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Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

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  1. Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: ccaa 06.03.15 - 10:59

    als ihre Eltern.

    Deshalb ergeben sie sich komplett den Vorgaben ihrer Netzwerke, OS-Systeme und ihrer Software. Nur eine kleine Minderheit weiß mit der Technik umzugehen und gleichzeitig die Privatsphäre zu schützen.

    Aber immerhin ist so der große Teil der Jugend entdlich Systemkonform.

  2. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: violator 06.03.15 - 11:15

    Tja die Nerds von gestern sind halt die Erwachsenen von heute, da kann die Generation Casual halt nicht mithalten. ;)

  3. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: TobsA13 06.03.15 - 11:17

    Ich glaub du verwechselst da was. Wenn ich mir meine Eltern oder die Eltern von Freunden und Bekannten anschaue, sind die Technisch auf der Höhe von Toastbrot. Es mag da Einzelfälle geben, aber im großen und ganzen sind die Jugendliche eindeutig weiter vorne in technischer Sicht als ihre Eltern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.15 11:17 durch TobsA13.

  4. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: DomS 06.03.15 - 11:22

    Ich glaub Du hast hier ein getrübtes Subjektives Bild. Ich erlebe regelmäßig beide Seiten. Mit meinen Arbeits und Studienkollegen (allesamt sehr nerdig) dreht sich vieles um IT und Politische Themen etc.
    Wenn ich auf Heimaturlaub bin und meine alten Freunde von früher Treffe (die alle nicht im IT Berufsfeld arbeiten) interessiert sich kein Mensch für Technik, Facebook etc. Da denkt keiner an neue Smartphones. Da geht's dann um Sport, Frauen, Männer, Kinder und Famile und was weiss ich noch alles.
    Eltern und Familie haben wieder andere Kernkompetenzen, Gesundheit, Finanzen, Gemeinschaft etc.
    So war das schon immer. Das wird auch immer so sein. Kann doch nicht jeder was mit IT machen und das alles überblicken. Dafür gibt es ja dann unser Berufsfeld.

    Lass Dich da nicht von deiner Umwelt blenden. Du bewegst Dich eben in einem gewissen Umfeld, dass Dir eventuell eine gewisse Sicht aufdrängt aber das ist nicht die Realität. (Da gibt's übrigens interessante Medientheorien dazu in wie weit die eigene wahrgenommene Realität der wirklichkeit Entsprich und dass kein Mensch die wirkliche Wirklichkeit wahrnehmen könne etc - kurz eingewofen ^.^).

  5. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Wimmmmmmmmy 11.03.15 - 12:22

    TobsA13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaub du verwechselst da was. Wenn ich mir meine Eltern oder die Eltern
    > von Freunden und Bekannten anschaue, sind die Technisch auf der Höhe von
    > Toastbrot. Es mag da Einzelfälle geben, aber im großen und ganzen sind die
    > Jugendliche eindeutig weiter vorne in technischer Sicht als ihre Eltern.

    Da wiederspreche ich wieder ;-)

    Zwei von 30 Schülern sind in der Lage die Technik solcher "Schlauen Tafeln" besser zu Bedienen als der Lehrer.
    Der Rest ist damit total überfordern und ist froh irgendwie was "anmalen" zu können.
    Aber wehe irgendwas geht mal nicht wie gewünscht, schon müssen die zwei helfen.
    ( Ich verteufel diese Tafeln nebenbei. Viele Vorteile, aber auch viele Nachteile.... Sie verursachen Stress. Der ständige Lüfter. Das grelle Licht. Und was man damit anschreibt kann man viel schlechter lesen, als etwas mit Kreide. Solche Tafeln dürfen gerne Monitor/Beamer, Karten und Tageslichtprojektor ersetzen. - Aber sollten niemals die gute alte Kreidetafel ersetzen. Leider aber wird oft diese durch die Geräte ersatzlos ersetzt.)


