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Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

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  1. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: plutoniumsulfat 13.05.19 - 23:22

    jhonnydoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomatentee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Willst du das olle G20 Fass jetzt echt wieder aufmachen?
    > >
    > > a) Ort war scheiße
    > Hier habe ich aufgehört zu lesen. Dein erstes Argument ist es also, daß es
    > in Deutschland Bereiche geben soll/darf, in denen die Staatshoheit und
    > Gesetze nicht gelten sollen? Echt jetzt? Darf linksextremes Pack dann
    > Betonplatten auf Polizisten werfen und diese töten weil sie "ihr Gebiet"
    > betreten? Ich will nirgends No-Go Zonen haben. Ein G20 Gipfel muß an jedem
    > Ort in Deutschland stattfinden können ohne daß linke Chaoten einen
    > Blutrausch bekommen.
    > Ganz ehrlich, für mich ist mit den G20 Strassenkämpfen und Ausschreitungen,
    > die teilweise von linken Politikern sogar akzeptiert wurden, die linke
    > Fraktion gestorben und ich bereuhe jede Wahl, bei der ich dort ein
    > Kreuzchen gemacht habe.

    Es geht nicht um No-Go-Zonen, sondern dass mit öffentlichen Veranstaltungen (oder privaten mit öffentlichem Interesse) bestimmte Auflagen einhergehen und es daher Orte gibt, die dafür ungeeignet sind. Stichwort Loveparade. Man lässt ja auch keine NPD-Demo vor Flüchtlingsheimen zu.

  2. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 06:54

    +1!

    Und dann auch noch im autonomen Viertel...

    Nicht, dass ich gutheiße, dass es so etwas gibt, aber noch dümmer wäre nurnoch eine Lichterkette für die Kriegsopfer in Bautzen! *


    *) ja ich weiß, das ist eigentlich auch ein ziemlich unfaires Klischee, aber grundsätzlich verdeutlicht es die Hirnlosigkeit.

  3. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 06:56

    Nein, das ist genauso untragbar und gehört nachhaltig abgestellt.

  4. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 06:59

    Was aber seeehr schade ist, denn die linke hat im Bereich der Sozialpolitik sehr solide Ansichten.

    Aber du hast schon recht: die Partei hat es verpasst, sich vom radikalen Flügel zu trennen, als man die PDS aufgab. Das wird ihr bis heute zum Verhängnis.

    Einen besseren Politiker als Gisy kenne ich nicht.

  5. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: plutoniumsulfat 14.05.19 - 19:19

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was aber seeehr schade ist, denn die linke hat im Bereich der Sozialpolitik
    > sehr solide Ansichten.
    >
    > Aber du hast schon recht: die Partei hat es verpasst, sich vom radikalen
    > Flügel zu trennen, als man die PDS aufgab. Das wird ihr bis heute zum
    > Verhängnis.
    >
    > Einen besseren Politiker als Gisy kenne ich nicht.

    Zum Glück hat die CDU das besser...Moment, hat sie gar nicht.

  6. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: cpt.dirk 15.05.19 - 04:41

    Ist zwar alles schon dokumentiert worden, aber offenbar nicht überall angekommen:

    Prügelbereite Polizeitruppen, die voll auf Provokation und Eskalation getrimmt wurden, sind ein Garant für brennende Barrikaden - der HH Einsatzleiter ist nicht eben bekannt für Diplomatie sondern hatte im Vorfeld offenbar ganz eindeutig eine konfrontative Doktrin ausgesprochen.

    Anscheinend werden bei solchen Einsätzen auch nicht selten orts- und szeneunkundige Einsatztruppen aus anderen Bundesländern hinzugezogen, zur Verstärkung der Polizeipräsenz. Dass diese allgemein deeskalierend einwirken, ist denkbar unwahrscheinlich.

    Es gibt Videobeweise, die einen sofortigen massiven Frontalangriff der Polizei und massive Körperverletzungen durch diese, wegen ein- oder zwei idiotischen Flaschenwerfern zeigen - das weckt doch massive Zweifel an der Theorie der Massen an gewaltgeilen Linksextremisten als Auslöser.

    Deeskallation?

    Offensichtlich keinerlei Interesse auf Seiten der Staatsmacht, die es eigentlich besser wissen müsste - eher das Gegenteil, so, als ob hier ein Exempel statuiert werden sollte. Das erinnerte irgendwie an Genoa.

    Dann treten noch Horden von autonomen Möchtegernrandalierern aus aller Welt auf den Plan - und fertig ist die filmreife Straßenschlacht.

