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Das ist sehr ...

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Das ist sehr ...

    Autor: webbanger 20.08.19 - 17:10

    ... befremdlich. Linux hat grundsätzlich den Ruf eines Systems, welches man auch mit erhöhter Sicherheit betreiben kann. Dazu gehört eben auch (eigentlich so ziemlich das erste, was man in der IT lernt), dass man fremden Daten grundsätzlich misstraut.

    Es gibt viele Beispiele, wo ein etwaiger Angriff wie hier geschildert problematisch wäre: Foto-Terminals, Kunden-PCs, Notebooks, aber auch Embedded Devices, Smartphones (es schreien ja immer alle nach offenen Systemen, also auch Massenspeicher), NAS, alles.

    Man könnte jetzt verargumentieren, dass das physikalische Zugriff erforderlich sein muss in einigen Fällen - aber in längst nicht allen. Wie oft ich USB-Sticks vom Kunden bekomme, weil der Gigabyte-weise Material gespeichert ist. Gut, ich nutze kein Linux, aber ein ähnlicher Angriff ist auch bei jedem anderen System denkbar. Die Ablehnung gegen einen Bugfix macht Linux bzw. betreffende Maintainer sehr unsympatisch.

  2. Re: Das ist sehr ...

    Autor: sambache 20.08.19 - 17:16

    webbanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... befremdlich. Linux hat grundsätzlich den Ruf eines Systems, welches man
    > auch mit erhöhter Sicherheit betreiben kann. Dazu gehört eben auch
    > (eigentlich so ziemlich das erste, was man in der IT lernt), dass man
    > fremden Daten grundsätzlich misstraut.
    >
    > Es gibt viele Beispiele, wo ein etwaiger Angriff wie hier geschildert
    > problematisch wäre: Foto-Terminals, Kunden-PCs, Notebooks, aber auch
    > Embedded Devices, Smartphones (es schreien ja immer alle nach offenen
    > Systemen, also auch Massenspeicher), NAS, alles.
    >
    > Man könnte jetzt verargumentieren, dass das physikalische Zugriff
    > erforderlich sein muss in einigen Fällen - aber in längst nicht allen. Wie
    > oft ich USB-Sticks vom Kunden bekomme, weil der Gigabyte-weise Material
    > gespeichert ist. Gut, ich nutze kein Linux, aber ein ähnlicher Angriff ist
    > auch bei jedem anderen System denkbar. Die Ablehnung gegen einen Bugfix
    > macht Linux bzw. betreffende Maintainer sehr unsympatisch.

    Ob das Automount eingeschaltet ist, entscheidet die Distribution und/oder die Person, die das System installiert.

    Das ist meistens nur auf Desktop Systemen aktiviert, weil das praktisch ist.

  3. Was ist der Unterschied zwischen Automount und manuell?

    Autor: teleborian 20.08.19 - 17:43

    Wenn bei einem manuellen Mounten das System nicht abstürzt, dann ist hier so oder so etwas nicht in Ordnung.
    Nach diesem Artikel gehe ich doch wohl davon aus, dass Reparaturwerkzeuge ebenfalls nicht funktionieren, denn sonst hätte die Lösung geheissen, beim Automount eines unbekannten Systems muss erst eine Dateisystemprüfung gemacht werden.

    Mir selbst ist aufgefallen, dass es für diverse Dateisysteme z.B. in gparted gar keine Möglichkeit gib es zu Prüfen und reparieren.

  4. Re: Das ist sehr ...

    Autor: tsx-11 20.08.19 - 18:15

    webbanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ablehnung gegen einen Bugfix
    > macht Linux bzw. betreffende Maintainer sehr unsympatisch.

    Hier kannst du Nachlesen warum das nicht gefixt wurde:
    > https://lwn.net/Articles/755394/

    Der "Bugfix" hätte dazu geführt, das sich manche alte Dateisysteme nicht mehr mounten ließen. Der Bugfix ist also selbst ein Bug.

  5. Re: Was ist der Unterschied zwischen Automount und manuell?

    Autor: tsx-11 20.08.19 - 18:26

    teleborian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach diesem Artikel gehe ich doch wohl davon aus, dass Reparaturwerkzeuge
    > ebenfalls nicht funktionieren, denn sonst hätte die Lösung geheissen, beim
    > Automount eines unbekannten Systems muss erst eine Dateisystemprüfung
    > gemacht werden.

    Wenn die Test- und Reparaturwerkzeuge taugen, wie bei ext4 und XFS, dann sollten die fast alle problematischen Sachen finden. Das Problem ist, das dies lange dauern kann. Ein paar Stunden für eine USB Festplatte. Nicht gerade praxistauglich.

  6. Re: Das ist sehr ...

    Autor: zilti 20.08.19 - 21:02

    Naja, wenn es wirklich darum geht, etwas zu nutzen, das "rock solid" ist (und sich im Betrieb sogar so anfühlt) nimmt man dann wohl doch lieber FreeBSD oder OpenBSD. Und lebt mit den Einschränkungen, die ein solcher Entscheid mit sich bringt.

  7. Re: Das ist sehr ...

    Autor: tsx-11 20.08.19 - 21:11

    Die selbe Problematik wird es bei *BSD geben.

  8. Dann eben melden. "Achtung mögliche Probleme!"

    Autor: teleborian 21.08.19 - 09:06

    Also dann sollte das System eben melden "Achtung mögliche Probleme" oder einen Sicherheitsmodus anbieten, wo eben im Hintergrund eine Prüfung läuft und vor einer Operation dann eben der betroffene Bereich vorgezogen geprüft wird.

    Irgend sowas.

    Wenn eine Prüfung des Systems tatsächlich so lange dauert. Wer tut den so etwas, ausser in dem falle, wo er nach dem mount versuch Probleme hat oder selber schon Probleme vermutet?

  9. Re: Dann eben melden. "Achtung mögliche Probleme!"

    Autor: FreiGeistler 21.08.19 - 17:16

    https://wiki.archlinux.org/index.php/Fsck#Boot_time_checking
    Woher die das wohl haben, dass ein Check des FS Stunden dauern müsse...

  10. Re: Das ist sehr ...

    Autor: schily 22.08.19 - 13:21

    Der Unterschied ist aber, daß FreeBSD seit 2005 solche Probleme beseitigt während Linux kein Interesse an Bug-fixes hat.

    Meine Bisherige Erfahrung bei GPL lizenzierter Software ist, daß es typischerweise 22 Jahre braucht, bis ein von mir gemeldeter Bug beseitigt wird. Sollte diese Erfehrung ach auf den Linux Kern zutreffen, dann können wir etwa 2027 mit einem Fix bei Linux rechnen :-(

  11. Re: Was ist der Unterschied zwischen Automount und manuell?

    Autor: sambache 26.08.19 - 18:02

    teleborian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bei einem manuellen Mounten das System nicht abstürzt, dann ist hier
    > so oder so etwas nicht in Ordnung.
    > Nach diesem Artikel gehe ich doch wohl davon aus, dass Reparaturwerkzeuge
    > ebenfalls nicht funktionieren, denn sonst hätte die Lösung geheissen, beim
    > Automount eines unbekannten Systems muss erst eine Dateisystemprüfung
    > gemacht werden.
    >
    > Mir selbst ist aufgefallen, dass es für diverse Dateisysteme z.B. in
    > gparted gar keine Möglichkeit gib es zu Prüfen und reparieren.

    Eine voller file system check dauert sehr lange.
    Das macht niemand jedesmal.

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