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Wenigstens "richtige" Hacker

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  1. Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: Hotohori 22.08.11 - 22:27

    Also die Sorte, denen es nicht um Daten geht sondern um Sicherheitslöcher aufzudecken.

    Dank der anderen Sorte, ist man trotzdem verunsichert ob die Daten wirklich sicher sind, aber in dem Fall betrifft es mehr die Sicherheit der Daten beim Online Shop.

    Meine Daten dürfte es dabei auch erwischt haben, hab definitiv schon mal bei dem Shop bestellt und war eigentlich sonst zufrieden. Aber solche Vorfälle geben einem dann doch zu denken, ob man nicht besser nur einem Shop treu bleibt anstatt immer mal hier und da zu bestellen und so seine Daten überall zu haben. Bisher hab ich da immer nach Preis und Shopbewertung (Geizhals.at/de) geguckt.

    Inzwischen geht mir diese rumgehacke von online Accounts ziemlich auf den Wecker, nicht nur, weil ich inzwischen gar nicht mehr weiß wo ich mich überall angemeldet habe (seit 10+ Jahren online), sondern vor allem weil bei jedem Hack, wo Daten von mir betroffen sind immer die Ungewissheit bleibt ob nicht eben doch wo anders die Login Daten auch funktionieren. Ich hab zwar mehrere unterschiedlich sichere Passwörter, je nach dem wie kritisch der Account ist, aber eben doch öfters als nur einmal verwendet. Könnte also Jederzeit passieren, dass irgendwo Login Daten von mir auftauchen, die tatsächlich auch wo anders funktionieren. Und diese Unsicherheit im Internet ist es, die mich am meisten nervt und das nur weil es solchen Abschaum gibt, die hinter solchen Daten her sind und gar damit Geld verdienen.

    Edit: gerade mal probiert mich anzumelden, scheinbar hab ich in diesem Fall doch Glück gehabt, mein letzter Kauf liegt doch schon relativ lange zurück und daher hab ich keinen Account mehr dort. ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.08.11 22:32 durch Hotohori.

  2. Re: Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: DJBlackLight 23.08.11 - 10:21

    Eindringen in das Eigentum anderen Menschen ist eine Straftat, oder ist es in Ordnung wenn jemand in deine Wohnung eindringt und private Sachen mitgehen lässt, um dich auf die Sicherheitslücken deiner Tür hinzuweisen? Ist es In Ordnung Daten dann noch zu veröffentlichen? Emails und Adressen haben im Internet nix zu suchen. Es ist und bleibt eine Straftat

  3. Re: Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: Threat-Anzeiger 23.08.11 - 12:35

    DJBlackLight schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eindringen in das Eigentum anderen Menschen ist eine Straftat, oder ist es
    > in Ordnung wenn jemand in deine Wohnung eindringt und private Sachen
    > mitgehen lässt, um dich auf die Sicherheitslücken deiner Tür hinzuweisen?
    > Ist es In Ordnung Daten dann noch zu veröffentlichen? Emails und Adressen
    > haben im Internet nix zu suchen. Es ist und bleibt eine Straftat


    IMHO ist es dann in ordnung, um deinen Vergleich aufzunehmen, wenn man den Vermieter über ein Offensichtliches Scheunentor in der Sicherheit aufmerksam macht, und dieser nichts unternimmt.

    Oder um ein Beispiel dafür zu geben, wie Firmen sich um Feedback kümmern:
    Das GPL-violations.org projekt verschickt mittlerweile standardmässig abmahnungen, weil 95% der Firmen auf bitten nicht reagieren, GPL-Lizensierten Code ihrer Produkte zu veröffentlichen.

  4. Re: Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: Lokster2k 23.08.11 - 13:02

    Nach Logik des OP könnte man auch über die Existenz der Polizei kotzen...die gibts auch nur wegen "dieses Abschaums". Sehe meinen Unmut (bin da auch Kunde), also eher in der Firma begründet, als in den Hackern, die mich auf den Umstand überhaupt erst aufmerksam gemacht hat. Wer weiß wieviele ungemeldete Hacks es dort bereits gab...