    Nächster Punkt Word/Textverarbeietung. Es gibt ja auch Projekte, wo eine Bewerbung in einer Fremdsprache geschrieben werden soll. Also geht der Englisch-Lehrer mit seiner 11. oder 12. Klasse in den Computerraum und denkt sich, die hatten ja alle Informatikunterricht und können das.
    Aber das ist ein absoluter Irrtum! - Ein Grossteil hat das IT-Fach abgewählt und das hat zur Folge das gerade mal fünf der abgegebenen Bewerbungen gerade so den Vorgaben entspricht.

    Was die Jugendlichen heute können ist den Appstore aufmachen, auf Installieren klicken, die geforderten Rechte mal hinterfragen und sich unbemerkt recht genau auspionieren lassen.

    Und so kommt es irgendwie, dass man viele Gymnasiasten seltsamerweise an den Kassen der Kaufhäuser, beim Bäcker oder Friseur wiedersieht.

    Diesen Mangel an Bildung wird Deutschland bald so richtig treffen. Eigentlich ist es schon soweit.
    In meinen Augen werden Inder u.a. nicht nur wegen geringeren Lohnkosten hier eingestellt. Sondern auch weil diese schon im Kindesalter fleissig sind und sich vor nichts scheuen.
    Die Kinder hier haben eine art Lustlosigkeit entwickelt. - Nach dem Motto: "Das Fach mag ich nicht, dass wähle ich ab." - Sowas macht bzw. sagt man nur einmal dem Chef.


    Alle Soziallen Netzwerke haben nix bei Kindern und Jugendlichen zu tun.
    Am besten den gesamten Internetzugang komplett wegnehmen. Nicht mal mehr Wikipedia.
    Sondern Bücher in die Hand drücken.

    Ich bin schon viele Jahre der Meinung, dass die modernen Medien zwar eine tolle Erfindung sind, doch dass sie erst mit der Volljährigkeit zur Verfügung gestellt werden sollten. Ab dem Punkt wo man eine gewisse Reife bei den Jungendlichen erkennt.

    Das Fach Informatik sollte auch weiter ausgebaut werden. Und nicht abwählbar sein dürfen.

    Den Internet(führer)schein sollte man sich echt vielleicht nochmal überlegen. Für ganz jung (dir nur blödsinn im Netz machen) bis ganz alt (für die, die für eine Routenplanung ein Jahres-Abo abschliessen).

  6. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Sharkuu 11.03.15 - 13:01

    kann ich teilweise zustimmen. die frage ist, was man unter jugendlich noch versteht. wenn ich mich bei mir umgucke, alter 23, dann ist es so, wie du es beschreibst. wenn ich bei meinem onkel gucke, alter 29, dann kennt sich da eigentlich jeder mit pcs aus. sowohl von der software, als auch von der hardware seite.

    dann it unterricht. alleine die berufsschule ist ein witz. die lehrer für it sind mittlerweile stein alt und haben irgendwann mal radio und fernsehtechnik gelernt. die haben dann mit platinen und son kram rumgespielt. den wechsel auf die moderne haben aber nur die wenigsten mitgemacht. das geht soweit, das WIR unserem IT LEHRER ipv6 und ähnliches erklären müssen. hat man dann mal einen jungen lehrer der sich auskennt und vielleicht auch ne it ausbildung hat, dann ist der sofort wieder weg. hab mittlerweile in anwendungsentwicklung den 4. lehrer, die anderen 3 sind auf unis gewechselt.
    nehmen wir den it unterricht in der normalen schule. da gibt es dann einen lehrer der nen word dokument erstellen kann und wird sofort it lehrer. klar das das nix werden kann. dementsprechend haben die schüler dann auch lust auf den unterricht. je nach überwachung wollen das aber noch viele machen, weil man dann mal ebend in der schule facebook und ähnliches anmachen kann. ist das alles blockiert werden nicht mal mehr wege gesucht um das zu umgehen. die akzeptieren es einfach und haben keine lust mehr darauf. wozu auch zum 50. mal ein word dokument schreiben?