    Ganz toll gemacht!

  7. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: cpt.dirk 15.05.19 - 04:48

    Was ich noch *nie* gesehen habe:

    Polizeitruppen, die auf Naziparolen grölende, Sieg-Heil-schreiende, Flüchtlingsheime anzündende und anständige Bürger hetzjagende rechtsextreme, vor Hass geifernde Schlägertrupps einprügeln - das verwundert doch, und wirft ein generell seltsames Licht auf solche "gewaltpräventiven" Polizeieinsätze.

  8. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: quineloe 15.05.19 - 07:36

    Das ist wohl schlicht Angst.

    Als sich die Hell's Angels und die Bandidos auf offener Straße in Duisburg bekriegt haben stand die Polizei auch daneben und hat nichts gemacht.

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  9. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: cpt.dirk 15.05.19 - 11:17

    Wenn dem so wäre, dann würde das ja die Mär von den "vor Mordlust schielenden Linksextremisten" wie ein Kartenhaus zusammenfallen lassen.

    Und es würde auch bedeuten, dass sich unsere Exekutive - die ja das Gewaltmonopol des Staats besitzt - an die niedrig hängenden Früchte hält und wir uns auf sie im *Ernstfall* gar nicht verlassen können sondern auf uns selbst gestell sind. Noch schlimmer!

  10. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: jhonnydoe 15.05.19 - 20:36

    Man kann sich aber auch einfach mal die offiziellen Zahlen anschauen, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz veröffentlicht werden. Der gibt (alles für 2017) insgesamt 29500 Linksextreme an, aber "nur" 24000 Rechtsextreme. Bei den Gewalttaten stehen 1648 von links 1054 von rechts gegenüber. Straftaten von rechts sind in der Summe dann aber höher, das stimmt schon. Liegt aber daran, daß es Taten sind die es im linken Spektrum überhaupt nicht gibt, wie zB Propaganda.

  11. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: cpt.dirk 15.05.19 - 21:43

    Also ich würde eher dazu neigen, gegenwärtig Zahlen aus einem Amt mit einem langjährigen Leiter vom Schlage Maaßens sehr mit Vorsicht zu genießen.

  12. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: jhonnydoe 16.05.19 - 00:29

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich würde eher dazu neigen, gegenwärtig Zahlen aus einem Amt mit einem
    > langjährigen Leiter vom Schlage Maaßens sehr mit Vorsicht zu genießen.

    Ja ne, ist klar. Hat man keine Quellen, werden die Zahlen in Zweifel gezogen. Hat man Quellen, werden die Zahlen in Zweifel gezogen. Manchen Linken kann man es nie recht machen.
    Sieh es ein, die Wahrheit tut weh. Linksextreme sind keinen Deut besser als Rechtsextreme; aktueller Faktenlage nach sogar schlimmer.
    Aber es stimmt schon, der Staat lügt ja nur. Weißt Du woher ich diese Argumentation kenne? Von Reichsbürgern.
    Vielleicht sollten die Extremisten auf beiden Seiten endlich mal ihr Hirn einschalten und realisieren was für Schwachsinn sie produzieren.

  13. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: plutoniumsulfat 18.05.19 - 00:58

    Die NSU-Akten sind wohl nur zufällig durch den Schredder gerutscht.

  14. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: quineloe 18.05.19 - 07:31

    jhonnydoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cpt.dirk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich würde eher dazu neigen, gegenwärtig Zahlen aus einem Amt mit
    > einem
    > > langjährigen Leiter vom Schlage Maaßens sehr mit Vorsicht zu genießen.
    >
    > Ja ne, ist klar. Hat man keine Quellen, werden die Zahlen in Zweifel
    > gezogen. Hat man Quellen, werden die Zahlen in Zweifel gezogen. Manchen
    > Linken kann man es nie recht machen.

    haha, manchen "Linken". Was ein Stuss. Komm, geh mal in ein Verkehrsforum und poste diesen Artikel:

    https://derstandard.at/2000102987063/Fahrverbote-zeigen-Wirkung-Madrid-atmet-auf

    und schau mal, wie die Autler dann loslegen.

    Fakt ist, dass Maaßen mehrmals Dinge im Amt getan hat, die ihn allesamt eigentlich untragbar gemacht haben, aber es gab eben kein Medienecho. Das musste er selber auslösen, indem er damit angefangen hat sein Fehlverhalten selber und direkt in die Medien zu tragen. Und all diese Dinge legen bei ihm eine starke Rechts-Links-Schwäche nahe.

