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Wenig überraschend und in Ordnung

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  1. Wenig überraschend und in Ordnung

    Autor: Mingfu 12.06.15 - 13:07

    Auch wenn der Herr durch seine NASA-Äußerungen bewiesen hat, dass er ausreichend inkompetent ist, damit bei diesem Fall mit Sicherheit nichts herauskommt, so hätte auch ein kompetenter Generalbundesanwalt keine besseren Karten gehabt. Mit den Mitteln des Strafrechts ist Geheimdiensten nicht beizukommen. Damit kann man einen kleinen Agenten verurteilen, wenn die Spionageabwehr ausreichend belastendes Material gesammelt hat, aber man kann keine eigene Aufklärung mit dem Strafrecht leisten.

    Was notwendig wäre, ist eine vernünftige Spionageabwehr innerhalb der eigenen Geheimdienste. Damit kann man derartige Aktionen eventuell aufdecken, unterbinden und einzelne handelnde Personen hochnehmen. Ein Staatsanwalt arbeitet dagegen dermaßen öffentlich und geräuschvoll, dass er bezüglich Geheimdienstaktionen nie etwas finden kann, weil wenn er kommt, definitiv alles weg ist.

    Solange man aber im Kanzleramt schläft und nicht erkennt, was bezüglich Spionageabwehr notwendig ist, wird es in Deutschland nur derart lächerliche und hilflose Versuche über den Generalbundesanwalt geben, der dabei zugegebenermaßen auch noch eine äußerst schlechte Figur abgibt. In Deutschland blamiert man sich halt so gut man kann.

  2. Re: Wenig überraschend und in Ordnung

    Autor: Anonymer Nutzer 12.06.15 - 16:45

    Man muss halt zeigen, daß man inkompetent ist. Damit auch bloß keiner im US Befehlssektor uns jemals als "kompetente Gegner" ausmacht. Sondern uns stetig als dumme Schafe auslacht und nicht als Feinde wahrnimmt. Alles Taktik! :D

  3. Re: Wenig überraschend und in Ordnung

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 12.06.15 - 23:51

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn der Herr durch seine NASA-Äußerungen bewiesen hat, dass er
    > ausreichend inkompetent ist, damit bei diesem Fall mit Sicherheit nichts
    > herauskommt, so hätte auch ein kompetenter Generalbundesanwalt keine
    > besseren Karten gehabt. Mit den Mitteln des Strafrechts ist Geheimdiensten
    > nicht beizukommen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass man den Mann - unabhängig von der Eignung - bei jeder Rückfrage (Kanzleramt, BND, Sonstige) gegen eine Wand rennen hat lassen. Das muss eine frustrierende Arbeit sein, wenn jeder entweder von nichts weiß oder sagt: Darf ich ihnen nicht sagen.

    Hier wird bewusst vom eigentlichen Problem abgelenkt. Das Problem ist nicht der General Bundesanwalt. Der ist nur ein Bauernopfer.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

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