    aber moderne medien sollten unter keinen umständen aus der schule gehalten werden. die lehrer müssen verpflichtet werden, sich dahingehend fortzubilden und dann sollten von klein auf an der umgang damit gelehrt werden. das wäre der sinnvolle weg. da scheitert es aber an den lehrern, die einfach nur sagen, nee das will ich nicht. und schon wars das. da liegt mmn eher das problem.

  7. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Sharkuu 11.03.15 - 13:04

    es muss auch nicht jeder nerdig sein, aber nach einem virus daten sichern und cd rein -> weiter weiter fertigstellen, das sollte jeder können. ist ja nicht mal so, das das irgendwie schwer wäre, aber es wird einfach gesagt, neee keine lust.

  8. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: _4ubi_ 11.03.15 - 13:06

    Sharkuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es muss auch nicht jeder nerdig sein, aber nach einem virus daten sichern
    > und cd rein -> weiter weiter fertigstellen, das sollte jeder können. ist ja
    > nicht mal so, das das irgendwie schwer wäre, aber es wird einfach gesagt,
    > neee keine lust.

    Das ist wohl auch dein Motto bei der deutschen Rechtschreibung ;-)

  9. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Butterkeks 11.03.15 - 13:14

    @ Wimmmmmmmmy:
    Klingt irgendwie leicht paradox einerseits Leute von Netz fernhalten und gleichzeitig den IT-Unterricht verbessern zu wollen. Ist außerdem beides in etwa gleich unrealistisch.

    Ich hab keine Ahnung, wo du deine Beispiele her hast, aber bei mir wars bisher (zugegeben auf dem mathematisch/technischen Zweig) so: Uns wurde das Zehnfingersystem beigebracht. Dann die grundlegendsten Dinge in Office. Und ab da hatten die Lehrer dann keinen Plan mehr. Jetzt bin ich 1 1/2 Jahre vom Studieren entfernt und muss mich demnächst mit Wurfparabeln in Excel rumschlagen.
    Läuft darauf hinaus, dass die meisten kaum Ahnung von Rechnern haben (wenn auch mehr als die meisten Lehrer). Wer mehr lernen möchte, muss das irgendwo außerhalb der Schule tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.15 13:15 durch Butterkeks.

  10. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Sharkuu 11.03.15 - 13:14

    http://img01.lachschon.de/images/Mexxk-1131827468-medium.jpg

  11. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Milber 11.03.15 - 13:23

    Sharkuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es muss auch nicht jeder nerdig sein, aber nach einem virus daten sichern
    > und cd rein -> weiter weiter fertigstellen, das sollte jeder können. ist ja
    > nicht mal so, das das irgendwie schwer wäre, aber es wird einfach gesagt,
    > neee keine lust.

    NACH einem Virus eine Datensicherung? Ein Tipp für den Trottel von nebenan?
    Wenn schon Datensicherung dann bitte regelmäßig und eine Sicherung wieder einspielen die VOR dem Virenbefall war.

  12. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Sharkuu 11.03.15 - 13:30

    das wäre ja sogar tatsächlich mit aufwand verbunde. ich will die leute nicht überfordern. is klar, das mit datensicherung kein backup gemeint ist. dabei geht es um word dokumente oder pdfs. und die kann man auch erst duch nen scanner jagen, bevor man sie einspielt

    klar, eine ständige sicherung ist natürlich das beste. oder ebend gar keine sicherung, weil sowieso nix da is. einige haben aber ihr halbes leben da drauf und noch nie ne sicherung gemacht...die wollen dann bestimmt nicht hören "pech gehabt" :D

  13. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: humpfor 11.03.15 - 13:35

    Wie alt bist du, bzw. deine Eltern? Wenn deine Eltern >55-60 sind, dann reden wir von anderen ;)

  14. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: gboos 11.03.15 - 13:56

    TobsA13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaub du verwechselst da was. Wenn ich mir meine Eltern oder die Eltern
    > von Freunden und Bekannten anschaue, sind die Technisch auf der Höhe von
    > Toastbrot. Es mag da Einzelfälle geben, aber im großen und ganzen sind die
    > Jugendliche eindeutig weiter vorne in technischer Sicht als ihre Eltern.