    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.19 07:33 durch quineloe.

  15. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: cpt.dirk 18.05.19 - 16:58

    Sicher nur Zufall; zwischen Vernichtung von Beweismaterial und gelebtem Datenschutz wandert man auf einem schmalen Grat, da kann schon mal ein Ausrutscher passieren.

  16. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: jhonnydoe 19.05.19 - 10:46

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist, dass Maaßen mehrmals Dinge im Amt getan hat, die ihn allesamt
    > eigentlich untragbar gemacht haben, aber es gab eben kein Medienecho. Das
    > musste er selber auslösen, indem er damit angefangen hat sein Fehlverhalten
    > selber und direkt in die Medien zu tragen. Und all diese Dinge legen bei
    > ihm eine starke Rechts-Links-Schwäche nahe.

    Ach so, und weil Maaßen Mist gebaut hat ist also alles was von dem Amt kommt falsch. Soso. Gilt das eigentlich für alle Politiker und Beamte? Denn dann müssten viele der Linkspartei, u.a. Katja Kipping selbst, ihren Hut nehmen da sie öffentlich den als linksextremistisch eingestuften Verein "Rote Hilfe" unterstützen (https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Hilfe_%28Verein%29#Bekannte_Mitglieder_und_Unterst%C3%BCtzer). Aber da ist noch mehr, wie z.B. der extremistische Flügel marx21 innerhalb der Linken (https://de.wikipedia.org/wiki/Marx21). Oder Cuba Si (https://de.wikipedia.org/wiki/Cuba_S%C3%AD). Und das sind bei weitem nicht alle. Aber halt, die Einstufungen kommt ja vom Staat, kann also nur falsch sein. Die Weltsicht ist ja so einfach.

    Die Linke sympathisiert und solidarisiert sich mit gewaltbereiten und verfassungsfeindlichen Organisationen mehr und offener, als es rechte Parteien tun. Gleichzeitig gibt es mehr linke Gewalttaten als rechte. Hier wird aber nicht neutral von den Medien berichtet, und auch die Politik ist eher linksblind.


    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die NSU-Akten sind wohl nur zufällig durch den Schredder gerutscht.

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher nur Zufall; zwischen Vernichtung von Beweismaterial und gelebtem
    > Datenschutz wandert man auf einem schmalen Grat, da kann schon mal ein
    > Ausrutscher passieren.

    Ausrutscher gibt es aber überall, oder nicht? Wie z.B. in Chemnitz, wo mittlerweile auch die Medien korrigieren und klarstellen, daß Hitlergrüße von Linken kamen: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_84402720/chemnitz-in-eigener-sache-korrektur-zu-unserer-berichterstattung.html

  17. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: quineloe 19.05.19 - 12:16

    Nein, das tun sie eben überhaupt nicht. Sie mutmaßen, dass es vielleicht ein linker Provokateur gewesen sein *könnte*. Und das sagen sie nicht mal selber bei T-Online, nein sie beziehen sich auf die Rechten, die das behaupten. Es kann sich aber jeder RAF auf die Hand schmieren. Eigentlich sollte man den Mann anhand der Bilder identifizieren können, und ihm dann die entsprechende Gesinnung nachweisen können. Komischerweise ist das nie passiert.

    Rechte Gewalt richtet sich übrigens gegen Unschuldige, linke Gewalt richtet sich gegen Nazis. Kann man jetzt unterschiedlich einstufen. Bei Hooligans tut man es ja auch damit ab, dass die sich ja prügeln wollen, oder?

    Auch gab es in den letzten 30 Jahren keine linke Mordserie, die quer durchs Land ging. Bei der Schwere der Straftaten haben die Nazis ganz sicher die Nase vorn.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: jhonnydoe 19.05.19 - 14:54

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das tun sie eben überhaupt nicht. Sie mutmaßen, dass es vielleicht
    > ein linker Provokateur gewesen sein *könnte*. Und das sagen sie nicht mal
    > selber bei T-Online, nein sie beziehen sich auf die Rechten, die das
    > behaupten. Es kann sich aber jeder RAF auf die Hand schmieren. Eigentlich
    > sollte man den Mann anhand der Bilder identifizieren können, und ihm dann
    > die entsprechende Gesinnung nachweisen können. Komischerweise ist das nie
    > passiert.
    Meine Güte, wie tief kann man denn eigentlich seinen Kopf in den Sand stecken? Egal was passiert, es ist immer ein Nazi. Entweder offensichtlich, oder getarnt als Linksextremer. Legt man offizielle Zahlen vor, glaubt man diesen nicht. Zeigt man das Zurückrudern der Medien an, glaubt man dieses nicht. Dabei wird ja nicht wegen jedem läppischen Twitterpost eine Gegendarstellung veröffentlicht.

