltet hat. Und weil man damals das Stromrouting professionalisiert hat - wie es der Zufall so will, um schnell und einfach ausländischen Atomstrom importieren zu können. Aber davon abgesehen natürlich eine absolut stichhaltige Argumentation...

  10. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Schnarchnase 26.04.16 - 23:07

    Wieviele AKWs wurden nach dem Fukushima-Unglück zeitnah abgeschaltet? Sind die Lichter ausgegangen? Nein.

  11. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Janquar 27.04.16 - 14:19

    Und wer sagt das man die von heut auf morgen alle abschalten muss? Ist ja selbterklärend, dass dazu eine Übergangsphase benötigt wird.

    Wieso sollte man Tschernobyl nicht zum Vergleich herranziehen können? Die Ursachen eines Unglücks zur Relation der nachwirkenden Schäden stehen hier ja überhaupt nicht zur Debatte.

    Die Folgekosten der billigen Atomenergie nennt auch nie jemand und hat jemand hier ne Lösung für die Endlagerung am Start? Aber schön über andere herziehen....

  12. Re: Im Jahr 30 nach Tschernobyl

    Autor: Bouncy 27.04.16 - 15:59

    Janquar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer sagt das man die von heut auf morgen alle abschalten muss? Ist ja
    > selbterklärend, dass dazu eine Übergangsphase benötigt wird.
    Ach ja? Ist es nicht! Schließlich ist es auch bei nicht-Atomgegnern zweifelsfreier Konsens, dass Atomenergie keinesfalls die langfristige Zukunft ist sondern nur eine Brückentechnologie, bis man sie tatsächlich ersetzen kann. Das wird niemand bestreiten, garantiert niemand! Was wir dagegen tun, ist den Schnarchnasen zu erklären, dass der schnelle Atomausstieg generell kontraproduktiv ist. Aber das ist genau das, was Atomgegner fordern - und das, was Deutschland tut.
    > Die Folgekosten der billigen Atomenergie nennt auch nie jemand und hat
    > jemand hier ne Lösung für die Endlagerung am Start? Aber schön über andere
    > herziehen....
    Natürlich, schön schwarz und weiß betrachten - wenn man keine Lösung hat dann liegt man grundsätzlich falsch. Augen zu und durch, ne...

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