    Das taeuscht. Gewaltig.

    Nur weil man in einem Smartphone Texte verschickt, Apps installiert und in Google nach Loesungen suchen kann, ist man nicht technisch versiert bzw auf der Hoehe. Das ist aber leider die allgemeine Ansicht der Gesellschaft und laesst daher die Leute zum Grossteil an Selbstueberschaetzung leiden. Nachmachen kann jeder.

  15. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Schattenwerk 11.03.15 - 14:11

    Ja! Auch das Beherrschen der deutschen Sprache ist etwas, was heute leider immer weniger Anhänger hat.

  16. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: motzerator 11.03.15 - 14:34

    Wimmmmmmmmy schrieb:
    --------------------------------------------
    > Die Kinder hier haben eine art Lustlosigkeit entwickelt. - Nach dem
    > Motto: "Das Fach mag ich nicht, dass wähle ich ab."

    Was spricht gegen das Abwählen von Fächern und was hat das mit
    Lustlosigkeit zu tun?

    Ich bin ein absoluter Befürworter des Abwählens von Fächern,
    solange dies der Spezialisierung auf andere Lerninhalte dient.

    Wir leben in einer Welt, in der viele Spezialisten benötigt werden,
    setzen aber viel zu sehr auf Allgemeinbildung.

    Ich hätte als Schüler gerne viel mehr Naturwissenschaften gehabt
    und dafür auf überflüssigen Blödsinn gerne verzichtet:

    - Musik, Kunst, Werken. War alles verlorene Zeit, ich bin für Hand-
    werkliche Dinge zu ungeschickt und Zeichnungen zu Themen, die
    mich nicht interessieren, ekeln mich auch an. Gute Musik wie
    Metal war in der Schule kein Thema, zudem ist Musik Geschmacks-
    frage und Kinder mit ekeligen Klängen zu quälen gehört verboten.

    - Religion. Ist genauso sinnlos wie das Fach "Herr der Ringe" oder
    "Harry Potter" wäre. Mit dem Unterschied, das dort wenigstens
    interessante Märchen erzählt werden.

    Ach ja, den Deutschunterricht würde ich Deutsche Sprache und
    Klassische Literatur aufteilen. So kann man die Sprache ordentlich
    ohne mit den Leiden des jungen Werther gefoltert zu werden. Statt
    ein Buch über ihn zu schreiben, hätte man ihn einfach erschiessen
    sollen!

    Nach dem Abwählen kommen wir nun zum Ausgleichsprogramm:

    - Viel mehr Mathematik! Mit anspruchsvollen Aufgaben.
    - Viel mehr Physik inclusive Quantenphysik
    - Viel mehr Chemie
    - Viel mehr Biologie

    Das wäre meine Wunsch-Schule gewesen.

    > - Sowas macht bzw. sagt man nur einmal dem Chef.

    Das kommt immer darauf an, wie man es ihm sagt. Ich habe
    später in einem Kaufhaus gearbeitet und musste nebenan in
    der Uhren-Abteilung aushelfen. Da gab es Tätigkeiten, bei
    denen man Menschen berühren musste (Armband kürzen
    beispielsweise) und es war langweilig und man hatte viel zu
    viele Alte Leute am Hals, die schon olfaktorisch ein großes
    Problem für mich sind.