    > Rechte Gewalt richtet sich übrigens gegen Unschuldige, linke Gewalt richtet
    > sich gegen Nazis. Kann man jetzt unterschiedlich einstufen. Bei Hooligans
    > tut man es ja auch damit ab, dass die sich ja prügeln wollen, oder?
    Wie bitte? Die RAF hat nur Nazis ermordet? Bei G20 wurden nur Naziläden geplündert? Und nur Naziautos angezündet? Die Polizisten waren auch alle Nazis? Wie verquert bist Du denn drauf? Der Linksextremismus leht die aktuelle Staatsform ab und will eine akephale Gesellschaft unter Einsatz von Terror und Gewalt. Man könnte wohl argumentieren daß für jemanden am linkesten Rand alle anderen rechts sind, aber das wäre hanebüchener Unsinn.

    > Auch gab es in den letzten 30 Jahren keine linke Mordserie, die quer durchs
    > Land ging. Bei der Schwere der Straftaten haben die Nazis ganz sicher die
    > Nase vorn.
    Du kannst aber auch rein garnichts mit validen Fakten belegen. Auf auf die Gefahr mich zu wiederholen: 1648 linksextreme Gewalttaten vs 1054 rechtsextreme Gewalttaten. Auch bei den Mordserien haben die Linken die Nase vorn: RAF mit 33 Opfern, NSU mit 10 Opfern. Und wenn schon 30 Jahre ausreichend sind, um Mordserien als wohl nicht mehr so relevant einzustufen, warum reden wir dann noch darüber was vor über 70 Jahren war?

    Daß Die Linke sich offiziell mit Linksextremisten verbündet hast Du übrigens geflissentlich unkommentiert gelassen.

  19. Re: Ich nehme an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?

    Autor: quineloe 19.05.19 - 15:19

    jhonnydoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Meine Güte, wie tief kann man denn eigentlich seinen Kopf in den Sand
    > stecken?

    Wie sehr kann man sich auf ein einzelnes Indiz stürzen, um es immer und immer wieder auszuschlachten, obwohl mit diesem Indiz am Ende überhaupt nichts bewiesen werden konnte?
    Alles was du hast ist ein bisschen RAF gepinsel auf einer Hand bei einem Unbekannten. Das ist mal gar nichts. Das ist jetzt über ein Jahr her - dennoch ist die Identität dieses vermeintlichen Agent Provoateurs trotz deutlicher, hochauflösender Bilder seines unvermummten Gesichts nicht aufgeklärt worden. Und es ist dieser *eine* Fall, den ich immer wieder gelinkt bekomme. Habt ihr sonst gar nichts?

    > Wie bitte? Die RAF hat nur Nazis ermordet?

    Das ist jetzt ein bisschen länger her. Und ja, Buback NSDAP Mitgliedsnummer 8179469 , Schleyer (SS-Mitglied und bekennender Antisemit) war Schreibtischtäter bei der Vernichtung durch Arbeit in Böhmen&Mähren.

    > Die Polizisten waren auch alle Nazis?

    Auf jeden Fall hat unsere Polizei ein ziemlich großes Naziproblem

    https://www.zeit.de/2019/20/rechtsextremismus-polizei-rassismus-diskriminierung-beamte-hitlergruss

    und da du ja ein Extrem bei den Linken herausgreifst und das auf alle projizierst, ist es völlig legitim wenn ich bei der Polizei auch ein Extrem herausgreife und es auf die gesamte Organisation projiziere, oder?


    > Und wenn schon 30 Jahre
    > ausreichend sind, um Mordserien als wohl nicht mehr so relevant
    > einzustufen, warum reden wir dann noch darüber was vor über 70 Jahren war

    Weil der Holocaust und der größte Krieg, den die Welt je gesehen hat, nunmal ein bisschen schwerer wiegen als einzelne Morde.


    > Daß Die Linke sich offiziell mit Linksextremisten verbündet hast Du
    > übrigens geflissentlich unkommentiert gelassen.

    Weil das ein BS Argument ist. Wenn du bei der AfD tief genug gräbst (also die oberste Schicht abkratzt), findest du auch verwicklungen bis in die härtesten Neonazikreise.

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