    ********************************
    Consumocalypse Now!

  5. Re: Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: Anonymer Nutzer 24.08.11 - 09:20

    DJBlackLight schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eindringen in das Eigentum anderen Menschen ist eine Straftat, oder ist es
    > in Ordnung wenn jemand in deine Wohnung eindringt und private Sachen
    > mitgehen lässt, um dich auf die Sicherheitslücken deiner Tür hinzuweisen?
    > Ist es In Ordnung Daten dann noch zu veröffentlichen? Emails und Adressen
    > haben im Internet nix zu suchen. Es ist und bleibt eine Straftat

    Höre ich immer wieder aber wo bleibt deine Aufregung über die Unfähigkeit Passwörter zu verschlüsseln? Oder unsere Daten zu sichern.

    Um mal selbst mit einem Realvergleich zu kommen:

    Wenn die Bank ihren Tresor offen stehen lässt, obwohl ich im besten Vertrauen meine Sparbücher dort hinterlegt habe und sie werden gestohlen bin ich sowohl auf den Dieb, als auch auf meine Bank stinksauer, einfach weil elementarste Schutzmechanismen zu Ungunsten der Kundschaft nicht beachtet wurden.

    Zum Thema Hacken:
    Natürlich ist es in vielen Fällen eine Straftat aber solange es "Gentleman"hacker sind, die also die Daten nicht veröffentlichen, sondern nur auf Sicherheitslücken aufmerksam machen ist mir das allemal lieber als wenn die Sicherheitslücken nicht aufgedeckt werden und meine Daten wirklich in kriminelle Hände fallen (aka wir verkaufen die Daten, bzw. betreiben Phishing damit).

    Ohne diese Hacker wüssten wir auch heute noch nichts von den miserablen Zuständen in Sachen IT-Sicherheit selbst bei Großkonzernen wie Sony. Wer hätte das denn vorher bitte geglaubt? Ich jedenfalls nicht.

  6. Re: Wenigstens "richtige" Hacker

    Autor: Hotohori 24.08.11 - 23:37

    Das Problem ist eben, dass Datensicherheit ziemlich kritisch sein kann und auch viele Firmen unterschätzen. Würden diese das Thema ernst nehmen, bräuchte es solche Aktionen nicht. Aber diese Aktionen zeigen eben gerade, dass es hier generell bei vielen Firmen eine Schwachstelle gibt, die nicht wirklich harmlos sondern äußerst kritisch ist.

    Und der Wohnungsvergleich hinkt eh, allein schon weil es hier eher um Einbrüche in Firmengebäude geht als in private Wohnungen und das ist doch ein wenig etwas anderes. Gegen realen Einbruch sind solche Firmen meist auch recht gut geschützt, nur wenn es dann um einen Einbruch über das Internet geht spart man gerne mal an der Sicherheit, scheinbar weil das wohl für viele Firmen Angestellten nicht so ganz greifbar ist wie ein realer Einbruch. Nur der Einbruch über das Internet ist viel gefährlicher, denn den kann man viel besser verschleiern um nicht erwischt zu werden und man muss nicht mal in der Nähe der Firma sein. Bei einem realen Einbruch erwischt zu werden ist da doch deutlich höher.

    Ist aber schon ein schwieriges Thema... wenn ich jetzt zum Beispiel doch mal auf das Wohnungsbeispiel eingehen würde: was wäre mir lieber? Einer bricht ein, lässt irgendwas als Beweis mit gehen, tritt sofort mit mir in Kontakt und zeigt mir wieso meine Wohnung so unsicher ist und somit was ich dagegen tun kann... oder es bricht irgendwann wirklich ein Krimineller ein und räumt die Wohnung leer. Klar wäre ich auch auf ersteren erst mal Sauer, aber vielleicht auch hinterher dankbar, weil ich plötzlich ganz anders über die Sicherheit meiner Wohnung denke? Je nach dem was ich in der Wohnung wertvolles rum stehen habe könnte letzteres schon zutreffen. Manchmal müssen wir Menschen eben wachgerüttelt werden, gerade beim Thema Sicherheit reagieren wir normal immer dann erst wenn es zu spät ist.

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