    Die Abwahl habe ich bewirkt, indem ich bei der jährlichen
    Umsatz-Konferenz immer wieder darauf hingewiesen habe,
    wie viel mehr Umsatz pro Quadratmeter Computer, Video-
    spiele oder Fernseher haben und siehe da, beim nächsten
    Umbau waren die Armbanduhren verschwunden.

    > Alle Soziallen Netzwerke haben nix bei Kindern und
    > Jugendlichen zu tun. Am besten den gesamten Internet-
    > zugang komplett wegnehmen. Nicht mal mehr Wikipedia.
    > Sondern Bücher in die Hand drücken.

    Und Freunde finden die Kinder dann, wenn sie erwachsen
    sind?

    > Ich bin schon viele Jahre der Meinung, dass die modernen
    > Medien zwar eine tolle Erfindung sind, doch dass sie erst
    > mit der Volljährigkeit zur Verfügung gestellt werden sollten.

    Das sehe ich nicht so. Kinder können viel besser lernen als
    Erwachsene, warum sollte man ihnen den Zugang sperren.

  17. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: serra.avatar 11.03.15 - 14:49

    Tja das kann ich dir bestätigen: ich krieg immer wieder Bewerbungen von den ach so technisch versierten Jungen ITlern ( also Leute die eigentlich vom Fach sein sollten ;p ) 80% bestehen nicht mal den Eignungstest ;p ( und das fängt bei einfachen Exceltabellen an ) ... und in meiner Firma hat keine andere Abteilung solch ein Fluktuation wie die IT.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.15 14:50 durch serra.avatar.

  18. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: Yeeeeeeeeha 11.03.15 - 14:53

    ccaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb ergeben sie sich komplett den Vorgaben ihrer Netzwerke, OS-Systeme
    > und ihrer Software. Nur eine kleine Minderheit weiß mit der Technik
    > umzugehen und gleichzeitig die Privatsphäre zu schützen.

    LOL! Ja, das sieht man halt, wer früher nur mit den Nerds rumgehangen ist. Keine Sorge, ich war auch einer der "Uncoolen".

    Absoluter Bullshit. Zu meiner Zeit war es eine _Schande_, seine Nachmittage mit einem PC zu verbringen, sogar noch, als langsam die Playstations Einzug in der Leben der "Coolen" hielten. Für die Wahl des Informatik-Unterrichts wurde man gedissed und "im Internet surfen" wurde bestenfalls belächelt. Nur eine kleine Minderheit hatte technisch etwas drauf. Eine Minderheit ist es heute immer noch, aber sie ist größer denn je.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  19. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: berritorre 11.03.15 - 15:26

    Hier was bei mir auf dem Gymnasium unter IT-Unterricht verstanden wurde (Abi 95):

    Der Mathelehrer hat uns in einem (1!) Schuljahr 1 (eine) Stunde pro Woche ins Computerlabor verfrachtet (das 90% der Zeit also leer stand).

    Dann sollten wir ein Programm schreiben, das die Kreiszahl Pi berechnet.

    Das hat natürlich niemanden interessiert und die meisten so dermassen überfordert, dass das nichts werden konnte. Ich glaube es gab genau einen Schüler, der das ohne Probleme hinbekommen hat. Der Rest hat irgendwelchen Code in den Computer gehackt und am Ende von eben diesem einen Schüler abgeschrieben.

    Keine Ahnung ob sich das geändert hat. Aber ich denke man sollte erstmal dafür sorgen, dass Schüler mit dem Computer vernünftig umgehen können. Halbwegs die Grundlagen verstehen, was ist eine Festplatte, was ist Ram, was ist ein Processor. Dann Email, Internet und dann Office-Anwendungen. Die meisten Arbeitnehmer die mir über den weglaufen können nicht mal eine einfache Excel-Formel andwenden (ich rede hier von Summen, etc.) oder ein vernünftig formattiertest Word-Dokument erstellen (Absätze per Leerzeilen, Einzüge per Leerzeichen, etc.).

    Wenn die Leute halbwegs mit den Basis-computer-Anwendungen klarkommen, dann kann man vielleicht mal drüber reden, ob man ihnen irgendwas das auch nur im entferntesten in Richtung Programmierung geht.

    Aber ich glaube, die meisten Lehrer gehen auch völlig falsch an die Sache heran. Was interessiert es einen normalen Schüler, wie man die Kreiszahl Pi in C++ berechnet?

    Hat mich als Schüler z.b. nicht interessiert und auch heute ist mir das relativ egal. Interessanter wurde es, als das Internet so richtig aufkam. Die Möglichkeit einer eigenen Homepage war faszinierend. Da fängt man dann an, ein bisschen HTML zu schreiben. Dann CSS. Irgendwann wollte man dann ein bisschen mehr machen und Javascript wurde interessant. Und dann, irgendwann will man natürlich auch Datebanken anbinden und dynamische Seiten generieren und schwups ist man bei PHP und MySQL. Und ehe man es sich versieht, ist jemand, den Programmieren nie interessiert hat begeistert dabei.

    Klar, das entspricht vielleicht nicht der Vorstellung eines Informatikers von "echtem" Programmieren. Aber ich sehe das als Einstiegsdrogen. Man muss die Leute mit etwas anfixen, das sie interessiert. Und wenn es zu dem Zeitpunkt schnöder Javascript Code war. Mit Javascript und einfachen Webanwendungen hat man halt nach kürzester Zeit ein halbwegs interessantes Ergebnis. Bei der Kreiszahl Pi in C++ haben selbst nach mehreren Stunden Unterricht die wenigsten Land gesehen. So kann die Leute richtig schön abschrecken.

  20. Re: Es gab Zeiten, da waren die "Kids" technisch auf der Höhe, heute verstehen sie weniger

    Autor: dEEkAy 11.03.15 - 16:19

    Wimmmmmmmmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TobsA13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaub du verwechselst da was. Wenn ich mir meine Eltern oder die
    > Eltern
    > > von Freunden und Bekannten anschaue, sind die Technisch auf der Höhe von
    > > Toastbrot. Es mag da Einzelfälle geben, aber im großen und ganzen sind
    > die
    > > Jugendliche eindeutig weiter vorne in technischer Sicht als ihre Eltern.
    >
    > Da wiederspreche ich wieder ;-)
    >
    > Zwei von 30 Schülern sind in der Lage die Technik solcher "Schlauen Tafeln"
    > besser zu Bedienen als der Lehrer.
    > Der Rest ist damit total überfordern und ist froh irgendwie was "anmalen"
    > zu können.
    > Aber wehe irgendwas geht mal nicht wie gewünscht, schon müssen die zwei
    > helfen.
    > ( Ich verteufel diese Tafeln nebenbei. Viele Vorteile, aber auch viele
    > Nachteile.... Sie verursachen Stress. Der ständige Lüfter. Das grelle
    > Licht. Und was man damit anschreibt kann man viel schlechter lesen, als
    > etwas mit Kreide. Solche Tafeln dürfen gerne Monitor/Beamer, Karten und
    > Tageslichtprojektor ersetzen. - Aber sollten niemals die gute alte
    > Kreidetafel ersetzen. Leider aber wird oft diese durch die Geräte ersatzlos
    > ersetzt.)

    Schüler, die solche Tafeln also nicht täglich verwenden sind also "dümmer" als Lehrer, die sich an den Umgang mit diesen Smartboards gewöhnt haben, weil sie diese wohl in ihrem Lehreralltag ständig nutzen?

    >
    > Nächster Punkt Word/Textverarbeietung. Es gibt ja auch Projekte, wo eine
    > Bewerbung in einer Fremdsprache geschrieben werden soll. Also geht der
    > Englisch-Lehrer mit seiner 11. oder 12. Klasse in den Computerraum und
    > denkt sich, die hatten ja alle Informatikunterricht und können das.
    > Aber das ist ein absoluter Irrtum! - Ein Grossteil hat das IT-Fach
    > abgewählt und das hat zur Folge das gerade mal fünf der abgegebenen
    > Bewerbungen gerade so den Vorgaben entspricht.

    Was hat denn die Verwendung von Word/andere Textverarbeitung damit zu tun? In der Schule ist alles ANALOG. Da wird alles mit der Hand geschrieben, warum sollte die Schüler dann also wissen wie genau man eine Bewerbung in Word anfertigt oder Serienbriefe erstellt etc?

    > Was die Jugendlichen heute können ist den Appstore aufmachen, auf
    > Installieren klicken, die geforderten Rechte mal hinterfragen und sich
    > unbemerkt recht genau auspionieren lassen.
    >
    > Und so kommt es irgendwie, dass man viele Gymnasiasten seltsamerweise an
    > den Kassen der Kaufhäuser, beim Bäcker oder Friseur wiedersieht.

    Gymnasiasten arbeiten also "unter ihrem Niveau" weil sie nur wissen wie man Appstores bedient?

    > Diesen Mangel an Bildung wird Deutschland bald so richtig treffen.
    > Eigentlich ist es schon soweit.
    > In meinen Augen werden Inder u.a. nicht nur wegen geringeren Lohnkosten
    > hier eingestellt. Sondern auch weil diese schon im Kindesalter fleissig
    > sind und sich vor nichts scheuen.
    > Die Kinder hier haben eine art Lustlosigkeit entwickelt. - Nach dem Motto:
    > "Das Fach mag ich nicht, dass wähle ich ab." - Sowas macht bzw. sagt man
    > nur einmal dem Chef.

    Wenn das Bildungssystem das Abwählen von Fächer erlaubt, warum nicht? Hier liegt das Problem nicht am Schüler sondern am Schulsystem. Meiner Meinung nach fehlt sowieso ein Fach "Medienkompetenz", dass mit all diesen Fragen die du hier bisher angesprochen hast kritisch umgeht.

    > Alle Soziallen Netzwerke haben nix bei Kindern und Jugendlichen zu tun.
    > Am besten den gesamten Internetzugang komplett wegnehmen. Nicht mal mehr
    > Wikipedia.
    > Sondern Bücher in die Hand drücken.

    Analoges Wort ist also besser als digitales? Mühsame suche in der Bibliothek also besser als schnelle, effiziente Suche bei digitalen Medien?

    > Ich bin schon viele Jahre der Meinung, dass die modernen Medien zwar eine
    > tolle Erfindung sind, doch dass sie erst mit der Volljährigkeit zur
    > Verfügung gestellt werden sollten. Ab dem Punkt wo man eine gewisse Reife
    > bei den Jungendlichen erkennt.

    Wenn ein Schüler also ein Referat zu irgend einem Thema halten soll, darf er analoge Quellen verwenden? Zu was willst du die Kinder denn erziehen? Zu Ewiggestrigen die keine Ahnung vom Internet und der modernen Technik haben bis es dann zu Spät ist und sie mit Eintritt in das Berufsleben schlagartig übermannt werden davon?

    > Das Fach Informatik sollte auch weiter ausgebaut werden. Und nicht
    > abwählbar sein dürfen.
    >
    > Den Internet(führer)schein sollte man sich echt vielleicht nochmal
    > überlegen. Für ganz jung (dir nur blödsinn im Netz machen) bis ganz alt
    > (für die, die für eine Routenplanung ein Jahres-Abo abschliessen).

    Das ich nicht lache. Wie soll ein nicht-erhalt des Internetführerscheins einen Jugendlich vom nutzen eben jenes Internets abhalten?

    Denk bitte noch einmal nach was für einen Stuss du hier verbreitest.

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